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It's raining… Kot? In der Tat kam die ein oder andere Überraschung über die Grenze von Nord- und Südkorea und man kann sich nur noch fragen: Wo sind wir mittlerweile in der politischen Kommunikation gelandet? Naja. Immerhin ist in Deutschland nicht das aller-allerschlimmste ist eingetreten bei der Kommunalwahl in Thüringen – aber Moment mal, reicht nur das inzwischen schon, um uns glücklich zu machen? Hoffentlich nicht, denn die Grenzen des Vorstellbaren sind wie bekannt recht flexibel – wie man an dem Skandal sieht, den die EU sich geleistet hat: Asylsuchende werden in Marokko, Mauretanien und Tunesien in der Wüste ausgesetzt und ohne Wasser zurückgelassen – finanziert mit über 400 Millionen Euro seitens der EU. Hoppla? Findet Rassismus etwa doch in größerem Stil statt als in einem vereinzelten Urlaubsvideo von Sylt? Der Meinung ist Markus Lanz nicht, hat er doch Gilda Sahebi zwar als Gast zum Thema eingeladen, wollte ihre Meinung dann aber doch nicht hören. Das zeigt eben: Wir haben einen viel größeren blinden Fleck hinsichtlich Rassismus als wir einsehen wollen. Davon kann auch der Gast dieser Folge Lieder singen: Ein Unternehmer namens Serge Mbock, der aus Afrika stammt, in Deutschland lebt und hier Geschäftsführer eines großen Unternehmens ist – und dennoch von Alltagsrassismus nicht verschont bleibt.
SHOWNOTES
Nordkorea schickt Ballons mit Müll und Kot: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/nordkorea-muell-ballons-100.html
EU finanziert Aussetzung von Asylsuchenden in der Wüste: https://www.tagesschau.de/investigativ/report-muenchen/eu-asylsuchende-nordafrika-100.html
By Marc Raschke, Lisa MüllerIt's raining… Kot? In der Tat kam die ein oder andere Überraschung über die Grenze von Nord- und Südkorea und man kann sich nur noch fragen: Wo sind wir mittlerweile in der politischen Kommunikation gelandet? Naja. Immerhin ist in Deutschland nicht das aller-allerschlimmste ist eingetreten bei der Kommunalwahl in Thüringen – aber Moment mal, reicht nur das inzwischen schon, um uns glücklich zu machen? Hoffentlich nicht, denn die Grenzen des Vorstellbaren sind wie bekannt recht flexibel – wie man an dem Skandal sieht, den die EU sich geleistet hat: Asylsuchende werden in Marokko, Mauretanien und Tunesien in der Wüste ausgesetzt und ohne Wasser zurückgelassen – finanziert mit über 400 Millionen Euro seitens der EU. Hoppla? Findet Rassismus etwa doch in größerem Stil statt als in einem vereinzelten Urlaubsvideo von Sylt? Der Meinung ist Markus Lanz nicht, hat er doch Gilda Sahebi zwar als Gast zum Thema eingeladen, wollte ihre Meinung dann aber doch nicht hören. Das zeigt eben: Wir haben einen viel größeren blinden Fleck hinsichtlich Rassismus als wir einsehen wollen. Davon kann auch der Gast dieser Folge Lieder singen: Ein Unternehmer namens Serge Mbock, der aus Afrika stammt, in Deutschland lebt und hier Geschäftsführer eines großen Unternehmens ist – und dennoch von Alltagsrassismus nicht verschont bleibt.
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Nordkorea schickt Ballons mit Müll und Kot: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/nordkorea-muell-ballons-100.html
EU finanziert Aussetzung von Asylsuchenden in der Wüste: https://www.tagesschau.de/investigativ/report-muenchen/eu-asylsuchende-nordafrika-100.html

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