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Hier regiert die Hölle Nord! Das Herz dieses Podcasts ist rund und schlägt blau-weiß-rot. Alle zwei Wochen gibt es die volle Portion SG Flensburg-Handewitt. In dieser Folge ist SG-Urgestein Jacob Heinl zu Gast.
#37 Lieblingsbär und Legende
Ende Dezember bestritt Jacob Heinl sein 420. und letztes Spiel für die SG, weitere können nicht dazu kommen. Aufgrund eines Meniskus- und Knorpelschadens im Knie musste der Abwehrstratege im Januar operiert werden, seitdem kämpft sich der 34-Jährige zurück – aufs Handballfeld? „Mein erster Fokus liegt darauf, wieder gesund zu werden und weiterspielen zu können. Aber ich muss gucken, ob das Knie der Belastung von Leistungssport noch standhält“, sagt Heinl. Er beschäftige sich mit vielen Optionen, sollte er die aktive Karriere beenden müssen.
Konkretes möchte die SG-Legende aber nicht verraten, nur so viel: „Die Chance, dass ich aus Flensburg wegziehe, ist gegeben. Für meine Persönlichkeit wäre das vielleicht ganz gut – raus aus der Komfortzone.“
Im Podcast erzählt Heinl, was die vergangenen Monate mit ihm gemacht haben, warum er sich mit Malen die Zeit vertrieben hat, wie er über die Belastung im Profi-Handball denkt – und er teilt jede Menge Anekdoten. Stichwörter: Lieblingsbär, Luna, Schwimmen bei Ljubomir Vranjes.
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Hier regiert die Hölle Nord! Das Herz dieses Podcasts ist rund und schlägt blau-weiß-rot. Alle zwei Wochen gibt es die volle Portion SG Flensburg-Handewitt. Vor dem Champions-League-Viertelfinalspiel ist Aalborgs Co-Trainer Arnor Atlason zu Gast.
#36 Kampf um ein Köln-Ticket
Mit dem Einzug ins Viertelfinale gelang Aalborgs Handballern bereits ein historischer Erfolg. Die Dänen wollen mehr – ein Ticket für das Final Four in Köln. „Wir fahren nach Flensburg, um mit einem Tor zu gewinnen, nicht um mit vier Toren zu verlieren“, sagt Atlason.
Im Podcast erklärt der 36 Jahre alte Isländer, warum Aalborg in den vergangenen Jahren eine so starke Entwicklung genommen hat und wieso sich der Verein Stars wie Aron Palmarsson und Mikkel Hansen leisten kann.
Außerdem blickt Atlason auf seine Flensburger Zeit zurück und sagt zu seiner Zukunft: „Das kommt eines Tages, dass ich Cheftrainer sein will. Aber noch ist der Tag nicht da. Ich fühle mich wohl im Moment.“
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Hier regiert die Hölle Nord! Das Herz dieses Podcasts ist rund und schlägt blau-weiß-rot. Alle zwei Wochen gibt es hier die volle Portion SG Flensburg-Handewitt. In dieser Woche präsentieren wir euch den dritten Teil unseres dreiteiligen Spezials „30 Jahre SG Flensburg-Handewitt“.
#Spezial Teil III: Sieben Jahre, sieben Titel
Der Moment hat sich in Thomas Mogensens Gedächtnis gebrannt. Als am 3. Juni 2018 der Handball-Krimi gegen Göppingen ein erfolgreiches Ende findet und die SG Flensburg-Handewitt nach 14 Jahren Wartezeit wieder Deutscher Meister ist, sprintet die Club-Legende mit geballten Fäusten und hochgerissenen Armen auf die Nordtribüne der Flens-Arena zu. Eine Szene der puren Emotion, puren Freude, puren Erleichterung. „Ich gönne den Fans das so sehr – das war das erste, was ich in diesem Moment gedacht habe“, sagt Mogensen im dritten Podcast-Teil des „Hölle Nord“-Spezials zum 30-jährigen Bestehen der SG. Thema: Die Jahre zwischen 2010 und 2020.
Das erfolgreichste SG-Jahrzehnt
„Medaillen sind schön zu haben, aber die Bilder im Kopf bedeuten viel mehr“, meint Mogensen. Das sieht auch Dierk Schmäschke so, von 2011 an als Geschäftsführer einer der Architekten des erfolgreichsten Jahrzehnts der Flensburger Vereinsgeschichte. Sieben Titel gewann die SG zwischen 2012 und 2019.
Startschuss war ein vermeintlich „kleiner“ Pokal: der Gewinn des Europacups der Pokalsieger war das Ende einer sieben Jahre andauernden Durststrecke. „Dadurch haben wir das Gefühl wiederbekommen, einen Titel gewinnen zu können“, sagt Schmäschke.
In den vorherigen wechselhaften Jahren hatte Mogensen nie daran gedacht, Flensburg zu verlassen.
Europas Handball-Könige
2014 gelang der große Wurf – Champions-League-Sieger! „Ich habe fast jeden Moment in Köln noch vor Augen“, sagt Schmäschke. Gänsehaut garantiert. Die legendäre Aufholjagd im Halbfinale gegen Barcelona und die Final-Revanche gegen den THW Kiel hoben „die Wertigkeit der SG auf ein anderes Niveau“, wie der Geschäftsführer betont.
Kapitän Tobias Karlsson, Thomas Mogensen, Lasse Svan, Holger Glandorf, Anders Eggert, Mattias Andersson – die SG hatte ein erfahrenes Gerüst, das von jungen Wilden wie Jim Gottfridsson und Hampus Wanne ergänzt wurde. „Wir hatten in den letzten zehn, 15 Jahren ein gutes Gespür dafür, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Spieler zu holen“, sagt Schmäschke. Mogensen meint: „Wenn du Kumpels neben dir hast, die für dich kämpfen, hast du auch Bock, alles zu geben.“
14 Jahre Wartezeit haben ein Ende
Weitere Triumphe folgten. 2015 der Pokalsieg in Hamburg, an dem ein genialer Schachzug von Coach Ljubomir Vranjes – Stichwort: offensive Abwehr – großen Anteil hatte. Vranjes’ Nachfolger Maik Machulla, zuvor Co-Trainer, führte die SG 2018 in seinem ersten Jahr als Chef gleich zum ersehnten Meistertitel. Es kam noch besser: Im Folgejahr marschierte Flensburg förmlich durch die Saison und verteidigte die Deutsche Meisterschaft. Ewiger Zweiter? Das trifft auf die SG längst nicht mehr zu.
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Hier regiert die Hölle Nord! Das Herz dieses Podcasts ist rund und schlägt blau-weiß-rot. Alle zwei Wochen gibt es die volle Portion SG Flensburg-Handewitt. In dieser Folge ist SG-Linkshänder Franz Semper zu Gast.
#34 Großes Talent, große Träume
Im Sommer stehen große Veränderungen an im Leben von Magnus Holpert. Das 19 Jahre alte Handball-Talent, das bisher einzig und allein für die SG Flensburg-Handewitt spielte und der Youngster im Bundesliga-Team ist, wechselt zu GWD Minden und wird zum ersten Mal weit weg sein von Zuhause. „Für mich ist es die beste Entscheidung, den Verein zu verlassen, um mehr Spielpraxis zu bekommen. Das ist bei der SG leider nicht gegeben“, sagt Holpert in der neuen Folge des „Hölle Nord“-Podcasts.
Der Rückraumspieler erklärt, warum Minden zumindest für die nächsten zwei Jahre die ideale Wahl ist und wovon er träumt: „Wenn man aus Flensburg kommt, will man irgendwann etablierter SG-Profi sein.“ Außerdem erzählt Holpert, wie er sich als Jüngster im SG-Team zurechtfindet, wie der Handball ihn beinahe an den Fußball verloren hätte und woran er noch arbeiten muss.
„Balltalent“, Leichtigkeit und Explosivität
Der zweite Gast in der neuen Ausgabe ist Michael Jacobsen. Der SG-Nachwuchstrainer schwärmt von Holperts „Balltalent“, Leichtigkeit und Explosivität, mahnt aber auch: „Was Persönlichkeit und Selbstbewusstsein angeht, muss Magnus noch was drauflegen.“ Darüber hinaus berichtet Jacobsen von der Lage in der A-Jugend, die womöglich bald wieder ins Wettkampfgeschehen eingreift.
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#33 Schuften fürs Comeback
Ostern nutzte Franz Semper für eine Auszeit von der Reha. Der 23 Jahre alte Handballer von der SG Flensburg-Handewitt verbrachte einige Tage in Leipzig und Borna – dort liegen seine Wurzeln, dort lebt seine Familie. „Es war schön, sie wiederzusehen“, sagt Semper. Auch die Großeltern konnte er besuchen. „Sie sind jetzt geimpft“, berichtet er freudestrahlend, „und es ist alles gut gegangen“.
Vor seinem Oster-Besuch in der Heimat, war der SG-Linkshänder aber noch im „Hölle Nord“-Podcast zu Gast. Dort spricht er nicht nur über seine Verletzung und sein tägliches Training fürs Comeback, auch sein Weg zur SG Flensburg-Handewitt und seine Jugend sind Thema. Und mit Überraschungs-Grüßen aus dem Kreis der Familie und Freunden gibt er uns einen Einblick in sein privates Leben.
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