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Menschen mit Uterus erleben rund 400 Mal in ihrem Leben einen Eisprung. Dieser findet im Eierstock statt. Darin sind die Follikel gespeichert, die unter anderem die Eizellen enthalten. Beim Eisprung wird eine Eizelle in den Eileiter ausgestoßen. Das, was vom Follikel übrig bleibt, nennt sich Gelbkörper, der dann die Hormone produziert, die eine mögliche Schwangerschaft aufrechterhalten können. „Dieser Prozess ist ganz gut versteckt im Körper eines Menschen oder eines Tieres. Und um den mit sehr vielen Details sichtbar zu machen, mussten wir einige Schritte durchlaufen“, sagt Tabea Marx, Doktorandin am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften.
Einem Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Multidisziplinäre Naturwissenschaften ist es nun gelungen, diesen Prozess erstmals in Follikeln einer Maus zu filmen. Dabei haben die Forschenden drei Phasen des Eisprungs unterscheiden können: Der Follikel dehnt sich aus, zieht sich zusammen und schließlich öffnet sich der Follikel, und die Eizelle wird freigesetzt. Die von dem Team neu etablierte Lebendzellmikroskopie-Methode trägt zu neuen Erkenntnissen in der Fruchtbarkeitsforschung bei. „Wenn man einen Prozess besser versteht, dann kann man auch besser verstehen, warum er nicht funktioniert. Also es gibt eben Menschen, bei denen der Eisprung nicht funktioniert und man weiß bisher nicht immer, warum“, erklärt Tabea Marx.
Was löst den Eisprung im Körper aus und wie läuft er ab? Darüber spricht detektor.fm-Moderatorin Karolin Breitschädel in dieser Folge vom „Forschungsquartett“ mit ihrer Kollegin Alina Metz, die Tabea Marx zu ihrer Forschung interviewt hat. Marx ist Doktorandin in der Arbeitsgruppe Meiose am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften bei Prof. Melina Schuh und hat die Methode entwickelt, die es ermöglicht, den Prozess des Eisprungs genau zu dokumentieren.
By detektor.fm – Das Podcast-Radio3
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Menschen mit Uterus erleben rund 400 Mal in ihrem Leben einen Eisprung. Dieser findet im Eierstock statt. Darin sind die Follikel gespeichert, die unter anderem die Eizellen enthalten. Beim Eisprung wird eine Eizelle in den Eileiter ausgestoßen. Das, was vom Follikel übrig bleibt, nennt sich Gelbkörper, der dann die Hormone produziert, die eine mögliche Schwangerschaft aufrechterhalten können. „Dieser Prozess ist ganz gut versteckt im Körper eines Menschen oder eines Tieres. Und um den mit sehr vielen Details sichtbar zu machen, mussten wir einige Schritte durchlaufen“, sagt Tabea Marx, Doktorandin am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften.
Einem Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Multidisziplinäre Naturwissenschaften ist es nun gelungen, diesen Prozess erstmals in Follikeln einer Maus zu filmen. Dabei haben die Forschenden drei Phasen des Eisprungs unterscheiden können: Der Follikel dehnt sich aus, zieht sich zusammen und schließlich öffnet sich der Follikel, und die Eizelle wird freigesetzt. Die von dem Team neu etablierte Lebendzellmikroskopie-Methode trägt zu neuen Erkenntnissen in der Fruchtbarkeitsforschung bei. „Wenn man einen Prozess besser versteht, dann kann man auch besser verstehen, warum er nicht funktioniert. Also es gibt eben Menschen, bei denen der Eisprung nicht funktioniert und man weiß bisher nicht immer, warum“, erklärt Tabea Marx.
Was löst den Eisprung im Körper aus und wie läuft er ab? Darüber spricht detektor.fm-Moderatorin Karolin Breitschädel in dieser Folge vom „Forschungsquartett“ mit ihrer Kollegin Alina Metz, die Tabea Marx zu ihrer Forschung interviewt hat. Marx ist Doktorandin in der Arbeitsgruppe Meiose am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften bei Prof. Melina Schuh und hat die Methode entwickelt, die es ermöglicht, den Prozess des Eisprungs genau zu dokumentieren.

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