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Hier regiert die Hölle Nord! Das Herz dieses Podcasts ist rund und schlägt blau-weiß-rot. Einmal in der Woche gibt es die volle Portion SG Flensburg-Handewitt. Nach der langen Sommerpause melden wir uns mit dem ersten Teil eines dreiteiligen Spezials zu „30 Jahre SG Flensburg-Handewitt“ zurück.
#27 Über die WM, die starke SG und falsches Deutsch
Verletzungen, geschundene Körper, Spielausfälle, Tagesreisen, Corona – die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben in dieser Saison mit vielen Nebenkriegsschauplätzen zu kämpfen. Trotzdem spielen sie bisher eine starke Saison. Wie das klappen konnte, erklärt Trainer Maik Machulla in der neuen Folge des „Hölle Nord“-Podcasts.
Der 44-Jährige spricht außerdem ausführlich über die am Mittwoch beginnende WM in Ägypten, schwärmt von seinem Spielmacher Jim Gottfridsson, hinterfragt kritisch die Aufstockung der Bundesliga auf 20 Teams und erklärt, warum in der Amazon-Doku „Inside SG Flensburg-Handewitt“ Sätze wie „Der Herz ist zu groß…“ von ihm zu hören sind.
Auszüge aus dem Gespräch: Maik Machulla…
…über die Leistenprobleme von Göran Sögard: „Er hat die Zeit für Aufbautraining genutzt und ist auf dem richtigen Weg. Göran wird die WM spielen, hoffentlich geht alles gut. Er ist nur gut, wenn er auf 100 Prozent kommt. Wenn er gehandicapt ist, wird er Norwegen nicht helfen können. Auch wir brauchen ihn voll einsatzfähig zurück. Diese Verantwortung haben er und der norwegische Verband.“
…über die Suche nach einem zweiten Linkshänder für den Rückraum: „Es gibt für diese Position sehr wenige Spieler. Zudem haben wir hohe Erwartungen. Wir wollen jemanden, der erfahren ist, vorne und hinten spielen kann. Vielleicht sehe ich bei der WM einen, den ich noch nicht auf den Zettel hatte. Wir wollen Magnus Röd schützen und wissen, dass er den Rest der Saison nicht alleine bestreiten kann. Ich bin selbst gespannt, ob wir am 1. Februar jemanden bei uns begrüßen können.“
In der neuen Folge geht es unter anderem um den Trainingsauftakt, die Rückkehr von Lasse Möller, die Aufstockung der Bundesliga auf 20 Mannschaften, Tagesreisen zu Auswärtsspielen und das Aufkleber-Ritual mit dem Honeybadger.
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#26 Weihnachtsfan im Fanverhör
Das Podcast-Jahr 2020 begann mit Magnus Röd, und es endet mit ihm. „Das mag ich, das finde ich gut“, sagt der gut gelaunte Norweger. Der 23 Jahre alte Handballer von der SG Flensburg-Handewitt war im Februar zu Gast in der allerersten „Hölle Nord“-Folge, nun rundet sein zweiter Besuch das Jahr ab.
Die WM-Absage möchte Röd nicht thematisieren, dafür lässt er sich von den Fragen der SG-Fans löchern. Bist Du vergeben? Wo siehst Du dich in zehn Jahren? Hast Du deine Nase extra versichern lassen? Wie läuft dein Studium? Was bedeuten Deine Tattoos? Viele Fragen – und Röd gibt ganz offen, ruhig und entspannt (so charakterisiert er sich selbst) Antworten.
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#25 Leidenschaft verbindet
Leidenschaft verbindet – was sich anhört wie ein Werbespruch, könnte die Freundschaft zwischen den Fans der SG Flensburg-Handewitt und von Frisch Auf Göppingen nicht treffender beschreiben. Warum die Anhänger der beiden Handball-Bundesligisten so gut zusammen passen und wie sie zueinander gefunden haben, erklären die SG-Fans Sven Anker und Michael „Trecki“ sowie FAG-Fan Oliver „Pino“ Sihler im „Hölle Nord“-Podcast.
Ein weiteres Thema: Göppingens blaue Trikots, die traditionell eigentlich grün-weiß sind. „Manchen hat es das Herz rausgerissen, aber man muss es akzeptieren“, sagt Oliver Sihler. Die freudige Nachricht, dass ein neuer Großsponsor den Verein unterstützt, hatte für riesige Diskussionen gesorgt, weil dieser seine blaue Unternehmensfarbe gerne im FAG-Trikot widergespiegelt haben wollte. Mittlerweile sind die Wogen geglättet, ein Beigeschmack bleibt. „Ich finde, dass ein Verein kritische Fans aushalten muss“, meint Sven Anker.
Braucht der Handball mehr Glamour?
Immer wieder steht diese Frage im Raum. „Für mich ist Handball kein Event, sondern eine Leidenschaft, die wir ausleben. Glamour und Handball – das gehört für mich nicht zusammen“, lautet die klare Absage von Michael Treckmann.
Welche Rolle eine Judohalle in der Fanfreundschaft spielt, was es für unterschiedliche Auffassungen von Wind gibt und wie Klatschpappen bewertet werden – all das erklären die drei Fans im „Hölle Nord“-Podcast.
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#24 Der Mann mit den starken Nerven
Hampus Wanne erinnert sich noch gut an das Champions-League-Halbfinale: „Das hatte nichts mit Selbstbewusstsein zu tun, das lief automatisch. Ich war so jung und hatte keine Ahnung, wie groß das ist. Heute wäre das ganz anders, diesen Siebenmeter zu werfen“, sagt der SG-Linksaußen in der neuen Folge des „Hölle Nord“-Podcasts.
Einen Tag darauf gewann Flensburg 2014 in Wannes erster Saison die Königsklasse. Ein Jahr später folgte der Pokalsieg. Finale gegen Magdeburg, wieder Siebenmeterwerfen, wieder oblag dem Schweden der entscheidende Wurf. Und wieder behielt Wanne die Nerven. "Das waren schöne Momente, die ich nie vergessen werde. Aber als wir die Bundesliga gewonnen haben und ich das ganze Jahr Teil der ersten Sieben war, war es ein anderes Gefühl, dass ich noch lieber mochte", sagt er.
Der Linksaußen, den derzeit ein Muskelfaserriss im linken Oberschenkel am Handballspielen hindert, setzt in Flensburg auf seiner Position eine legendäre Reihe mit Lars Christiansen und Anders Eggert fort. Im Podcast erzählt er von seinen Idolen, seiner Einstellung zur WM und dem Faible seiner Mutter für Vornamen mit „H“.
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#Spezial Teil II: Der ersehnte Meistertitel
„Das war ein großer Tag und der größte Höhepunkt in meinem Sportlerleben“, sagt Lars Christiansen in der zweiten Podcast-Folge eines „Hölle Nord“-Spezials zum 30-jährigen Bestehen der SG. Neben der Legende auf Linksaußen teilen Ex-Manager Thorsten Storm und sh:z-Redakteur Jan Wrege, der die SG seit 40 Jahren begleitet, ihre Erinnerungen an die Jahre zwischen 2000 und 2010.
Umzug in die Campushalle, der Skandal von Ciudad Real, drei Pokalsiege, zwei verlorene Champions-League-Finals, von denen eines vor Gericht landete, eine Existenzkrise – das zweite SG-Jahrzehnt war turbulent. Doch über allem schwebt auch heute noch die Meisterschaft von 2004. „Das war sowas von überfällig und auch für mich als Journalist eine Befreiung“, sagt Wrege. Er freute sich über ein neues Synonym für die SG: der Deutsche Meister.
Thorsten Storm als neuer SG-Manager
Storm kam 2002 als Manager nach Flensburg – ausgerechnet vom THW Kiel – und traf sofort unpopuläre Entscheidungen mit „richtig Gegenwind“, wie er sich erinnert. Trainer Erik Veje Rasmussen und Kapitän Jan Fegter mussten 2003 gehen. Als neuen Chef an der Seitenlinie holte die SG Kent-Harry Andersson aus Nordhorn.
Mit der Verpflichtung von Johnny Jensen gelang unerwartet ein Coup. Der Norweger, den außer Flensburg niemand wollte, wurde in der Hölle Nord zum Handballgott.
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