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ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung und ist eine Unterform von ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung). Viele Betroffene haben eine große innere Unruhe, können nicht still sitzen, sich nur schwer konzentrieren, sind vergesslich und haben schnelle Stimmungswechsel.
Bis in die 1990er-Jahre sind Fachkräfte davon ausgegangen, dass nur Kinder und Jugendliche betroffen sind. Doch die Zahl der Diagnosen bei Erwachsenen steigt. Dem Deutschen Ärzteblatt zufolge haben sich die diagnostizierten AD(H)S-Fälle bei deutschen Erwachsenen zwischen 2015 und 2024 fast verdreifacht.
Die Diagnose bei Erwachsenen ist oftmals schwieriger, da der gesamte Lebenslauf der Person berücksichtigt werden muss. Wichtig sind dafür Schulzeugnisse, Persönlichkeitsbeschreibungen von Personen aus dem engen Umfeld und verschiedene Tests, die potenziell Betroffene durchlaufen müssen. Oftmals wird ADHS aufgrund von anderen psychischen Erkrankungen erkannt. Verschiedenen Studien zufolge haben rund 80 Prozent der Betroffenen zusätzliche Diagnosen wie zum Beispiel Angststörungen oder Depressionen.
Was steckt hinter einer ADS- oder ADHS-Diagnose bei Erwachsenen und wie kann Betroffenen geholfen werden? Das klären detektor.fm-Moderatorin Ina Lebedjew und ihre Kollegin Alina Metz. Sie hat für die neue Folge des „Forschungsquartetts“ mit Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz gesprochen. Neuy-Lobkowicz ist Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie und beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren schwerpunktmäßig mit dem Thema ADS bei Erwachsenen.
By detektor.fm – Das Podcast-Radio3
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ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung und ist eine Unterform von ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung). Viele Betroffene haben eine große innere Unruhe, können nicht still sitzen, sich nur schwer konzentrieren, sind vergesslich und haben schnelle Stimmungswechsel.
Bis in die 1990er-Jahre sind Fachkräfte davon ausgegangen, dass nur Kinder und Jugendliche betroffen sind. Doch die Zahl der Diagnosen bei Erwachsenen steigt. Dem Deutschen Ärzteblatt zufolge haben sich die diagnostizierten AD(H)S-Fälle bei deutschen Erwachsenen zwischen 2015 und 2024 fast verdreifacht.
Die Diagnose bei Erwachsenen ist oftmals schwieriger, da der gesamte Lebenslauf der Person berücksichtigt werden muss. Wichtig sind dafür Schulzeugnisse, Persönlichkeitsbeschreibungen von Personen aus dem engen Umfeld und verschiedene Tests, die potenziell Betroffene durchlaufen müssen. Oftmals wird ADHS aufgrund von anderen psychischen Erkrankungen erkannt. Verschiedenen Studien zufolge haben rund 80 Prozent der Betroffenen zusätzliche Diagnosen wie zum Beispiel Angststörungen oder Depressionen.
Was steckt hinter einer ADS- oder ADHS-Diagnose bei Erwachsenen und wie kann Betroffenen geholfen werden? Das klären detektor.fm-Moderatorin Ina Lebedjew und ihre Kollegin Alina Metz. Sie hat für die neue Folge des „Forschungsquartetts“ mit Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz gesprochen. Neuy-Lobkowicz ist Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie und beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren schwerpunktmäßig mit dem Thema ADS bei Erwachsenen.

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