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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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  • Von der SED-Diktatur zum Rechtsstaat
    Rund 180 Wissenschaftler, Zeitzeugen und Politiker diskutierten während der Tagung auf der Grundlage des neuesten Forschungsstandes darüber, wie Recht und Justiz als Instrumente der Machtsicherung der SED-Diktatur heute eingeordnet und bewertet werden müssen. Zugleich wurde damit die Transformation des Unrechtsstaates DDR zum Rechtsstaat nach 1989/90 ebenso in den Blick genommen wie die Frage, was das Völkerrecht und Völkerstrafrecht gegenüber Diktaturen bewirken kann. Teil 1: Begrüßung und Podiumsdiskussion "War die DDR ein Unrechtsstaat?" / Teil 2 bis Teil 7 finden Sie unter dem angegebenen Link.
    1 hr 57 min
  • Von der SED zur PDS und Linkspartei
    Seltener sind es Wissenschaftler, jedoch häufiger Politiker und Vertreter von Medien, die die Kontinuitätsthese propagieren, d. h. eine in wesentlichen Bereichen bestehende Kontinuität von der SED bis hin zur LINKEN, die 2007 aus WASG und PDS gebildet worden ist. Im Vortrag von Dr. Gero Neugebauer, FU Berlin, wurden unter einer primär parteisoziologischen Fragestellung Aspekte aufgezeigt, die für Kontinuität als auch für Diskontinuität sprechen. Darstellung und Analyse wurden dxabei in den Kontext der Rahmenbedingungen, in der sich die Entwicklung der Partei von einer ostdeutschen Regionalpartei in eine gesamtdeutsche Partei vollzogen hat, eingebunden. Vortrag von Dr. Gero Neugebauer. Veranstaltung des Insituts für Zeitgeschichte München-Berlin, ZZF Potsdam und der Bundesstiftung Aufarbeitung 2010/2011.
    1 hr 32 min
  • Herrschaftsalltag der regionalen SED-Funktionärselite: Von der »abstrichlosen« Umsetzung zentraler Beschlüsse bis zur Verfolgung von Eigeninteressen
    Die Vorstellung, die Akteure der SED auf Bezirks- und Kreisebene seien lediglich Befehlsempfänger zentraler Beschlüsse gewesen, vermittelt ein unvollständiges Bild der DDR-Herrschaftspraxis. Eigeninitiative und auch die Durchsetzung von Eigeninteressen regionaler Machtgrößen wurden von der Zentrale in Berlin häufig ausdrücklich begrüßt. Die führende Rolle der SED mit ihren hauptamtlichen Funktionären galt zwar als unantastbar und das Misstrauen gegenüber Reformen war groß, dennoch zeigte sich das System zuweilen flexibel bei der Suche nach Lösungen für die Probleme im Alltag. Letztlich stieß diese Politik jedoch schnell an Grenzen. Betrieben wurden häufig »Feuerwehreinsätze« statt eine nachhaltige Politik. Ein Vortrag von Dr. Heinz Mestrup, Universität Jena. Veranstaltungsreihe des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, ZZF Potsdam und der Bundesstiftung Aufarbeitung 2010/2011.
    1 hr 34 min
  • »Sportverräter« - Propaganda und politische Justiz im Sport der DDR
    Spitzensportler blieben in der DDR nicht von Repression verschont. In zahlreichen Fällen gerieten sie nicht allein ins Visier des MfS, sondern auch in die justiziellen Mühlen des Unrechtsstaates. Ihre berufsbedingten »Westkontakte« ließen die Athleten aus Sicht der SED zu einer besonderen »Risikogruppe« werden, so dass zur Abschreckung strafrechtliche Exempel statuiert wurden. Hierzu gehörten in den 1950er Jahren Schauprozesse in stalinistischer Manier. Doch auch in späteren Dekaden landeten unbotmäßige Athleten infolge politisch gesteuerter Verfahren hinter Gittern. Nach einem Vortrag von Dr. Jutta Braun vom Zentrum deutsche Sportgeschichte sprachen Axel Mitbauer, Wolfgang Schmidt und Manfred Steinbach mit dem Moderator Herbert Fischer-Solms vom Deutschlandfunk über ihre Geschichte.
    1 hr 44 min
  • Von der SED zur PDS und Linkspartei
    Seltener sind es Wissenschaftler, jedoch häufiger Politiker und Vertreter von Medien, die die Kontinuitätsthese propagieren, d. h. eine in wesentlichen Bereichen bestehende Kontinuität von der SED bis hin zur LINKEN, die 2007 aus WASG und PDS gebildet worden ist. Im Vortrag von Dr. Gero Neugebauer, FU Berlin, wurden unter einer primär parteisoziologischen Fragestellung Aspekte aufgezeigt, die für Kontinuität als auch für Diskontinuität sprechen. Darstellung und Analyse wurden dxabei in den Kontext der Rahmenbedingungen, in der sich die Entwicklung der Partei von einer ostdeutschen Regionalpartei in eine gesamtdeutsche Partei vollzogen hat, eingebunden. Vortrag von Dr. Gero Neugebauer. Veranstaltung des Insituts für Zeitgeschichte München-Berlin, ZZF Potsdam und der Bundesstiftung Aufarbeitung 2010/2011.
    1 hr 32 min
  • Herrschaftsalltag der regionalen SED-Funktionärselite: Von der »abstrichlosen« Umsetzung zentraler Beschlüsse bis zur Verfolgung von Eigeninteressen
    Die Vorstellung, die Akteure der SED auf Bezirks- und Kreisebene seien lediglich Befehlsempfänger zentraler Beschlüsse gewesen, vermittelt ein unvollständiges Bild der DDR-Herrschaftspraxis. Eigeninitiative und auch die Durchsetzung von Eigeninteressen regionaler Machtgrößen wurden von der Zentrale in Berlin häufig ausdrücklich begrüßt. Die führende Rolle der SED mit ihren hauptamtlichen Funktionären galt zwar als unantastbar und das Misstrauen gegenüber Reformen war groß, dennoch zeigte sich das System zuweilen flexibel bei der Suche nach Lösungen für die Probleme im Alltag. Letztlich stieß diese Politik jedoch schnell an Grenzen. Betrieben wurden häufig »Feuerwehreinsätze« statt eine nachhaltige Politik. Ein Vortrag von Dr. Heinz Mestrup, Universität Jena. Veranstaltungsreihe des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, ZZF Potsdam und der Bundesstiftung Aufarbeitung 2010/2011.
    1 hr 34 min
  • »Sportverräter« - Propaganda und politische Justiz im Sport der DDR
    Spitzensportler blieben in der DDR nicht von Repression verschont. In zahlreichen Fällen gerieten sie nicht allein ins Visier des MfS, sondern auch in die justiziellen Mühlen des Unrechtsstaates. Ihre berufsbedingten »Westkontakte« ließen die Athleten aus Sicht der SED zu einer besonderen »Risikogruppe« werden, so dass zur Abschreckung strafrechtliche Exempel statuiert wurden. Hierzu gehörten in den 1950er Jahren Schauprozesse in stalinistischer Manier. Doch auch in späteren Dekaden landeten unbotmäßige Athleten infolge politisch gesteuerter Verfahren hinter Gittern. Nach einem Vortrag von Dr. Jutta Braun vom Zentrum deutsche Sportgeschichte sprachen Axel Mitbauer, Wolfgang Schmidt und Manfred Steinbach mit dem Moderator Herbert Fischer-Solms vom Deutschlandfunk über ihre Geschichte.
    1 hr 44 min
  • Ein Tag zählt wie ein Jahr. Die Frauen von Hoheneck
    Anlässlich des »Tags der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden« widmete die Bundesstiftung Aufarbeitung dem Schicksal von Frauen, die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ und DDR wurden, eine Gedenkveranstaltung. Die Burg Hoheneck in Stollberg (Sachsen) war das größte Frauengefängnis der DDR, in dem zahllose Frauen aus politischen Gründen inhaftiert waren. Der Dokumentarfilm »Ein Tag zählt wie ein Jahr« von Kristin Derfler und Dietmar Klein erzählt eindringlich und einfühlsam die Geschichten von Frauen, die aus den unterschiedlichsten Gründen dort inhaftiert waren. Am Podiumsgespräch nahmen teil: Ingeborg Linke (* 1927), 1947 wegen angeblicher Spionage verhaftet und 1948 zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt; ab 1950 in Hoheneck inhaftiert, 1955 entlassen / Ellen Thiemann (* 1937), 1972 wegen geplanter Republikflucht verhaftet, 1973 verurteilt und in Hoheneck inhaftiert; 1975 nach Ost-Berlin entlassen und Übersiedlung in die Bundesrepublik / Uta Franke (* 1955), 1979 wegen »staatsfeindlicher Hetze« verhaftet und nach der Verurteilung in Hoheneck inhaftiert; 1981 vom Westen freigekauft und Übersiedlung in die Bundesrepublik. Moderation: Doris Liebermann.
    55 min
  • »Das kurze Leben des Chris Gueffroy«
    Neun Monate vor dem Mauerfall starb Chris Gueffroy. Er wurde an der Berliner Mauer auf der Flucht erschossen. Der damals 21-jährige Gueffroy ist das letzte Todesopfer des unmenschlichen Grenzregimes der SED-Diktatur. Wer war Chris Gueffroy? Warum wollte er nicht mehr in der DDR leben? Was trieb ihn und seinen Freund Christian Gaudian dazu, ihr Leben an der Berliner Mauer aufs Spiel zu setzen? Karin Gueffroy, die Mutter, erinnert sich 21 Jahre nach seinem Tod an ihren Sohn, an sein Leben in der DDR, an seine Träume und kleinen Fluchten. Erstmals berichten seine Mutter und engste Freunde über ihr Leben mit Chris Gueffroy. Nach der Filmpräsentation sprachen auf dem Podium: Karin Gueffroy, Chris' Mutter, Klaus Salge und Dr. Maria Nooke von der Gedenkstätte Berliner Mauer, Moderation: Sven Felix Kellerhoff.
    1 hr 32 min
  • Ein Tag zählt wie ein Jahr. Die Frauen von Hoheneck
    Anlässlich des »Tags der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden« widmete die Bundesstiftung Aufarbeitung dem Schicksal von Frauen, die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ und DDR wurden, eine Gedenkveranstaltung. Die Burg Hoheneck in Stollberg (Sachsen) war das größte Frauengefängnis der DDR, in dem zahllose Frauen aus politischen Gründen inhaftiert waren. Der Dokumentarfilm »Ein Tag zählt wie ein Jahr« von Kristin Derfler und Dietmar Klein erzählt eindringlich und einfühlsam die Geschichten von Frauen, die aus den unterschiedlichsten Gründen dort inhaftiert waren. Am Podiumsgespräch nahmen teil: Ingeborg Linke (* 1927), 1947 wegen angeblicher Spionage verhaftet und 1948 zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt; ab 1950 in Hoheneck inhaftiert, 1955 entlassen / Ellen Thiemann (* 1937), 1972 wegen geplanter Republikflucht verhaftet, 1973 verurteilt und in Hoheneck inhaftiert; 1975 nach Ost-Berlin entlassen und Übersiedlung in die Bundesrepublik / Uta Franke (* 1955), 1979 wegen »staatsfeindlicher Hetze« verhaftet und nach der Verurteilung in Hoheneck inhaftiert; 1981 vom Westen freigekauft und Übersiedlung in die Bundesrepublik. Moderation: Doris Liebermann.
    55 min

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