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Die GELDMEISTERIN erwischte Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege J.P. Morgan Asset Management auf der Finanzmesse Fonds Professionell in Wien. Seine These: Die USA muss sich nicht vor einer Rezession fürchten und kann sich daher im Gegensatz zu Europa voll auf die Bekämpfung der Inflation konzentrieren. Die US-Notenbank FED dürfte die Zinsen daher auch viel stärker anheben wie die Europäer, somit 50 Basispunkte wohl auch schon am kommenden Mittwoch. Denn es gilt auch die Mid Term-Wahlen im Herbst zu gewinnen und das geht nicht mit hohen Preisanstiegen. Auch war die die Lücke zwischen dem Bedarf an Arbeitskräften und dem Angebot in den USA noch nie so groß. Es werden fünf Millionen Arbeitskräfte mehr nachgefragt, als angeboten, was zusätzlich zu einer Lohn-Preisspirale führt, gegen die die FED mit ihren Zinserhöhungen versucht, massiv gegenzusteuern.
Die erste Anhebung um 50 Basis-Punkte kommenden Mittwoch werde die US-Wirtschaft auch noch locker wegstecken, da es viele soziale Transfers in der Pandemie gab, auch viel gespart und auch viel an der Börse verdient wurde, so dass die Konsumenten weiterhin viel Geld zum Ausgeben haben. Alleine in den USA sind die Nettovermögen der Haushalte von Ende 2019 bis jetzt um über 20 Billionen US-Dollar angestiegen. Der Zuwachs beträgt rund 104 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der USA. Was ich auch spannend finde ist ein weiterer Faktor, der uns länger höhere Inflationsraten bescheren wird: Die zunehmende Regionalisierung der globalen Weltwirtschaft, ein gewaltiger Rückschritt in der weltweiten Arbeitsteilung, der Produktionen verteuert.
Hört Euch den Kapitalmarktstrategen am besten selbst an!
Timestamps
(1:58) Weichen der Inflation schon durch Pandemie gestellt durch die stärkere, zielorientierte Fiskalpolitik
(3:25) Zentralbanken können auch Geld drucken
(7:00) FED steigt massiv auf der die Bremse
(7:50) Enorme Nachfage dann Arbeitskräfte in den USA, die nicht gedeckt werden kann nicht gedeckt werden
(9:40) FED erhöht die Zinsen gleich mit 50 Basispunkten.
(10:00) US-Wirtschaft kann sich die Zinserhöhungen leisten
(11:45) Der Ukraine-Krieg ist für Amerikaner deutlich weiter weg
(12:40) US-Wirtschaft ist durch ihr Schieferöl deutlich geringer verwundbar.
(15:30) Regionalisierung der Weltwirtschaft sorgt für Inflation
(16:25) Strukturell inflationäres Umfeld
(17:20) Lower for longer
(19:50) Anleihen im Portfolio
(22:30) Staaten haben viel zu investieren
(25:50) Rohstoffe sind knapp, sie gehören in Produktionsprozesse nicht in ein Finanzportfolio
(29:52) So global als möglich diversifizieren
(33:45) Gezeitenwende auch innerhalb des Aktiensegments: von Wachsums- zu Valuewerten. Inflationsschutz sind hier vor allem Rohstoff-, Bank-, Energie und teilweise zyklische Werte.
(36:00) Was Value ist.
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
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Es gibt kein besseres Chancen-Risikoverhältnis als bei guten, nachhaltigen Unternehmen, ist unser Podcast-Gast der GELDMEISTERIN überzeugt. Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege von Flossbach von Storch ist weiterhin auf Bärensuche. Er sieht den Bärenmarkt trotz drohender erneuter Zweiteilung des Weltmarktes in Ost und West und trotz zweistelliger Kurskorrekturen seit Jahresbeginn noch nicht. Warum eigentlich nicht? Vor allem weil es keine Investmentalternativen zu nachhaltig guten Unternehmen in anhaltend inflationären Zeiten gibt. Vorndran sieht Wachstum und Innovation mehr in den USA, als in Europa, wo man verabsäumt habe bei den niedrigen Zinsen in moderne Infrastruktur zu investieren. Stattdessen habe man versucht, den Sozialstaat zu konservieren. Mehr dazu, wie Börsenprofi Philipp Vorndran die Zukunft der Kapitalmärkte sieht in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN
Timestamps
(1:10) Keine Alternativen zu Investments in nachhaltig gute Unternehmen
(2:08) Ukraine ist ein regionaler Konflikt
(4:30) Achse Russland mit Großmacht China
(8:39) Europa, vor allem Deutschland verliert Teile seiner Geschäftsmodelle
(10:50) Der feine Unterschied zu den 70er-Jahren: Notenbanken fehlen heute Instrumente, Realrenditen bleiben über Jahre negativ
(13:55) Global Anlegen mit höheren Risikoprämien
(30:22) Neuer eiserner Vorhang zwischen Ost und West
(33:58) Indien gewinnt an Bedeutung
(37:05) USA bietet sehr viele attraktive junge Unternehmen
(38:45) Europa hat niedrige Zinsen nicht genutzt, um die Infrastruktur zu modernisieren.
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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#Aktien #EisernerVorhang #Notenbank #China #Russland #Europa #globalanlegen #Notenbank #Unsicherheit #Risikoprämie #Rechtssicherheit #Finanzsystem #Aktien #Anleihen #Geldmeisterin #JuliaKistner #FlossbachvonStorch #PhilippVorndran #Bärenmarkt #Manchesterkapitalismus #Rechtssicherheit #Staat #Zinssatz #Aktionär
Foto: Flossbach von Storch, Montage JS
Frank Fischer, Investmentchef der Shareholder Value Management AG, den ich auf der Finanzmesse Fonds Professionell getroffen habe, hat gemeinsam mit für Euch zu Ostern eine Sonderausgabe mit vielen Überraschungseiern gestaltet, die Dir dabei helfen möchte, auch über schwierige geopolitische, gesundheitliche und wirtschaftliche Zeiten hinweg Dein Vermögen zu vermehren. Frank Fischer ist überzeugt, dass wir im Sommer eine Rezession und infolge Stagflation sehen könnten mit massiven Rückschlägen an der Börse. Und danach wären Aktien wieder auf der Überholspur. Frank Fischer ist Value-Investor, wobei er - so wie übrigens auch Warren Buffett und dessen Lehrmeister Benjamin Graham – Value nicht im Gegensatz zu Growth, sondern zu Momentum sieht. Meme-Aktien seien solche typischen Momentum-Stocks. Das sei nicht investieren, sondern spekulieren. Frank Fischer hält es jetzt für wichtig, sich auf die „Sahnehäubchen“ an der Börse zu konzentrieren und lieber in die wunderbarsten Aktien zu einem „nur“ fairen Preis zu investieren als in das sehr günstige Mittelmaß. Die seien auch nur Balast im Portfolio, von dem an sich hier und da trennen sollte um dann über genügend Cash zu haben, um im August bei der Börsenparty dabei zu sein, wenn die Aktien auf der Überholspur sein werden. In der aktuellen Folger der Geldmeisterin erklärt Frank Fischer auch, warum er keine Banken- und keine Dividendentitel mag, wann für ihn eine Aktie günstig genug ist und bis zu welchem Grad er als nachhaltiger Investor auch Rüstungsgeschäfte toleriert.
Viel Hörvergnügen und frohe Ostern, servus, shalom und mas salamah wünschen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner
Und hier noch die Timestamps:
(1:20) Warum die Börse keine Vollbremsung einlegte.
(2:35) Der Grund für die V-förmige Aktienerholung
(4:36) Tiefststände noch nicht gesehen
(8:40) Berichtszahlen zeigen bereits, das es nicht mehr so gut läuft
(11:50) Wir durchlaufen eine Gewinnrezession
(12:20) US-Konsument gefährdet Konjunktur
(15:30) Darling reicht nicht, es muss eine wunderbare Firma sein.
(19:20) Chance bei Netflix: wunderbare Firma zum fairen Preis
(27:55) Wir kaufen keine Banken, schon gar keine europäische
(28:30) 15 Prozent TSR (Total Shareholder Return) ist ein Einstiegskriterien
(29:10) Rückkäufe und Kapitalerhöhungen
(33:00) Selektion nach Regionen
(39:10) Growth und Value sind untrennbar verbunden, keine Gegensätze
(43:40) Größe zählt schon
(44:10) ESG – worin wir nicht investieren
(53:40) Ich erwarte einen heißen Sommer mit guten Kaufgelegenheiten
(57:12) Cash ist jetzt vielleicht noch das Bessere
Rechtlicher Hinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur meine persönlichen Gedanken. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung die daraus erwächst, dass man entsprechend Ihrer Medienbeiträge Investments tätigt.
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Foto: JK
Über 16 Prozent hat der österreichische Aktienindex seit Jahresbeginn eingebüßt. Damit wurden viele Österreich-Aktien über Gebühr abgestraft, sieht Friedrich Mostböck, Chefanalyst der Erste Group durchaus für Langfristanleger Einstiegsgelegenheiten in der Alpenrepublik. Als Ergänzung zum DAX empfiehlt der Kapitalmarktexperte auch deutschen Investoren etwa den Anlagenbauer Andritz, den Versicherungskonzern VIG oder auch den Ziegelspezialisten Wienerberger.
Trotz ihrem starken Russland-Engagements hat das Erste Group-Research-Team den Öl- und Chemiekonzern OMV auf Kauf. Man traut dem neuen Management zu, dass es das Russlandgeschäft zurückfährt und die Gruppe stärker zu einem Chemiekonzern umbaut.
Die Österreichische Börse sei schon deshalb volatiler als die das deutsche Börsenparkett, weil kleine Börsen immer schwankungsanfälliger sind, weil der ATX viele zyklische Aktien enthält und weil momentan vor allem die geographische Nähe und die enge wirtschaftliche Verwobenheit mit CEEaus Übersee Investoren aus Übersee verschreckt. Zum Teil haben manche CEE-Staaten auch noch EmergingMarkets-Charakter. Das Gute an der Wiener Börse: Sie ist auch eine der ersten Börsen, die wieder aufwärts geht, sobald der Russlandkrieg in der Ukraine endet.
Wer mehr über die österreichische Börse erfahren möchte hört am besten selbst in diese Folge der Geldmeisterin rein.
Timestamps:
(1:00) Gründe für die Schwankungsanfälligkeit der Wiener Börse.
(3:15) Wer am stärksten vom Ukraine-Krieg betroffen ist.
(4:06 ) RBI am stärksten betroffen ist
(6:00) Langfristig würde ich ATX-Werte empfehlen
(7:55) Transformation zur grünen Energie wird in jedem Fall stattfinden
(9:27) OMV hat eine plausible neue Strategie, profitiert von den Ölpries
(14:50) Die Bewertungen sind mit den kriegsbedingten Abschlägen mit KGVs von acht im ATX durchaus attraktiv.
(16:52) Rückgang der Wachstumsraten
(18:20) Gut aufgestellt mit Sparplänen mit nachhaltigen Fonds
(18:55) Gute Value-Werte in Österreich mit geringerem Risiko
(19:25) EZB-Zinsschritte später, aber doch die ersten ab Dezember
(20:20) Warten auf Beruhigung an der Kriegsfront -
(21:10) Wiener Börse legt im Aufschwung stärker zu und bricht beim Abschwung stärker ein
(21:50) ATX kann bis Jahresende um 20 Prozent auf 4000 Punkte steigen
(23:30) Abschläge und Volatilität waren in der Pandemie und in der Finanzkrise höher.
Und wenn Euch diese Podcast-Episode gefallen hat, dann würde ich mich über ein kleines Dankeschön sehr freuen. Das könnte in Form eines Gratis-Abos der GELDMEISTERIN bei der Podcastplattform Deiner Wahl, bei YouTube, Audible oder Spotify sein. Oder auch eine gute Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder YouTube. Ich würde mich aber vor allem freuen, wenn Du weiterhin der GELDMEISTERIN Gehör schenkst und sie auch Deinen Freundinnen weiterempfiehlst. Ich freue mich auch auf eure Inputs und Fragen auf Facebook oder in der LinkedIn-Gruppe GELDMEISTERIN oder auch über das Kontaktformular auf www.geldmeisterin.com
Servus, shalom und mas salamah wünscht Julia Kistner
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Foto: Erste Group
Dies ist eine ganz besondere Folge der GELDMEISTERIN, nämlich die 70.te, mit einem ganz besonderen Gast: Birgit Wetjen, Chefredakteurin des Frauenfinanzmagazins Courage, die cleveren Anlage-Strategien für den smarten, langfristigen Vermögensaufbau im Gepäck hat. Etwa, warum man mit bescheidenen Mitteln besser mit Aktien-ETFs und Fonds sein Vermögen aufbauen sollte und die Analyse von Einzelaktien nicht nur viel Zeit, sondern Know How benötigt. Warum es einerseits so wichitig ist früh mit dem investieren zu beginnen und es andererseits auch mit auch im Rentenalter noch Sinn macht in Risiko - sprich schwankungsfreudige Aktien zu investieren. Warum sie sich erst in Krypto vorwagt, wenn sie die Assetklasse wirklich verstanden hat und warum sie sich derzeit in US-Aktien wohler fühlt als mit einem globalen Ansatz oder mit europäischen Werten.
Meine Herren und Damen, reinhören macht Freude und (be)reich(ern).
Hier die Timestamps dieser Episode:
(1:05) Motiv für die Geldanlage
(8:26) Negativzinsen fressen Vermögen auf
(11:40) Der richtige Vermögensaufbau
(14:25) Frauen sollten sich selbst absichern
(15:00) Anlegen im Alter
(17:30) Sparplan beibehalten
(18:30) Gewinn auch einmal mitnehmen
(22:30) MSCI World SRI ist derzeit nicht schlecht, USA besser als Europa
(24:40) Vorsicht vor Tech-Klumpenrisiko. Sie sind schon im MSCI World hoch gewichtet.
(27:12) Krypto muss man erst verstehen
(28:10) Geld für Gutes einsetzen, nützliche Webseiten: Fair Finance Guide , mein Vermögen
(31:30) Zins und Zinseszins: Früh anfangen!
(32:50) Kein Timing-Risiko mit dem Sparplan
(33:40) Breit streuen
(34:30) Aktien erholen sich – stabile Investments
(36:00) Berater aufsuchen, wenn man sich nicht kümmern möchte
(37:10) Buy and hold nicht bei Einzelinvestments
(37:50) Sparplan mit 50+ - warum nicht!
(38:25) Aktienmarkt-Entwicklung
(39:28) Hätte mir gerne als ersten Titel Apple-Aktien gekauft
Birgit Wetjen ist auch Finanzbuch-Autorin. Ihr jüngstes Werk: „Just money? Just do it! - erschienen im Goldegg Verlag
Ich wünsche Euch viel Lese- und nun erst einmal viel Hörvergüngen.
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Servus, shalom und mas salamah wünscht Julia Kistner
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Zu Gast bei der Geldmeisterin in dieser Episode ist Professor Dr. Manfred Frühwirth, außerordentlicher Professor an der WU Wien am Institut für Finance, Banking & Insurance. Er hält uns Aktionäre gnadenlos unsere psychologischen Anlagefehler vor Augen. Das wir etwa ständig von unseren langfristigen Investmentstrategie abweichen und viel zu oft ins Portfolio schauen. Dass unser Anlagehorizont grundsätzlich zu kurz ist. Uns auf Kennzahlen wie KGV, Kurs-Cashflow-Verhältnis, Dividenden-Rendite u.s.w. kaprizieren, die für sich alleine zu kurz gegriffen sind. Hier die Wachstumsraten zu wenig berücksichtigt sidn Vor allem aber, dass wir Verluste gegenüber Gewinne überbewerten. Gewinner-Aktien tendenziell zu früh verkaufen und uns von Verlustbringer zu spät trennen und uns gerne wie die Lemminge verhalten.
Diese Podcastfolge bietet also jede Menge Möglichkeiten zur Selbstreflektion und kann Dir somit dabei helfen, mehr aus Deinem Vermögen zu machen.
Die Schwerpunkte diese Podcastfolge
· Die psychologischen Anlagefehler bei Kurskorrekturen
· Rationaler auf den Ukraine-Konflikt reagieren
· Reframing der eigenen Anlageperspektive
· Umbenennung – Die psychologischen Tricks der Unternehmen
· Psychologische Fehler der Manager
· Paniverkäufe - Wie man Emotionen herausnehmen kann
. Aus Fehlern lernen
. Overconfidence und Verlustaversion in Abschwungphasen
. Herdentrieb
. Prozyklische Geldanlage
Weitere Vorträge von Prof. Dr. Manfred Frühwirth findet ihr auf seinem gleichnahmigen YouTube-Kanal. Sein jüngstes zweibändiges Buch “Behavioral Corporate Finance – Grenzen der Rationalität in der Betrieblichen Finanzierung“ ist beim LINDE-Verlag erschienen: https://www.lindeverlag.at/person/fruehwirth-manfred-10563
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Der Krieg verunsichert Anleger, keine Frage. Einer, der ihn aber bei seinen Handelsstrategien weitgehend raus hält ist Herzblut-Trader Holger Klein, der, komme was wolle, auf immer wiederkehrende saisonale Trends setzt. Er nimmt grundsätzlich auf Störfeuer an der Börse, ob Wahlen, Pandemien oder Kriege wenig Rücksicht. Holger Klein hat sich auf Strategien fokussiert, die eher kurzfristig - drei bis vier Stunden bis zu acht Tagen – sind und sich immer wieder kehrende Muster von Kursverläufen an den Börsen zu Nutze macht.
Holger Klein handelt vor allem mit Indizes und Rohstoffe und weniger auf Einzelaktien mit Sondereffekten, die typische Kursverläufe stark beeinflussen können. Seine Handelsinstrumente sind Aktien, Optionen, Futures und CFDs. Aus steuerlichen Gründen nimmt er gerne Optionsscheine. Die Daten, die er seinen Strategien zugrunde legt, übermittelt ihm ein technik-affiner Freund. Man könne sich aber auch einfach in einer Excel-Tabelle die Schlussdaten notieren, die man etwa von finance.yahoo.com bezieht. So erkennt man mit der Zeit Saisonalitäten.
Auch wenn man als Langfristanleger mit kurzfristigem saisonalem Traden nicht viel am Hut hat kann man von Tradern wie Holger Klein einiges lernen: Wenn man seinen Sparplan immer am 26. des Monats bespart statt am ersten, käme man auf eine Überrendite von zwei bis drei Prozent pro Jahr zur entsprechenden Benchmark, so Klein´s Statistik. Und auch wenn Holger Klein zu 70 bis 80 Prozent auf quantifizierbare Systeme setzt, also auf das kurzfristige, saisonale Traden hat er persönlich auch ein Vorsorgeportfolio. Da ist eine pauschale Summe von Anleihen als Alternative zu Negativzinsen drin, etwas physisches Gold und zu zehn Prozent längerfristige Investments in Aktien. Mehr zu seinen Strategien findet ihr auf https://season-trader.com/de/startseite/
Und wenn Euch diese Podcast-Episode - inzwischen die 68.te, hurra - gefallen hat, dann würde ich mich über ein kleines Dankeschön sehr freuen. Das könnte in Form eines Gratis-Abos bei der Podcastplattform Deiner Wahl, bei YouTube, Audible oder Spotify sein. Oder auch eine gute Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder YouTube. Ich würde mich aber vor allem freuen, wenn Du weiterhin der GELDMEISTERIN Gehör schenkst und sie auch Deinen Freunden weiterempfiehlst. Ich freue mich auch auf eure Inputs und Fragen über die Facebook- oder auch Linked In-Gruppe GELDMEISTERIN oder auch über das Kontaktformular auf www.geldmeisterin.com
Servus, shalom und mas salamah wünscht Julia Kistner
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„Erst war ich dick und pleite, jetzt bin ich dünn und reich." Bei der GELDMEISTERIN zu Gast ist der vierfache NFT-Millionär, Immobilieninvestor und Spiegel Bestseller-Autor - direkt aus Bayern zugeschalten - Mike Hager. Er verrät seine erfolgreiche Investmentstrategie mit Non Fungible Tokens, warum NFT´s für ihn eine Lebensphilosophie geworden sind und wie man mit den unikaten digitalen Vermögenswerten reich und glücklich werden kann. Wie man sie kauft, auswählt, „mintet", handelt u.s.w. sei keine Hexerei, wenn man sich einmal einliest. Am Besten in seinen einfach und locker geschriebenen neuen Bestseller „Reich werden mit NFT´s", erschienen im Finanzbuchverlag. Reich war Mike alias Studiotechniker Nullinger schon ohne NFTs mit Immobilien und seinem weiteren Bestseller „Geld alleine ist auch eine Lösung" (Ariston Verlag). Mehr über den bescheiden gebliebenen Multimillionär, Antenne-Bayer-Moderator, Comedy-Autor Mike auf www.mikehager.de
Und wenn Euch diese Podcast-Folge gefallen hat, dann folgt der GELDMEISTERIN doch bitte auf Facebook oder Linked in und pusht sie nach vorne durch ein Gratis-Abo auf der Podcastplattform Eurer Wahl, auf YouTube oder Spotify.
Shalom, Servus, mas salamah wünscht Euch Podcasthost Julia Kistner
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Es gibt aktuell weitaus Schlimmeres, als Geld an der Börse zu verlieren. Doch selbstverständlich macht man sich als Anleger angesichts der jüngsten Börsenabstürze Sorgen um seine Vorsorge, auch ich. Denn selbst wer nicht übermäßig riskant veranlagt und breit gestreut in Indexfonds investiert ist, verbucht zweistellige Kurseinbrüche. Wer beispielsweise einen grundsätzlich soliden ETF auf den Leitindex S&P 500 besitzt, also in die 500 größten US-Unternehmen investiert, hat seit Jahresbeginn trotz allem einen Wertverlust von zehn Prozent. Dies, obwohl der S&P 500 im Vergleich zu anderen Börsenbarometern in Krisenzeiten noch immer wie ein Fels in der Brandung steht. Zum Vergleich: bei einem Fonds auf den deutschen Leitindex DAX hat man seit Jahresbeginn bereits 18 Prozent verloren, von den Kursverlusten einzelner Werte ganz zu Schweigen Um also wieder die Kursniveaus von Jänner zu erreichen, muss der S&P 500 rein mathematisch schon um 11,11 Prozent steigen, der DAX sogar um knapp 22 Prozent. Hier zum Nachrechnen:
https://www.zinsen-berechnen.de/gewinn-verlust-rechner.php
Und weil mich momentan viele Neo-Aktionäre fragen, was ich jetzt tun würde: kaufen oder verkaufen, dachte ich mir, dass ich mir diesmal keinen Podcast-Gast einlade, sondern versuche aus meiner ganz persönlichen Perspektive Euch Ideen zu geben, wie man sich in dieser erschütternden Lage als Anleger möglichst rational verhalten kann. Zum einen erinnere ich Euch noch an die typischen psychologischen Anlagefehler - Verluste schmerzen stärker als Gewinne Freude machen - . Hier empfiehlt #ManfredFrühwirth, außerordentlicher Professor an der WU-Wien jetzt nicht so oft ins Portfolio zu schauen und an seinen Investmentplan festzusetzen. Ich verrate Euch, wann ich persönlich jetzt kaufen oder verkaufen würde, warum ich Inflationslinker derzeit für keine gute Anlagealternative finde, warum ich meine Sparpläne nicht stoppe, physisches Gold in kleine Dosen bis zu fünf Prozent des Anlagevermögens immer für eine gute Idee finde, bei Krypto-Assets vorsichtig bin, mir aber dennnoch ein Trading-Account eröffnet habe und wie man seine Investments an die Zeitenwende auch an den Börsen anpassen sollte.
Viel Hörvergnügen wünscht die GELDMEISTERIN und Podcast-Host Julia Kistner
Und das hörst Du in der aktuellen Episode:
(3:20) Jetzt bloß keine Investmentfehler machen
(5:54) Aktien jetzt verkaufen?
(8:58) Aktien jetzt kaufen?
(9:38) Sparpläne jetzt nicht stoppen!
(14:23) Gold & Krypto als Alternative?
(16:31) Zeitenwende an den Börsen
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Zu Gast bei der GELDMEISTERIN ist Professor Dr.Thomas Mayer, dessen jüngstes Buch „Das Inflationsgespenst – eine Weltgeschichte von Geld und Wert“ just am tiefschwarzen Donnerstag, den 24.2.2022 im Ecowin-Verlag erschienen ist . Zum Zeitpunkt des unfassbaren russischen Angriffs auf die Ukraine. Der ehemalige Chefvolkswirt der deutschen Bank und Leiter der Denkfabrik Flossbach von Storch Research Institute Thomas Mayer zieht Pallelen zur Geschichte und malt ein düsteres Bild einer sich zuspitzendende Inflationsgefahr, gegen die sich Europa nur schwer stemmen kann. Wobei er die schrecklichen Folgen des unabsehbaren, sinnlosen Krieges in Osteuropa in seinen Analysen natürlich noch gar nicht berücksichtigt hat. In der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN kommt der prominente deutsche Volkswirt Thomas Mayer selbst zu Wort. Er erklärt, warum wir längerfristig mit höheren Inflationsraten und einem zum Dollar schwächeren Euro rechnen müssen und wie sich die Euro-Geldpolitik seit der Finanzkrise und Ex-EZB-Präsidenten Mario Draghi drastisch verändert hat und den Euro destabilisieren könnte.
Hier ein paar Higlights des Interviews:
(3:10) Inflation schwer unter Kontrolle zu bringen
(9:40) 70-er Jahre – die Geburt des Inflationsgespenst
(10:20) Massive Preissteigerungen
(12:00) FED-Chef Paul Volckers Radikalmaßnahmen gegen die Inflation in den 70er-Jahren
(14:30) Aktien als Inflationsschutz
(14:40) Gold ist immer ein Inflationsschutz
(15:05) Kryptowährung als Goldersatz
(25:00) Geldschwemme
(27:35) Der Elefant im Raum ist Italien, die EZB ist Gefangene der Eurostaaten
(40:30) Die Digitalisierung der Währung können Staaten nicht aufhalten
(43:50) Robuste Anlagen als Inflationsschutz wählen. Dazu zählt Thomas Mayer auch inzwischen auch Bitcoin, das schon bewiesen hat, das es sich nach Rückschlägen wieder aufrappelt.
Viele Hörvergnügen wünscht die GELDMEISTERIN und Podcast-Host Julia Kistner
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