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Der Hardware-Hersteller System76 arbeitet aktuell an seinem Computer Operating System Main Interface Components, kurz COSMIC Desktop. Das Projekt biegt wohl gerade auf die Zielgeraden zu einer Alpha-Version hin, da der Termin aber schon mal verschoben wurde, schauen wir uns COSMIC schon mal jetzt an.
Historisches
Ein kurzer Abriss über die Entstehungsgeschichte. Was im folgenden zu GTK und GNOME gesagt wird, ist nicht unsere Meinung, sondern die Begründung durch System76.
COSMIC gibt es bereits unter Pop!_OS als Abwandlung vom GNOME-Desktop mit mehreren Erweiterungen bspw. für Autotiling, ein Dock und so weiter. Durch libAdwaita, den Weg von GNOME sowie verschiedenen Kommentaren von GNOME-Entwicklern zu Erweiterungen wurde es immer schwieriger für System76, seine Erweiterungen auf GNOME anzupassen. Dazu möchten sie gerne als Hersteller ein Branding einführen, also ein eigenes Theme, sodass System76 bzw. Pop!_OS einen Wiedererkennungswert hat.
Deswegen hat sich System76 dazu entschieden, aus der Erweiterung für GNOME strukturell einen eigenen Desktop zu machen und gleichzeitig alles komplett neu zu machen.
Grundlagen
Der neue, ebenfalls COSMIC genannte Desktop basiert auf der Programmiersprache Rust und dem Grafiktoolkit Iced, das ebenfalls in Rust geschrieben ist. Rust ist eine speichersichere Sprache, die Speicherzugriffsfehler oder Pufferüberläufe vermeidet und trotzdem ziemlich performant ist.
Auch GNOME hat einige in Rust geschriebene Programme, die das in C geschriebene GTK für die grafische Anzeige verwenden. System76 hat sich für das noch in Entwicklung befindliche Grafiktoolkit Iced entschieden. Es lehnt sich von der Programmierstruktur an ELM an, das für Webapplikationen entwickelt wird. Iced ist plattformübergreifend und kann auch Webseiten erstellen.
Darauf aufbauend gibt es analog zu libAdwaita von GNOME oder Kirigami von KDE die Bibliothek libcosmic, die alle eigenen Widgets und so weiter für COSMIC enthält.
Vergleich der Oberflächen
GNOME setzt bekanntlich auf Headerbars, also dicke Leisten, die Icons, den Namen der Applikation und Knöpfe für Minimieren, Maximieren und Schließen enthalten, während KDE eher traditionell unterwegs ist mit Titelleiste vom Compositor, Menüleiste und Icon-Zeile.
libcosmic benutzt eine Mischung:
Anpassbarkeit
COSMIC lässt sich stark anpassen durch eine fast komplette freie Wahl der Farben oder auch dem Grad der Rundungen von Fenstern und Buttons. Die Farbanpassung kommt direkt aus Iced.
Leiste und Dock
Standardmäßig orientiert sich COSMIC an GNOME bzw. dem bisherigen COSMIC.
Technisches
Applikationen
Ausblick
Ak kann man COSMIC unter Pop!_OS über das Paket "cosmic-epoch", über das AUR von Arch und ein COPR Repository unter Fedora testen. Der Alpha-Release soll Ende Juli stattfinden. Ursprünglich war März vorgesehen, allerdings damals ohne weitere Applikationen. Wann eine Beta oder gar die stabile Veröffentlichung kommen, weiß man aktuell noch nicht.
LinksDie Idee:
Was dann geschah:
Das Ergebnis:
Unter dem Motto "Mergen statt Forken" haben wir in Zusammenarbeit mit Projekten aus der FOSS-Welt ein Portal aufgebaut, dass die Aktivitäten bündelt und euch einen Überblick bietet. Auf fosswelt.org findet ihr ab sofort freie Angebote zu Dienstleistungen, Informationen und Möglichkeiten euch an der freien Gesellschaft zu beteiligen.
Alle Beteiligten versuchen, die Kräfte zu bündeln, anstatt sie in unzähligen Kleinstinitiativen zu zersplittern. Und wenn wir von den Beteiligten reden, meinen wir alle relevanten Vereine und Organisation, die sich im deutschsprachigen Raum für Freie Software einsetzen. Wir starten mit dem führenden News-Blog LinuxNews.de und dem Magazin GNU/Linux.ch. Weitere Projekte aus der FOSS-Welt (sic.) haben bereits ihr Interesse bekundet. Ihr könnte gespannt sein und mitmachen.
Klingt interessant, aber was soll das sein?Die FOSSWELT bündelt Angebote, lädt zum Mitmachen ein und ist offen für weitere Projekte, die an einem gemeinsamen Auftritt interessiert sind. Zum Beginn findet ihr auf FOSSWELT diese Angebote:
In der Rubrik Mitmachen findet ihr direkte Links, um euch am Geschehen zu beteiligen. Dort könnt ihr Artikel für GNU/Linux.ch oder LinuxNews.de einreichen, beim CIW-Podcast mitreden, Videos für TuxWiz vorschlagen oder bei FOSS heute mit-tröten. FOSSWELT ermöglicht euch auch, eigene Ideen einzubringen, eure Reichweite zu erhöhen und mehr Unterstützung zu erhalten. Falls ihr ein Projekt oder eine Dienstleistung betreibt, die zur FOSSWELT gehören sollte, nehmen wir diese gerne auf. Ganz nach unserem Motto: "Mergen statt Forken".
Nächste Schritte:
Das Nehmen
Das Geben
Meinungen
Einleitung: Es klingt zunächst abwegig, einen Tiling Windowmanager auf einem Handy zu nutzen, doch das sxmo Projekt macht es möglich. Wahlweise mit dwm unter Xorg oder sway unter Wayland kann man die volle Tiling Funktionalität auch auf dem Handy nutzen. Aber ist es dann überhaupt noch ein Handy, oder eher ein Taschencomputer?
Was bedeutet Tiling überhaupt? Ein Tiling Windowmanager ist eine Software, die Fenster nebeneinander in einem Kachel-Layout anordnet. Er sorgt dafür, dass sich keine Fenster überlappen und der Platz auf dem Bildschirm vollständig genutzt wird.
Damit muss man sich nicht mehr darum kümmern, die Fenster auf dem Desktop so zu organisieren, dass sie den gesamten Platz ausfüllen. Der Tiling Window Manager erledigt das automatisch. Natürlich man auch die manuelle Kontrolle übernehmen und die Fenster organisieren, indem man Tastenkombinationen für mehr Geschwindigkeit oder die Maus verwenden.
Ein Tiling Windowmanager kann die Desktop-Umgebung vollständig ersetzen oder sie ergänzen, je nachdem, wie man ihn verwenden möchte.
Basis: postmarketOS
Empfohlene Geräte: OnePlus6, Poco F1, PinePhone
Steuerung mit Gesten und Keyboard sowie Funktionstasten (lauter, leiser, Power, jeweils dreifach belegt)
Wille zum Hacking wird vorausgesetzt, Beispiel Notch
SSH-Zugriff unbedingt notwendig, ansonsten wird das Bearbeiten langer Configs zur Qual.
Empfohlene Apps:
Warum das Ganze?
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