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«Mit dem Modell der hebammengeleiteten Geburtshilfe können wir dem Wunsch vieler Frauen nach einer möglichst natürlichen Geburt entgegenkommen», sagen Hebamme Fabienne Huber und Ärztin Claire Scherer vom Spital Nidwalden.
Seit Frühling 2023 finden auf der Geburtenabteilung in Stans sowohl hebammengeleitete als auch ärztlich geleitete Geburten statt. Manchmal gibt es auch Übergänge vom einen zum anderen Modell. Dies ist der Fall, wenn es während einer Geburt Komplikationen gibt.
Mit welchen Herausforderungen ist das Geburtshilfe-Team im Spital in Stans konfrontiert? Ist eine PDA im hebammengeleiteten Modell «erlaubt»? Wie wird den Paaren der Übergang in die ärztlich geleitete Geburtshilfe kommuniziert? Und welche Bedeutung hat die Tatsache, dass das Angebot der hebammengeleiteten Geburt vom Schweizerischen Hebammenverband anerkannt wurde? – Darum geht es in dieser Podcast-Folge.
Diese «Herztöne»-Episode ist Folge 3 einer Serie zur hebammengeleiteten Geburt.
Stichworte zu dieser Folge:
• Geburt
Gesunde Frauen mit einer unkomplizierten Schwangerschaft können ihr Kind in Bülach im Geburtshaus zur Welt bringen. Das Geburtshaus steht auf dem Campus des Spitals, etwa 150 Meter von den Klinikgebäuden entfernt. Die hebammengeleitete Geburt in diesem Modell gibt es am Spital Bülach seit Frühling 2024.
In dieser Folge zeigt Hebammenexpertin Patrizia Frey, die das Geburtshaus Bülach leitet, die Einrichtung. Im Gespräch erzählt eine Mutter von ihrer Erfahrung im Geburtshaus, und die Beleghebamme Prisca Rieser Pek sagt aus ihrer Sicht, warum sie gerne in diesem Modell arbeitet und welches die Benefits für Familien sind.
Das Geburtshaus auf dem Spitalgelände: Für wen eignet es sich? Was sind Ausschlussgründe? Und was geschieht in einem Notfall?
Diese «Herztöne»-Episode ist Folge 2 einer Serie zur hebammengeleiteten Geburt.
Stichworte zu dieser Folge:
• Geburtshaus
This is the first english-language episode of the Herztöne / Battements de coeur podcast, featuring Jane Sandall, a midwife in the United Kingdom. Jane Sandall is a globally recognized researcher in sociology of medicine and midwifery, with a focus on midwife-led care and continuity of care models. She has recently worked with the National Health Service in England and with the World Health Organization. In this episode, she explains what are the benefits of midwife-led continuity of care for women and babies – but also under what conditions this model can be satisfying for both women and midwives. Finally, she advocates giving access to midwife continuity of care to the women who need it most, and therefore reducing inequalities.
This «Herztöne»-episode is the first in a series about midwife-led care.
Cet épisode de «Battements de coeur» est le premier épisode d'une série consacrée aux soins périnatals gérés par les sages-femmes.
Diese «Herztöne»-Episode ist Folge 1 einer Serie zur hebammengeleiteten Geburt.
Zur deutschen Zusammenfassung der Episode
Vers un résumé de l’épisode en français
Arnaud Mottet et Souheil Al Mallah sont sages-femmes à la maternité des Hôpitaux Universitaires de Genève. Chaque mois, il y animent une rencontre entre futurs pères. Ils racontent dans cet épisode les questionnement des hommes qu’ils rencontrent, et comment ils accompagnent ces futurs et jeunes pères dans leur paternité en construction.
Rencontre entre futurs pères à la maternité des Hôpitaux Universitaires de Genève
Sie wollte «etwas mit Kindern machen» und wurde Kinderkrankenschwester – heute ist Petra Graf die oberste Schweizer Hebamme. Seit September 2024 ist sie Präsidentin des Schweizerischen Hebammenverbandes (SHV).
In dieser Podcast-Folge sagt sie, welches für sie die brennendsten Fragen zum Gebären in der Schweiz sind.
Sie erzählt, wann sie als Hebamme an ihre persönlichen Grenzen stiess, und sie äussert sich zu aktuellen Themen wie Gewalt unter der Geburt oder Freebirthing. Sie erklärt, warum neue Modelle wie die hebammengeleitete Geburt Benefits für alle bringen und wieso es in ihren Augen mehr Forschung zu Hebammen-Themen braucht.
Petra Graf ist auch Dozentin am Institut für Hebammenwissenschaft und reproduktive Gesundheit der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften).
Stichworte zu dieser Folge:
• Petra Graf
Le burn out ou épuisement parental touche 5 % des parents en Suisse. Un mal qui reflète les fonctionnements de notre société actuelle, entre volonté de perfection et isolement des jeunes parents.
Die Hebamme Ursina Bavier nimmt uns mit auf einen Wochenbett-Besuch in Zürich-Schwamendingen. Sie besucht eine Frau, die drei Wochen zuvor ihr drittes Kind geboren hat. Neben dem Stillen und dem Schlaf des Neugeborenen geht es auch um das Befinden der Mutter.
Ursina Bavier, Jahrgang 1958, war zuletzt in einer Management-Funktion am Stadtspital Zürich. Nach ihrer offiziellen Pensionierung im Herbst 2022 arbeitet sie als selbstständige Wochenbett-Hebamme. Sie sagt: «Die Gesundheit von Müttern und Kindern hat mich immer interessiert.»
Warum sie sich besonders auch für Migrantinnen und ihre Familien engagiert, erzählt sie in dieser Folge des «Herztöne»-Podcasts.
Die erste Folge mit Ursina Bavier ist als Episode 56 des «Herztöne»-Podcasts erschienen.
Stichworte zu dieser Folge:
Das Engagement für die Frauen hat sie immer fasziniert. Die Hebamme Ursina Bavier wurde schon zu Hause politisiert und machte später eine bemerkenswerte Karriere. Die Bündnerin mit Jahrgang 1958 kam als junge Frau nach Zürich, um «Krankenschwester» zu werden.
Die Gepflogenheiten im Spital waren aus heutiger Sicht bizarr, weckten jedoch ihren Ehrgeiz und Kampfgeist. «Wenn der Chefarzt mit seinem Jaguar vorfuhr, mussten wir strammstehen», erinnert sie sich. Später arbeitete sie u.a. im Geburtshaus Delphys und im Stadtspital Zürich. Heute, nach der offiziellen Pensionierung, ist sie als selbstständige Wochenbett-Hebamme aktiv.
In dieser Podcast-Folge wirft Ursina Bavier einen unterhaltsamen Blick zurück und teilt zahlreiche Anekdoten und Erinnerungen.
Stichworte zu dieser Folge:
Fehlgeburten, vor allem in den ersten drei Monaten, sind ein Tabu. Kaum jemand spricht darüber, und entsprechend rar sind die Informationen über das, was auf betroffene Frauen zukommt, wenn die Fehlgeburt beim Ultraschall entdeckt wird: Curettage, medikamentöses Einleiten oder einfach nur Abwarten des natürlichen Verlaufs?
Die Hebamme und Pflegeexpertin Anouk Joliat hat ihre Masterthesis an der ZHAW zum Abwarten verfasst. Im Podcast spricht sie über ihre eigenen Fehlgeburten, über ihre sehr persönlichen Interviews mit 15 Frauen und über ihre Schlussfolgerungen. Das Ziel ist, dass Betroffene – auch durch Hebammen – künftig besser begleitet werden.
Stichworte zu dieser Folge:
Broschüre zur frühen Fehlgeburt
Cette année, l’association Panmilar fête ses 20 ans. Dans tout le canton de Vaud, elle met en relation des sages-femmes avec des femmes enceintes allophones. Principalement immigrantes, ces familles ont accès, grâce à l’action de Panmilar, à un suivi avec la présence d’interprètes pendant toute la période périnatale.
Dans cet épisode, Alice Buletti, sage-femme et Reyhan Cogaltay, interprète (prestataire Bhaasha), sont en visite de post-partum auprès de Bizar, 1 mois, et de sa maman Azize. Toutes trois, elles témoignent de ce que leur apporte ce suivi en «trialogue», d’une importance capitale pour le suivi des familles dans cette période particulièrement vulnérable qui entoure une naissance, spécifiquement pour les familles issues de parcours de migration.
L’interprétariat communautaire, outil indispensable à l’équité d’accès aux soins, article de Noémie Pétremand et Gladys Robert (Panmilar) dans l’édition de novembre 2024 d’Obstetrica, la revue de la Fédération suisse des sages-femmes, consacrée à l’accès au soin.
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