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Wie ein Publisher funktioniert, wie er »denkt« - das können wir bei GameStar normalerweise nur von außen betrachten. Wir analysieren Spiele und durchforsten Geschäftsberichte, um daraus Trends und Probleme abzuleiten. Beispielsweise in unserem Plus-Podcast über die Krise von Paradox Interactive.
Diesmal aber bekommen wir Einblicke aus erster Hand: Im GameStar-Podcast besucht uns nämlich der Eigentümer eines Strategiespiel-Publishers, um offen über seine Sorgen und Erfolge zu sprechen.
Simon Hellwig hat Kalypso Media 2006 mitgegründet, heute ist der der alleinige Gesellschafter des Publishers, den ihr unter anderem von Tropico 6, Port Royale 4, Railway Empire, Dungeons 3 sowie - ganz aktuell - von Disciples: Liberation kennt. Außerdem arbeitet Kalypso an einem neuen Commandos.
MIt Michael Graf spricht Simon über die Vorteile, ein nicht börsennotierter Publisher zu sein, aber auch über seine Herausforderungen. Mit den Budgets eines Electronic Arts oder Take Two kann Kalypso eben nicht mithalten.
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So steht die Firma zwischen zwei Polen, die immer extremer werden: den immer weiter wachsenden Branchenriesen wie Microsoft und Activision Blizzard auf der einen Seite, und den kleinen, teils aber sehr erfolgreichen Indie-Studios am anderen Ende des Spektrums.
Wie kann man dazwischen als kleiner Strategiespiel-Publisher überleben? Erst recht, wenn wir in Zukunft mehr in Richtung Cloud-Gaming und Spiele-Abos denken?
Kalypso hat einige Antworten darauf. Nicht umsonst hat der Publisher schon in der Vergangenheit Trends gesetzt, die sich dann sogar Paradox Interactive abgeschaut hat. Umgekehrt kann Kalypso aber auch etwas von Paradox lernen.
Was genau? Und warum ist das Strategiegenre besser auf die Zukunft vorbereitet als viele andere? Ihr hört es im Podcast!
Dieses Format ist inzwischen ein eigenständiger Podcast mit eigenem RSS-Feed geworden, neue Folgen hört ihr künftig dort.
Manchmal warten wir GameStar-Redakteure nur darauf, dass uns endlich mal jemand anhält und fragt: »Was spielst du eigentlich gerade so?«, damit wir in lange Lobeshymnen über unsere kuriose Spieleleidenschaften ausbrechen können.
Und genau das tun wir in diesem 15-minütigen Podcast-Format. Wir empfehlen euch unsere persönlichen Spiele-Geheimtipps, von denen wir aktuell nicht genug kriegen!
Unser heutiger Gast ist Heiko, dem wir in Sachen Spieleempfehlungen blind vertrauen - immerhin hat er der Legende nach schon Stronghold zu großer Bekanntheit verholfen. Unser Chefredakteur möchte euch dringend Operencia: The Stolen Sun empfehlen, das dem aussterbenden Rollenspielgenre der Dungeon Crawler angehört.
War Mongrels, das neue Spiel des polnischen Studios Destructive Creations, wirkt auf den ersten Blick wie ein antifaschistischer Titel - schließlich kämpft man darin an der Ostfront des Zweiten Weltkriegs gegen die deutsche Wehrmacht. Doch hier ist Skepsis angebracht.
In Zusammenarbeit mit dem Verein »Gesicht zeigen: Für ein weltoffenes Deutschland e.V.« hat die Initiative »Keinen Pixel den Faschisten« ein ausführliches Dossier erarbeitet, in dem sie Mitgliedern von Destructive Creations rassistisches und antisemitisches Gedankengut sowie trans- und islamophobe Aussagen in den sozialen Medien nachweist und ihre Sympathien zu rechtsextremen Organisationen aufdeckt.
Außerdem gibt es Kurzdossiers mit Analysen der Spiele von Destructive Creations, in denen es mindestens nationalistische Motive und subtile rechte Codes gibt, beispielsweise im Mittelalter-Strategiespiel Ancestors Legacy, das wir bei GameStar auch getestet haben.
Was das Dossiert behandelt und wie es entstanden ist, bespricht Michael Graf in einer Sonderfolge des GameStar-Podcasts mit drei Gästen:
Zur Veröffentlichung des Dossiers hatten wir Destructive Creations mehrere Detailfragen zu dessen Inhalten gestellt, aber nur ein allgemeines Statement bekommen, das ihr im GameStar-Artikel zum Dossier nachlesen könnt.
Wir arbeiten zudem gerade an einem ausführlichen Report zu War Mongrels, in dem wir das fertige Spiel gemeinsam mit Historikerinnen und Historikern unter die Lupe nehmen.
Im Durchschnitt spielen New World über eine halbe Million Menschen gleichzeitig (laut Steamcharts.com). Das ist eine beachtliche Zahl, die natürlich auch im Hype wurzelt: New World ist eines der aktuell meistgeschauten Twitch-Spiele und campiert im Spitzenfeld der Steam-Verkaufscharts. Das befeuert den Drang, selbst mal reinzuschauen.
Zugleich künden die hohen Spielerzahlen - und vor allem zum Release ellenlangen Server-Warteschlangen - von der Sehnsucht der MMO-Community nach einer wortwörtlich neuen Welt, die man gemeinsam entdecken und erleben kann.
Doch wie lange bleibt diese Welt interessant? Wie lange kann New World überleben?
Das bespricht Michael Graf im Podcast mit gleich drei Gästen:
Gemeinsam sprechen wir über die Stärken, aber natürlich auch die offensichtlichen Schwächen von New World, die auch unser GameStar-Test behandelt hat.
Unser Fazit: New World hat durchaus das Potenzial, seine Stärken weiter auszubauen. Doch dafür muss Amazon das Richtige tun.
Dieses Format ist inzwischen ein eigenständiger Podcast mit eigenem RSS-Feed geworden, neue Folgen hört ihr künftig dort.
Battlefield, Diablo und GTA schön und gut. Aber was spielen die GameStar-Redakteure eigentlich, wenn keiner hinguckt? Manchmal gehört unsere geheime Leidenschaft einem Spiel, über das wir auf GameStar.de nie schreiben - aber unheimlich gerne sprechen möchten!
Und genau das tun wir in diesem 15-minütigen Podcast-Format. Wir empfehlen euch unsere persönlichen Spiele-Geheimtipps, von denen wir aktuell nicht genug kriegen!
Unser heutiger Gast ist Micha, der überraschend kein Stellaris mitgebracht hat. Stattdessen empfiehlt er die Mittelalter-Aufbaustrategie Foundation, die mit rasterlosem und modularem Bausystem die Herzen der Schönbauer erobert - und das schon im Early Access.
Okay, es ist eine schwierige Diskussion: Natürlich kann man einem Remaster wie Diablo 2: Resurrected seine Ecken und Kanten vorwerfen, man muss es sogar. Auch de modernisierte Version eines Diablo 2 sollte modernen Genrestandards genügen, etwa bei der Stapelbarkeit von Items oder der Größe des Inventars.
Andererseits lieben wir alte Schinken wie Diablo 2 ja gerade für ihr Spielgefühl, zu dem eine gewisse Kantigkeit gehört. Die strunzdumme Ernter-KI gehört ja auch irgendwie zu einem Command & Conquer Remastered, obwohl sie objektiv betrachtet natürlich eine Schwäche darstellt.
Wie originell und modern darf ein Remaster also sein? Das diskutieren Maurice und Micha im Podcast mit Streamer Kalle Koschinsky.
Kalle - bekannt von Twitch und Youtube - ist mit Diablo 2 quasi aufgewachsen und spielt Diablo 2: Resurrected aktuell gemeinsam mit Hand of Blood. Angesichts der Fälle von sexueller Belästigung bei Activision Blizzard haben die beiden zudem eine Spendenaktion gestartet für das Projekt Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Dieses Format ist inzwischen ein eigenständiger Podcast mit eigenem RSS-Feed geworden, neue Folgen hört ihr künftig dort.
Im September 2021 sind allein auf Steam 941 Spiele erscheinen. 941 - wer soll da noch den Überblick behalten? Kein Mensch! Deshalb wollen wir in diesem kurzen Podcast-Format gar keine Breite abdecken, stattdessen tauchen wir im Spielemeer gezielt nach Perlen.
Nämlich nach den Spielen, die wir in der GameStar-Redaktion gerade privat so spielen, aber über die wir vielleicht gar nicht schreiben!
Diesmal mit dabei ist Fabiano Uslenghi, der aktuell in Troy: A Total War Saga versinkt - genauer gesagt in dessen DLCs, noch genauer gesagt im neusten DLC Mythos. Denn der bringt etwas, das Fabiano als Mythologie-Fan immer vermisst hat: Kreaturen wie die Hydra, Greifen und Zyklopen!
Micha, der sein Total War lieber historisch möchte, kann da zwar nur die Nase rümpfen, Fabianos Faszination aber auch nachvollziehen. Denn Troy hat sich dank seiner DLCs zum kompletteren Spiel gemausert - nur der Preis ist viel zu hoch.
Battlefield 2042 ist in der Open Beta, und da stellt sich natürlich die Battlefield-Gretchenfrage: Kriegt Dice diesmal die Kurve?
Nachdem das Studio zuletzt Vertrauen verspielt hat und sowohl bei Battlefield 1 als auch bei Battlefield 5 den Support und die Kommunikation schleifen ließ, könnte die Serie mal wieder ein echtes Highlight vertragen.
Ob Battlefield 2042 - endlich! - wieder das Zeug zum Community-Liebling hat, besprechen Micha und Philipp im Podcast mit Fabian Siegismund.
Fabian warf sich früher für GameStar in Multiplayer-Spiele, heute spielt er sie live auf Twitch und auf Youtube - darunter Hunt: Showdown und aktuell selbstverständlich die Beta von Battlefield 2042.
Gemeinsam sprechen wir darüber, was dieses Battlefield 2042 denn nun taugt. Wie etwa beurteilen Fabian und Phil Neuerungen wie die Specialists oder die jederzeit anpassbaren Loadouts? Wie fahrzeuglastig ist das Gameplay - und erinnert Battlefield 2042 wirklich angenehm an Battlefield 4?
Und vor allem: Was fehlt Battlefield 2042 noch für ein wirklich gutes Battlefield?
Die Ankündigung von Windows 11 ließ durchaus einige Augenbrauen in die Stratosphäre schnalzen. Hatte Microsofts Windows-Evangelist Jerry Nixon vor sechs Jahren nicht verlautbart, Windows 10 sei »das letzte Windows«?
Nun, ganz unrecht hatte er damit auch nicht, denn im Vergleich zu manch früherer Windows-Version ist Windows 11 keine Revolution, sondern vielmehr ein größeres Update für Windows 10.
Doch dieses große Update hat durchaus seine Stärken, berichten unsere Hardware-Experten Alexander Köpf und Michael Kister (der auch bei Technikquatsch podcastet).
Mit Michael Graf besprechen sie im GameStar-Podcast einen seltsamen Zwiespalt:
Nach Windows 11 wollen sie gar nicht mehr zu Windows 10 zurück - und sehen zugleich keinen triftigen Grund, schon jetzt zum neuen Betriebssystem zu wechseln.
((EMBED))
So sprechen wir unter anderem über die neuen Features von Windows 11, die Geschwindigkeit und natürlich die hohen Hardware-Anforderungen. Außerdem diskutieren wir Microsofts Sicherheitsoffensive inklusive dem Zwang zu TPM 2.0.
Und wir freuen uns über einen neuen Windows-Store samt Xbox-App, ärgern uns aber über die nicht verschiebbare Taskleiste und das kontextarme Kontextmenü.
Schwächen hat Windows 11 nämlich auch.
AAA, gesprochen »Triple-A«, so kategorisiert die Spieleindustrie ihre größten, wichtigsten und teuersten Produktionen. Assassin's Creed gehört dazu, The Elder Scrolls, Call of Duty, Battlefield, Halo, GTA, Uncharted und andere Blockbuster, die sich (potenziell) millionenfach verkaufen - und auch verkaufen müssen, um ihre enormen Entwicklungskosten zu rechtfertigen. Damit das klappt, sind AAA-Spiele meistens auch diejenigen, die am heftigsten beworben werden.
Aber ist AAA auch wirklich ein Gütesiegel? Steht es für Qualität - oder nur für Marketing-Brimborium? Gibt es Dinge, die wir von AAA-Spielen erwarten können, von AA-Spielen aber nicht?
Im Podcast diskutiert Micha seine persönlichen Erwartungen an AAA mit Heiko und Fabiano, die teils gegensätzliche Meinungen vertreten. Alleine schon bei Michas These, dass man uninspirierte Fließbandprodukte à la FIFA 22 nicht als AAA bezeichnen kann.
Wenn Fabiano AAA (auch) am Umfang eines Spiels festmacht, muss Heiko widersprechen - und Micha wiederum bei der Feststellung, dass AAA-Echtzeit-Strategie weniger hochwertig ist als andere AAA-Genres. AAA-Echtzeit-Strategie existiert überhaupt nicht!
Natürlich sprechen wir dabei auch über unsere persönlichen AAA-Enttäuschungen. Denn längst nicht jedes AAA-Spiel kann sein Qualitätsversprechen einlösen.
Letztlich können wir uns zudem auf ein Merkmal einigen, das »wahrhaftiges« AAA von anderen Spielen abhebt - und rutschen dabei in einen seltsamen Zwiespalt.
Denn während AAA einerseits für Industrie in Reinkultur steht - große Studios, große Budgets - brauchen gute AAA Spiele vor allem eines: Liebe.
Und hochwertige Indie-Spiele à la Hellblade wollen wir auch nicht unerwähnt lassen - denn die bezeichnet man nicht umsonst als »Triple-I«.
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