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Stellt euch eine Welt vor, in der alle Menschen verstehen, was im Krankenhaus mit ihnen gemacht wurde. Eine Welt, in der jede*r weiß, was ihnen diagnostiziert wurde, wie sie therapiert wurden und welche Vorerkrankungen sie haben. Genau an dieser Vision arbeitet Ansgar Jonietz.
Ansgar ist Informatiker und Gesundheitswissenschaftler und hat die Website „Was hab ich“ gegründet. Auf dieser Plattform können eigene medizinische Befunde von Ehrenamtlichen aus dem Gesundheitsbereich in verständliches Deutsch übersetzt werden. Daraus entstand später die Software „Patientenbriefe“, die automatisch Entlassbriefe in leicht verständliche Patientenbriefe übersetzt.
In dieser Episode des „Heilewelt“-Podcasts sprechen wir über:
Erfahre, wie digitale Lösungen dazu beitragen können, dass Patient:innen ihre Gesundheitsdaten besser verstehen und wie dies sowohl die Zusammenarbeit mit Ärzt:innen verbessert, als auch die Selbstbestimmung stärkt.
📄 Transkript und Links:
Alle weiterführenden Informationen sowie das Transkript der Folge findest du unter: www.heileweltpodcast.com
🔗 Mehr zu Ansgars Projekten:
Was hab ich: https://washabich.de/
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Schreib uns an [email protected] oder folge uns auf Instagram: @heilewelt.podcast
Stellt euch eine Welt vor, in der es genauso normal ist, über einen Schwangerschaftsabbruch zu sprechen wie über eine Blinddarm-Operation. Eine Welt, in der Personen, die ungewollt schwanger sind, ohne Druck, Stigma oder lange Anfahrtswege einen Schwangerschaftsabbruch durchführen können. Genau an dieser Vision arbeitet Alicia Baier.
Alicia ist Ärztin in der Gynäkologie und Geburtshilfe und Gründerin von Doctors for Choice, einem Netzwerk von Gesundheitsarbeiter:innen, die sich für einen selbstbestimmten Umgang mit Sexualität und Familienplanung einsetzen. Sie kämpft dafür, dass Schwangerschaftsabbrüche gesellschaftlich enttabuisiert und für alle zugänglich werden.
In dieser Episode des „Heilewelt“-Podcasts sprechen wir über:
Erfahre, wie wir als Gesellschaft und Gesundheitswesen einen Beitrag leisten können, um das Thema zu enttabuisieren und allen Menschen den Zugang zu sicheren und unkomplizierten Schwangerschaftsabbrüchen zu ermöglichen.
📄 Transkript und Links:
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Film „See Vessel“ von Women on Waves: https://vesselthefilm.com/
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Stellt euch eine Plattform vor, die Gesundheitspersonal hochwertige und aktuelle medizinische Inhalte zur Verfügung stellt. Genau so ein Nachschlagewerk ist Amboss – ein unverzichtbares Tool für Studierende und für Viele im klinischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Was früher in dicken Fachbüchern mit hunderten Seiten stand, wird heute in Amboss prägnant und übersichtlich zusammengefasst, mit einem besonderen Fokus auf die wichtigsten und für das Staatsexamen relevanten Inhalte. Amboss bietet außerdem einen Modus, in dem Studierende alte Prüfungsfragen durchkreuzen können, um sich optimal auf ihre Examen vorzubereiten.
Sievert Weiss, Co-Gründer von Amboss, spricht in dieser Folge über:
Erfahre, wie innovative Plattformen wie Amboss den Lernprozess in der Medizin verbessern und welche Trends und Technologien die medizinische Lehre in Zukunft prägen könnten.
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Stellt euch eine chirurgische Station vor, auf der es keine altbackenen Hierarchien gibt, sondern das gesamte Team selbst entscheidet, wie die Station organisiert wird. Ein Ort, an dem alle ihre Bedürfnisse in den Arbeitsalltag integrieren und Patient*innen aktiv Verantwortung für ihre Behandlung übernehmen. Klingt wie ein ferner Traum? Nicht im Pilotprojekt „Meine Station“ in Aschaffenburg, wo genau diese Vision zur Realität wird.
Hubertus Schmitz-Winnenthal, der Gründer von „Meine Station“, hat dieses Modell ins Leben gerufen, bei dem das Team nach den Prinzipien von "New Work" arbeitet und ständig an der Verbesserung und Weiterentwicklung der Arbeitsprozesse arbeitet. Dabei wird immer wieder nachjustiert, Neues ausprobiert und die Zusammenarbeit ständig optimiert.
In dieser Folge des „Heilewelt“-Podcasts sprechen wir über:
Erfahre, wie der Ansatz von „Meine Station“ das Arbeitsumfeld im Krankenhaus revolutioniert und welche positiven Auswirkungen dies auf die Zusammenarbeit im Team und die Behandlung der Patient:innen hat.
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Stellt euch eine Welt vor, in der medizinische Informationen regelmäßig einem Faktencheck unterzogen werden und es unabhängige Quellen gibt, die dir helfen, herauszufinden, ob dieses Präparat, über das alle reden, wirklich so effektiv ist, wie es z.B. in den sozialen Medien behauptet wird. An dieser Vision arbeitet Nicola Kuhrt.
Nicola ist Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Gründerin von Medwatch, einer Plattform und einem journalistischen Netzwerk, das sich der Aufgabe widmet, medizinische Fake News zu entlarven und dubiose Heilsversprechen in den Blick zu nehmen. Medwatch sorgt dafür, dass wir nicht nur glauben, was uns erzählt wird, sondern dass wir uns auf überprüfte, wissenschaftlich fundierte Informationen verlassen können.
In dieser Episode des „Heilewelt“-Podcasts sprechen wir über:
Erfahre, warum es so wichtig ist, medizinische Informationen zu hinterfragen und welche Rolle jede*r von uns bei der Bekämpfung von Fake News spielen kann.
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Stellt euch eine Welt vor, in der jede:r in der Lage ist, alle Körperteile korrekt zu benennen, in der kein Falschwissen über die Anatomie von Vulva und Vagina mehr herrscht und vor allem keine Person mehr glaubt, anhand eines kleinen Häutchens erkennen zu können, ob eine Person schon mal Sex hatte oder eben nicht. Für diese Vision setzt sich Oliwia Hälterlein ein.
Oliwia ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Aktivistin. 2020 hat sie das Buch „Das breitbeinige Heft: Das Jungfernhäutchen gibt es nicht“ veröffentlicht, in dem sie die anatomische Realität von Vulva und Vagina aufklärt und den Mythos des „Jungfernhäutchens“ widerlegt. Mit Workshops, Vorträgen und Theaterstücken setzt sie sich leidenschaftlich für die Entstigmatisierung und Aufklärung rund um Sexualität und Körperbewusstsein ein.
In dieser Folge des „Heilewelt“-Podcasts sprechen wir über:
Erfahre, wie Aufklärung und die Entmystifizierung von Sexualmythen dazu beitragen können, eine Gesellschaft zu schaffen, in der jeder Körper in seiner natürlichen Vielfalt akzeptiert wird.
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Endlich ist es soweit - wir sind wieder zurück mit unserem neuen Format von Heilewelt - dem Podcast über positive Zukunftsvisionen in der Medizin!
In der Kolonialzeit unterstützten Mediziner die Verbrechen europäischer Kolonialmächte. Sie legitimierten die Unterdrückung durch Rassenforschung, lieferten Gutachten für politisch-motivierte Zwangsumsiedlungen oder führten selbst grausame Menschenexperimente durch.
Alex spricht in dieser Folge mit Dr. Angela Schuster und Dr. Pascal Grosse über die Historie der Kolonialmedizin und kolonialistische Strukturen in der aktuellen medizinischen Forschung.
Alle Quellen und weiterführende Informationen findet ihr unter www.heileweltpodcast.com
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreibt uns gerne an [email protected]
Ansonsten bleibt ihr auf dem Laufenden mit einem Abo auf facebook, instagram oder twitter unter @heileweltpodcast
Weltweit wird jedes 10 Baby zu früh geboren - insgesamt also 15 Millionen Kinder pro Jahr. Damit ist Frühgeburtlichkeit die zweithäufigste Todesursache von Kindern unter 5 Jahren.
Wir beschäftigen uns damit, was überhaupt die Grenze der Lebensfähigkeit von Frühgeborenen ist, was Inhalte von Beratungsgesprächen sein können und welche rechtlichen Aspekte beachtet werden müssen. Es wird über notwendige Entscheidungen in der Grauzone zur Lebensfähigkeit gesprochen und welche Punkte hierfür relevant sein können.
Unsere Expertin ist Dr. Natja Liebers, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und Oberärztin einer pädiatrischen Intensivstation am Universitätsklinikum Jena. Sie arbeitet als Neonatologin, pädiatrische Intensiv- und Palliativmedizinerin und Notärztin. Außerdem ist die als Ethikberaterin Mitglied des klinischen Ethikkomitees der Uni Jena und in der Lehre engagiert tätig.
Alle Quellen und weiterführende Informationen findet ihr unter www.heileweltpodcast.com
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreibt uns gerne an [email protected]
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