GNU/Linux.ch

GNU/Linux.ch

By GNU/Linux.chNewsTech News
Download on the App Store

GNU/Linux.ch episodes

  • CIW096 - Fosskratien
    CIW - Folge 096 - 24.07.2024 - Fosskratien
    • Wir begrüssen alle alten Griechen zur Folge 96 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 22. Juli von Fabian Schaar und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über Herrschaftsformen in der FOSS-Welt.
    Hausmitteilungen
    • Die Übermittlung der Preise für den ersten und zweiten Gewinner des Frühlingswettbewerbs wurden in die Wege geleitet. Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei allen, die daran teilgenommen haben und bei der Firma Nitrokey für den ersten Preis, das NitroTablet.
    • Beim FOSSWELT Service 'Invidious Router' gab es zwischenzeitlich einen Ausfall, der nicht durch unseren Service, sondern durch Invidious verursacht wurde. Mittlerweile läuft der Dienst wieder zuverlässig und ermöglicht euch das Anschauen von Youtube-Videos über eine alternative Methode.
    Thema: FosskratienStaat und Wirtschaft
    • Bei den Herrschaftsformen (mir ist kein besserer Begriff eingefallen) unterscheidet man zwischen Staats- und Wirtschaftsformen.
    • Bei den Staatsformen geht es darum, welche Personen oder Gruppen politische Macht ausüben. Die Wikipedia unterscheidet 66 verschiedene System. Darunter finden sich bekannte Formen, wie:
      • Demokratie - direkte oder indirekte Herrschaftsausübung durch das Volk
      • Anarchie - Abwesenheit von Herrschaft
      • Diktatur - Zwangsherrschaft durch einen Diktator
      • Kommunismus - Idee einer herrschaftsfreien und klassenlosen Gesellschaft
      • Monarchie - Alleinherrschaft durch Erbfolge
      • Sozialismus - Herrschaft des Proletariats (lohnabhängige Bevölkerung) als Vorstufe des Kommunismus
    • aber auch Unbekannte, wie:
      • Pornokratie - Beeinflussung der Regierenden durch ihre Geliebten (bis hin zum Papst)
      • Panarchie - In einem Territorium können alle Herrschaftsformen bestehen
      • Timokratie - Herrschaft der Ehrwürdigsten (Gruss an Tim 🙂 )
    • An Wirtschaftsformen kennen wir:
      • freie Wirtschaftsformen wie die Marktwirtschaft (Kapitalismus, freie Markwirtschaft, soziale Marktwirtschaft, liberale Marktwirtschaft)
      • geplante Wirtschaftsformen wie die Planwirtschaft, in der der Staat die Wirtschaft plant
    Firmen und Organisationen
    • Wie lassen sich die staatlichen und wirtschaftlichen Systeme und Herrschaftsformen auf Firmen und Organisation herunterbrechen?
    • Privatfirmen entsprechen in den meisten Fällen einer Diktatur. Die Firmeninhaber bestimmen den Weg.
    • Börsennotierte Unternehmen (Aktiengesellschaften) haben einen gewählten Verwaltungsrat, der die Firmenleitung einsetzt. Das entspricht einer indirekten Demokratie. Oder auch nicht, weil die Aktionäre, die dem Volk entsprechen würden, nicht die unbedingt die Belegschaft sind.
    • Bei NGOs, wie zum Beispiel Kirchen, findet man meistens ein Abbild der jeweiligen Staatsform. In der Schweiz ist die Reformierte Kirche demokratisch organisiert und kopiert fast eins zu eins die Staatsform der direkten Demokratie. Doch auch dort wird zwischen der Belegschaft und den Stimmberechtigten unterschieden.
    • Interessant ist, dass sich das Beispiel Kirche auch auf die katholische Konfession übertragen lässt: Der Papst ist nicht nur Oberhaupt der Katholiken, sondern auch Oberhaupt des Vatikanstaates. Zitat Wikipedia: "Gemäß dem Grundgesetz des Staates der Vatikanstadt verfügt der Papst zudem als Oberhaupt des Vatikanstaates über die Fülle der gesetzgebenden, ausführenden und richterlichen Gewalt."
    • In genossenschaftlichen Unternehmen ist es möglich, die Belegschaft stärker einzubinden, um Entscheidungen zu treffen.
    FOSS Organisationen
    • Hier gilt es zwischen NGO- und privatwirtschaftlichen Formen zu unterscheiden.
    • Canonical ist eine privatwirtschaftliche Firma, in der die Entscheidungen von einem 'wohlwollenden Diktator' (eng.: benevolent dictator) (Mark Shuttleworth) getroffen werden.
    • Einen wohlwollenden Diktator gibt es auch in Projekten, die nicht privatwirtschaftlich organisiert sind: Linux-Kernel, Enlightenment-Desktop uvm.
    • Fedora -> Redhat -> IBM ist eine börsennotierte Firma, in der entsprechende Regeln gelten.
    • Debian hat einen Gesellschaftsvertrag, der die grundsätzliche Haltung des Projektes bezüglich Freier Software regelt. Darin gibt es keine Aussagen zur Herrschaftsform. Diese findet man eher in der Organisation des Projektes. Dort findet man ein Direktoren-Gremium, welches vom Projektleiter Andreas Tille geleitet wird. Daneben gibt es einen achtköpfigen Technischen Ausschuss, der von Sean Whitton geleitet wird.
    • Debian wird wirtschaftlich durch die Non-Profit-Organisation Software in the Public Interest abgesichert.
    • GNOME wird von der gemeinnützigen GNOME Foundation geleitet. Deren Vorstand wird demokratisch gewählt, und die technischen Entscheidungen werden von den Ingenieuren, die die Arbeit machen, getroffen.
    • KDE ist als Verein organisiert. Wie genau innerhalb des Projektes entschieden ist, wissen wir nicht ganz genau. Aber: Es gibt die KDE Free Qt-Foundation. Diese soll sicherstellen, dass dem KDE-Projekt auch in Zukunft eine freie Version des Qt-Toolkits zur Verfügung steht. Wenn das Unternehmen hinter Qt seinem "Auftrag" nicht nachkommt, ist KDE im Notfall berechtigt, einen Qt-Fork unter der BSD-Lizenz freizugeben.
    • GNU/Linux.ch hat ein siebenköpfiges Führungsgremium, welches nicht gewählt ist. Dieses Gremium trifft alle Entscheidungen mit absoluter Mehrheit (4 zu 3). Dabei handelt es sich um eine Meritokratie (Herrschaft durch Amtsträger). Diese "Herrschaft" bezieht sich bei uns aber auf die Plattform, nicht auf die Inhalte. Wie sich die ausgestalten, klärt sich in der Redaktion. Hier entscheidet, wer etwas macht. (Do-ocracy, wie auch in anderen FOSS-Projekten anzutreffen).
    Links
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Herrschaftsformen
    • https://www.compeon.de/glossar/wirtschaftssysteme/
    • https://www.debian.org/social_contract.de.html
    • https://www.debian.org/intro/organization
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Mehrheit
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    40 min
  • CIW095 - Neuer Desktop "COSMIC"
    CIW - Folge 095 - 17.07.2024 - Neuer Desktop "COSMIC"
    • Wir begrüssen alle Kosmonauten und rostige Benutzer zur Folge 95 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 16. Juli von Stefan, Ephraim und Felix Daum. In dieser Folge geht es um COSMIC.
    Hausmitteilungen
    • Hausmitteilungen gibt es keine. Felix hat sich ein neues Mikrofon zum Podcasten zugelegt. Das soll zu einer wesentlichen Verbesserung der Tonqualität beitragen. Sollte ein Rauschen im Hintergrund vernommen werden, bitte ich das zu entschuldigen. Die Mikrofoneinstellungen müssen noch feinjustiert werden. Das Mikrofon kam erst am selben Tag der Aufnahme an.
    Thema: Neuer Desktop "COSMIC"

    Der Hardware-Hersteller System76 arbeitet aktuell an seinem Computer Operating System Main Interface Components, kurz COSMIC Desktop. Das Projekt biegt wohl gerade auf die Zielgeraden zu einer Alpha-Version hin, da der Termin aber schon mal verschoben wurde, schauen wir uns COSMIC schon mal jetzt an.

    Historisches

    Ein kurzer Abriss über die Entstehungsgeschichte. Was im folgenden zu GTK und GNOME gesagt wird, ist nicht unsere Meinung, sondern die Begründung durch System76.

    COSMIC gibt es bereits unter Pop!_OS als Abwandlung vom GNOME-Desktop mit mehreren Erweiterungen bspw. für Autotiling, ein Dock und so weiter. Durch libAdwaita, den Weg von GNOME sowie verschiedenen Kommentaren von GNOME-Entwicklern zu Erweiterungen wurde es immer schwieriger für System76, seine Erweiterungen auf GNOME anzupassen. Dazu möchten sie gerne als Hersteller ein Branding einführen, also ein eigenes Theme, sodass System76 bzw. Pop!_OS einen Wiedererkennungswert hat.

    Deswegen hat sich System76 dazu entschieden, aus der Erweiterung für GNOME strukturell einen eigenen Desktop zu machen und gleichzeitig alles komplett neu zu machen.

    Grundlagen

    Der neue, ebenfalls COSMIC genannte Desktop basiert auf der Programmiersprache Rust und dem Grafiktoolkit Iced, das ebenfalls in Rust geschrieben ist. Rust ist eine speichersichere Sprache, die Speicherzugriffsfehler oder Pufferüberläufe vermeidet und trotzdem ziemlich performant ist.

    Auch GNOME hat einige in Rust geschriebene Programme, die das in C geschriebene GTK für die grafische Anzeige verwenden. System76 hat sich für das noch in Entwicklung befindliche Grafiktoolkit Iced entschieden. Es lehnt sich von der Programmierstruktur an ELM an, das für Webapplikationen entwickelt wird. Iced ist plattformübergreifend und kann auch Webseiten erstellen.

    Darauf aufbauend gibt es analog zu libAdwaita von GNOME oder Kirigami von KDE die Bibliothek libcosmic, die alle eigenen Widgets und so weiter für COSMIC enthält.

    Vergleich der Oberflächen

    GNOME setzt bekanntlich auf Headerbars, also dicke Leisten, die Icons, den Namen der Applikation und Knöpfe für Minimieren, Maximieren und Schließen enthalten, während KDE eher traditionell unterwegs ist mit Titelleiste vom Compositor, Menüleiste und Icon-Zeile.

    libcosmic benutzt eine Mischung:

    • gemeinsame Headerbar mit Applikations-Namen und Knöpfe für Schließen und so weiter.
    • Diese Headerbar enthält aber auch eine Menüzeile mit Datei, Bearbeiten und so weiter. Je nach Sinnhaftigkeit für die Applikation.
    • Oft gibt es auch eine Seitenleiste links, die sich einklappen lässt.
    • Zusätzlich können weitere Informationen in einem Overlay-Bereich rechts erscheinen, beispielsweise Dateieigenschaften.

    Anpassbarkeit

    COSMIC lässt sich stark anpassen durch eine fast komplette freie Wahl der Farben oder auch dem Grad der Rundungen von Fenstern und Buttons. Die Farbanpassung kommt direkt aus Iced.

    Leiste und Dock

    • frei mit Widgets für laufende Applikationen, Uhr, Systemtray usw. belegbar
    • frei positionierbar
    • Ein schwebendes Panel ist auch möglich.

    Standardmäßig orientiert sich COSMIC an GNOME bzw. dem bisherigen COSMIC.

    Technisches

    • Unterbau ist die Rust-Bibliothek Smithay, die den Wayland-Compositor cosmic-comp ermöglicht. Damit gibt es nur Wayland und XWayland, aber kein X11.
    • Als Basis für alle GUI-Elemente wird das auf der Rust-Bibliothek Iced basierende libcosmic benutzt.

    Applikationen

    • von System76:
      • aktuell schon verfügbar: Dateimanager, Texteditor, Begrüßungsbildschirm, Einstellungen, Launcher, Bildschirmfotos, Terminal, Store
      • noch in Entwicklung: Mediaplayer, PDF Reader
    • Community: Auf Flathub verfügbar
      • Quick Web Apps: https://github.com/elevenhsoft/WebApps
      • Tasks: https://github.com/edfloreshz/tasks
      • Pokédex Applikation StarryDex: https://github.com/mariinkys/starrydex
      • Lernkarten-App Oboete: https://github.com/mariinkys/oboete
    • Community: In Entwicklung:
      • Backup Werkzeug (in Entwicklung) Stellarshot: https://github.com/ahoneybun/Stellarshot

    Ausblick

    Ak kann man COSMIC unter Pop!_OS über das Paket "cosmic-epoch", über das AUR von Arch und ein COPR Repository unter Fedora testen. Der Alpha-Release soll Ende Juli stattfinden. Ursprünglich war März vorgesehen, allerdings damals ohne weitere Applikationen. Wann eine Beta oder gar die stabile Veröffentlichung kommen, weiß man aktuell noch nicht.

    Links
    • Link zum Blog von System76: https://blog.system76.com/
    • Link zum Github-Repository von COSMIC: https://github.com/pop-os/cosmic-epoch
      • Filter im Github-Repository nach COSMIC: https://github.com/orgs/pop-os/repositories?q=cosmic
      • libcosmic: https://github.com/pop-os/libcosmic
      • Iced GUI-Bibliothek: https://iced.rs/
      • App Template für Rust und libcosmic: https://github.com/edfloreshz/cosmic-applet-template
    • Installation unter Pop!_OS: https://github.com/pop-os/cosmic-epoch?tab=readme-ov-file#installing-on-pop_os
    • Installation in Fedora: https://copr.fedorainfracloud.org/coprs/ryanabx/cosmic-epoch/
    • ComputerBase: "Pop!_OS: System76 arbeitet an einem eigenen Desktop ohne Gnome", https://www.computerbase.de/2021-11/pop-os-system76-arbeitet-an-einem-eigenen-desktop-ohne-gnome/
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    34 min
  • CIW094 - Proxmox
    CIW - Folge 094 - 10.07.2024 - Proxmox
    • Wir begrüssen alle virtuellen Maschi:nistinnen und die, die es werden wollen zur Folge 94 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 8. Juli von Christian Müller-Zieroth und Felix Daum. In dieser Folge geht es um Proxmox.
    Hausmitteilungen
    • Frühlingswettbewerb: Der Gewinner des Frühlingswettbewerbs ist Varut mit 27 Artikeln. Actionschnitzel ist Zweiter geworden und bekommt als Preis 100,00 Euro. Vielen Dank an alle Teilnehmer. Es wurden tolle Artikel geschrieben.
    Thema: Proxmox
    • Hallo Christian, stell Dich bitte kurz vor und was verbindet Dich mit Proxmox?
      • Antwort: Ich heiße Christan Müller-Zieroth und lebe in Coburg, im Norden von Bayern. Ich bin 34 Jahre alt, habe eine Frau, zwei Kinder, vier Katzen, zwei Hasen und ein Haus. Beruflich würde ich mich als potenziellen Quereinsteiger einordnen. Die Zeiten ändern sich, so passte auch ich immer wieder meine Berufe an. Ich war ca. zehn Jahre Konstrukteur, anschließend zwei Jahre Anwendungsbetreuer für CATIA und die 3DExperience, anschließend ein paar Monate Netzwerktechniker, dann wieder Konstrukteur und jetzt bin ich, dank Linux, seit über einem Jahr Softwaretester für Linux. Demnächst geht es für mich etwas zurück in die Konstrukteurs-Richtung, denn ich werde Anwendungsbetreuer für Solidworks und die wieder für die 3DExperience. Allerdings wird es etwas Serverlastiger werden.
    • Was ist Proxmox?
      • Antwort: Die Firma Proxmox hat drei Lösungen für drei Softwaretypen. Ein Mail-Gateway, einen Backup-Server und ein Virtual Environment. Ich nutze hauptsächlich die virtuelle Umgebung, also die Open-Source-Virtualisierungsplattform, welche auf Debian basiert. Man kann Proxmox VE so ziemlich auf jeden x86-Rechner installieren und damit dann serverbasiert virtuelle Maschinen und Container, also LXCs, laufen lassen. Proxmox bietet hierzu eine sehr komfortable Installation und eine sehr komfortable Benutzeroberfläche an. Nebenbei gibt es auch eine Raspberry-Pi-Version, Pimox, allerdings lassen sich dort dann nur ARM-basierte Systeme virtualisieren.
    • Einsatz von Proxmox privat und beruflich?
      • Antwort: Privat habe ich ein Cluster bestehend aus vier Proxmox VE Nodes. Drei davon sind ausrangierte 1-Liter-PCs und einer ein alter Laptop. Darauf laufen bei mir diverse VMs und Container. Wer sich für mein System näher interessiert, kann sich gerne meinen Newsletter auf LinkedIn anschauen. Derzeit mache ich eine Serie über alles, was ich zu Hause auf meinem Cluster laufen lasse. Dort laufen ein Smart-Home-Server, ein AdBlocker, eine Cloud, ein Backup-Server, ein 3D-Druck-Server und ein paar Client-VMs.
      • In meinem Beruf nutzen unser Scrum-Team und ich einen Laptop, auf dem Proxmox läuft, für die Testumgebung. Unser Team entwickelt mithilfe von BitBake Linux-Systeme, also Embedded-Software. Und ich habe mir, als einziger Tester im Team, eine hübsche kleine Testumgebung mithilfe von Proxmox aufgebaut. In der Umgebung finden sich ein paar XUbuntus, welche dafür sorgen, dass wir via Serial und SSH Zugriff auf die Hardware bekommen. Außerdem finden sich dort noch ein paar SMB-Server, eine OPNSense und andere VMs. Das System kann zu 90 % remote erreicht werden und mithilfe von diverser Hardware, z. B. einer PDU, können wir auch den Strom von der Ferne, z. B. via SSH, ein- und ausschalten.
    • Vorteile und Nachteile von VMs in Proxmox
      • Antwort: Ein großer Vorteil einer VM in Proxmox ist die Benutzerfreundlichkeit. Zumindest, wenn man auf Knöpfe und Farben steht. Im Gegensatz zu Containern hat man bei einer VM sehr viel mehr Möglichkeiten im Webhost von Proxmox, Einstellungen zu tätigen. So lässt sich z. B. ein USB-Gerät, das am Server angeschlossen ist, mit vier Klicks zur VM durchschleifen. Zudem ist die VM unabhängiger vom Host-System, im Gegensatz zum Container. In Proxmox wird mit QEMU virtualisiert. Vielleicht kennt das der ein oder andere. Dadurch hat man die Möglichkeit, z. B. Windows, Linux oder auch Android zu virtualisieren. Der einzige Nachteil besteht darin, dass der Overhead einer VM in Proxmox größer ist als ein Container.
    • Der Einsatz von LXC (Linux container) in Proxmox
      • Vorteile und Nachteile von LXCs in Proxmox
        • Antwort: Container sind in Proxmox voll integriert. Sie nutzen den Kernel des Hauptsystems und verringern dadurch den Overhead. Sie sind allerdings so sehr integriert, dass man Geräte, welche am Server hängen, z. B. Kameras oder Festplatten, über Regeln und Mountpoints auf Commandline-Ebene einbinden muss.
        • Serverbeispiele für virtuelle Maschinen (VM)
          • Antwort: Home Assistant, Windows 11 mit Desktop, Ubuntu mit Desktop, Kali Linux mit Desktop, OPNSense
        • Serverbeispiele für Container (LXC)
          • Antwort: Pi-hole, Nextcloud, Proxmox Backup Server, OctoPrint, Debian, Ubuntu
    Links
    • https://gnulinux.ch/der-proxmox-backup-server-als-lxc
    • https://gnulinux.ch/manufacturing-lab-mit-proxmox-und-octoprint-0
    • linkedin.com/in/christian-müller-zieroth-a2306b191
    • https://www.proxmox.com/de/
    • https://invidious.private.coffee/channel/UCGzvjCcqc9U6KkmgNx9t6VA
    • https://www.linux-community.de/ausgaben/linuxuser/2024/02/proxmox-ve-8-1-als-server-fuer-vms-und-container/
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    35 min
  • CIW093 - FOSSWELT
    CIW - Folge 093 - 03.07.2024 - FOSSWELT
    • Wir begrüssen alle freien Projekte zur Folge 93 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 1. Juli von Ferdinand Thommes und Ralf Hersel. In dieser Folge stellen wir unser neues Gemeinschaftsprojekt FOSSWELT vor.
    Hausmitteilungen
    • Im Gegensatz zu meiner Ferienankündigung von letzter Woche, haben wir doch noch eine Podcast-Folge aufgenommen. Wir wollten euch nicht drei Wochen warten lassen, um unser neues Projekt zu besprechen. Wenn alles gut kommt, fallen auch die übrigen Folgen während meiner Ferien nicht aus, weil sie vom GNU/Linux.ch-Team produziert werden.
    Thema: FOSSWELT, mergen statt forken

    Die Idee:

    • Bereits in der zweiten Hälfte des letzten Jahres haben wir viele Ideen gesammelt, wie wir GNU/Linux.ch erweitern und attraktiver für die Community gestalten können. Viele dieser Ideen wurden bereits umgesetzt, wie das neue Web-Design, die Artikelvorschläge und die Masto-Links in den Artikel-Headern.
    • In unserem Transparenzbericht, der Anfang Januar erschien, findet sich das Ziel für 2024 "Noch mehr Einbezug der Community". Wenn ich mich recht erinnere, hatte Fabian im Januar die Idee, eine neue Seite für die Gemeinschaft einzurichten.
    • Es wurden mehrere Domainnamen diskutiert, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Schlussendlich fanden die Beteiligten den Namen FOSSWELT.org gut. Über das Motto "Mergen statt forken" entstand schnell Einigkeit.

    Was dann geschah:

    • Am 2. März gab es die konstituierende Sitzung mit Vertretern von LinuxNews.de und GNU/Linux.ch. Am selben Tag wurde der FOSSWELT-Raum in Matrix eröffnet. Der erste Post von Tim lautete: "Ich bekomme nur ne Eieruhr, wenn ich Stefan einladen will."
    • Ursprünglich sollte die Webseite der FOSSWELT mit Hugo gebaut werden. Das hat sich dann schnell als zu kompliziert herausgestellt. Da wir die Editierbarkeit möglichst vielen Teilnehmenden ermöglichen wollten, haben wir uns für ein einfaches HTML5-Template verständigt. Dieses besteht im Grunde nur aus einer Datei, die bearbeitet werden muss. Tatsächlich haben wir uns auch gegen eine Verwaltung auf Codeberg entschieden, weil wir damit mit Kanonen auf Spatzen geschossen hätten. Aktuell liegt der Quellcode auf der Nextcloud von GNU/Linux.ch. Sobald weitere Projekte hinzukommen, werden wir das wieder überdenken.
    • Ausserdem wurde das FOSSWELT-Logo von Joël entworfen. Ein weiteres Logo für die beteiligten Projekte ist gerade in Arbeit.
    • Der Inhalt der Webseite wurde von LinuxNews.de und GNU/Linux.ch gemeinsam geschrieben. Ob ihr es glaubt, oder nicht, dieser Vorgang hat ca. 3 Monate gedauert.
    • Am 28. Juni ist die FOSSWELT dann endlich live gegangen.

    Das Ergebnis:

    Unter dem Motto "Mergen statt Forken" haben wir in Zusammenarbeit mit Projekten aus der FOSS-Welt ein Portal aufgebaut, dass die Aktivitäten bündelt und euch einen Überblick bietet. Auf fosswelt.org findet ihr ab sofort freie Angebote zu Dienstleistungen, Informationen und Möglichkeiten euch an der freien Gesellschaft zu beteiligen.

    Alle Beteiligten versuchen, die Kräfte zu bündeln, anstatt sie in unzähligen Kleinstinitiativen zu zersplittern. Und wenn wir von den Beteiligten reden, meinen wir alle relevanten Vereine und Organisation, die sich im deutschsprachigen Raum für Freie Software einsetzen. Wir starten mit dem führenden News-Blog LinuxNews.de und dem Magazin GNU/Linux.ch. Weitere Projekte aus der FOSS-Welt (sic.) haben bereits ihr Interesse bekundet. Ihr könnte gespannt sein und mitmachen.

    Klingt interessant, aber was soll das sein?

    Die FOSSWELT bündelt Angebote, lädt zum Mitmachen ein und ist offen für weitere Projekte, die an einem gemeinsamen Auftritt interessiert sind. Zum Beginn findet ihr auf FOSSWELT diese Angebote:

    • Den Invidious Router, der dich zum optimalen Server leitet, um YouTube-Videos zu streamen
    • GNU/Linux.ch - das Magazin mit Inhalten zu Freier Software und Freier Gesellschaft
    • LinuxNews.de - für aktuelle Nachrichten aus der Linux-Welt
    • Captain it's Wednesday - der wöchentliche Podcast von GNU/Linux.ch (CIW)
    • TuxWiz - Videos, in denen Lioh den Einstieg in Linux auf unterhaltsame Weise erklärt
    • FOSS heute - der bunte Mastodon-Feed rund um Freie Software

    In der Rubrik Mitmachen findet ihr direkte Links, um euch am Geschehen zu beteiligen. Dort könnt ihr Artikel für GNU/Linux.ch oder LinuxNews.de einreichen, beim CIW-Podcast mitreden, Videos für TuxWiz vorschlagen oder bei FOSS heute mit-tröten. FOSSWELT ermöglicht euch auch, eigene Ideen einzubringen, eure Reichweite zu erhöhen und mehr Unterstützung zu erhalten. Falls ihr ein Projekt oder eine Dienstleistung betreibt, die zur FOSSWELT gehören sollte, nehmen wir diese gerne auf. Ganz nach unserem Motto: "Mergen statt Forken".

    Nächste Schritte:

    • Die Reaktionen auf FOSSWELT.org sind überwiegend positiv
    • Bereits haben mehrere Projekte ihr Interesse am Mitmachen bekundet. Fabian ist zurzeit damit beschäftigt, den Projekten das Konzept zu erklären und ihr Aufschalten vorzubereiten.
    • Das wird in den kommenden Wochen und Monaten Schritt für Schritt erfolgen. Selbstverständlich werden wir in Artikeln über die Neuzugänge berichten.
    • Wenn du mit deinem Projekt oder Service Teil der FOSSWELT-Community werden möchtest, melde dich doch bitte über die Kontaktadresse, die du auf der FOSSWELT.org findest.
    Links
    • https://fosswelt.org
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    29 min
  • CIW092 - Firefox am Ende?
    CIW - Folge 092 - 26.06.2024 - Firefox am Ende?
    • Wir begrüssen alle Surfer:innen zur Folge 92 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 24. Juni von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge fragen wir uns, wie es mit dem Firefox Browser weitergehen soll.
    Hausmitteilungen
    • In vier Tagen endet unser Frühlingswettbewerb. Wir freuen uns sehr darauf, die Gewinner Anfang Juli verkünden zu dürfen und sind gespannt, wer das Nitrokey Tablet gewinnen wird. Jetzt ist die richtige Zeit, um einen Endspurt hinzulegen.
    • Sommerzeit ist Ferienzeit. Da ich mir im Juli einen Urlaub gönne, fallen die nächsten drei Podcastfolgen aus. Da auch Tim im Juli Urlaub macht, gibt es leider keinen Ersatz für die Aufnahmeleitung. Am 24. Juli sollte es dann wieder mit Captain it's Wednesday weitergehen.
    Thema: Ist Firefox am Ende?
    • Marktanteile per Mai 2024 (weltweit, Desktop, gem. Statcounter)
      • Chrome: 65 % (Blink)
      • Edge: 13 % (Blink)
      • Safari: 9 % (Webkit)
      • Firefox: 7 % (Gecko), 2 % (alle Plattformen)
      • Opera: 3 % (Blink)
    • Alle Chromium-basierten Browser verwenden die Blink-Engine, womit diese einen Marktanteil von ca. 85 % hat.
    • Mozilla hat ein Vermögen von 1.3 Mrd. $, Einnahmen von 593 Mio. $ und Ausgaben von 425 Mio. $. (2022). Ca. 70 % der Einnahmen (500 Mio. $) stammen von Google, für Google als Standardsuchmaschine in Firefox. Damit hält sich Google Monopolklagen vom Hals.
    • Firefox steht für Privacy, Security, Open Source, ethisches Verhalten
    • Mozilla's Original Sin (DRM im Browser integriert, und damit die Werte der Freien Software verraten)
    • Doch Mozilla baut die Googlesuche als Standard ein.
    • Mozilla kauft Anonym, eine Firma, die spezialisiert ist auf digitales Marketing, welche von zwei ehemaligen Facebook-Mitarbeitern gegründet wurde.
    • Die Mozilla Webseite ist voll von Google Analytics, verwendet Googles Doubleclick Tracking
    • Firefox sendet Geo-Location Infos an Google.
    • FF verwendet Googles Safe Browsing Servers.
    • Die Standardeinstellungen in FF sind nicht auf Privacy ausgerichtet und bedürfen vieler Anpassungen durch die Anwender:in.
    • Der Pocket-Service sammelt Benutzerdaten. Die Telemetrie muss ausgeschaltet werden (kein Opt-in).
    • FF für Android unterstützt keine Site Isolation.
    Alternativen
    • Webkit basierte Browser: Epiphany, qutebrowser (Vim-Style)
    • Kuketz Browser-Matrix (noch nicht fertig)
    • Ladybird (eigene Engine, C++, pre-alfa)
    • Seamonkey (Mozilla Gecko engine)
    • Falkon (QtWebKit) - ehemals QupZilla, nun Teil des KDE Projektes
    Links
    • https://gnulinux.ch/meine-lieblings-firefox-addons
    • https://gs.statcounter.com/browser-market-share/desktop/worldwide
    • https://en.wikipedia.org/wiki/Browser_engine
    • https://en.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Foundation
    • https://blog.mozilla.org/en/mozilla/mozilla-anonym-raising-the-bar-for-privacy-preserving-digital-advertising/
    • https://assets.mozilla.net/annualreport/2022/mozilla-fdn-2022-fs-final-0908.pdf
    • https://www.soeren-hentzschel.at/mozilla-umsatz/de/
    • https://www.soeren-hentzschel.at/firefox/kommentar-finger-weg-von-librewolf/
    • https://www.imdb.com/title/tt0499004/
    • https://foundation.mozilla.org/de/?form=donate-header
    • https://www.kuketz-blog.de/sichere-und-datenschutzfreundliche-browser-meine-empfehlungen-teil-1/
    • https://ladybird.dev/
    • https://www.jwz.org/blog/2024/06/mozillas-original-sin/
    • https://www.spacefun.ch/tuxwiz#seamonkey
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    26 min
  • CIW091 - Utopien Teil 4
    CIW - Folge 091 - 19.06.2024 - Utopien Teil 4
    • Wir begrüssen alle Weiterdenker:innen zur Folge 91 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 19. Juni von Matthias Kirschner und Ralf Hersel. Im vierten Teil der Serie sprechen wir über Utopien in der Freien Gesellschaft.
    Hausmitteilungen
    • Kennt ihr die Artikelvorschläge auf unserer Webseite? Falls ihr auch für die Community mitschreiben möchtet, findet ihr dort Themen, die sich die Leser:innen von euch wünschen.
    Thema: Was wünschen wir uns von der Freien Gesellschaft?Die vier Freiheiten
    • Verwenden: Alle Menschen dürfen ihre Software für jeden Zweck verwenden. Niemand wird bei der Verwendung von Software diskriminiert und andere dürfen einem nicht vorschreiben, wofür man Software verwenden darf.
    • Verstehen: Alle Menschen haben das Recht, dass sie die Software, die sie umgibt, anhand des Quellcodes verstehen und mit anderen darüber sprechen dürfen, ob Regeln, die in der Software implementiert sind, gut für unsre Gesellschaft sind, oder evtl. die Software geändert werden sollte.
    • Verbreiten: Alle Menschen dürfen Software verbreiten, die ihnen selbst geholfen hat, Probleme zu beheben. Sie dürfen die Software an andere weitergeben, entweder gegen ein Entgelt oder auch kostenlos.
    • Verbessern und verändern: Alle Menschen haben das Recht, Software zu verbessern oder zu verändern und damit an ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen oder von anderen anpassen zu lassen. Menschen und Organisationen sind unterschiedlich und es ist wichtig, dass Menschen Software auf ihre Bedürfnisse anpassen können und sich nicht an die Vorgaben der Software anpassen müssen.
    Finanzierung
    • Gemeinschaftliche Finanzierung: Alle Software soll kostenlos verfügbar sein und von einer globalen Gemeinschaft von Entwicklern kontinuierlich entwickelt werden, um Innovationen voranzutreiben. Die Finanzierung der Entwicklung soll durch Abgaben gesichert bzw. durch nachhaltige Finanzierungsmodelle gedeckt sein. (Prototyp Fund, Sovereign Tech Fund sind nicht ausreichend)
      • Es würde schon helfen, wenn die OSS Community sich auf ein Sponsoring System einigen würde. Und endlich Software BOM durchsetzt, z.B. FSFE kauft Flattr und bietet jedem verifizierten OSS Projekt und deren Entwickler einen Account an.
    • Freie Software hat einen Preis: Menschen bezahlen gerne für Freie Software genauso selbstverständlich wie für andere Produkte und Dienstleistungen und sind sich bewußt, dass dies die nachhaltigere und ethischere Lösung ist.
    • Unternehmensfinanziert: Unternehmen setzen selbst Freie Software ein und bezahlen freiwillig einen Anteil ihrer Gewinne für Freie Software Komponenten, die sie verwenden. Technisch kompetente Menschen in den Firmen können mitbestimmen, wie das Geld verteilt wird und Menschen, die wichtige Freie Software Komponenten für unsere Infrastruktur warten und weiterentwickeln, können das bezahlt machen.
    • Kein Zwang: Kein Mensch wird dazu gezwungen proprietäre Software einzusetzen, z.B. bei Apps.
    Umdenken
    • Ersetzen: In einer idealen Welt würden Unternehmen ihre proprietäre Software aufgeben und stattdessen auf Open-Source-Lösungen setzen, um die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zu fördern.
    • Zugang: Alle Menschen sollen Zugang zu Bildung und Technologie haben, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und zur Entwicklung von freier Software beizutragen. In der Ausbildung soll Freie Software als Default zum Einsatz kommen. Es werden mehr Hardware-Hersteller und Anbieter benötigt, die Freie Software als Default auf Geräten anbieten.
    • Gesellschaftliche Anerkennung: Die Gesellschaft soll insgesamt die Werte von Offenheit, Zusammenarbeit und Gemeinschaft fördern, die im Kern der freien Softwarebewegung stehen und diese auf andere Gesellschaftsbereiche ausweiten.
    • Frühe Bildung: Kinder und Jugendliche werden früh dazu ermutigt zu basteln, zu tüfteln, zu experimentieren und zu programmieren. Ihnen werden keine künstlichen Hürden geschaffen, dass sie nicht verstehen dürfen, wie Technik funktioniert. Sie beschäftigen sich mit ethischen Fragen zu Technik.
    • Basis für Demokratie: Softwarefreiheit ist eine als wichtig anerkannte Freiheit in einer Demokratie wie Pressefreiheit, Redefreiheit, Versammlungsfreiheit oder Privatsphäre. Die Kontrolle über Software und Technik ist wie andere Macht in einer Demokratie verteilt. Software wird von unterschiedlichen Akteuren unterschiedlicher Grösse betrieben und diese dezentralen Lösungen föderieren miteinander. Kein Akteur hat so viel Macht, dass er anderen ohne Kontrolle Schaden zufügen kann. Durch die Verteilung von Macht bei Software und Technik werden andere Freiheiten wie Redefreiheit, Pressefreiheit und Privatsphäre unterstützt.
    • Souveränität im öffentlichen Sektor: Regierungen und öffentlich Verwaltungen benutzen und beschaffen nur noch Software, die ihnen das Verwenden, Verstehen, Verbreiten und Verbessern ermöglicht. Dadurch wird Software wiederverwendet und verbessert, statt immer wieder das Rad neu zu erfinden. Software, die die Handlungsfähigkeit von Regierung und öffentlicher Verwaltung beschneiden, werden nicht verwendet und unterstützt. Wenn neue Gesetze erlassen werden, erstellt die Verwaltung eine Freie-Software-Referenzimplementierung und bietet Lösungen, wenn möglich auch offene APIs an (z.B. öffentlicher Nahverkehr). Alle Regierungen weltweit sollen auf Freie Software umsteigen, um Transparenz, Sicherheit und Datenschutz zu gewährleisten. Dies gilt insbesondere in durch Steuern finanzierte Sektoren (PMPC) und in der Kommunikation mit den Bürgerinnen (Fedigov).
    • Geräteneutralität: Alle Menschen haben das Recht, Software auf ihren Geräten zu installieren, zu entfernen oder auszutauschen. Egal, ob Betriebssystem, Webbrowser, Apps-Store, etc. Damit können Sie selbst über ihre Geräte bestimmen, diese reparieren oder für andere Zwecke verwenden und sind nicht von einigen wenigen Gatekeepern abhängig.
    • Grenzenlos: Menschen arbeiten über Ländergrenzen hinweg konstruktiv und respektvoll zusammen an den Problemen, die man mit Software lösen kann. Statt immer wieder kluge Menschen mit den gleichen Problemen zu beschäftigen, arbeiten diese zusammen an unterschiedlichen Problemen.
    Links
    • https://www.sovereigntechfund.de
    • https://prototypefund.de
    • https://fsfe.org
    • Video Public Money, Public Code: https://media.fsfe.org/w/ndaaQHvEchGfHvS1mLUnRV
    • Ada & Zangemann: https://ada.fsfe.org/
    • FSFE Spenden: https://fsfe.org/donate
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    40 min
  • CIW090 - Philanthropie
    CIW - Folge 090 - 12.06.2024 - Philanthropie
    • Wir begrüssen alle Philanthrop:innen zur Folge 90 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 10. Juni von Fabian Schaar und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über das Geben und Nehmen bei FOSS Projekten.
    Hausmitteilungen
    • Aus der Community kam der Vorschlag, die Kommentare zu unseren Beiträgen nach Mastodon auszulagern. Wir haben das im CORE-Team besprochen und uns dagegen entschieden. Unsere Artikel von der Community kann man direkt unter dem Artikel kommentiert, oder im Matrix-TALK-Raum diskutieren. Solche Kommentare können wir moderieren. Das ist bei Kommentaren, die über Social-Media-Kanäle (z.B. Mastodon) geschrieben werden, nicht möglich. Die Kommentare auf der Webseite werden einzeln freigeschaltet; die Diskussionen im TALK-Raum werden moderiert. Alles Andere entzieht sich unserem Einfluss. Deshalb bleiben wir beim etablierten Kommentarsystem. Uns liegt viel daran, dass GNU/Linux.ch freundlich bleibt.
    • Freie Gesellschaft und Politik:
      GNU/Linux.ch steht für Freie Software und eine Freie Gesellschaft. Der Begriff 'Freie Gesellschaft' impliziert eine progressive Einstellung in vielfältiger Hinsicht, nicht nur in Bezug auf Software. Wenn ich mich nicht irre, teilt eine Mehrheit der Community eine solche progressive Haltung. Dennoch sind wir hier auf FOSS fokussiert und kein Politik-Chat. Daher sollten wir die Diskussionen hier nicht ins politische verschieben; dafür gibt es andere Kanäle.
    Thema: Über das Verhältnis zwischen Geben und Nehmen
    • Was bedeutet Philanthropie? Unter Philanthropie versteht man ein menschenfreundliches Denken und Verhalten. Materiell äussert sich diese Einstellung in der Förderung Unterstützungsbedürftiger, oder von Einrichtungen, die dem Gemeinwohl dienen. Das Bild der Philanthropie prägen vor allem in grossem Stil durchgeführte Aktionen sehr reicher Personen.
    • Abgesehen von den sehr reichen Personen spielt der philanthropische Gedanke auch bei den Nutzer:innen freier Software eine Rolle.

    Das Nehmen

    • Wir alle kennen die Bedeutungen der vier Freiheiten (Verwenden, Verbreiten, Verstehen, Verbessern). Damit einher geht die kostenlose Bereitstellung Freier Software, obwohl das nirgendwo steht. Die Kostenlosigkeit ergibt sich aus den Freiheiten 'Verstehen' und 'Verbessern'. Sekundärleistungen, wie Training, Beratung, Support, usw. können selbstverständlich einen Preis haben.
    • Diese Kostenlosigkeit wird von Vielen als selbstverständlich wahrgenommen, obwohl sie es nicht ist. Wovon kauft der FOSS-Entwickler und alle, die zu FOSS beitragen, ihr tägliches Brot?

    Das Geben

    • Die meisten FOSS-Projekte ermöglichen, an die Entwickler:innen zu spenden
    • Manche FOSS-Projekte werden von (Firmen-)Sponsoren finanziert und sind daher von Nutzer-Spenden unabhängiger
      • Beispiele:
        • KDE-Unterstützer Blue Systems -> reicher "Philanthrop" Clemens Tönnies Jr.
        • Ubuntu wird im Wesentlichen durch Mark Shuttleworth finanziert
        • IBM -> RedHat -> Fedora
    • "Geben" heißt nicht unbedingt "Geld geben":
      • Code-Beiträge
      • Übersetzungen
      • Dokumentation
      • Community-Support
      • Community-Engagement (vgl. GNU/Linux.ch)

    Meinungen

    • Freie Software ist für mich digitale Infrastruktur
    • diese Infrastruktur sollte nicht von einzelnen "Philantropen" abhängig sein; was, wenn diese die Unterstützung freier Projekte nur zu Image-Zwecken nutzen und plötzlich den Geldhahn zudrehen?
      • Was passiert, wenn Mark Shuttleworth denkt, dass Ubuntu langfristig kein Geld abwerfen oder zu teuer wird?
    • finanzielle Unterstützung aus der Community ist ein weiterer Weg, Wertschätzung zu zeigen
    • Aber: niemand sollte unter Druck gesetzt werden, ein freies Projekt finanziell zu unterstützen, wenn er dieses nutzt. Wenn das die eigene finanzielle Lage nicht zulässt, ist das so - und das hat dann auch nichts mit Gier, Geiz oder mangelnder Wertschätzung zu tun.
    • Infrastruktur wie freie Software sollte für alle zur Verfügung stehen, frei wie in Freiheit, aber eben auch wie in Freibier
    • eigene Arbeit beizusteuern kann Projekten in einigen Fällen vermutlich mehr helfen, als eine finanzielle Unterstützung
      • Debian wird es vermutlich mehr nutzen, wenn man bei Übersetzung, Dokumentation oder Entwicklung hilft. Die finanzielle Situation des Projekts ist stabil.
    • Anstatt auf reiche Philanthropen bauen zu müssen, würde ich mir mehr staatliche/institutionelle Unterstützung oder Subventionierung freier Software wünschen, z.B.:
      • hypothetisch: Verwaltung nutzt Linux-Distro und unterstützt diese finanziell
      • EU-weite Besteuerung von Tech-Konzernen könnte zur Finanzierung freier Software-Infrastruktur finanziert werden
      • positives Beispiel: deutsches Bundesbildungsministerium trägt/trug zur Finanzierung der freien Podcastsoftware Podlove bei
    Links
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Philanthropie
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    31 min
  • CIW089 - Tiling auf dem Handy
    CIW - Folge 089 - 05.06.2024 - Tiling auf dem Handy
    • Wir begrüssen alle Tiler:innen zur Folge 89 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 3. Juni von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über Tiling auf dem Handy.
    Hausmitteilungen
    • Ich möchte auf unsere Kolumnen hinweisen. Am Montag hat unsere Fediverse-Expertin Ückück ihren zweiten Beitrag über die Privatsphäre bei Private Messages in Mastodon publiziert und in Kürze startet unsere Lehrerkolumne mit freien Themen rund um die Schule. Falls ihr auch regelmässig über ein bestimmtes Thema schreiben möchtet, nur zu. Wir helfen euch gerne beim Einstieg.
    • Wem Ideen für eigene Beiträge bei GNU/Linux.ch fehlen, kann einen Blick in die Artikelvorschläge auf unserer Webseite werfen. Dort findet ihr Schreibideen, die von der Community gewünscht und bewertet wurden, damit ihr wisst, was besonders interessiert.
    Thema: Tiling auf dem Handy mit sxmo
    • Einleitung: Es klingt zunächst abwegig, einen Tiling Windowmanager auf einem Handy zu nutzen, doch das sxmo Projekt macht es möglich. Wahlweise mit dwm unter Xorg oder sway unter Wayland kann man die volle Tiling Funktionalität auch auf dem Handy nutzen. Aber ist es dann überhaupt noch ein Handy, oder eher ein Taschencomputer?

    • Was bedeutet Tiling überhaupt? Ein Tiling Windowmanager ist eine Software, die Fenster nebeneinander in einem Kachel-Layout anordnet. Er sorgt dafür, dass sich keine Fenster überlappen und der Platz auf dem Bildschirm vollständig genutzt wird.

      Damit muss man sich nicht mehr darum kümmern, die Fenster auf dem Desktop so zu organisieren, dass sie den gesamten Platz ausfüllen. Der Tiling Window Manager erledigt das automatisch. Natürlich man auch die manuelle Kontrolle übernehmen und die Fenster organisieren, indem man Tastenkombinationen für mehr Geschwindigkeit oder die Maus verwenden.

      Ein Tiling Windowmanager kann die Desktop-Umgebung vollständig ersetzen oder sie ergänzen, je nachdem, wie man ihn verwenden möchte.

    • Basis: postmarketOS

    • Empfohlene Geräte: OnePlus6, Poco F1, PinePhone

    • Steuerung mit Gesten und Keyboard sowie Funktionstasten (lauter, leiser, Power, jeweils dreifach belegt)

    • Wille zum Hacking wird vorausgesetzt, Beispiel Notch

    • SSH-Zugriff unbedingt notwendig, ansonsten wird das Bearbeiten langer Configs zur Qual.

    • Empfohlene Apps:

      • tut - text basierter Mastodon Client, alternativ Tokodon
      • Nheko: grafischer Qt Matrix Client
      • Telegram
      • profanity XMPP auf der Kommandozeile (aufwendig in der Konfiguration, aber gut)
      • Kasts, Kirigami Podcast Player
      • Audiotube, Kirigami YouTube Audio Player
      • Broot, Cli-Filemanager, Alternativ superfile, je nach Modell Scaling Issues.Abhilfe schafft ein Aufruf in der Form 'foot --font=monospace:size=5 spf'
      • Firefox als Browser, alternativ Bad Wolf
      • TOTP: Keysmith
      • Newsboat RSS Reader für die Kommandozeile
      • OSIM: OpenStreetMaps, GPS mit Einschränkungen, aufgrund fehlendem aGPS
      • VLC, mpv Multimediaplayer
      • VVAVE - Audio, stark auf Playlisten ausgelegt
    • Warum das Ganze?

      • Ersatz für Netbook
      • Vollwertiger Computer im Hosentaschenformat
      • Hackbar
      • Herausforderungen
      • Stabil, und "echtes" Linux, Kein Hallizu
    Links
    • https://suckless.org/
    • https://suckless.org/philosophy/
    • https://sxmo.org/docs/
    • https://wiki.postmarketos.org/wiki/Sxmo/Tips_and_Tricks
    • Lioh's Phone: https://wiki.postmarketos.org/wiki/Xiaomi_POCO_F1_(xiaomi-beryllium)/sxmo
    • Notch Hack: https://wiki.postmarketos.org/wiki/Xiaomi_POCO_F1_(xiaomi-beryllium)/sxmo#Notch
    • https://hacktivis.me/projects/badwolf
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    32 min
  • CIW088 - Utopien Teil 3
    CIW - Folge 088 - 29.05.2024 - Utopien Teil 3
    • Wir begrüssen alle Utopist:innen zur Folge 88 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 28. Mai von Michel Ketterle und Ralf Hersel. Im dritten Teil besprechen wir weitere Utopien. Falls ihr die vorherigen Teile nachhören möchtet, findet ihr diese in Folge 81 vom 10. April und in Folge 84 vom 1. Mai.
    Hausmitteilungen
    • Fabian hat Herzblut in die Redaktion gepumpt, weshalb unsere Artikel in letzter Zeit vielfältiger sind und auf mehr Schultern stehen. Dazu gehören auch Ückücks monatliche Kolumne und eine Kolumne von Lehrpersonen, die demnächst starten wird. Dies führt auch dazu, dass ich meine Schreibleistung etwas zurückfahren kann und nicht mehr 50 % aller Artikel schreibe.
    • Unser Frühlingsschreibwettbewerb schreitet auch voran und läuft noch bis Ende Juni. Danach wird es einen wahrscheinlich einfachen Programmierwettbewerb geben, bei dem es auch wieder einen tollen Preis zu gewinnen gibt.
    • Im Sommer dürft ihr auf weitere Neuerung gespannt sein, über die ich heute noch nichts verrate.
    Thema: Was wünschen wir uns zukünftig von Linux?
    • Eine Utopie ist der Entwurf einer möglichen, zukünftigen, meist aber fiktiven Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische Rahmenbedingungen gebunden ist.
    • Home Verzeichnis
      • Aufräumen, organisieren und Backup unter home
      • Systemd-Homed
    • Imutable
      • Update -> virtueller reboot in einer VM -> teste den Boot und biete den Switch auf den aktualisierten PC ==> PC-Neustart innert Sekunden.
      • Zusammen mit Session Restore könnte man unter Umständen den Reboot nicht einmal mitbekommen.
    • Backup
      • Jede (inklusive Desktop Environment) installierte Anwendung teilt dem Betriebssystem mit, welche Dateien:
        • Die Anwendung konfiguriert
        • Die UI Konfiguriert
        • Vorlagen Konfiguriert
        • Account-Informationen speichert
        • Historische Daten speichert (Spielstände oder verwendete Befehle)
        • Userprofil, Pfade und Speicherorte konfigurieren
        • Maschinenspezifische Pfade konfigurieren
        • Cache Informationen sind
      • Dann könnten Backup Anwendungen wirklich mal nur die Anwendungsdaten sichern, die auch wirklich wichtig sind.
    • Gesetzestexte als Programmiersprache
      • Gesetzestexte werden in einer noch zu entwickelnden Programmiersprache entwickelt und werden anschliessend in die vier Landessprachen kompiliert.
    • Im vierten Teil der Serie sprechen wir über gesellschaftliche Utopien im Bereich der Freien Software. Seid gespannt.
    Links
    • https://wiki.archlinux.org/title/Systemd-homed
    • https://fedoraproject.org/atomic-desktops/
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    46 min
  • CIW087 - Volla Tablet
    CIW - Folge 087 - 22.05.2024 - Volla Tablet
    • Wir begrüssen alle Remscheider und Auswärtige zur Folge 87 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 21. Mai von Dr. Jörg Wurzer und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über das neue Volla Tablet.
    • Vorstellung von Dr. Jörg Wurzer, Geschäftsführer der Volla Systeme GmbH aus Remscheid
    Hausmitteilungen
    • keine
    Thema: Das Volla Tablet
    1. Entweder man verwendet ein Smartphone oder ein Notebook; wer braucht das Volla Tablet?
    2. Das Volla Tablet ist nicht das erste Tablet in der Marktecke (Linuxunterstützung). Warum sollte ausgerechnet dieses ein Erfolg werden?
    3. Mit über 100'000 $ hat das Crowdfunding fast den doppelten Betrag erreicht, der gewünscht wurde. Was bedeutet das für die Ausstattung und Produktion des Gerätes?
    4. Das Tablet ist ein 12.3 Zoll grosses Gerät; warum so gross?
    5. Dr. Wurzer, welche speziellen Funktionen bietet das Volla Tablet?
    6. Was bietet die Hardware und woher kommt sie?
    7. Welche Betriebssysteme unterstützt das Gerät?
    8. Gibt es Unterschiede zwischen dem Smartphone VollaOS und dem fürs Tablet?
    9. Wie sieht es mit der Sicherheit des Tablets aus?
    10. Wie läuft der Bestellprozess des Volla Tablets aus (Timeline)?
    11. Verabschiedung
    Links
    • https://linuxnews.de/volla-tablet-ab-april-im-crowdfunding/
    • https://www.kickstarter.com/projects/volla/volla-tablet-simplify-your-digital-life
    • https://www.indiegogo.com/projects/volla-tablet-simplify-your-digital-life#/
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    34 min

About GNU/Linux.ch

From the publisher's feed

Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft

More shows like GNU/Linux.ch

Bits und so by Undsoversum GmbH

Bits und so

26 Listeners

Freak Show by Metaebene Personal Media - Tim Pritlove

Freak Show

9 Listeners

Schleifenquadrat by Schleifenquadrat

Schleifenquadrat

2 Listeners

Apfelfunk by Malte Kirchner & Jean-Claude Frick

Apfelfunk

7 Listeners

c’t uplink - der IT-Podcast aus Nerdistan by c’t Magazin

c’t uplink - der IT-Podcast aus Nerdistan

7 Listeners

heiseshow by heise online

heiseshow

3 Listeners

Logbuch:Netzpolitik by Metaebene Personal Media - Tim Pritlove

Logbuch:Netzpolitik

5 Listeners

Computer und Kommunikation by Deutschlandfunk

Computer und Kommunikation

10 Listeners

Der Apfelplausch by Lukas Gehrer und Roman Van Genabith

Der Apfelplausch

0 Listeners

kurz informiert by heise online by heise online

kurz informiert by heise online

3 Listeners

Mac & i - der Apple-Podcast by Mac & i

Mac & i - der Apple-Podcast

0 Listeners

Bit-Rauschen: Der Prozessor-Podcast von c’t by c't Magazin

Bit-Rauschen: Der Prozessor-Podcast von c’t

0 Listeners

KI-Update – ein heise-Podcast by Isabel Grünewald, heise online

KI-Update – ein heise-Podcast

8 Listeners

Passwort - der Podcast von heise security by Dr. Christopher Kunz, Sylvester Tremmel

Passwort - der Podcast von heise security

3 Listeners

Darknet Diaries Deutsch by heise online

Darknet Diaries Deutsch

1 Listeners