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Herr Ratschiller, bekannt aus Funk und Fernsehen, ist lustig. Sehr sogar. Deswegen hat er dreimal den österreichischen Kabarettpreis bekommen und tourt sehr erfolgreich durch die Lande. Und er ist ein Multitalent. Er schreibt, performt, moderiert und beobachtet so ganz nebenbei seine Kinder, die Gesellschaft, die Schaffner:innen im Zug und sich selbst.
Er ist seit ewig der FM4-Ombudsmann und erzählt bei uns, wie er zur Stimme des alten weisen Mannes fand. Wie er sich das Kärntnerische abtrainierte. Warum er ein Buch für seinen Vater mit seinem Vater schrieb. Wie er dem Dichter Robert Schindel in sehr jungen Jahren etwas recht Uncharmantes sagte. Und natürlich haben wir auch über die ORF-Pratersterne gesprochen, die Hosea Ratschiller so richtig flächendeckend bekannt gemacht haben.
Da Hoseas aktuelles Programm „Hosea“ heißt (https://www.haubentaucher.at/2023/10/kabarett-des-monats/), haben wir auch diese Sache geklärt. Wie war das mit der Bibel? Und warum nennt man sein Kind so?
Schön ist, dass man mit einem so freundlichen und eleganten Menschen außerdem über Themen wie weniger gelungene Produktionen reden kann, über Aggression auf der Bühne und über garstige Politik. Was das alles mit Pumuckl, Gerhard Polt und dem Musiker Prince zu tun hat, erfahrt ihr nur bei uns. Versprochen.
Ach ja – ein bis zwei gute Witze gibt es auch.
Danke an unseren wunderbaren Gast.
Eine Produktion von DAS POD.
Barbara Sima-Ruml ist gelernte Architektin und Sachverständige für barrierefreies Bauen. Sie ist Kolumnistin und Podcasterin. Sie hält Vorträge und moderiert Veranstaltungen. Sie unterrichtet an der TU Graz und der FH JOANNEUM. Ach ja, zwei Kinder hat sie auch. Und: Die vier Räder gehören zu einem Rollstuhl.
Für diese Folge haben wir Barbara in ihrem Büro besucht, denn unser Studio ist leider nicht barrierefrei. Darüber reden wir in der folgenden Dreiviertelstunde, aber auch, wie es sich anfühlt, wenn dir auf der Straße plötzlich jemand 10 Euro in die Hand drücken will, dir eine Bankmitarbeiterin unbedingt bei der Bedienung des Bankomaten helfen möchte, wenn du gezwungen wirst, den Arzt deines Vertrauens vor ein Schiedsgericht zu bringen.
Barbara, die Diva on wheels, ist eine Frau, die Klartext redet. Für uns eine der coolsten „Inkluencerinnen“ dieses Landes, auch wenn sie bei diesem Begriff die Augen verdrehte. Hört rein in diese Folge und gleich danach solltet ihr den Podcast von Barbara Sima-Ruml kennenlernen. Der ist kürzer als unserer, bringt die Dinge aber herzerfrischend auf den Punkt.
Wir danken Barbara für die Gastfreundschaft und euch fürs Anhören, Rezensieren, Weiterempfehlen.
Eine Produktion von DAS POD.
Stefan Sagmeister ist der wohl bedeutendste Designer der Gegenwart aus Österreich. Er ist ein faszinierender Denker und international gefragter Redner. Für uns Haubentaucher stand er schon lange auf der Podcast-Wunschliste ganz ganz oben. Apropos: Über sein Faible für Listen reden wir mit dem Vorarlberger, der in NY lebt. Über Slogans wie "Make America Great Again", über den Niedergang der Musikindustrie und vor allem über eines von Sagmeisters Lieblingsthemen: das langfristige Denken.
Candy Licious ist eine Dragqueen. Groß, bunt und sehr präsent in sozialen Medien wie im richtigen Leben. Candy ist eine Aktivistin aus Wien, unter anderem mit einer Ausbildung in Sexualpädagogik. Wir haben Candy eingeladen, weil sie nicht nur sehr aktiv in der Wiener Szene ist, häufig Veranstaltungen moderiert, viel zu sagen hat. Wir haben Candy auch deswegen angefragt, weil sie eine der Dragqueens ist, die durch Lesungen für Kinder und Führungen im Parlament viel mediale und politische Resonanz erzeugt hat. Einmal wurde sogar der Eingang zum Veranstaltungsraum am Vorabend zugemauert. Aber so etwas kann jemanden wie Candy sicher nicht aufhalten.
Eine Betriebswirtin, die zur Museumsdirektorin wurde. Dabei wollte sie eigentlich zur styriarte. Sibylle Dienesch, seit Anfang des Jahres Leiterin des Graz Museums, hat einen ungewöhnlichen Karriereweg gewählt. Und so wollten wir wissen: Wie sehr fürchtet sie eigentlich Klimaaktivist*innen, die womöglich Protestaktionen setzen könnten? Und was sagt sie zu so genannten van-Gogh- und Banksy-Ausstellungen in Einkaufszentren und Messehallen?
Und vielleicht die knackigste Frage: Trinkt Sibylle Dienesch am Abend in der Jogginghose gut gekühltes Dosenbier? Das alles und noch viel mehr hört Ihr bei uns. Und nur bei uns. Wir haben über aktuelle Ausstellungen gesprochen und über Museumspläne, die zu einer skurillen Demo führten. Über Demokratie und Instagram.
Sibylle Dienesch ist keine, die laut auf die Trommel haut. Das hört man im Gespräch und das schätzen wir sehr. Gerade deswegen: Reinhören ist für alle Kulturinteressierten Pflicht. Abonnieren und vor allem weiterempfehlen wäre die Kür.
Wir danken der Frau Direktorin für den Besuch im Studio. Danke auch an Ulla Kurikka und an DAS POD für die Produktion. Aktuelles aus dem Graz Museum gibt es hier: https://www.grazmuseum.at
Sie ist eine der beliebtesten Schauspielerinnen des Landes, das steht außer Zweifel. Und sie ist eine wunderbare Sängerin, wie ihr gleich in den ersten Momenten des Podcasts hören werdet. Wir trafen Ursula Strauss in Wien und lernten eine geradlinige, offene, ungemein sympathische Künstlerin kennen. Über ihre Auftritte im Fernsehen reden wir. Eh klar. Über den Werdegang von der Pfadfinderin bis zur Schauspielschülerin. Über Erfolge und Niederlagen und eine Branche, die ziemlich hämisch sein kann. Über Frauenquoten und einen Film, der nicht in unsere Kinos kam.
Am meisten aber interessiert uns der musikalische Weg der Wachauerin. Ursula Strauss erzählt uns daher von den ersten Begegnungen mit Ernst Molden, einem überraschenden Auftritt bei den Festwochen in Wien und einem großen Konzert in der Elphi. Nur eines hat ihr ein klein wenig zu schaffen gemacht: Unsere verdammten Entscheidungsfragen. Tut leid, musste sein.
Reinhören ist Pflicht. Abonnieren und weiterempfehlen wäre die Kür.
Wir danken Christofer Frank, dass wir sein Studio in Wien nutzen durften. Wir danken Ursula Strauss, dass sie bei Wind und Wetter bei uns vorbeischaute und sich so viel Zeit für uns nahm. Danke auch an Ulla Kurikka und an DAS POD für die Produktion und die schönen
Die erwähnte Podcast-Folge aus der Wachau mit Ursula Strauss, Josef Hader und dem schönen Ausspruch von Qualtinger über Publikumslieblinge gibt es hier: https://open.spotify.com/episode/3fgNAWJek8uUMYYDuqz6He
At Pavillon ist eine der besten, spannendsten Bands der Gegenwart aus Österreich. Der
Mwita erklärt im Haubentaucher-Podcast, wie es ist, wenn eine globale Krise mitten in deine
Wir besprechen außerdem, warum die Band At Pavillon so heißt, wie sie heißt. Warum
Danke an Mwita für den Besuch und an Christofer Frank für die Zeit in seinem Studio in
Das Wort mit dem „O“ verwenden manche permanent, wir hier nur äußerst selten. Aber in diesem Fall geht es gar nicht anders. Denn der TikTok-Account, den sechs FH-Studierende rund um Nico Lang und Lukas Lorber gestartet haben, heißt schließlich „geschichte.oida“. Im Interview erzählen die beiden, wie man zu fünf-, sechs- oder sogar siebenstelligen Aufrufzahlen kommt, warum Mord und Totschlag nicht nur in der Tageszeitung stark nachgefragt sind und wie viele Stunden sie täglich im Netz hängen.
Ihr geschichtsträchtiger Auftritt im Kinder- und Jugendkanal hat über 17.000 Follower*innen. Es geht aber noch mehr. Seit ein paar Monaten arbeiten Lang und Lorber auch für die Kleine Zeitung an der Eroberung junger Zielgruppen. Wieso geht das Thema „Auto“ besser als „Klimawandel“? Was um Himmels willen sind „Keuschheits-Influencer“? Warum boomen Straßenumfragen auf TikTok? Und wie böse ist TikTok?
All das und noch viel mehr in kompakten 42 Minuten. Das, liebes Social-Media-Publikum, sind nicht mehr als 50-100 flotte Videos. Auf einen Sitz also durchaus schaffbar. Ihr kriegt drei Tipps für gute Accounts. Und falls jemand die Werke von Nico, Lukas und Kolleg:innen sehen will, hier entlang: https://www.tiktok.com/@geschichte.oida
Wenn ihr TikTok kritisch seht, dann solltet ihr erst recht reinhören in diese Folge. Und wenn ihr unseren Podcast mögt, abonniert doch den Kanal und lasst uns Bewertungen da. Danke an Nico und Lukas für den Besuch. Danke an Ulla Kurikka für die Intro und an DAS POD für die Produktion.
Die junge Autorin Precious Nnebedum ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Sie holte gleich bei ihrem ersten Poetry-Slam-Auftritt mit 17 Jahren den Titel. Sie engagierte sich im Rahmen der Black Lives Matter Bewegung. Sie ist, auch wenn sie das selbst eher nicht so sieht, zum Role Model für viele junge People of Color geworden – speziell in Graz. Sie ist humorvoll, reflektiert und auf eine mitreißende Art wortgewandt.
Im Podcast liest sie eine Passage aus ihrem fabelhaften Buch „Birthmarks“ und erzählt, wie es ist, von der Millionenstadt Lagos ins beschauliche Voitsberg zu übersiedeln. Warum sie den Wiener Grant noch nicht kennt. Und wie sie an das Schreiben herangeht.
Außerdem hört ihr, liebes Publikum, wie Instagram-Messages eine Karriere beeinflussen können und wo ihr Precious Nnebedum heuer noch erleben könnt. Ist Gott eigentlich ein alter weißer Mann? Auch das haben wir in einer guten Dreiviertelstunde Podcast besprochen.
Wir wünschen euch beste Unterhaltung.
Ihre Website gibt es hier: https://www.preciousnnebedum.com
Auch schon bald zwanzig Jahre alt: Das Elevate, heuer ab 1. März in Graz zu erleben, ist ein einzigartiges Phänomen. Weil? Es Popkultur mit Diskurs mischt. 2005, im ersten Jahr, ging es rund. Vieles davon war neu und spannend, manches lief noch nicht so wie geplant. Im Gespräch erzählt Elevate-Geschäftsführer Bernhard Steirer sehr offen über Erfolge und Probleme dieser Anfangszeit. Außerdem gehen wir der Frage nach, wie es gelingt, kluge Köpfe wie Slavoj Žižek, Sibylle Berg oder Wikipedia-Gründer Jimmy Wales nach Graz zu bringen. Wie man eine Kasematte verliert. Und wie das Zusammenspiel von Intellekt und Party funktioniert.
Wer das Elevate schätzt, wird Hintergründe erfahren. Wer das Elevate noch nicht (so gut) kennt, wird hoffentlich neugierig werden. Wir reden über Krisen, Pamela Anderson, den ORF, die Gagenvorstellungen der Gäste und internationale Kooperationen. Vor dem Festival haben wir am Ende auch einen hübschen Programmüberblick für euch, den wir nach dem 5. März dann wieder löschen. Clever oder?
Wir danken Bernhard Steirer für seinen Besuch knapp vor der Eröffnung, zu einer Zeit, die gerade recht hektisch war. Und dafür, dass er sich ausnahmsweise vor den Vorhang stellte, obwohl sich das Elevate-Team als Kollektiv versteht und „Personal Branding“ da definitiv keine Rolle spielt. Danke an DAS POD für die Produktion und an Euch fürs Hören, Liken, Abonnieren und Weitererzählen.
Mehr zum Programm gibt es hier: https://elevate.at
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