In Chemnitz haben sie zu wenig getan und in Dresden zu viel. Hier gelang es den einen Polizeibeamten nicht, eine Menschenjagd zu verhindern. Dort
behinderten andere ein Fernsehteam durch eine unverhältnismäßig lange Kontrolle. Und in beiden Fällen wird "die Polizei" dafür gescholten. Polizisten, das scheinen Leute zu sein, die entweder zu hart durchgreifen oder aber die Lage nicht im Griff haben. Für Recht und Ordnung sollen sie sorgen. Aber immer gibt es in ihren Reihen Beamte, die tun, was nicht in Ordnung ist. Und immer wieder gibt es außerhalb ihrer Reihen Menschen, denen sie es nicht recht machen können. So fühlen sich ihnen die einen hilflos ausgeliefert, während andere sie beschimpfen, bedrohen und attackieren. Die Polizei verkörpert das Gewaltmonopol in unserem Staat und spielt zugleich die Rolle des Prügelknaben. Beides hat seine Grenzen. Was also dürfen wir von unserer Polizei erwarten? Und was müssen wir als Bürger dafür tun?