Hörspiel

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)FictionDrama
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Hörspiel episodes

  • «NACH LAMPEDUSA – Wandererfantasien» von Matterhorn Produktionen
    Akten, Interviews und Anklageschriften aus Asylverfahren. Auf ihrer Suche nach den Menschen hinter den Aktennotizen lesen sich eine Schauspielerin, ein Sänger und ein Pianist durch einen Stapel von Asyl-Dossiers. Die Werkzeuge dieser Spurensuche sind die Sprache und die Musik.Was passiert, wenn die Flüchtlinge angekommen sind im «gelobten Land»? Die Schauspielerin und Regisseurin Ursina Greuel beschäftigte sich zwei Jahre lang mit der Situation von Asylsuchenden in der Schweiz und erarbeitete zusammen mit dem Sänger Daniel Hellmann und dem Pianisten Samuel Fried das Stück «NACH LAMPEDUSA – Wandererfantasien».Das dramaturgische Gerüst für dieses Hörspiel (und das gleichnamige Bühnenstück) bildet die Musik, namentlich das virtuose Klavierstück «Wandererfantasie» von Franz Schubert. Ausgewählte Lieder von Franz Schubert, Hanns Eisler und Johannes Brahms verbinden Sprache und Melodie.Manchmal verschmelzen Musik und Text zu einem gemeinsamen Klang, manchmal erhebt der Sänger seine Stimme und die Sprechstimme verstummt. Die Konfrontation des dokumentarischen Materials mit dem romantischen Kunstlied lässt die Grenzen zwischen Vertrautem und Fremdem durchlässig werden.Mit: Samuel Fried (der Pianist), Ursina Greuel (die Frau), Daniel Hellmann (der Sänger)Musik: Johannes Brahms, Hanns Eisler, Franz Schubert - Hörspielfassung: Samuel Fried, Ursina Greuel, Daniel Hellmann - Dramaturgie: Anina Barandun - Tontechnik: Roland Fatzer - Text und Regie: Ursina Greuel - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 50'Ursina Greuel studierte Regie und Schauspiel in Zürich. Seit zwanzig Jahren beschäftigt sie sich als Regisseurin intensiv mit zeitgenössischer Dramatik. 2002 gründete sie mit Autor Guy Krneta die Theatergruppe «Matterhorn Produktionen», die sich durch ihren konsequent musikalischen Umgang mit Sprache einen Namen gemacht hat.Daniel Hellmann ist Sänger, Performer, Tanz- und Theaterschaffender. Er studierte in Lausanne und Bern und lebt heute mehrheitlich in Berlin. 2012 gründete er die 3art3 Company und realisierte zuletzt die Musik-Tanz-Theater-Projekte «K.» und «Untold».Samuel Fried ist Pianist, Improvisator und Performer. Er gründete u.a. das «ensemble proton bern» für zeitgenössische Musik und das Performance-Kollektiv «Fluoressenz». Konzerte in der New Yorker Carnegie Hall, der Tonhalle Zürich, dem Casinotheater Bern; regelmässig Konzerttourneen in Japan.
    51 min
  • «Frau Higgins – Anstelle von Erinnerung» von Jens Nielsen
    Frau Higgins weiss manchmal nicht genau, ob sie Kinder hat oder nicht und wie die heissen. Ist das Demenz oder Charakter? Vergisst sie, oder verdrängt sie? Wenn sie auftritt, zeigt sie jedenfalls einen Verdrängungsgrad, der alle anderen an die Wand drückt. Ben, der Butler, muss es dann richten.«Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind», sagt Shakespeare. Und wenn dann auch noch das Gedächtnis nachlässt, ist der Stoff nicht mehr unbedingt reissfest, wie der Schweizer Autor Jens Nielsen in seinem neuesten Hörspiel vorführt, in dem sich alles, aber auch wirklich alles als fraglich erweist. Frau Higgins, zum Beispiel, residiert in ihrer Villa. Ist es ihre Villa? Ist es überhaupt eine Villa? Ben, der Butler, scheint mehr zu wissen, schweigt aber. Ist er überhaupt ein Butler? Oder ist er ein Engel, Erzengel, Erzbutler? Constance, womöglich die Tochter, wird in einer Kiste angeliefert und wirbelt Staub auf, sekundiert von Herrn Lugano Seiler, ihrem Lover. Oder ist er Mutters Lover?Mit: Irm Hermann (Frau Higgins), Jodoc Seidel (Ben), Jessica Higgins (Tochter Constanze), Klaus Brömmelmeier (Herr Lugano Seiler), Thomas Mathys (Nachrichtensprecher)Musik: Giovanni Di Stefano - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion: SRF 2015 - Dauer: 52'Jens Nielsen, 1966 in Aarau geboren, absolvierte eine Schauspielerausbildung. Danach gründete er mit Aglaja Veteranyi die Performance-Theatergruppe «Die Engelmaschine». Nielsen lebt als freier Schauspieler, Sprecher und Autor in Zürich. Seit 2003 sind neun Theaterstücke von ihm auf die Bühne gebracht worden. Seit 2003 figuriert er auch als Autor für Hörspiel SRF: «Max am Rand» (2003), «Vom Himmel fallen oder von den Bäumen» (2005), «Endidyll» (2011), «Die Uhr im Bauch» (2012), «Immer stimmt das dann plötzlich» (2012), «CASTING, oder wir können uns gerne diezen» (2009), «Mit den Waffen einer Maus» (2012). 2012 erschien sein Buch «Das Ganze aber kürzer».Giovanni Di Stefano, 1958 in Rom geboren, hat nach seinem Kunststudium am Liceo Artistico in Rom 1978 einen Diplomabschluss gemacht, sich 1982 dem Gruppo Eventualista angeschlossen, 1985 das Diplom in Malerei an der Accademia delle Belle Arte in Rom gemacht. Seit 1998 lebt und arbeitet er in Basel, wo er parallel zu seinem visuellen Schaffen auch im Audio-Art-Bereich tätig ist.
    57 min
  • Äthersachen – Das Hörspielmagazin: Der Hörspieljahrgang 2016 im Gespräch
    Jedes Jahr strömen rund 10'000 Menschen zu den ARD Hörspieltagen nach Karlsruhe. Fünf Tage für die Königsdisziplin des Radios. In der Stunde vor der Bekanntgabe des «Deutschen Hörspielpreises der ARD» diskutiert die SRF-Hörspielredaktion die Tops und Flops des diesjährigen Wettbewerbs.Die ARD Hörspieltage in Karlsruhe finden dieses Jahr vom 9. bis 13. November statt. In der «Nacht der Gewinner» werden am 12. November die Preisträger von insgesamt sechs Wettbewerben geehrt. Mitglieder der SRF-Hörspielredaktion diskutieren vorab die Einreichungen zum Hauptwettbewerb und wagen Prognosen.Im Anschluss an «Äthersachen - Das Hörspielmagazin» wird die «Nacht der Gewinner» live aus Karlsruhe als Videostream hier übertragen.Folgende Produktionen werden in «Äthersachen - das Hörspielmagazin» näher besprochen:«Ich dachte, in Europa stirbt man nie» von Sarah SchreierKeine Schauspieler, sondern echte Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, dürfen zu Wort kommen. In einer eindringlichen O-Ton-Montage erzählen sechs Individuen aus dem sogenannten «Flüchtlingsstrom» ihre konkreten Geschichten: Motive und Umstände ihrer Flucht, aus dem Alltag als Neuankömmlinge in einer fremden Gesellschaft oder von ihrem Kampf durch den bürokratischen Dschungel von Anerkennungsverfahren. Berührend!Regie: Alfred Behrens - Produktion: rbb 2015«Die Juden» nach Gotthold Ephraim LessingAltmeister trifft alten Meister: Hörspielmacher Leonhard Koppelmann beweist mit seiner kongenialen Inszenierung von G.E.Lessings Theaterstück «Die Juden», dass man auch mit einem historischen Text einen aktuellen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte um Vorurteile und Ressentiments "den Anderen" gegenüber liefern kann. Denn dass jeder Mensch an Würde und Recht gleich sei, ist heute wie vor 300 Jahren noch immer eine Utopie. Die grossartige Besetzung sorgt ausserdem für erlesenen Hörgenuss.Musik: Peter Kaizar - Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann - Produktion: ORF / NDR 2016«Screener» von Lucas DeryckeWas passiert, wenn man all die bewegten Bilder, die im Internet hochgeladen werden, auch tatsächlich ansehen muss? Dieser Frage geht der junge belgische Radiomacher Lucas Derycke nach. Er surft durch das permanente Rauschen. Jeder Klick katapultiert den User in eine neue Welt. Schnell, hart und gnadenlos. Bis sich die Sprache auf ein Schlüsselwort reduziert und auf ganze Sätze verzichtet. Und plötzlich wird hörbar, was nicht sichtbar ist: Die schleichende Veränderung im Inneren eines Menschen. Ein spannendes Hörexperiment, das sich nicht einfach so wegklicken lässt!Übersetzung: Angela Kuhk - Musik: Jonathan Dhuyvetters u. Niels Latomme - Regie: Lucas Derycke - Produktion: WDR 2016«Pan Familia» von David LindemannEine irrwitzige Metapher: das Jenseits als stinknormaler Campingplatz. Neid und Misstrauen gegenüber Neuankömmlingen sind die tieferliegenden Ressentiments einer scheinbar gutmenschlichen «Willkommenskultur». Der Jargon des momentan vorherrschenden links-liberalen Milieus, diese «netten Worte zu bösen Absichten», wird in dieser grotesken Gesellschaftssatire von aussergewöhnlichen Schauspielerinnen vergnüglich entlarvt. Hohe Komödienkunst mit tiefen Einsichten!Musik: Martin Eichberg, Charlotte Müller u. David Lindemann - Regie: David Lindemann - Produktion: DKultur 2015SRF schickt dieses Jahr das Hörspiel «Frau Higgins - Anstelle von Erinnerung» von Jens Nielsen ins Rennen. Das Hörspiel wird am Samstag, 19.11.2016, um 20.00 Uhr auf SRF 2 Kultur nochmals ausgestrahlt (Produktion 2016, Dauer: 60').
    1 hr 1 min
  • «DER BEAT MEINES GROSSVATERS IST DER SOUND MEINES VATERS IST DER SOUNDTRACK MEINES LEBENS – Vol. 1 oder MEINES VATERS VATER (EWALD HAASE) IST MEIN VATER (MICHAEL MAASSEN) BIN ICH» von Tobias Pingler
    Der Autor, Rapper, Schauspieler und Drummer Tobias Pingler hat mit Briefen seines Grossvaters, Tagebucheinträgen seines Vaters und eigenen Texten die generationsübergreifende Geschichte von Verletzungen, Geborgenheitswünschen und Verlorenheit belegt. - Eine Ballade der ganz normalen Tragik.Die zeitgeschichtliche Dimension ist gegeben durch die Verstrickung des Grossvaters in den Nationalsozialismus und durch die Tatsache, dass der Vater für die Aufarbeitung dieser politischen Last mehr Kraft und Zeit aufwendete als für seinen Sohn. So werden durch die schriftlichen Zeugnisse mentale Erbschaften als seelische Hypotheken ganz konkret nacherlebbar. Und es zeigt sich, dass Identität durch oft unliebsame Mitwirkung sehr viel mehr ein Mischwesen ist als eine originale Einzigartigkeit.Mit: Tobias PinglerMusik: Tobias Pingler - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 54'Tobias Pingler, 1974 in Zürich geboren und in Aarau aufgewachsen. Besuch der Rudolf Steiner Schule. Frühe Beschäftigung mit dem Schlagzeug. Später Bezirksschule, dann Schauspielschule. Mit sechzehn erste Gehversuche als Rapper. Ab zwanzig Zusammenarbeit mit Schweizer Jazzmusikern, daneben Tätigkeit als freischaffender Schauspieler. Zeitweise auch eigene Bands. Heute: freischaffender Musiker und Schauspieler, Slam Poet und Autor.Anschliessend an das Hörspiel einige Raps von Tobias Pingler und ein Gespräch mit dem Autor.
    55 min
  • «Mein Motto: Mutter» von Michael Stauffer
    Der Schweizer Schriftsteller und Hörspielmacher Michael Stauffer hat 2008 als Sohn, Freund und Lebenspartner die damals wichtigen Frauen seines Lebens zu seiner Person befragt und sich so in diesen gespiegelt.In erster Linie hat er natürlich die Mutter zu Wort kommen lassen. Zu den diversen Statements aus ihrem und aus diverser anderer Damen Mund hat Michael Stauffer zwei mögliche Söhne erfunden: einen eigenwilligen, heiteren, durchaus liebesfähigen und einen eher tragischen, der am Telefon mit der Mutter hadert. Thematisiert wird aber auch Walt Disneys Entenhausener Kosmos, dessen Bewohner parthenogenetisch entstanden zu sein scheinen, weil die schönste Sache zwischen den Geschlechtern dort völlig ausgespart ist. So entstand eine Collage aus Original-Tonmaterial, fiktionalen Texten und Comic-Sounds, welche die Identität als Anhäufung von widersprüchlichsten Bildern, Geschichten und Behauptungen präsentiert.Mit: Urs Jucker (Sohn), Christian Ahlers (Telefonsohn), in weiteren Rollen: Irene Grüter, Bea Hänggi, Katharina Kilchenmann, Patricia Moreno, Bela Schmitz, Elisabeth Stauffer, Michael Stauffer, Sara Trauffer und Rahel VonlanthenMusik: Michael Stauffer - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion: SRF 2008 - Dauer: 50'Michael Stauffer, 1972 geboren in Winterthur und aufgewachsen in Frauenfeld, absolvierte ein Studium in Deutsch, Französisch und bildnerischem Gestalten und machte den Lehramtsabschluss. Seither arbeitet er als freier Schriftsteller, Regisseur und Performer.
    51 min
  • «Restrisiko» von Peter Zeindler
    November 1986. Der blutrote Rhein ist vielen bestens im Gedächtnis. Massenhaft verendete Fische, zwei Wochen lang war die Trinkwasserentnahme aus dem Rhein nicht möglich. Ein Jahr nach dem schrecklichen Chemie-Unfall von Schweizerhalle produzierte SRF den Krimi «Restrisiko».Nach dem Selbstmord eines Mitarbeiters wird eine Chemiefabrik von einem Unbekannten erpresst. Ein Sabotageakt wird angedroht, Werkspionage wird schnell vermutet. Die Konzernleitung will die Polizei nicht einschalten.Der Journalist Flesch macht sich gegen den Widerstand von Angestellten und Chefetage auf die Suche nach dem Erpresser. Informanten helfen ihm weiter. Doch je eingehender sich Flesch mit dem Fall befasst, desto klarer wird ihm, wie leichtfertig um des Profits willen tödliche Risiken in Kauf genommen werden.Radio SRF 1 sendet den 1. Teil des Hörspiels «Restrisiko» um 20.00 Uhr und den 2. Teil um 21.00 Uhr.Mit: Dietmar Schönherr (Konrad Flesch, Journalist), Wolfgang Stendar (Paul Landert, Marketingleiter), Hans-Dieter Zeidler (Dr. Ammann, Chemiker), Dinah Hinz (Frau Thoma), Peter Kner (Albert Jost, Ammanns Schwager), Klaus Henner Russius (Dr. Braschler, Konzerndirektor), Horst Warning (Herr Christen, Ingenieur), Hans Jedlitschka (Werkschutz), Mario Hindermann (Werkschutz)Musik: Robert Weber -Tontechnik: Annelise Hasler, Peter Staub - Regie: Mario Hindermann - Produktion: SRF 1987 - Dauer Teil 1: 39', Teil 2: 37'
    1 hr 15 min
  • «La Nüvla da Pra Davant» von Martin Bezzola
    Eine Diala ist eine Fee. Eine Bergfee, beheimatet im Unterengadin und im Münstertal. Ein paar Dialas soll es noch geben. Aber sie sind gut versteckt im Innern der Felsen. Oder verhüllen sich im Schleier eines Wasserfalls. Mit ihnen Kontakt aufzunehmen ist heikel, doch Martin Bezzola hat es versucht.Der Hörspielmacher und Klangkünstler Martin Bezzola hat mit seinem Mikrophon eine Exkursion in die Welt der Dialas gemacht. Seine Reise durch die östlichsten Täler der Schweiz beginnt mit der Erinnerung an den Geschichten erzählenden Vater. Und wie er durch die Zähne pfiff, wenn die Diala als Puppe mit silbernem Haar hinter dem Berg hervor geflogen kam.Bezzola erfährt, dass bei der romanisch sprechenden Talbevölkerung das Wissen von der Präsenz und vom Wirken der Dialas noch heute unbestritten ist: «Einmal in der Zeit der Heuernte hat die Diala ein Tischtuch auf der Wiese in Pra Davant ausgebreitet und Speisen daraufgestellt, damit die Bauern zu Mittag essen könnten, und sie hat gesagt: Iss und lass! Und dann hat ein Knecht einen silbernen Löffel gestohlen. Und da hat die Diala geweint und ist geflohen.»Dialas faszinieren, machen aber auch Angst: «Wenn sie nicht respektiert werden, kommt das Zerstörerische. Aber sie zerstören nur, wenn der Mensch ihnen zu nahe kommt. Auch weil die Dialas erotische Wesen sind, die schön sind und in die man sich verlieben kann. Und das wollen sie nicht.»«La Nüvla da Pra Davant« – zu Deutsch: «Die Wolke von Pra Davant» – gewann den Preis des Schweizer Syndikats Medienschaffender am diesjährigen Hörspiel-Festival «sonOhr» in Bern. Dazu gab es für das frei produzierte Hörstück eine lobende Erwähnung beim Leipziger Hörspielsommer 2016.Mit: Elsa Bezzola, Mengia Viletta, Rudolf Viletta, Chasper Pult, Alya León, Anna-Maria Vital, Katrin Stoll, Dumenic Andry, Mevina Puorger (Erzählerin Romanisch), Julia Glaus (Erzählerin Deutsch), Krishan Krone (Erzähler im Feature)Aufnahmen, Klanggestaltung und Mix: Martin Bezzola - Komposition und Regie: Martin Bezzola - Produktion: Klanggestalter GmbH, 2015 - Dauer: 44'
    44 min
  • Premiere: «Kontrollierter Sinkflug» von Schauplatz International
    Auf der Suche nach den Gründen für einen Flugzeugabsturz gerät ein Künstlerpaar selbst heftig ins Schleudern. Die Reise zur Absturzstelle wird zum Trip in die eigenen Abgründe, wo Selbstverwirklichung und Selbstoptimierung lauern.Am 24. März 2015 kamen bei einem Flugzeugabsturz in den provenzalischen Alpen alle 150 Insassen ums Leben. Der Co-Pilot des Germanwings-Flugzeugs hatte um 9 Uhr 30 vorsätzlich den kontrollierten Sinkflug eingeleitet. 10 Minuten und 13 Sekunden später zerschellte der Airbus an einer Felswand. Ein Künstlerpaar plant, die letzten Minuten dieser Katastrophe in einer musikalischen Komposition zu verarbeiten. Es will mit der Arbeit in das Denken des Co-Piloten vordringen. Schwierig, wenn das eigene Denken um Finanzsorgen und Beziehungsstress kreist.Mit: Stjepan Markovic (Erzähler), Anna-Lisa Ellend (Sie), Albert Liebl (Er), Oscar Breuer (Verkäufer), Hinrich Sachs (Agent)Komposition: Martin Lorenz - Musik: Silke Lange, Martin Lorenz - Text: Albert Liebl - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Anna-Lisa Ellend, Johannes Mayr - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 52'Unterstützt durch Entwicklungs- und Werkbeitrag des Kanton BernDie freie Gruppe SCHAUPLATZ INTERNATIONAL (SI) wurde 1999 von Anna-Lisa Ellend und Albert Liebl in Erlach gegründet. Seit 2001 besteht die Gruppe im Kern aus Anna-Lisa Ellend, Albert Liebl, Lars Studer und Martin Bieri (bis 2014). Die Gruppe agiert von Bern und Berlin aus und hat in den vergangenen 15 Jahren an vielen Festivals und Gastspielhäusern, Staats- und Stadttheatern im ganzen deutschsprachigen Raum gastiert. Dabei sind über 50 Stücke, Performances, Aktionen, Filme und Hörspiele («Hop-on, Hop-off Identity Tour», BR 2011; «Die Kleist Retraite», SRF 2011) entstanden.
    53 min
  • «Bei Betty» von Jan Decker
    München, Stunde null. Die Stadt liegt in Trümmern. Auf dem Schwarzmarkt werden Kunstwerke gegen Zigaretten getauscht, in improvisierten Stehausschänken tummeln sich zwielichtige Gestalten. Die Vergangenheit: fragwürdig. Die Zukunft: ungewiss. Für Wolfgang Koeppen der ideale Stoff für einen Film.Die Nachkriegswelt der Schlepper und Schnapper inspiriert Wolfgang Koeppen zu seinem Drehbuch «Bei Betty». Es soll ein ungeschönter, realistischer Krimi werden, der die Schmonzetten und Propagandafilme der Nazizeit hinter sich lässt. Doch Koeppens Leben gerät selbst zu einem Film: Die Beziehung mit der alkoholkranken Marion eskaliert, die neuen Filmproduzenten fordern heitere Filme – und auch die Geister der Vergangenheit lassen Koeppen keine Ruhe.Mit: Till Kretzschmar (Wolfgang Koeppen), Sophia Löffler (Marion Ulrich), Siegfried Terpoorten (Walter Nepomuk), Silvester von Hösslin (Heribert Ginster), Albert Liebl (Lothar Brandt), Patrick Blank (Paul Thomsen), Thomas Douglas (Mr. Zetkow), Dirk Glodde (Heinz) und Juliane Lang (Friederike Thomsen, Manon Gablé). Sowie im Originalton: Jörg Döring, Peter Goedel, Werner Fritsch, Annemarie Kunzmann und Asta ScheibTontechnik: Tom Willen - Regie: Johannes Mayr - Produktion: SRF 2015 - Dauer: 67'Jan Decker, geboren 1977 in Kassel. Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL). Autor, Dramatiker, Essayist, Literaturwissenschaftler. Theaterstücke mit Uraufführungen am Staatstheater Nürnberg und dem Theater Vorpommern. Zahlreiche Hörspiele und Features.
    1 hr 7 min
  • «Mein Drache ist besoffen» von Joanna Lisiak
    Zwei streiten sich und können damit nicht aufhören. - Zwei lernen sich kennen und bleiben aneinander kleben. - Zwei laufen sich über den Weg, haben sich aber nichts zu sagen. - Zwei sitzen zusammen. Er isst einen Apfel, sie spricht. Friede herrscht: Sie will nicht den Apfel, und er nicht das Wort.Joanna Lisiak ist als Polin und Schweizerin in zwei Sprach- und Kulturräumen zuhause, was sie sensibilisiert für Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Grenzen und Verbindungen, Zwistigkeiten und Eintracht. Dem entspricht auch die Themenwahl ihrer Dialoge. Bezeichnenderweise ist sie auch in zwei Künsten tätig, in der Literatur und als Jazzsängerin in der Musik. Ihre erste Hörspielarbeit für Radio SRF ist eine kleine Kommunikationsetüde mit viel Schalk und einer Portion Nachdenklichkeit.Mit: Margarita Broich und Martin Engler; Katja Reinke und Lars Rudolph; Natalia Conde und Judith Wipfler; Dinah HinzMusik: Stini Arn (Komposition, Bruitage), Helmut Mittermaier (Saxophon)Hörspielfassung und Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion: SRF 2009 - Dauer: 37'Joanna Lisiak, geboren 1971 im polnischen Posen, lebt seit 1981 in der Schweiz. Sie schreibt Lyrik, Kurzprosa, Essays, dramatische Texte, nimmt Hörspiele auf und unterrichtet als Gastdozentin an polnischen Universitäten. Neben der literarischen Arbeit betreibt sie Jazzgesang, macht Videoproduktionen und entwickelt ein Kommunikationstool. Sie wohnt in der Nähe von Zürich.Stini Arn, geboren 1966 in Bern, lebt im bündnerischen Pignia und ist Klangjägerin, Soundcollagistin und Performerin. Sie ist Teil des Schattentrios «Shanghai» und komponiert Musik für Hörspiel- und Theaterproduktionen.
    37 min

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Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten

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