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Nein, wenn die Leiterin des renommierten Droschl-Verlags über die Schlange am WC auf der Frankfurter Buchmesse erzählt, ist keine Python gemeint. Auch keine Boa. Im Gespräch mit dem Haubentaucher spricht die Grazer Verlegerin auch nicht über Nachbarschaftsprobleme, sondern über den Bachmann-Preis, üble Verrisse und unverlangte Manuskripte. Schlechte Nachricht für Autor*innen: Bei Droschl langen rund 1.000 solche Einsendungen ein – pro Jahr. Knoch verlegt davon? 1 bis 2. Bestenfalls.
In ihrem ersten Podcast-Auftritt weltweit und überhaupt geht es um ihre schlecht ausgeprägte Angestelltenmentalität, um unfaire Erfolge, um das Grazer Kulturjahr 2020 und um Gesprächsthemen auf der Grillparty. Ach ja und warum sie die Romantik nie interessiert hat.
Eine schöne Dreiviertelstunde voller Literatur und erfreulicherweise auch mit einem recht schlechten Witz über Marmelade. Damit haben wir uns eine kleine Sommerpause verdient. Im September kommen wir wieder...
Der Mann ist Radiojournalist, Filmspezialist, Liebhaber der düsteren Seite der Popkultur und vor allem Sänger. Einst bei Fetish 69, dann bei Toxic Lounge, Bunny Lake, die „Neigungsgruppe“ und mittlerweile bei den Buben im Pelz und dem Black Palms Orchestra. Immer mal wieder auf dem Sprung zu einer größeren internationalen Karriere. Aber – und das macht Christian Fuchs im Gespräch deutlich – Popstar sein ist als Nebenberuf eher anstrengend.
Warum er in der Schule keiner der wirklich coolen Typen war, wieso er im Flieger mit einem recht bekannten Fußballer verwechselt wurde und wie er mit den „Buben“ auf die letztlich sehr erfolgreiche Idee kam, ausgerechnet ein Velvet-Underground-Album zu covern, erzählt Fuchs exklusiv.
Über Katzenlieder, die Verweigerung, Lou Reed live zu sehen und die Zusammenarbeit mit Neubauten-Legende Alexander Hacke, erfahrt ihr bei uns viele schöne Sachen in knackigen 44 Minuten. Schön auch die sehr schöne Verwunderung von Christian Fuchs, dass in unserem kleinen Podcast nicht nur über die unmittelbare Gegenwart geredet wird, sondern auch über Vergangenheit und Zukunft.
Hört rein, ihr werdet es nicht bereuen!
Als Kind war er „superschüchtern“ und „superweird“ sagt er. Später kam er über die Musik, den Fußball, aber auch die „Black Live Matters“ Demos in Graz zu mehr Selbstbewusstsein und ersten Anflügen von regionaler Bekanntheit.
Und dann kam Starmania. „Ich hab ab der ersten Runde jedesmal damit gerechnet, dass es jetzt vorbei ist“, erzählt Fred Owusu im Podcast. Es war nicht vorbei, er wurde am Ende im großen Finale stolzer Zweiter. Ist das der Startschuss für eine internationale Karriere? Oder wird Fred doch lieber Lehrer an einer Grazer Schule?
Darüber reden wir in der zehnten Folge unseres Haubentaucher-Podcasts. Ebenso wie über die Liebe zu Arsenal London, Alltagsrassismus in Graz und die Bedeutung von Religion in der Familie Owusu.
Eine Folge mit viel Herz und Humor – und am Ende mit einem grandiosen Finale. Bleibt dran bis zum Ende, wenn Mr. Owusu seine Stimmbänder exklusiv für den Haubentaucher in Schwingung versetzt.
Wie immer gilt: Sharing is caring. Der Podcast freut sich über zahlreiches Publikum.
Aufgewachsen im schönen Mostviertel, nicht zuletzt auch geprägt vom chilenischen Background ihres Vaters, beginnt Sigrid Horn schon als Teenager ihre musikalische Karriere. Gleich fünfmal tritt sie beim Protestsongcontest in Wien an. Mit einer Nummer, die sich gegen die Bauwut im Lande richtet, gewinnt sie schließlich.
Warum sie trotz allem lieber in Lunz am See „open air“ aufspielen würde als in Hamburg „indoor“, wie es zur Kollaboration mit dem „Traurigen Gärtner“ kam und was sie über den legendären chilenischen Verein Colo-Colo weiß, erzählt Sigrid in der neunten Folge des Haubentaucher-Podcasts.
Dabei wird gelacht und gescherzt, aber nicht nur. Das leider schon wieder sehr aktuelle Thema der Gewalt gegen Frauen sparen wir nicht aus. Das politische und gesellschaftliche Engagement der Sängerin und Musikerin endet nämlich nicht an den Grenzen des Mostviertels.
Hört rein, teilt, abonniert, kritisiert und empfehlt uns weiter, liebe Hörerinnen und Hörer.
Sie spielt, führt Regie und ist – so würden jedenfalls BWL-Studis sagen – CEO im Theater im Bahnhof in Graz. Im Gespräch erzählt Monika Klengel, wie sie bei der Gewerkschaft vorsprach, um ein Diplom als Schauspielerin zu bekommen. Sie verrät sogar Details über das Budget des Theaters, warum sie keine Visitenkarten hat, wieso es ein Highlight war, Wolfgang Schüssel darzustellen, und wie die Nachbarinnen reagieren, wenn sie im Fernsehen zu erleben ist.
Die steirische Autorin mit Wahlheimat Wien erzählt im Gespräch, warum Deutschlandsberg ein guter Ort zum Aufwachsen ist, wieso ihre Mama die wichtigste Kritikerin ist und warum ein heftiger Verriss manchmal auch Spaß machen kann.
Apropos Spaß: Selten wurde so oft und herzhaft gelacht wie in dieser Podcast-Folge. Dabei ist das jüngste Buch von Irene Diwiak eigentlich eine ziemlich düstere Angelegenheit. Und das Leben als Autorin? Sicher auch nicht immer witzig. Aber: Diwiak nimmt es mit Humor. Da sind wir doch gerne dabei!
Im sechsten Teil unserer hoffentlich charmanten und abwechslungsreichen Serie begrüßen wir einen, der als Musiker erst so richtig durchstartet, in seinem Hauptberuf aber schon seit vielen Jahren das Geschehen in Graz kritisch begleitet. Bernd Hecke berichtet über seine frühen Jahre als Jazzer, Rocker und als hoffnungsvoller Jung-Schreiberling bei der legendären Neuen Zeit. Außerdem: Wie man an der Grazer Uni dann doch nicht Regie studieren kann...
Warum "Pandoras kleine Schwester" eher eine sehr inoffizielle Firmencombo ist, wie es ist, wenn man einen Artikel schreibt, über den sich der halbe Elektrohandel der Stadt aufregt und warum er niemals gratis auftritt, erzählt Hecke erfrischend offen und spart dabei auch die eigene Familiengeschichte aus dem schönen Bezirk Lend nicht aus.
Anhören und weiterteilen, weil: Das hier soll alles, aber kein kleiner Podcast bleiben!
In Folge 5 des Haubentaucher-Podcasts lernen wir Franz Adrian Wenzl, den Leadsänger (sagt man noch so?) von Kreisky kennen. Wir hätten angenommen, dass er vielleicht leicht grummelig und etwas einsilbig sein könnte, aber: Das genaue Gegenteil. Sehr sympathisch und eloquent ist der gebürtige Oberösterreicher. Und immerhin haben wir ihn auch mindestens zweimal zum Lachen gebracht. Um ein Haar hätten wir uns im Haubentaucher-Studio in Graz getroffen. Aufgrund der aktuellen Umstände war er uns stattdessen aber virtuell zugeschaltet. Immerhin per Video und Audio, also fast ganz real.
Wie er an seinen Songs arbeitet, wie er seine Haare pflegt und wo die Kohle herkommt fürs (räusper) unbeschwerte Künstlerleben, all das hat er uns erzählt. Taugt uns voll!
Folge 4 des Haubentaucher-Podcasts bringt eine veritable Überraschung. Es ist uns
Jedenfalls haben wir den Oberboss über Oper, Schauspielhaus, Next Liberty, Grazer
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