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  • CIW116 - Aufmerksamkeitsökonomie
    CIW - Folge 116 - 11.12.2024 - Aufmerksamkeitsökonomie
    • Wir begrüssen alle Aufmerksamen zur Folge 116 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 9. Dezember von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über die Aufmerksamkeitsökonomie und warum Medien der Tod der Demokratie sind.
    Hausmitteilungen
    • Stephan hat sich per E-Mail bei uns gemeldet und wünscht sich eine Podcast-Folge zum Ausfüllen der deutschen Steuererklärung unter Linux. Ich kann gerne erzählen, wie das in der Schweiz funktioniert. Falls sich Mit-Podcaster finden, die einen Beitrag zur deutschen und österreichischen Steuererklärung leisten möchten, meldet euch bitte bei uns. Am besten per E-Mail an [email protected]
    Thema: AufmerksamkeitsökonomieDefinition
    • Wikipedia: "Die Ökonomie der Aufmerksamkeit ist ein Konzept der Informationsökonomie, das die Aufmerksamkeit von Menschen als knappes Gut betrachtet. Mit der zunehmenden Vernetzung und den Neuen Medien sinken die Kosten für Information und Unterhaltung immer weiter. Begrenzend ist nicht mehr der Zugang, sondern die Aufmerksamkeit. Sie ist eine knappe Ressource, begehrtes Einkommen, ökonomisches Kapital und soziale Währung zugleich."
    • Thesen gemäss Marina Weissband:
    • Video: Medien sind der Tod der Demokratie
    • Bildung in Medienkompetenz ist nicht die Lösung, weil wir Falschmeldungen glauben, weil wir ihnen glauben wollen, weil sie unserem Weltbild entsprechen.
    Inhalt versus Umgebung
    • Es reicht nicht, mit den Inhalten umgehen zu können. Die Berücksichtigung der Umgebung, in der Inhalte publiziert werden, ist genauso wichtig.
    • Journalismus ist ein Nebenprodukt. Die Kunden sind Werbetreibende. Das Produkt ist deine Aufmerksamkeit. Das Geschäftsmodell ist, Aufmerksamkeit zu verkaufen.
    • Damit sich Journalismus lohnt, muss Aufmerksamkeit erreicht werden. Die Qualität der journalistischen Inhalte ist Nebensache. Was niemand konsumiert, bezahlt keine Miete.
    • Inhalte erhalten Aufmerksamkeit, wenn sie einen Neuigkeitswert haben, emotional und personalisiert sind, sowie negativ sind.
    • Aus evolutionären Gründen achten wir im Verhältnis 1:10 mehr auf negative Nachrichten. Das Auftauchen des Säbelzahntigers ist zehnmal wichtiger als die gute Nachricht, dass das Feuer in der Höhle noch brennt. Positive Meldungen erfordern keine Handlung von uns.
    • Wir haben ein falsches Anreizsystem. Kurze, negative und kurzfristige Aussagen werden belohnt. Ausführliche, positive bzw. neutrale und langfristige Aussagen werden bestraft. Zum Beispiel bei Politikern.
    Algorithmen und Radikalisierung
    • Ein frischer Twitter-, Youtube-, Reddit- oder Tiktok-Account präsentiert euch nach wenigen Interaktionen Hass, Verschwörungen und Extremismus.
    • Junge Menschen werden gezielt mit Hass bei ihren Problemen abgeholt: Crypobros, Alt-Right, Incels, TradWifes, AfD, ...
    • Ein Hashtag -> 50 Bots -> Journalisten werden aufmerksam -> Talkshow mit Pro/Contra-Besetzung -> nationale Debatte.
    • Warum geht die Radikalisierung immer in die konservative Richtung? Was ist mit der progressiven Richtung?
    Was können wir tun?
    • Medienkompetenz als Unterrichtsfach löst keine systemischen Probleme.
    • Plattformen weniger attraktiv für Werbetreibende machen, um andere Geschäftsmodelle zu fördern.
    • Datenschutz verbessern, damit Werbetreibende weniger über uns persönlich wissen. Dadurch wird persönliches Werbetargeting erschwert.
    • Das ist wichtig, weil die Gesellschaft anstatt Einzelpersonen angesprochen werden soll. Die Werbe- und Medienindustrie verfolgt andere Ziele. Deren Vision sind personifizierte Inhalte: Musik, Werbung, Filme, Nachrichten. Damit wäre eine maximale Manipulation im Sinne der Auftraggeber (Werbeindustrie) möglich. Eine demokratische Meinungsbildung wäre damit unmöglich.
    • Damit würde auch die kulturelle Gesellschaft zerstört, weil es nichts mehr gäbe, was uns miteinander verbindet. Jedes Individuum wäre nur noch eine Dopamin-Maschine im Dienst der Aufmerksamkeitsökonomie. Der gesellschaftliche Diskurs käme zum Erliegen und damit auch die Fähigkeit zur Demokratie.
    • Selbstgesteuerter Nachrichtenkonsum. Weniger ist mehr. Vermeidet den täglichen Medienlärm. Wer weniger Nachrichten konsumiert, ist besser informiert. Brecht aus dem FOLO-Gefängnis aus. Man kann z. B. genossenschaftlich finanzierten Journalismus unterstützen: TAZ, Republik, DNIP, Perspective Daily, usw. Werbefreie und gesellschaftlich finanzierte Medien müssen nicht der Aufmerksamkeitsökonomie folgen. Dort sind auch positive Nachrichten möglich. Und dann gibt es noch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der nicht durch Google, Amazon, Microsoft oder Elon Musk kontrolliert wird.
    • Öffentliche Räume dürfen nicht durch private Unternehmen und Milliardäre kontrolliert werden. Es gibt fast keine öffentlichen Plattformen, sowohl digital als auch physisch, die uns gehören.
    • Wir brauchen ein öffentlich-rechtliches Internet. Bezahl von allen Nutzenden und Eigentum von allen Nutzenden. Eine Idee und handfeste Grundlage dafür bietet das Fediverse.
    • Als Erstes bedienen sich die rücksichtslosen Menschen einer neuen Technologie. Es liegt in eurer Hand, wem ihr eure Aufmerksamkeit schenkt.

    Vielen Dank, dass ihr uns eure Aufmerksamkeit geschenkt habt.

    Links
    • Marina Weissband: https://de.wikipedia.org/wiki/Marina_Weisband
    • Marinas Video: https://invidious.nerdvpn.de/watch?v=nicQ_LrjuSw
    • Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ökonomie_der_Aufmerksamkeit
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    41 min
  • CIW115 - Prototype Fund
    CIW - Folge 115 - 04.12.2024 - Prototype Fund
    • Wir begrüssen alle Förderbaren zur Folge 115 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 2. Dezember 2024 von Patricia Leu und Ralf Hersel. In dieser Folge stellen wir den Prototype Fund vor.
    Hausmitteilungen
    • Spenden an Autoren
    Thema: Prototype Fund
    1. Begrüssung und Vorstellung von Patricia, der Co-Projektleitung des PTF.
    2. Was ist der Prototype Fund (PTF)? Kurzer Überblick.
    3. Welche Rechtsform hat der PTF und wie wird er finanziert?
    4. Seit wann und warum gibt es den PTF und was macht er?
    5. Was hat es mit dem New Prototype Fund auf sich?
    6. Welche Projekte wurden und werden aktuell unterstützt?
    7. Wie werden die unterstützten Projekte ausgewählt?
    8. Wie unterscheidet sich der PTF vom Sovereign Tech Fund?
    9. Wie sieht die mittel/langfristige Entwicklung des PTF aus?
    10. Verabschiedung
    Links
    • https://prototypefund.de/
    • https://new.prototypefund.de/
    • https://www.sovereign.tech/
    Outro
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    39 min
  • CIW114 - FreeBSD
    CIW - Folge 114 - 27.11.2024 - FreeBSD
    • Wir begrüssen alle Unixoiden zur Folge 114 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 26. November zusammen mit dem Podcast: "Das Triumvirat" (Farid Mésbahi, Gordon Möller und Christoph Schröder) und Ralf Hersel. In dieser Folge geht es um das freie und vollständig unixoide Betriebssystem FreeBSD und einen kleinen Vergleich zu Linux.
    • Vorstellung des Triumvirats
    Hausmitteilungen
    • GNU/Linux.ch im Würgegriff der Abmahnindustrie
      • Commonwealth Legal Services: SEO-Scammer
      • Stockimage-Hoster Alamy
    Thema: FreeBSD
    • Etwas Geschichte
    • Welche BSDs gibt es?
    • Einsatzbereiche
    • BSD auf dem Desktop
    • Warum und wofür setzen wir es ein?
    • Warum nicht Linux?
    • Unterschiede zu Linux
    • Empfehlung: Für wen eignet sich BSD?
    Links
    • Tromelspeicher
    • Das Triumvirat
    • FreeBSD FreeBSD offizielle Webseite
    • NomadBSD NomadBSD ist eine Benutzerfreundliche BSD Distribution, die auf FreeBSD aufsetzt.
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    44 min
  • CIW113 - Ein Kessel Buntes
    CIW - Folge 113 - 20.11.2024 - Ein Kessel Buntes
    • Wir begrüssen alle Vielfältigen zur Folge 113 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 19. November von Christian Müller-Zieroth und Ralf Hersel. In dieser Folge haben wir kein bestimmtes Thema, sondern sprechen über Dies und Das.
    Hausmitteilungen
    • Fällt euch kein Thema für den Podcast ein? Aufruf an die Community!
    • Hinweis auf die Artikelvorschläge, die auch für Podcast-Themen verwendet werden können.
    • Hinweis auf den Herbstwettbewerb
    Thema: Ein Kessel Buntes
    • Einfluss der US-Wahl auf Freie Software

      • Negativ: Förderung von US-Big-Tech durch Trump und Musk
      • Attraktive Cloud-Angebote für europäische Firmen und Behörden
      • Verstärkung der jetzt schon grossen Abhängigkeit von MS, Meta, Amazon und Google
      • Positiv: Chance für Europa, sich endlich unabhängiger zu machen
      • Europäische Clouds
      • Freie Software als Grundprinzip für europäische IT-Förderung und Auswahl
      • OpenDesk als Alternative zu Microsoft365
    • Ada und Zangemann auf Spanisch

    • Sollen Desktop-Projekte eigene Distros bauen?

      • Mit KDE neon gibt es bereits seit einer Weile eine Distro aus dem KDE-Projekt, die jedoch nicht für Endanwender vermarktet wird.
      • GNOME-OS galt bisher als Testumgebung für Entwickler und Anwender, jedoch nicht als vollständige Distribution.
      • Nun soll KDE-Linux als vollständige und allgemeine Distribution angeboten werden. Als Basis dient Arch-Linux mit einem semi-rolling Release Modell und einem atomaren Ansatz.
      • Angeregt durch die KDE-Idee möchte der Entwickler Adrian Vovk seine Erfahrungen mit carbonOS in ein GNOME OS einbringen, welches ebenfalls atomar und für den allgemeinen Einsatz geeignet sein soll. Bedenkt, dass es sich hierbei um die Idee einer einzelnen Person und nicht der GNOME Foundation handelt.
      • Der Vorteil beider Projekte liegt in einem unverfälschten Desktop-Erlebnis von KDE-Plasma bzw. dem GNOME-Desktop, so wie es von den Entwicklern gedacht ist.
      • Ich halte diese Desktop-eigenen Distributionen für keine gute Idee. Sie widersprechen der Unix-Philosophie und ziehen Entwicklungskapazitäten vom Kerngeschäft der Desktop-Projekte ab. Es genügend Distros, die eine Vanilla-Erfahrung mit KDE-Plasma und dem GNOME-Desktop erlauben.
    • OBS-Studio mit NDI zur Bildschirmübertragung bei live Events

    • CAD-Programm für die Wohnungsplanung: https://www.sweethome3d.com/

      Hier ist unser Artikel dazu: https://gnulinux.ch/sweet-home

    Links
    • Stehen alle im Shownotes-Text
    Outro
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    52 min
  • CIW112 - MIT-Lizenz
    CIW - Folge 112 - 13.11.2024 - MIT-Lizenz
    • Wir begrüssen alle Lizenznehmer:innen zur Folge 112 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 12. November von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge geht es um die MIT-Lizenz.
    Hausmitteilungen
    • Auflösung: wie viele Spenden erhalten wir tatsächlich im Monat? GNU/Linux.ch erhält aktuell monatlich unter CHF 100 an Zuwendungen von privaten Spendern.
    • Nach wie vor ein Thema in CORE, sind die Autorenvergütungen.
    • Frage: warum gibt es für GNU/Linux.ch keinen Wikipedia Artikel? Wer sich berufen fühle, bitte melden.
    Thema: MIT, der Freie Software Killer

    Definitionen

    • Eine Lizenz (lateinisch licet, „es ist erlaubt“; dazu: licentia, „Freiheit“, „Erlaubnis“; englisch licence) ist in verschiedenen Fachgebieten die Genehmigung oder Erlaubnis an ein Rechtssubjekt, ein Recht wirtschaftlich nutzen zu dürfen.
    • Eine freie Lizenz ist eine Nutzungslizenz, welche die Nutzung, Weiterverbreitung und Änderung urheberrechtlich geschützter Werke erlaubt. Frei lizenzierte Text-, Bild- oder Tonwerke werden als freie Inhalte (Open Content) bezeichnet, Software als Freie Software. Die Idee zu freien Lizenzen entstand in der Freien-Software-Bewegung. Eine Liste Freier Software Lizenzen findet ihr in der Linkliste in den Shownotes.
    • Das Copyleft ist eine Klausel, die den Lizenznehmer verpflichtet, jegliche Bearbeitung des Werks unter die Lizenz des ursprünglichen Werks zu stellen. Die Copyleft-Klausel soll verhindern, dass veränderte Fassungen des Werks mit Nutzungseinschränkungen weitergegeben werden, die das Original nicht hat.
    • Die MIT-Lizenz ist eine vom Massachusetts Institute of Technology stammende freizügige Open-Source-Lizenz. Sie erlaubt die Wiederverwendung der unter ihr stehenden Software sowohl für Software, deren Quelltext frei verwendbar ist (Open Source), als auch für Software, deren Quelltext nicht frei verwendbar ist (Closed Source).
      Diese Lizenz ist nicht "frei", sondern "freizügig" oder "semifrei". Sie enthält keine Copyleft-Klausel.

    Kritik und Diskussion

    • Die MIT-Lizenz wird gern als einfache und klare Lizenz beworben. Sie ist kurz gehalten und für einen Rechtstext ziemlich gut verständlich. Unter ihr ist es gestattet:

      Das Material für kommerzielle oder private Zwecke zu verwenden, weiterzugeben und zu verändern unter der Bedingung, dass der Lizenz-Vermerk mit dem Material verbleibt.

      Sie enthält zudem eine Haftungsbeschränkung und bietet keine Garantie.

    • Die offene Ausgestaltung kann auch bedeuten, dass es möglich ist, Teile des Quellcodes unter Patent zu stellen und den Gebrauch damit an Gebühren zu knüpfen. Dies ist ein beliebtes Vorgehen von sogenannten “Patent-Trolls”.

      Im Kontext von Proprietarisierung ist es zudem möglich, dass andere aufbauend auf eurem Quelltext eigene Änderungen unter Verschluss halten, z. B. um sich Marktvorteile zu sichern. Das ist besonders ärgerlich, weil dadurch der Open-Source-Gedanke, etwas ins Ökosystem zurückzugeben, unterlaufen werden kann. Damit zusammenhängend kann es unter der MIT-Lizenz auch möglich sein, dass Hersteller:innen von Produkten zwar den Quellcode entsprechend freigeben, aber insofern Abhängigkeiten schaffen, sodass veränderte Software-Versionen nicht mehr auf ihren Geräten laufen würden (“Tivoisierung”).

    • GPLv2 FTW

      • Die GPL stellt sicher, dass Änderungen am Quellcode allen wieder zugutekommen.
      • GPLv2 kommt ohne (vielleicht gut gemeinte, aber) dogmatische Anhängsel wie die GPLv3 (Stichwort DRM), weshalb der Linux Kernel weiterhin unter GPLv2 geführt wird.
      • Die GPLv2 ist erprobt und konnte rechtlich bereits in mehreren Verfahren bestehen, Beispiel von 2024: https://vaultinum.com/blog/failure-to-comply-with-gnu-gpl-v2-license-key-take - Orange muss 800'000 EUR zahlen
    • GPLv2 WTF

      • Software muss nicht zwingend kostenfrei zur Verfügung stehen, dabei handelt es sich um einen weitverbreiteten Irrglauben
      • Kunden, welche die Software erworben haben, die unter GPLv2 steht, können den Quellcode anfordern und auch unter den Bedingungen der GPL weiterverteilen
      • Der Hersteller hat dennoch die Möglichkeit, Kunden den Bezug von Produkte 'zu verweigern', wie es beispielsweise bei Red Hat der Fall ist.
    Links
    • Lizenz: https://de.wikipedia.org/wiki/Lizenz
    • Freie Lizenz: https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Lizenz
    • Copyleft: https://de.wikipedia.org/wiki/Copyleft
    • Liste Freier Lizenzen: https://ifross.github.io/ifrOSS/Pages/licence_center/de
    • MIT-Lizenz: https://de.wikipedia.org/wiki/MIT-Lizenz
    • Kritik: https://prototypefund.de/mit-lizenz-ftw-oder-nicht/
    • Tivoisierung: https://de.wikipedia.org/wiki/Tivoisierung
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    30 min
  • CIW111 - E-Mail-Verschlüsselung
    CIW - Folge 111 - 06.11.2024 - E-Mail-Verschlüsselung
    • Wir begrüssen alle Kryptologen zur Folge 111 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 4. November von Farid Mésbahi und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir darüber, ob man E-Mails signieren und verschlüsseln soll.
    Hausmitteilungen
    • keine
    Thema: Warum sollte man E-Mails signieren und/oder verschlüsseln?Ralf ranted
    • E-Mail Signierung und Verschlüsselung haben sich nicht durchgesetzt, weil es viel zu kompliziert ist.
      • Das stimmt.
      • Aber auch das Bewusstsein liegt oft nicht vor, dass Mails im Grunde Postkarten sind.
      • Es gibt technische Ansätze, um den Prozess zu vereinfachen, aber diese schlummern vor sich hin. Als Beispiel Web-Key-Directories (WKD) (https://wiki.gnupg.org/WKD).
    • E-Mail-Anwendungen sollten Verschlüsselung als Opt-in, oder Opt-out anbieten, ohne dass Anwender:innen etwas konfigurieren müssen.
    • E-Mail-Anwendungen sollten verschlüsselte E-Mails annehmen können, ohne das Zutun der Empfänger.
    • Die freie Community denkt viel zu kompliziert und setzt zu viel voraus.
    • Nur ein Bruchteil der Community verwendet E-Mail-Verschlüsselung. Ich habe es bereits vor langer Zeit aufgegeben.
    • Das Web-of-Trust ist eine Utopie.
    • Die E-Mail-Protokolle wurden seit 1971 entwickelt, haben sich in den über 50 Jahren in den Grundzügen nicht wesentlich weiterentwickelt und waren nie für verschlüsselte Kommunikation geplant.
    • E-Mails sind eine technologische Plage, die es seit dem Aufkommen von guten Messengern nicht mehr geben sollte.
    • Im Dezember 2023 lag der Anteil der Spam-Mails am gesamten E-Mail-Verkehr weltweit bei rund 50 % (2019: 60 %). Mit knapp 30 % kam der Großteil der Spam-Mails im Jahr 2023 aus Russland - rund 3,3 Prozent stammten aus Deutschland. Nicht mitgezählt sind Bullshit-Mails (Werbung, Ja, Nein, Bitte, Danke-Mails), die ich auf 20 % schätze.
    • Farid, rate mal, wie viele E-Mails aktuell pro Tag weltweit versendet werden? Antwort: ca. 350 Mrd./Tag. Damit werden jeden Tag ca. 75 % (260 Mrd.) E-Mails für nichts versendet und verbrennen Energie.
    Farid erklärt
    • Warum sollte man seine Mails signieren und/oder verschlüsseln?
    • Die Unterschiede zwischen S/MIME und GnuPG.
    • Das Web-of-Trust, eine CA und die Hintergründe.
      • Die Firma Governikus unterschreibt/beglaubigt öffentliche GnuPG-Schlüssel mithilfe der digitalen Ausweisfunktion (DE) (https://pgp.governikus.de). Und das im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.
      • Mir (Farid) als letzter bekannter "vertrauensvoller" Keyserver wird unter der Adresse: https://keys.openpgp.org bereitgestellt.
    • Was steckt genau hinter CAcert und der Volksverschlüsselung?
    Links
    • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/872986/umfrage/anteil-der-spam-mails-am-gesamten-e-mail-verkehr-weltweit/
    • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/252278/umfrage/prognose-zur-zahl-der-taeglich-versendeter-e-mails-weltweit/
    • Der Podcast "Das Duumvirat": https://www.trommelspeicher.de/podcast
    • Web of Trust (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Web_of_Trust
    • Schlüsselbeglaubigung durch die Firma Governikus (im Auftrag des BSI): https://pgp.governikus.de/
    • Artikel zur Vorbereitung eines S/MIME-Zertifikates (lokale Erstellung des Schlüsselpaares), für die Weiterverarbeitung bei einer Certificate Authority, kurz CA: https://www.trommelspeicher.de/blog/smime-zertifikat-im-selbstversuch
    • Sicher kommunizieren, einfach erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=4mbryW8fZrA
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    58 min
  • CIW110 - Freunde befreien
    CIW - Folge 110 - 30.10.2024 - Freunde befreien
    • Wir begrüssen alle Befreier zur Folge 110 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 29. Oktober von Joël Schurter und Ralf Hersel. In dieser Folge überlegen wir, wie man Freunde, Familie und Bekannte beim Umstieg auf freie Software unterstützen kann.
    • Unsere Erfahrungen mit Umsteigern.
    Hausmitteilungen
    • aktueller Wettbewerb
    • Copyright Infringement Notice
    Thema: Freunde befreien
    • Einleitung: Es gibt verschiedene Situationen, die einen in eine "Befreiungsaktion" bringen können. Hier gilt es, zwischen Missionieren und erbetener Hilfe zu unterscheiden. Auch bei der Art und Weise der Unterstützung gibt es best practices.
    • Situationen:
      • Man wird um Hilfe beim Umsteigen gebeten
        Das ist unverfänglich. Man kann Unterstützung leisten.
      • Man sieht den Bedarf und bietet Hilfe proaktiv an
        Diese Situation ist schwierig, man neigt zum Mansplaining. Als Ausweg kann das proaktive zu einem reaktiven Handeln gewandelt werden. Fragt die Leute, ob es für sie OK ist, euer Hilfeangebot anzunehmen. Dabei sollte sehr vorsichtig gehandelt werden, damit nicht das Gegenteil bewirkt wird -> Beispiel Joël's Familie, erst mitgemacht, dann Probleme und daraufhin Rückfall
      • Man missioniert für den Umstieg (das ist die Linux-Drücker-Kolonne)
        Das ist nicht in Ordnung. Es bewirkt das Gegenteil und führt zu "Abwehrreaktionen". Dasselbe gilt für Datenschutz-Themen, insbesondere beim Thema Social Media usw.
      • Der nähere Personenkreis (Familie, Freunde) soll ein einheitliches System nutzen
        Auch hierbei gilt es, ein positives Angebot zu machen und die Vorteile herauszustellen. Die Leute können sich dann entscheiden, ob sie das Angebot annehmen möchten.
      • Der Support-Aufwand für die Familien, Freunde, Bekannte, Firma soll reduziert werden
        Es gilt das gleiche wie beim vorherigen Fall. Macht ein Angebot. Der Unterschied ist, dass ihr den bisherigen Windows-Support verweigern könnt.
    • Befreien, aber wie?
      • Ein niederschwelliges Angebot enthält den Umsteig auf freie Anwendungen, ohne gleich das gesamte Betriebssystem auszuwechseln. Auch auf proprietären OSen gibt es genügend freie Software: Firefox, LibreOffice, Gimp, Thunderbird, VLC, Signal, Threema, Matrix, Nextcloud, usw.
      • Wer "befreien" möchte, sollte gute Argumente liefern können; hier sind ein paar:
        • Die vier Freiheiten: Verwenden, Verstehen, Verbessern, Verbreiten
        • Offener Quellcode (open source) -> Sicherheit
        • Die grosse Auswahl
        • Sicherheit und Schutz der Privatsphäre als Design-Grundsätze
        • Werbefreie und Tracker-freie Anwendungen
        • Unterstützung durch die Community (niemand will mit dem "indischen Support" von Microsoft reden)
        • Gute, einzigartige Features von Freien Anwendungen dürfen gerne als "Lockmittel" genutzt werden.
        • Aber auch: Freie Software ist nicht gleichbedeutend mit kostenlos. Kosten fallen immer an. Der Preis sollte kein Argument sein.
        • Wer kann, soll geben und sich an der Community beteiligen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten: Programmieren, Übersetzen, Hilfe leisten, Promoten, Organisieren, usw.
      • Falls es nicht nur freie Anwendungen, sondern auch ein freies Betriebssystem sein soll, gilt zu beachten:
        • Die grosse Vielfalt ist für Ein- und Umsteiger:innen ungewohnt. Das kennen sie von Microsoft und Apple nicht. Der vermeintliche Vorteil der Auswahl kann schnell als negativer Punkt angesehen werden.
        • Klare und eindeutige Empfehlungen sind besser als die grosse Auswahl in den Vordergrund zu stellen.
        • Desktop schlägt Distro. Den Neulingen ist es egal, welche Distro bei ihnen arbeitet. Was sie sehen, ist die Desktop-Umgebung und die Anwendungen.
        • Erklärt die Grundkonzepte: Was ist eine Distro, was ist ein Desktop, wie kommt man zu den Anwendungen?
        • Macht klar, dass Linux keine Imitation von Windows oder macOS ist. Die Betreuten sollen nicht sagen: "In meinem Windows ist diese Schaltfläche aber blau!"
        • Wisst, was die Umsteigewilligen bevorzugen. Kommen sie von Windows oder macOS? Was ist ihnen wichtig: Einstellmöglichkeiten, Arbeitsfluss, Design, Geschwindigkeit?
        • Macht ein eindeutiges Angebot: "Für dich empfehle ich Linux Mint mit der Cinnamon Oberfläche" (oder etwas anderes, aber passendes). Schlagt nur ein System vor.
        • Präsentiert dieses Angebot, bevor ihr es installiert. Führt die grundlegenden Anwendungsfälle vor. Lasst es die Leute ausprobieren.
        • Wenn es zur Installation kommen sollte, schlagt eine dieser Varianten vor (ohne Reihenfolge):
          • Live-Boot vom USB-Stick
          • Dual-Boot Installation (insbesondere bei "Ausreden" wegen zwingend benötigten Windows-Programmen)
          • Linux in einer virtuellen Maschine auf dem bisherigen System
          • Ausprobieren in DistroSea
          • Fixe Installation auf einem alten Notebook
          • Fixe Installation auf dem Hauptsystem
        • Unterstützt die Leute bei der Migration ihrer Daten und bei der Eingewöhnung an das neue System.
        • Erklärt ihnen, wo sie Hilfe finden und wie sie sich selbst beteiligen können.
    Links
    • https://gnulinux.ch/zum-wochenende-von-windows-zu-linux-umsteigen-1
    • siehe auch Teil 2, der diese Woche erscheinen wird
    • https://distrosea.com/
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    47 min
  • CIW109 - Krisenstimmung
    CIW - Folge 109 - 23.10.2024 - Krisenstimmung
    • Wir begrüssen alle Unterstützer von Freier Software zur Folge 109 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 22. Oktober von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über die Krise in der Freien Software Bewegung und mögliche Lösungsansätze.
    Hausmitteilungen
    • FOSSWELT: https://fosswelt.org/, https://rollenspiel.monster/
    • SpyFall, der Programmierwettbewerb im Herbst: https://gnulinux.ch/herbstwettbewerb-spyfall

    Lioh war in Twin Peaks: https://social.anoxinon.de/@Lioh/113286305007114005 https://social.anoxinon.de/@Lioh/113297578953569893

    ADHS Awareness Month. Podcast-Empfehlung: Cosmic Latte: https://cosmiclatte.podigee.io/44-adhs-und-astronomie-neurodiversitat-als-superpower

    Thema: Freie Software: Wege aus der Krise
    • Unbedachtes/naives Handeln in der Vergangenheit holt uns heute ein
      • Entwickler fühlen sich nicht wertgeschätzt
      • Finanzielle Vergütung wurde nicht eingeplant oder bewusst ignoriert bzw. lange von der Community als "böse" abgetan.
    • Bisher haben grosse Unternehmen Open-Source-Entwickler angestellt und sie an ihrer Software werkeln lassen. Sozusagen als Rückgabe an die Community.
    • Wenn der gesellschaftliche Umgang strenger oder der Ton rauer wird, dann wird gespart. Das geht am einfachsten in freiwilligen Engagement der Firmen, das heisst Open-Source-Entwickler dürfen nur noch eingeschränkt auf Firmenzeit an ihrer Software arbeiten oder gar nicht (Beispiel Google).
    • Damit bricht das Hauptfinanzierungsmodell für Freie Software weg.

    Lob und Geld

    • Von Lob alleine kann man nicht leben, es ist aber auch wichtig, also am besten beides, Lob und Geld geben
    • Statt Lob wird oft mit "Besserwisserei" reagiert, Wünsche geäussert oder Fehlfunktionen angeprangert, anstatt sie zu fixen.
    • Die meisten Kommentare auf Artikel bei GLN zu einem Thema "Software XYZ" behandeln sogenannte "Alternativen". Anstatt einfach "Danke für den spannenden Artikel" zu schreiben, kommen 10 verschiedene "Alternativen", die das gleiche angeblich besser machen. Bitte nur "Alternativen" anbieten, wenn auch danach gefragt wird. Sonst auch gerne einfach mal Danke sagen.

    Mögliche Lösungen

    • Notwendigkeit der finanziellen Unterstützung anerkennen

    • Loslösen aus der Abhängigkeit von den grossen Firmen, heute lieben sie dich, morgen, wenn gespart wird, nicht mehr.

    • Eigene nachhaltige Finanzierungsmodelle entwerfen, wie die Möglichkeit, Autor:innen direkt zu unterstützen über Spendenlink unter einem Artikel

    • Auch kleine Beträge helfen, dann aber gerne regelmässig, zum Beispiel einmal im Monat.

    • Das Geld muss letztendlich bei der Einzelperson ankommen, sonst ist nichts gewonnen.

    • Firmen haben die Möglichkeit, monatlich einen Prozentsatz vom Gewinn an Freie Software Projekte abzugeben. Organisationen kümmern sich um die Verteilung.

      https://copiepublique.fr/ und https://opensourcepledge.com/

      Diese Modelle sind gut für kleinere und mittelgrosse Firmen, die selbst keine Entwickler:innen einstellen können.

    Was kannst DU tun?

    Unterstütze deinen Friendly Free Software Developer von Nebenan, am besten direkt. Bei Lioh kann man über https://spacefun.ch und auch beim LinuxKurs auf https://linuxkurs.ch sofort spenden. Andere Entwickler wie zum Beispiel Alfred vom Ubuntu Touch Projekt rufen bei konkretem Bedarf zur Hilfe auf. Das ist allerdings weniger nachhaltig. Spende daher regelmässig, auch ein kleiner Betrag hilft. Je direkter die Spende beim Projekt oder beim Entwickler ankommt, desto besser.

    Links
    • https://www.sowi.uni-stuttgart.de/dokumente/forschung/soi/soi_2015_2_Schrape_Open_Source_Softwareprojekte_zwischen_Passion_und_Kalkuel.pdf (von 2015)
    • https://tidelift.com/open-source-maintainer-survey-2024
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Geschäftsmodelle_für_Open-Source-Software
    Outro
    • Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.
    • GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
    40 min
  • CIW108 - Visuelles Programmieren
    CIW - Folge 108 - 16.10.2024 - Visuelles Programmieren
    • Wir begrüssen alle Entwickler zur Folge 108 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 14. Oktober von Christian Müller-Zieroth und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über das visuelle Erstellen von Software.
    Hausmitteilungen
    • keine
    Thema: Visuelles ProgrammierenVorbemerkungen
    • Ralfs Erfahrungen mit Gtk4 und Cambalache (Glade Nachfolger)
    • Alte Erinnerungen an Visual Objects werden wach:
      • 1980, Ashton Tate (ging 1991 an Borland), DBase
      • 1984, Nantucket (ging 1993 an Computer Associates), Clipper
      • 1990, Nantucket entwickelt Clipper weiter zu Visual Objects
      • 1993, Computer Associates, Visual Objects
      • 2012, GrafX Software, Visual Objects 2.8
    Einleitung

    Als visuelle Programmiersprache (englisch visual programming language, VPL) bezeichnet man eine Programmiersprache, in der ein Programm, Algorithmus oder Systemverhalten durch grafische Elemente und deren Anordnung definiert wird. Anstatt Programmcode zu schreiben, werden visuelle Elemente verwendet, um die Programmlogik abzubilden. Bei den visuellen Elementen handelt es sich um Icons, Blöcke, Flussdiagramme, Formulare und Diagramme, deren Ziel es ist, das Programm optisch darzustellen und zu bearbeiten.

    Unterteilung

    Überraschenderweise gibt es viel mehr VPLs als man meinen würde. Die Wikipedia listet weit über 100 VPLs auf und unterteilt diese in die Kategorien:

    • Allgemein
    • Bildung
    • Multimedia
    • Spiele
    • Systeme und Simulation
    • Automation
    • Data Warehousing
    • sowie Sonstige
    Scratch und Snap!

    Eine der bekanntesten VPLs aus dem Bildungsbereich ist Scratch. Die Sprache wurde 2007 am MIT entwickelt und veröffentlicht. Es ist eine blockbasierte visuelle Programmiersprache für Kinder und Jugendliche inklusive einer Entwicklungsumgebung und einer eng verknüpften Online-Community-Plattform. Der Werbespruch von Scratch lautet: "Erstelle Geschichten, Spiele und Animationen und teile sie mit anderen in der Welt".

    Die Weiterentwicklung von Scratch heisst "Build your own blocks", bzw. Snap! Snap ist eine blockbasierte Programmiersprache, die Kinder und Erwachsene einlädt, spielerisch und experimentierend Informatik zu erfahren, ist aber auch eine Plattform für Informatik-Studierende sowie Forscherinnen und Forscher.

    Grob gesagt, bietet Snap eine IDE, die im Webbrowser läuft. Dort findet man Blöcke, einen Skript-Bereich und eine Bühne. Die Blöcke entsprechen Programmbefehlen und sind in verschiedenen Bereichen kategorisiert: Bewegung, Aussehen, Ton, Kontrolle, Sensorik, Variablen usw. Diese Blöcke zieht man mit der Maus in den Skript-Bereich, um ein Programm zusammenzubauen. Auf der Bühne kann man das Programm in Aktion sehen.

    Ein Beispiel zur Darstellung eines Farbbaums findet ihr in den Shownotes. Dort könnt ihr im Bühnen-Fenster auf die grüne Flagge klicken, um das Skript auszuführen.

    Snap steht unter der AGPL 3.0 Lizenz.

    Godot

    Ein weiteres Beispiel für eine VPL ist die Godot-Engine, die unter der freien MIT-Lizenz steht. Damit kann man 2D- und 3D-Computerspiele erstellen. Godot ist die freie Alternative zur Unity Game-Engine. Auch Godot verwendet Blöcke, um Spielszenen zu entwerfen.

    Node-RED
    • Ursprünglich von IBM entwickelt, jetzt Teil der OpenJS Foundation
    • Open-Source-Software unter der Apache License 2.0
    • Basiert auf Node.js und verwendet JavaScript
    • Hauptsächlich für IoT-Anwendungen und Datenverarbeitung
    • Unterstützt verschiedene Protokolle wie MQTT, HTTP, TCP/IP, Modbus, OPC-UA
    • Automatisierung von Prozessen
    3D-Modellierung
    • PUPPICAD
    • Sverchok für Blender
    • Rhino Grasshopper (proprietär)
    • xGenerativeDesign (proprietär)
    Visual Scripting mit Hardware
    • Arduino Plug and Make Kit
    • Idee von Christian und Co. - der Blob
    Links
    • https://en.wikipedia.org/wiki/Visual_Objects
    • https://en.wikipedia.org/wiki/Visual_programming_language
    • https://gitlab.gnome.org/jpu/cambalache
    • https://scratch.mit.edu/
    • https://snap.berkeley.edu/
    • https://snap.berkeley.edu/snap/snap.html#present:Username=bh&ProjectName=color tree&editMode&noRun
    • https://godotengine.org/
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Node-RED
    • https://www.puppicad.xyz/
    • https://store.arduino.cc/en-de/products/plug-and-make-kit
    Outro
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    47 min
  • CIW107 - Surfhaltung
    CIW - Folge 107 - 09.10.2024 - Surfhaltung

    Wir begrüssen alle Netzsurfer:innen zur Folge 107 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 7. Oktober von Julius Gräbner und Ralf Hersel. In dieser Folge geht es um die korrekte Haltung auf dem Surfbrett; nein, wir diskutieren über unterschiedliches Verhalten bei der Bedienung eines Webbrowsers.

    Begrüssung und Vorstellen von Julius Gräbner

    Hausmitteilungen
    • Neues aus der FOSSWELT: sp-codes
    Thema: SurfhaltungEinleitung

    Ihr kennt das, manche haben 100 Tabs im Browser offen, andere höchstens 2 bis 3. Manche haben Hunderte Lesezeichen, andere gar keine. Einige schliessen den Browser niemals (und fahren den Rechner nicht herunter), andere schliessen den Browser, sobald sie ihn für drei Sekunden nicht benutzen. Es gibt viele Unterschiede, wie Anwender:innen ihren Webbrowser verwenden. Darüber möchten wir heute diskutieren.

    Tabs
    • Ralf: Ich verwende Tabs spärlich und habe selten mehr als 5 Tabs offen. Dafür gibt es zwei Gründe: je mehr offene Tabs, desto schlechter die Browser-Performance. Ausserdem verschlechtern viele Tabs die Bedienbarkeit.

    • Julius:
      Wegen Verlustängsten: Firefox-Userin lässt 7.400 Tabs offen: 1*

      Eine Software-Entwicklerin aus den USA teilte auf X einen Screenshot, der 7.470 geöffnete Tabs zeigt.

      Grund: Sie sammelt gerne alle Webseiten, die sie irgendwann geöffnet hat – aus „nostalgischen Gründen“. Die Tabs nutzt sie gerne für eine Art persönliche Rückschau. So kann sie auf vergangene Erlebnisse und Gedanken erneut zugreifen. Wie sie sich in den Tausenden Tabs zurechtfindet, verriet die Frau allerdings nicht.

      Zuvor hatte sie X-Nutzerinnen um Rat gefragt, wie sie die Tabs wiederherstellen könnte. Mithilfe des Firefox-Profil-Caches konnte sie alle 7.470 Tabs binnen einer Minute wiederherstellen.

    Was sind Tabs?

    "Eine Registerkarte, auch Reiter oder Tab genannt, ist ein Steuerelement einer grafischen Benutzeroberfläche, das einem Registerblatt aus Aktenschränken nachempfunden wurde.Inzwischen werden Registerkarten nicht mehr nur für Dialogfelder eingesetzt. Sie dienen auch als Navigationselement in HTML-Seiten. (...)

    Nach ISO 9241 dürfen Registerkarten keine weiteren Registerkartengruppen enthalten.

    Registerkarten sind in Webbrowsern zu einer allgemeinen Funktion geworden, da sie es ermöglichen, mehrere Webseiten zu öffnen, ohne den Bildschirm zu überladen. Die Registerkarten-Dokumentschnittstelle ist auch in anderen Programmen wie Adobe Photoshop und Finder von macOS geworden. Während Fenster mit Registerkarten ein übersichtlicheres Erscheinungsbild erzeugen, besteht der Nachteil darin, dass sie jeweils nur den Inhalt einer Registerkarte anzeigen können. Daher kann man in einigen Programmen auf eine Registerkarte klicken und diese ziehen, um ein neues Fenster aus der Registerkarte zu erstellen." (Quelle *2)

    • In erster Linie zur Unterscheidung einzelner Webseiten (kann aber bei sehr vielen Tabs unübersichtlich werden)
    • Eine Verbesserung gegenüber dem "pro Webseite jeweils ein Fenster" (Übersichtlichkeit)
    • Tabs nach Schließen behalten vs. nach Beenden des Browsers Tabula rasa

    Persönlich: Wie viele Tabs offen sind, kommt immer darauf an. Mal liest oder recherchiert man zu etwas. Da kann es sein, dass mal mehrere Tabs offen sind zum quer lesen, ein anderes Mal sind es weniger. Grundregel, was ich nicht mehr brauche, wird geschloßen, was praktisch, informativ oder was man mal wieder braucht, wird als Lesezeichen abgespeichert (mehr unter den Punkt "Lesezeichen")

    Lesezeichen
    • Ralf: Statt viele Tabs offenzuhalten, verwende ich lieber Lesezeichen, die hierarchisch strukturiert sind. Durch die Struktur erhalte ich schnell einen Überblick über Seiten zu einem Thema. Voraussetzung dafür ist ein Browser, der Lesezeichen gut unterstützt: Firefox.
    • Julius:

    Was sind Lesezeichen?

    In erster Linie dienen Lesezeichen (ähnlich wie ein Inhaltsverzeichnis für Bücher oder eine Datenbank für Musik / Filme/ Bücher) zum Abspeichern von Webseiten, die man am Ende wieder finden möchte, aus unterschiedlichsten Gründen. Wikipedia unterscheidet hier unter (Quelle *3):

    Normale Lesezeichen wie man sie standardmäßig im Browser abspeichert, wie man das organisieren kann, reden wir später noch. Bekannte Formate für das Abspeichern und Austausch: XBEL (XML Standart), HTML, Textdatei (Bsp. Opera) oder auch als json Datei (Bsp. floccus)

    Dynamische Lesezeichen (englisch: Live Bookmarks):kennt man von RSS-Feeds, diese werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

    Social Bookmarks:Sind Lesezeichen von mehreren Nutzern benutzt und Webseiten abgelegt werden. Umgesetzt wird das via Server oder Intranet.

    Im Weiteren werde ich hier über die Standardlesezeichen reden.

    Um später Lesezeichen wiederzufinden, muss wohl jeder seine eigene Ordnung, Sortierung und Einteilung finden (und diese auch konsequent durchhalten). Hierbei gilt es auch gegebenenfalls eine Lösung zu finden, es geräteunabhängig synchron zu halten.

    Persönlich:

    Bis vor Kurzem waren die wichtigsten Seiten in den Browsern auf dem Desktop / Laptop, teilweise in einigen Ordnern oder die wichtigsten Links in der Symbolleiste abgelegt und nicht synchron gehalten zwischen den Geräten und Browsern. So kam es vor, dass einige Links auf einem Gerät fehlten oder auf einem anderen Gerät nur waren. Also habe ich vor Kurzem alle Bookmarks in einem frischen Browser, Lesezeichen sortiert und doppelte entfernt. Im Anschluss Ordner mit gewissen Themen /Schlagwörtern erstellt und darin sortiert. Ändert sich etwas in den Bookmarks eines Browsers, werden die Bookmarks in allen anderen Browsern gelöscht und die aktuelle Version eingespielt. Bei Mobilen Geräten wird es über, die App "Lesezeichen"(Quelle 4*) (aus dem F-Droid Store IzzyOnDroid Repository) umgesetzt, um browserunabhängig Links öffnen zu können (Nutze 3 Browser auf den Mobilen Endgeräten)

    Via Nextcloud zu synchronisieren war eher nicht so Erfolg versprechend wie erwartet (getestet mit floccus). Mal ging es mit dem einen Browser nicht oder es ließ sich unter Android nicht mehr öffnen, was das nächste Update wieder gefixt hat. Etwas, was für mich nicht funktioniert hat, ich will etwas Verlässliches. (Vorschläge gerne in die Kommentare)

    Add-Ons
    • Ralf: Surfen ohne Add-Ons ist im heutigen Internet nicht möglich. Da Add-Ons die Performance bremsen und die Erkennbarkeit im Internet erhöhen (Fingerprint), gilt es, sich auf die wesentlichen Add-Ons zu beschränken. Bei mir sind das:
      • ublock Origin (Werbe- und Tracking-Blocker)
      • Privacy Badger (Tracking Blocker)
      • I still don't care about cookies (Cookie-Banner Abnicker)
      • ClearURLs (entfernt Tracking aus URLs)
      • LanguageTool (Rechtschreibprüfung)
    • Julius: Ich sehe es ähnlich, wie Ralf (auf die wirklich benötigten Add-Ons beschränken) meine Genutzen (Firefox) Add-ons sind [Desktop]:
      • ublock Origin (Werbe- und Tracking-Blocker)
      • CanvasBlocker (Verändert einige JS-APIs, um Fingerprinting zu verhindern)
      • ClearPrivateData (Leeren der privaten Chronik)
      • LanguageTool (Rechtschreibprüfung)
      • KeePassXC-Browser (KeePassXC-Integration)
      • LibRedirect (Eine Erweiterung, die beliebte Websites auf alternative, datenschutzfreundliche Frontends und Backends umleitet)
      • LocalCDN (CDNs (Content Delivery Networks) werden auf lokale Ressourcen umgeleitet)
      • nuMatrix (Kontrolliert Anfragen durch Point&Click. Blockiert Skripte, IFrames, Werbung...)
      • Skip Redirect (entfernt Tracking aus URLs)
    • Fennec (Mobil):
      • ublock Origin (Werbe- und Tracking-Blocker)
      • CanvasBlocker (Verändert einige JS-APIs, um Fingerprinting zu verhindern)
      • ClearURLs (entfernt Tracking aus URLs)
      • LocalCDN (CDNs (Content Delivery Networks) werden auf lokale Ressourcen umgeleitet)
    Browser schliessen
    • Ralf: Wie bei den Tabs halte ich es auch mit den Anwendungen, inkl. des Webbrowsers. Was ich nicht brauche, wird geschlossen. Es gelten dieselben Gründe, die ich bereits erwähnt habe: Performance und Übersichtlichkeit. Da ich den Browser und den Dateimanager häufig verwende, bleiben diese beiden Anwendungen meistens geöffnet.
    • Julius: Solange ich ihn für meine Nutzung brauche (Recherche, Surfen, Posten in Foren,...) bleibt der Browser geöffnet. Da er ein Werkzeug ist, wird nach Beenden des Browsers alles (ja alles !) gelöscht. Das hängt zum einen mit Privatsphäre zusammen (weniger Daten zum Tracken) zum anderen auch mit der Performance zusammen. Altlasten aus vorherigen Browser-Sitzungen brauche ich nicht, wenn doch, dann wird es als Lesezeichen abgespeichert, für die spätere Wiederverwendung.
    Mehrere Browser
    • Ralf: Bis vor Kurzem bin ich mit einem Browser ausgekommen: Firefox. Manchmal stösst man auf Webseiten, die in Firefox nicht (mehr) funktionieren, auch nach dem Abschalten von Sicherheits- und Privacy-Add-Ons. Ein Beispiel ist der Schweizer Gitarren-Store https://www.houseofsound.ch/. Da ich dort etwas bestellen wollte, habe ich mir Brave als Zweitbrowser installiert. Ob ich den dauerhaft installiert halte, wird sich zeigen.

    • Julius: Ich nutze 3 Browser, wenn mit dem einen was mal nicht funktioniert, springt der andere ein. Je nach System sehen die Nutzung an sich etwas anderes aus:

      Desktop / Laptop

      • Firefox: Als Hauptbrowser für das meiste.
      • Brave: Für Seiten, die mal nicht so gehen wie sie sollen, nach den für mich angepassten Einstellungen von Mike Kuketz (Quelle *5)
      • Chromium-Webbrowser: Für Specialfälle und als Müllbrowser (Z.B. Web-Installer GrapheneOS)
    • Mobil:

      • Brave: Als Hauptbrowser, nach den für mich angepassten Einstellungen von Mike Kuketz (Quelle *6)
      • Fennec: Für Seiten die mal nicht so gehen wie sie sollen
      • Cromite: Alls Alternative
    Alles im Browser machen (?)
    • Ralf: Es gibt Leute, die fast alles im Browser machen: Office, E-Mail, Musik, Video, usw. Ich gehöre zu den Anwendern, die ihre Arbeit lieber mit lokal installierten Anwendungen erledigen. Die Gründe dafür sind:
      • Die UNIX-Philosophie: verwende ein Tool für einen Zweck
      • Performance
      • System-Integration (Look-and-Feel)
    • Julius: Ich habe pro Anwendung meine Programme. Nicht alles muss im Browser sein (für Online PDF zwar nützlich, aber das war es dann) nicht alles online erledigen. Es hat was für sich das Programm zu beenden und Ruhe ist. Gründe dafür:
      • Nicht alles braucht ein "Schweizer Taschenmesser" oder die "Eierlegende Wollmilchsau"
      • Separate Arbeitsgänge behalten eine Unabhängigkeit von nur einer Sache
      • Es ist auch gut, für diese und jene Arbeit separate Programme zu haben
    Links

    1* Wegen Verlustängsten: Firefox-Userin lässt 7.400 Tabs offen:

    https://futurezone.at/digital-life/verlustaengste-firefox-userin-laesst-7400-tabs-offen-keine-performance-einbussen/402883814

    https://www.techbook.de/pc-mac/web-pc-mac/firefox-tabs-7500

    2* Registerkarte (Wikipedia):

    https://de.wikipedia.org/wiki/Registerkarte

    3* Lesezeichen (World Wide Web) (Wikipedia):

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lesezeichen_(World_Wide_Web)

    4* Lesezeichen (Android App):

    https://apt.izzysoft.de/fdroid/index/apk/com.github.warren_bank.bookmarks

    5* Einstellungen Brave (Desktop):

    https://www.kuketz-blog.de/einstellungen/#brave-desktop

    6* Einstellungen Brave (Android):https://www.kuketz-blog.de/einstellungen/#brave-android

    Weiterführende Links:

    Thema Browser:

    CIW - Folge 092 - Firefox am Ende?https://gnulinux.ch/ciw092-podcast

    Video: F-Droid und Fennechttps://gnulinux.ch/f-droid-und-fennec

    Das lange Warten auf den Marienkäfer:https://gnulinux.ch/das-lange-warten-auf-den-marienkaefer

    GNOME Web aka Epiphany:https://gnulinux.ch/gnome-web-aka-epiphany

    Pulse Browser:https://gnulinux.ch/pulse-browser

    Umfrage im Redaktionsteam: Welcher Browser-Typ bist du? (Stand 2. Juni 2021) :https://gnulinux.ch/welcher-browser-typ-bist-du

    Tipps:

    Firefox Tracking verhindern:https://gnulinux.ch/firefox-tracking-verhindern

    DNS: Mein kleiner Tipp, für mehr Privatsphäre:https://gnulinux.ch/dns-mein-kleiner-tipp

    Meine Lieblings Firefox AddOnshttps://gnulinux.ch/meine-lieblings-firefox-addons

    Stärke deine Abwehrkräfte:

    https://gnulinux.ch/staerke-deine-abwehrkraefte

    Adblocker in GNOME Web optimieren:https://gnulinux.ch/adblocker-in-gnome-web-optimieren

    Outro
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    51 min

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