War ja klar, dass die Staatsregierung über kurz oder lang auch bei den Handschellen auf mehr Eigenverantwortung setzen würde. Bislang mussten die Behörden mühsam kreative und kriminelle Energien auseinanderhalten, die Förderungsmodelle und Schlüsselzuweisungen waren entsprechend kompliziert, manchmal wussten nicht mal mehr die Fachleute, ob sie Amtsketten oder Fußfesseln subventionierten. Damit ist jetzt Schluss: So wie es aussieht, wurde die bayerische Verwaltung grundlegend modernisiert und von den Füßen auf den Kopf gestellt. Das stärkt die Sicherheit und entlastet die Streifenbesatzungen. Künftig gibt es zehntausend Schlüssel für eine Handschelle und nicht umgekehrt. Eine Glosse von Peter Jungblut.