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Bettina Figl ist Journalistin. Als ein Kollege aus Deutschland meinte, Frauen seien halt nicht so witzig wie Männer, begann sie sich mit dem Thema eingehender zu beschäftigen. Es folgte eine Diplomarbeit über weiblichen Humor und seit kurzem gibt es ein Buch mit dem schönen Titel „Let’s be silly, Bitch“. Da der Haubentaucher offen ist für alle Formen von Witz, lag es nahe, Bettina zu einem Gespräch zu laden.
Warum gibt es immer noch weniger Frauen auf den Bühnen und im TV, wenn es um Comedy und Kabarett geht? Wieso gelten Männer selten als „schrill“ oder „nervig“, wenn der Witz greller ausfällt? Wieso spielt bei einem Geschlecht das Aussehen so eine große Rolle, bei einem anderen hingegen kaum? Und kann es wirklich gelingen, das Patriarchat mit guten Schmähs von Frauen zu stürzen?
Hört rein, lacht vielleicht sogar ein bisschen und empfehlt uns weiter.
Idee, Moderation und Foto: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at
Eine Produktion von DAS POD.
Und dann war da eines Tages ein E-Mail in der Inbox, das doch einigermaßen aus dem Rahmen fiel…
Die Absenderin des Mails, Johanna Wagmeier, ist Lehrerin, Kabarettistin und Buchautorin. Das wäre per se noch nicht außergewöhnlich, schließlich ist das hier ein Podcast für Popkultur. Aber: Johanna ist auch Krebspatientin und findet das zum Lachen. Wahrscheinlich nicht immer, aber zumindest dann ganz sicher, wenn sie auf einer Kabarettbühne steht.
Ihr Programm „Unter der Gürtellinie“ ist auch in den kommenden Wochen da und dort zu sehen. Ihre Bücher über die Geschichte ihres Großvaters und über ihre Erkrankung und Heilung sind im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Im Interview erzählt sie über die Reaktionen des Publikums, gute Chemiewitze und seltsame Erfahrungen im Krankenhaus. Ihr werdet merken: Diese Frau hat nicht nur Power, sondern auch viel Humor zu bieten.
Hört rein, erzählt davon und schaut mal bei Johannas Website http://www.johannawagmeier.at vorbei. Social Media hat sie nämlich nicht und das ist schon okay so. Danke, dass du da warst, Frau Professor. Viel Erfolg. Gesundheit. Und möglichst viel zu lachen.
Idee, Moderation und Foto: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at
Eine Produktion von DAS POD.
Alexandra und Peter sind zwei der jungen Menschen, die hinter „Ganz Graz“ stehen, einem neuen Medienprojekt. Originellerweise ist das Ganze primär ein Newsletter, persönlich gehalten und derzeit viermal pro Woche um 6 Uhr in der Früh erhältlich. Prinzipiell derzeit kostenlos, aber Spenden, freiwillige Abo-Zahlungen, Werbeeinschaltungen und Sponsorings sind sehr willkommen.
Wir sprechen über alte und neue Medien, über Print und Online, Live-Journalismus, über kuratierte Inhalte und die Lage am journalistischen Arbeitsmarkt. Über Förderungen aus Wien, Impulse aus der Schweiz und Reaktionen aus Graz selbst.
Das Medium wirbt mit einer Gans, sehr sympathisch. Wie es mit dem Federvieh auf Social Media läuft, wie viele Abos bezogen werden und wie die beiden die Zukunft ihres Mediums sehen, besprechen wir in einer knappen Dreiviertelstunde.
Hört rein, erzählt davon und bestellt den Newsletter der innovativen Gans.
Eine Produktion von DAS POD.
Wie veranstaltet man ein autarkes Festival? Diana Brus ist bei La Strada und bei Cirque Noel in Graz für Kommunikation und Finanzen verantwortlich. Ihr täglicher Job hat daher mit Ticketverkäufen, Förderungen und Sponsoring zu tun. Aber auch mit dem Wetter. Und das wird tendenziell auch nicht einfacher, wenn man im Sommer ein Festival organisiert, das vorwiegend im Freien stattfindet.
Wir reden über die Kindheit in Berlin, über die Kunst, das liebe Geld und über das Bruseum, das ihren Eltern gewidmet ist und das immer wieder in der Kritik einer steirischen Regierungspartei steht.
Hört rein und erzählt es weiter, wenn es euch gefallen hat.
Eine Produktion von DAS POD.
Er ist einer der gefragtesten Akkordeonisten dieses Landes. Er ist mit vielen Projekten gleichzeitig unterwegs – und das in verschiedenen Winkeln der Welt. Anfang September ist er auch wieder bei ARSONORE in Graz. Er ist sehr sehr sympathisch, vielseitig, enorm talentiert und eifrig.
Christian Bakanic hat uns mit einem seiner Instrumente im Studio besucht. Wir haben ein lizenzfreies Stück gefunden und so starten wir in eine unterhaltsame und lehrreiche halbe Stunde. Wir haben zum Beispiel erfahren, was den Unterschied zwischen der steirischen Harmonika und dem Bandoneón ausmacht. Wie es zur Zusammenarbeit mit dem großartigen Diknu Schneeberger kam. Und welchen Tipp Christian Eltern gibt, deren Kinder musikbegeistert sind.
Die Liebe zu Italien, das harte kulturelle Leben in der Steiermark – ach, es gibt viele Themen, die man mit Christian Bakanic besprechen kann. Hört rein und erzählt es weiter. Ewiger Dank ist euch gewiss.
Idee, Moderation und Foto: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at
Eine Produktion von DAS POD.
Robert Rotifer ist Musiker und Journalist und vor allem: Beides. Viele kennen ihn daher vorrangig als Musikjournalisten bei FM4. Aber Rotifer steht für sehr viel mehr. Er hat eine fantastische neue Platte gemacht: „Radical Friendship Theory“. Sein Motto war – und das erzählt er mit zarter Selbstironie: „Umgib dich mit Leuten, die wirklich singen können“.
Rotifer hat außerdem eine sehr klare Meinung zu manchen weltpolitischen Phänomenen. Er kennt sich enorm gut aus mit Popkultur. Lange Jahre war er so etwas wie „Unser Mann in UK“. Und trotzdem sagt er mittlerweile: „Ich habe mich schon lange nicht mehr in Großbritannien zu Hause gefühlt“.
Bevor wir uns aber in die Musik vertiefen, haben wir über Roberts Familiengeschichte gesprochen. Die ist nämlich wahrlich außergewöhnlich. Wir haben dabei auch versucht, zu ergründen, wie seine Großeltern auf das Comeback der extremen Rechten reagiert hätten.
Wenn Du Politik und Popkultur spannend findest, dann bist du hier genau richtig.
Idee und Moderation: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at
Eine Produktion von DAS POD.
Peter Liaunig führt gemeinsam mit Elisabeth Wassertheurer das fabelhafte Museum Liaunig in Unterkärnten. Producer Alex Stegisch und Podcast-Host Wolfgang Kühnelt haben ihn im Museum besucht und jede Menge Video- und Audio-Material von dieser Exkursion mitgebracht. Und eines kann man auch sagen: Wir haben erstaunlich viel erfahren von einem, der selbst sagt, dass er nicht das Rampenlicht sucht.
Peter Liaunig ist eben doch nicht nur „Sohn und Architekt“, wie er einst in zarter Selbstironie sagte. Er ist stark in die Sammlungstätigkeit involviert, in die Hängung der Werke, in viele Detailfragen. Und er sagt offen, dass ein Museum wie das der Familie Liaunig ökonomisch gesehen eine „Geldvernichtungsmaschine“ ist. Wir reden im Podcast zwar über Zahlen, wir sparen aber auch sonst kaum ein Thema aus, das sich rund um die Kunst anbietet. Zum Beispiel: Wie ist das mit den afrikanischen Stücken? Welches Werk ist Liaunig am kostbarsten? Und könnte dem Museum einst das Schicksal der Sammlung Essl blühen?
Den Podcast findet ihr wie gewohnt auf der Website, und allen gängigen Plattformen. Zusätzlich gibt es auch noch ein Video vom Rundgang durch das Museum Liaunig auf YouTube:
Hört rein, schaut rein und erzählt es euren Lieben.
Idee und Moderation: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at
Eine Produktion von DAS POD.
Es ist heiß. Und ich habe keine Zeit für einen Großeinkauf. Aber Hunger habe ich trotzdem. Was tun? Da hilft Österreichs renommierteste Kochbuchautorin und Rezepte-Spezialistin Katharina Seiser. Wir besuchten sie in ihrer Wohnung in Wien, es gab Weichselkuchen und womöglich den besten Espresso der Stadt. Wir durften sogar Katharinas beeindruckende Kochbuchsammlung bestaunen und ihren sehr speziellen Herd.
Gesprochen haben wir hauptsäclich über Essen. Eh klar. Und zwar darüber, wie es sich anfühlt, wenn der Ober, ohne eine Sekunde zu zögern, die Weinkarte abräumt, weil er sich vermutlich denkt: „Naja, zwei Frauen…“. Warum die Herkunft der Zutaten für Katharina Seiser das Um und Auf ist – beim Kochen und beim Essengehen. Wie Krokodil schmeckt und warum es hierzulande dann doch besser ist, saisonales Gemüse zu kaufen. Über die Tücken der Food Photography und welche Philosophie die Bestsellerautorin diesbezüglich verfolgt.
Wir sind ziemlich sicher, dass ihr mit dieser Folge auf ein paar neue Ideen kommt. Und dass ihr womöglich auch Katharinas wunderschönes Kochbuch kaufen wollt. Eine Besprechung von „Gut bei Hitze“ findet ihr hier: https://www.haubentaucher.at/2026/07/kochbuch-des-monats-5/
Eine Produktion von DAS POD.
Daniela Andersen ist Mama Feelgood, die legendäre Grazerin, die vielleicht am öftesten Platten auflegt in dieser Stadt. Daniela, in der Szene seit vielen Jahren als Elli bekannt, war immer wieder dort dabei, wo Popkultur mit internationalem Anspruch entstand und wuchs. Unzählige Shows, durchtanzte Nächte, jede Menge Action von großen Namen und mit großen Dramen hat sie erlebt. Nur ein Konzert hat sie sehr bewusst ausgelassen: Nirvana.
Im Podcast erklärt sie, warum sie Soul und frühen deutschen Hiphop liebt, aber die Kult-Band aus Seattle immer schon komplett überschätzt fand. Sie erzählt von ihrer großen Liebe, von den goldenen Regeln für DJs und warum sie einen Begriff aus den Medien ungefähr so cool findet wie Pest und Cholera. Außerdem gehen wir der Frage nach, warum die Frau seit vergangenem Jahr stolze Besitzerin eines goldenen Nudelsiebs ist.
Es gibt also nicht nur berührende Geschichten und viel Wissen rund um Musik zu entdecken, sondern auch einen echt schlechten Witz und gutes Essen. Wir wünschen euch erbauliche Unterhaltung und danken Mama Feelgood herzlichst für den Besuch im Studio.
PS: Infos zum Fanzine von Elli und Colin gibt es hier: https://thecoolworldfanzine.blogspot.com
Eine Produktion von DAS POD.
Der Mann ist 19 Jahre alt und einer der ungewöhnlichsten Charaktere der heimischen Popkultur. Er verfolgt zugleich Dutzende Projekte, er spielt in Bands, die sich nicht im Geringsten am Publikumsgeschmack orientieren und kein Problem damit haben, Contests krachend zu verlieren. Er hat Kurzfilme und Serien gedreht, die mehr als seltsam sind. Er liebt es, mit fiktiven Personen zu hantieren und er hat sich ein eigenes Weltbild aufgebaut, das er im Podcast genauer erklärt. Nur so viel: Dienstag ist ein sehr heikler Tag. Und nach 22.00 aufs Klo gehen, das könnte zum Weltuntergang führen.
Was macht der selbst erklärte „schlechteste Musiker des Universums“ noch? Zuerst die Schule fertig machen und dann in ein paar Jahrzehnten als Punk in Pension gehen.
Aki Streeter ist aber nicht nur ein – auf seine Art – genialer junger Künstler, er ist auch ein sehr guter Netzwerker, ein begnadeter Spaßvogel, ein Aktionist der Generation Z. Hätte Stefan Weber von Drahdiwaberl ein Kind mit Nina Hagen gezeugt, der Aki könnte der Enkel sein.
Hört rein, es ist vielleicht das netteste und zugleich schrägste Interview, das ihr in diesem Jahr für kein Geld bekommt.
Idee, Moderation und Foto: Wolfgang Kühnelt, www.haubentaucher.at
PS: Die Suchmaschine eures Vertrauens gibt euch mehr Material von Aki. Nutzt die Gelegenheit!
Eine Produktion von DAS POD.
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