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Clemens ist diesen Winter VWs neuen e-Transporter in der Variante "plus" gefahren. "Plus" bedeutet: sechs Sitzplätze und ein abgeschotteter Laderaum. Das Fahrzeug entstammt der Kooperation mit Ford, teilt sich also eine Basis mit dem Ford Transit Custom. Diese Basis funktioniert solide, allerdings waren Volkswagen-Fans vom Gebotenen enttäuscht. Sie sind das Niveau der PKW gewohnt, die nicht ohne Grund in Deutschland und Europa zu den beliebtesten E-Autos zählen. Volkswagen hat hier viel richtig gemacht, viel korrigiert und mittlerweile stimmt die Mischung wieder. Der bei Ford gefertigte e-Transporter hängt leider technisch ein paar Jahre hintendran und kostet zeitgleich deutlich mehr als das Konkurrenzangebot von Mercedes mit viel größerem Akku. Da muss das Angebot für Gewerbe schon heftig rabattiert werden, damit das ein Erfolg wird. Was Ford allerdings bietet, bei dem sich Volkswagen merkwürdig schwer tut: 230-V-Wechselstrom aus der Traktionsbatterie. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten auch für Camping-Ausbauten.
Sebastian macht Nägel mit Köpfen und wandert zusammen mit seiner Frau in die USA aus. Die beiden hatten halb zum Spaß an der Greencard-Lotterie teilgenommen und gleich gewonnen. Da diese Angebote befristet sind, mussten sich die beiden entscheiden, ob sie das Wagnis eingehen, in die Vereinigten Staaten unter der recht instabilen Politik von Donald Trump einzuwandern. Nach reiflicher Überlegung wagen die beiden nun tatsächlich ihren Neuanfang, schon diesen Sommer. "Die Hupe" wird also bald ein international-transatlantischer Podcast werden.
"Vehicle to Grid" (V2G) gilt vielen Abwartern als ein Killer-Feature des batterielektrischen Autos. Dabei wird der Akku des Fahrzeugs in eine virtuelles Kraftwerk eingebunden, das am Strommarkt teilnimmt. Die Halter des Fahrzeugs werden für ihre Bereitstellung von den Betreibern des virtuellen Kraftwerks entlohnt. In Lastrichtung gibt es das bereits, zum Beispiel die "Grid Rewards" bei Tibber. Wenn Einspeisung dazukommt, steigen die erreichbaren Beträge natürlich deutlich. BMW und E.On bieten so ein Produkt bereits an.
Obwohl immer mehr neue Automodelle V2G-fähig sind, ist die Technik nicht so eindeutig lohnend, wie sie sich anhört. Das Auto muss zum Beispiel entsprechend lange angesteckt bleiben, damit sowohl die V2G-Entlohnung als auch der am Morgen verlangte Ladestand unter einen Hut kommen. Regulatorisch wurde nun zumindest für Verbesserung gesorgt, indem der Staat eine Runde Netzentgelte entfallen lässt, allerdings zunächst befristet.
Was jedoch völlig unabhängig davon funktioniert, ist die Einbindung des E-Auto-Akkus ins Haus. "Vehicle to Home" (V2H) sagen die Angelsachsen dazu. Hierbei übernimmt das Auto die gleichen Aufgaben wie ein stationärer Akku. Das Problem: Die Technik dafür kostet derzeit auch nicht weniger als ein normaler Hausakku, der aufgrund ständiger Verfügbarkeit viel mehr Zyklen schafft. Wir wägen all diese Dinge ab und sprechen schließlich noch darüber, was zur Stromversorgung bei Netzausfall zusätzlich nötig ist.
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Bilder: Clemens Gleich, Sebastian Bauer
By Sebastian Bauer; Clemens GleichClemens ist diesen Winter VWs neuen e-Transporter in der Variante "plus" gefahren. "Plus" bedeutet: sechs Sitzplätze und ein abgeschotteter Laderaum. Das Fahrzeug entstammt der Kooperation mit Ford, teilt sich also eine Basis mit dem Ford Transit Custom. Diese Basis funktioniert solide, allerdings waren Volkswagen-Fans vom Gebotenen enttäuscht. Sie sind das Niveau der PKW gewohnt, die nicht ohne Grund in Deutschland und Europa zu den beliebtesten E-Autos zählen. Volkswagen hat hier viel richtig gemacht, viel korrigiert und mittlerweile stimmt die Mischung wieder. Der bei Ford gefertigte e-Transporter hängt leider technisch ein paar Jahre hintendran und kostet zeitgleich deutlich mehr als das Konkurrenzangebot von Mercedes mit viel größerem Akku. Da muss das Angebot für Gewerbe schon heftig rabattiert werden, damit das ein Erfolg wird. Was Ford allerdings bietet, bei dem sich Volkswagen merkwürdig schwer tut: 230-V-Wechselstrom aus der Traktionsbatterie. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten auch für Camping-Ausbauten.
Sebastian macht Nägel mit Köpfen und wandert zusammen mit seiner Frau in die USA aus. Die beiden hatten halb zum Spaß an der Greencard-Lotterie teilgenommen und gleich gewonnen. Da diese Angebote befristet sind, mussten sich die beiden entscheiden, ob sie das Wagnis eingehen, in die Vereinigten Staaten unter der recht instabilen Politik von Donald Trump einzuwandern. Nach reiflicher Überlegung wagen die beiden nun tatsächlich ihren Neuanfang, schon diesen Sommer. "Die Hupe" wird also bald ein international-transatlantischer Podcast werden.
"Vehicle to Grid" (V2G) gilt vielen Abwartern als ein Killer-Feature des batterielektrischen Autos. Dabei wird der Akku des Fahrzeugs in eine virtuelles Kraftwerk eingebunden, das am Strommarkt teilnimmt. Die Halter des Fahrzeugs werden für ihre Bereitstellung von den Betreibern des virtuellen Kraftwerks entlohnt. In Lastrichtung gibt es das bereits, zum Beispiel die "Grid Rewards" bei Tibber. Wenn Einspeisung dazukommt, steigen die erreichbaren Beträge natürlich deutlich. BMW und E.On bieten so ein Produkt bereits an.
Obwohl immer mehr neue Automodelle V2G-fähig sind, ist die Technik nicht so eindeutig lohnend, wie sie sich anhört. Das Auto muss zum Beispiel entsprechend lange angesteckt bleiben, damit sowohl die V2G-Entlohnung als auch der am Morgen verlangte Ladestand unter einen Hut kommen. Regulatorisch wurde nun zumindest für Verbesserung gesorgt, indem der Staat eine Runde Netzentgelte entfallen lässt, allerdings zunächst befristet.
Was jedoch völlig unabhängig davon funktioniert, ist die Einbindung des E-Auto-Akkus ins Haus. "Vehicle to Home" (V2H) sagen die Angelsachsen dazu. Hierbei übernimmt das Auto die gleichen Aufgaben wie ein stationärer Akku. Das Problem: Die Technik dafür kostet derzeit auch nicht weniger als ein normaler Hausakku, der aufgrund ständiger Verfügbarkeit viel mehr Zyklen schafft. Wir wägen all diese Dinge ab und sprechen schließlich noch darüber, was zur Stromversorgung bei Netzausfall zusätzlich nötig ist.
Ihr könnt Kommentare auch per Sprachnachricht auf unserem "Anrufbeantworter" hinterlassen:
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Bilder: Clemens Gleich, Sebastian Bauer

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