In dieser Folge spricht Arne Friedrich mit Hagen Decker über ein Leben, das nach außen lange funktioniert hat, während es innen zerbrochen ist.
Hagen erzählt offen von seiner Kindheit in der DDR Prägung, von emotionaler Kälte, Gewalt und den Glaubenssätzen, die ihn bis ins Erwachsenenleben begleitet haben. Mit 25 kommt er zum ersten Mal mit Kokain in Kontakt. Was sich zunächst wie ein Push und wie „Farbfernsehen“ anfühlt, wird Schritt für Schritt zur Abhängigkeit: erst am Wochenende, dann im Alltag, dann im Job. Er beschreibt den Kontrollverlust, das Doppelleben, die Scham, das Lügen, die Isolation und den Moment, in dem seine Partnerin ein Ultimatum stellt.
Wir sprechen darüber, warum Sucht oft unsichtbar bleibt, warum Rückfälle Teil einer chronischen Erkrankung sein können, und welche Rolle Therapie, Offenheit und ein neuer Sinn im Leben spielen. Eine Folge über Ehrlichkeit, Verantwortung, Hilfe annehmen und den Mut, einen neuen Weg zu gehen, auch wenn man nicht weiß, wohin er führt.
Wenn du dich in Teilen wiedererkennst oder jemanden kennst, der kämpft: Du bist nicht allein. Hol dir Unterstützung.
Themen: Kokainabhängigkeit, Scham, Kindheit, Trauma, Therapie, Rückfall, Recovery, Beziehungen, mentale Gesundheit
Trigger Hinweis: Gewalt in der Kindheit, Sucht, emotionaler Missbrauch
Hagen’s Podcast - IM RAUSCH