Hörspiel

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)FictionDrama
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Hörspiel episodes

  • Premiere: «Bodenlätz» von Stephan Pörtner
    Schwingen ist eine spezifisch schweizerische Sportart und reicht, wie ein Fresko in der Kathedrale von Lausanne zeigt, bis ins 13. Jahrhundert zurück. Der ursprünglich bäuerliche Hosenlupf ist eine spezielle Art des Ringens, ein Zweikampf, mit eigenen Regeln, Griffen und Schwüngen.Die «Bösen», so werden die besten Schwinger bezeichnet, messen sich Wochenende für Wochenende an unzähligen Schwingfesten – und erküren alle drei Jahre am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest ihren König; so das nächste Mal vom 26. - 28. August in Estavayer. Aus den Sennen sind längst Spitzensportler geworden, die ihrer Passion alles unterordnen.Stephan Pörtner, der sich seit Jahren für dieses Phänomen interessiert, spürt aus Anlass des diesjährigen «Eidgenössischen» in seinem Hörspiel dem immensen Wandel und seinen Folgen nach.Mit: Peter Hottinger (Journalist), Joschi Kühne (Speaker), Walter Sigi Arnold (Roth Hanspeter, Schwinger), Daniel Korber (Zangger Thomas, Schwinger), Martina Binz (Marianne Zangger,) Hanspeter Müller-Drossaart (Hugo Blatter, Kriminalbeamter a.D.), Michael von Burg (Alois Keller, Kriminalbeamter), Päivi Stalder (Chantal, Serviertochter), Jeanne Devos (Sandra Blumer), Hans-Rudolf Spühler (August Riederer, Schwinger-Obmann/Sanitäter), Julia Glaus (Vera), Marc Stoffel (Schwingexperte)Musik: Andreas Schaerer - Tontechnik: Basil Kneubühler - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 43'Zweitausstrahlung: Freitag, 26.8.2016, 20.00 Uhr, SRF 1
    43 min
  • «Die Menschen - genau wie im realen Leben - sind unterschiedlich» von Franziska Müller und Tobias Lambrecht
    Bürokratie als Ich-Erfahrung. Ob man nun als Serbe in die Schweiz, als Arbeitslose in die Arbeit, oder als Fremdenlegionär zurück in die Gesellschaft möchte - alle Wege führen ins Amt. Lehrreich und unterhaltend lässt dieses Hörspiel menschliche Lebens- und Überlebensformen Revue passieren.Dragan Popovich lebt in einem Land, das man ohne guten Grund nicht verlässt. Gute Gründe gibt es bei der Regierung. Dragan Popovich will in ein Land, das man ohne guten Grund nicht betritt. Die Immigration aber, sie hat auf Dragan Popovich nicht gewartet. Sie versteckt sich vor ihm in den Tiefen des Amtes. Das Amt ist Flucht- und Angelpunkt des mitteleuropäischen Wesens. Der Student, die junge Frau am Fenster, der ehemalige Fremdenlegionär Alfred Huggenberger - sie alle gehen durchs Leben auf dem Weg zum Amt.Es geht in diesem Hörspiel um die Wahrheit, und um Frühstück. Um Schönheit und deutsche Popmusik. Es geht um die räumliche Verschiebung von Menschen zu verschiedenen Zwecken, um Heimat in der Fremde, um Migration und um Arbeit. Und immer geht es um die Frage: Es geht auch anders, aber so geht es doch auch?Mit: Stjepan Markovic (Erzähler 1), Linda Olsansky (Erzähler 2), Raphael Clamer (Dragan Popovich), Ueli Jäggi (Alfred Huggenberger), Lara Körte (Junge Frau am Fenster), Martin Vischer (Student)Tontechnik: Jack Jakob - Regie: Johannes Mayr - Produktion: SRF 2011 - Dauer: 51'Franziska Müller, 1982 in der Schweiz geboren, studierte Philosophie, Rechtswissenschaften und neuere deutsche Literatur, erlangte das Anwaltspatent und arbeitet als Staatsanwältin in Bern.Tobias Lambrecht, 1983 in Deutschland geboren, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie, arbeitete u.a. als Dramaturg in der Marketingabteilung eines Grosskonzerns und als Kulturveranstalter. Derzeit Diplomassistent für Literaturwissenschaft an der Universität Freiburg/CH.
    51 min
  • «Die Tierstunde» von Michael Stauffer
    Vor 16 000 Jahren ist der Mensch auf den Hund gekommen. Später ist der Kreis seiner besten Freunde um zahlreiche Arten angewachsen. Der Therapeut Alois Haslinger bietet seine Dienste Haustierhaltern an, die Kommunikationsstörungen im täglichen Zusammenleben mit dem Tier haben.Wenn uns die besten Freunde, sprich der Hund, der Hamster, oder die Miezekatze nicht mehr verstehen, wer soll uns dann noch verstehen? Erst wenn Tierpsychologie und Tierhalterpsychologie in einander übergehen, können sie gesellschaftlicher Wirklichkeit gerecht werden und die nötige Hilfestellung leisten: Denn die Existenz zwischen Chappi und Katzenklo ist krisenanfälliger, als wir wahrhaben wollen.Mit: Wolfram Berger (Alois Haslinger), Trudi Roth (Renata Häggmann), Barbara Falter (Lisette Meyer), Jo Dunkel (Reto Grellstab)Tontechnik: Jack Jakob - Regie: Michael Stauffer - Produktion: SRF 2003 - Dauer: 44'Michael Stauffer - Dichterstauffer - wurde am 20. Juli 1972 um 14.55 Uhr in Winterthur geboren. Er macht: Prosa, Hörspiele, Theaterstücke, Lyrik, Performances, Konzepte und Konzerte. Er unterrichtet am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern. Dichterstauffer lebt und arbeitet in der Schweiz und Europa.
    44 min
  • Äthersachen - Hörspielmagazin zum Thema «Menschen und andere Tiere»
    «Menschen und andere Tiere» heisst es für das Hörspiel auf SRF 2 Kultur im Juli. Den Auftakt macht das Hörspiel «Das Vogelhaus». Im Anschluss spricht Ellinor Landmann mit dem Tierphilosophen Markus Wild über die Beziehung zwischen Mensch und Tier und stellt weitere Tier-Hörspiele vor.Menschen und Tiere. Wir fürchten sie, wir bewundern sie. Wir jagen sie, wir zähmen sie. Und sie uns umgekehrt auch. Die Hörspiele der Reihe «Menschen und andere Tiere» stellen Zwei-, Vier- und Vielbeiner in den Mittelpunkt. So auch das Hörspiel «Das Vogelhaus», das den Auftakt macht. Was wäre, wenn Menschen wie Vögel wären? Das ist die Grundidee des Hörspiels. «Das Vogelhaus» wird von solchen schrägen Vögeln bewohnt: von Rabeneltern und Kuckuckskindern, Paradiesvögeln und Drecksspatzen. Mit: Anette Herbst und Klaus Brömmelmeier (Meisen), Markus Scheumann (Mauersegler), Mona Petri (Kuckuck), Suly Röthlisberger (Wanderfalke), Isabelle Menke und Raphael Clamer (Raubvögel), Katja Reinke (Eisvogel), Jodoc Seidel (Krähen), Jürg Kienberger (Singvogel), Thomas Sarbacher (Eule)Musik: Barblina Meierhans (Komposition, musikalische Leitung), Samuel Stoll (Horn), Irina Ungureanu (Gesang), Isa Wiss (Gesang), Lauren Newton (Gesang) - Tontechnik: Basil Kneubühler - Regie: Wolfram Höll - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 35'Der Autor Wolfram Höll wurde 1986 in Leipzig geboren und lebt in Biel/Bienne. Er studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und Theater an der Hochschule der Künste Bern. Höll schreibt Theaterstücke und arbeitet als Regisseur und Dramaturg für die SRF-Redaktion «Hörspiel und Satire».Die Komponistin Barblina Meierhans wurde 1981 in Burgau geboren; sie lebt in Zürich und Dresden. Sie studierte Violine, Théâtre Musical und Komposition in Zürich, Bern und Dresden. Meierhans macht regelmässig Musik für Hörspiele von Radio SRF: Zuletzt bei «Öber em Tal» von Rebecca C. Schnyder (Zonser Hörspielpreis), «Ustrinkata» von Arno Camenisch und «Im Ausseralpinen» von Patrick Savolainen.
    48 min
  • «König F» von Robert Messerli 6/6
    Edgar Büttikofer wirft Toni nach einem Streit aus der Firma. Toni zerstreitet sich auch mit dessen Tochter Hedy. Der Dieb, respektive die Diebin wird erwischt. Es handelt sich um die Ehefrau des Stadionabwartes.Die Schuldige tappte in eine Falle, die ihr Toni und Roger Bützbärger gestellt haben. Ihre Absicht war, den Ruf von Toni zu schädigen. Sie konnte nicht sehen, dass er eine Beziehung zu ihrer Tochter Ella hatte. Unter Mithilfe von Vater Tschümperli finden sich Toni und Ella wieder, sie wollen heiraten. Roger Bützbärger wird Trauzeuge.Nach dem guten Spiel mit dem FC Juventus bekommen Toni Tschümperli und Roger Bützbärger ein Aufgebot für die Nationalmannschaft. Sie verlieren zwar das Spiel gegen Italien 1:2, doch die beiden haben sehr gut gespielt und sind ein Hoffnung für die Zukunft.Hauptfigur des Hörspiels ist ein junges Spielertalent mit dem schönen Schweizer Namen Toni Tschümperli. Der junge Mann erlebt einen kometenhaften Aufstieg. Aber dann sieht sich der naive Balltreter mit den Herausforderungen des frühen Ruhms konfrontiert.Oder wie es passend zur Ursendung 1970 formuliert wurde: «Er rannte in alle offen stehenden Messer, beging alle Jugendsünden eines zu früh Erfolgreichen, glaubte sich gegen die ihm unangenehmen Einflüsse wehren zu müssen, spielte leichtfertig nicht nur mit dem Ball, sondern auch mit den ihm zufliegenden weiblichen Sympathien, verärgerte Reporter, Kollegen, Freundinnen, kurz: dieser Toni Tschümperli arbeitete sich nah an den Rand des Abgrunds.Und Toni wäre auch in den Abgrund gestürzt, wenn... ja, wenn er nicht einen Vater von altem Schrot und Korn und einen echten Freund aus der Schulzeit hätte sein eigen nennen dürfen. Die harte Hand des Einen und das unerschütterliche Vertrauen des Andern halfen ihm, sein Tief zu überwinden und als geläuterter Mensch sich dem neuerlichen Erfolg gewachsen zu zeigen.»Die sechs Folgen dieser Schweizerischen Hörspiel-Saga mit Retro-Charme bieten auch ein Wiederhören mit den Schauspieler-Legenden der damaligen Zeit: Ellen Widmann, Heinrich Gretler, Ruedi Walter und viele andere. Dazu ist der unvergessliche Jean-Pierre Gerwig in seiner Eigenschaft als Fussball-Reporter zu hören.Mit: Heinrich Gretler (Fritz Tschümperli), Karen Meffert (Hanna, seine Frau), Jean-Jacques Oehme (Toni Tschümperli), Ellen Widmann (Helene Krattiger), Franz Matter (Karl Krattiger), Jean-Pierre Gerwig (Paul Germann), Silvia Lydi (Frau Germann), Ruedi Walter (Pius Fädli), Inge Hugenschmid (Jocelyne), René Besson (Ruedi Linder), Elisabeth Schnell (Berthe Linder) u.a.Musik: Franz David - Regie: Ueli Studer - Produktion: SRF 1970 - Dauer: 49'
    49 min
  • «König F» von Robert Messerli 5/6
    Mutter Tschümperli ist gestorben. Ursula Germann beklagt sich bei Vater Tschümperli, dass Toni sie nicht mehr wolle und sie jetzt nach ihrer Scheidung allein dastehe. Dank der Verletzung eines Teamkollegen darf Toni wieder spielen.Toni's Freund Roger Bützbärger hat einen Hexenschuss. Toni kommt deshalb gegen den FC Gavete zum Einsatz. Er verhilft dem FC Juventus zum Sieg.Hauptfigur des Hörspiels ist ein junges Spielertalent Toni Tschümperli. Der junge Mann erlebt einen kometenhaften Aufstieg. Aber dann sieht sich der naive Balltreter mit den Herausforderungen des frühen Ruhms konfrontiert.Mit: Heinrich Gretler (Fritz Tschümperli), Karen Meffert (Hanna, seine Frau), Jean-Jacques Oehme (Toni Tschümperli), Ellen Widmann (Helene Krattiger), Franz Matter (Karl Krattiger), Jean-Pierre Gerwig (Paul Germann), Silvia Lydi (Frau Germann), Ruedi Walter (Pius Fädli), Inge Hugenschmid (Jocelyne), René Besson (Ruedi Linder), Elisabeth Schnell (Berthe Linder) u.a.Musik: Franz David - Regie: Ueli Studer - Produktion: SRF 1970 - Dauer: 48'Montag, 11.07.2016, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6
    48 min
  • «König F» von Robert Messerli 4/6
    Die Negativspirale in Tonis Leben scheint kein Ende zu finden. Doch da taucht Hedy Büttikofer auf, die Tochter von Unternehmer Büttikofer. Inzwischen wird Toni nicht für das Spiel FC Juventus - FC Ballstadt aufgeboten.Toni versucht, seine Sorgen mit Alkohol zu ertränken und spricht sich mit seinen Kollegen aus. Hedy Büttikofer, die sehr von Toni angetan ist, verschafft ihm eine Stelle im Unternehmen ihres Vaters.Hauptfigur des Hörspiels ist ein junges Spielertalent mit dem schönen Schweizer Namen Toni Tschümperli. Der junge Mann erlebt einen kometenhaften Aufstieg. Aber dann sieht sich der naive Balltreter mit den Herausforderungen des frühen Ruhms konfrontiert.Mit: Heinrich Gretler (Fritz Tschümperli), Karen Meffert (Hanna, seine Frau), Jean-Jacques Oehme (Toni Tschümperli), Ellen Widmann (Helene Krattiger), Franz Matter (Karl Krattiger), Jean-Pierre Gerwig (Paul Germann), Silvia Lydi (Frau Germann), Ruedi Walter (Pius Fädli), Inge Hugenschmid (Jocelyne), René Besson (Ruedi Linder), Elisabeth Schnell (Berthe Linder) u.a.Musik: Franz David - Regie: Ueli Studer - Produktion: SRF 1970 - Dauer: 40'Montag, 04.07.2016, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6Montag, 11.07.2016, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6
    40 min
  • «König F» von Robert Messerli 3/6
    Nun wird Toni auch von den Kollegen des Diebstahls verdächtigt. Er möchte eine polizeiliche Untersuchung. Zudem hat er seine Stelle als Elektromonteur verloren. Auch beim Fussball spielen sieht es plötzlich nicht mehr so rosig aus.Die Probleme in seinem Privatleben wirken sich nun auch auf die sportliche Leistung aus: Beim Spiel FC Juventus - FC Dingsdorf 1:1 spielt er schlecht und schenkt mit einem Fehlpass dem Gegner sogar den Ausgleichstreffer.Hauptfigur des Hörspiels ist ein junges Spielertalent mit dem schönen Schweizer Namen Toni Tschümperli. Der junge Mann erlebt einen kometenhaften Aufstieg. Aber dann sieht sich der naive Balltreter mit den Herausforderungen des frühen Ruhms konfrontiert.Mit: Heinrich Gretler (Fritz Tschümperli), Karen Meffert (Hanna, seine Frau), Jean-Jacques Oehme (Toni Tschümperli), Ellen Widmann (Helene Krattiger), Franz Matter (Karl Krattiger), Jean-Pierre Gerwig (Paul Germann), Silvia Lydi (Frau Germann), Ruedi Walter (Pius Fädli), Inge Hugenschmid (Jocelyne), René Besson (Ruedi Linder), Elisabeth Schnell (Berthe Linder) u.a.Musik: Franz David - Regie: Ueli Studer - Produktion: SRF 1970 - Dauer: 39'Montag, 27.06.2016, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/6Montag, 04.07.2016, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6Montag, 11.07.2016, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6
    39 min
  • «König F» von Robert Messerli 2/6
    Toni Tschümperli wird des Diebstahls verdächtigt, doch es kann ihm nichts nachgewiesen werden. Während dieser Krise lässt er auch seine Freundin Ella sitzen und beginnt ein Liebesverhältnis mit Ursula Germann, der Frau von Sportreporter Paul Germann.So gross die Probleme in Tonis Privatleben sind, im Fussball läuft es rund: Beim Match FC Juventus - FC Veritas 3:2 spielt er grossartig und ermöglicht Juventus den Sieg.Hauptfigur der Hörspiel-Saga in 6 Folgen ist das junge Spielertalent Toni Tschümperli. Der junge Mann erlebt einen kometenhaften Aufstieg. Aber dann sieht sich der naive Balltreter mit den Herausforderungen des frühen Ruhms konfrontiert.Mit: Heinrich Gretler (Fritz Tschümperli), Karen Meffert (Hanna, seine Frau), Jean-Jacques Oehme (Toni Tschümperli), Ellen Widmann (Helene Krattiger), Franz Matter (Karl Krattiger), Jean-Pierre Gerwig (Paul Germann), Silvia Lydi (Frau Germann), Ruedi Walter (Pius Fädli), Inge Hugenschmid (Jocelyne), René Besson (Ruedi Linder), Elisabeth Schnell (Berthe Linder) u.a.Musik: Franz David - Regie: Ueli Studer - Produktion: SRF 1970 - Dauer: 46'Montag, 20.06.2016, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 3/6Montag, 27.06.2016, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 4/6Montag, 04.07.2016, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 5/6Montag, 11.07.2016, 14.00 Uhr, Radio SRF 1, 6/6
    46 min
  • Äthersachen - Das Hörspielmagazin: Ein interaktiver Hör-Spaziergang auf den Spuren von Erasmus von Rotterdam
    Erasmus hat vor rund fünfhundert Jahren längere Zeit in Basel gelebt und gewirkt. Nun taucht er zusammen mit anderen Zeitgenossen als Wiedergänger im heutigen Basel erneut auf. Auf einem pfadfinderartigen «Audiowalk» können Hör-Spieler seinen Spuren folgen.Durch die Allgegenwart von mobilen multimedialen Computern (smartphones und touchpads) herausgefordert, werden immer häufiger Anläufe unternommen, die Produktion, Distribution und Rezeption von Hörspielen komplexer zu gestalten und den Hörer auf die Strasse zu locken, um dort mitgestaltend am Hör-Spielen teilzunehmen.Aktuell unternimmt das Historische Museum Basel im Rahmen seines grossangelegten Ausstellungsprojekts ERASMUS MMXVI einen derartigen Anlauf. Besucher bzw. Hörer werden auf einen geolokalisierten Audiowalk geschickt. Unter Kopfhörern werden sie von einer App ihres Smartphones durch den öffentlichen Stadtraum Basels navigiert. Eine fiktive Geschichte, geschrieben vom Basler Dramatiker Lukas Linder, die sich nur im Gehen und Interagieren mit der realen Aussenwelt entblättert, soll den Teilnehmern den berühmten Humanisten Erasmus von Rotterdam (1466 - 1536) und dessen Gedankengut, das seine Epoche umgekrempelt hat, nahebringen.Die Teilnahme am inszenierten Hör-Spaziergang («Audiowalk») lässt die Grenzen zwischen subjektivem Erleben und realer Aussenwelt verschmelzen.Die Hörspielredaktion von SRF hat beim interaktiven Hör-Spielen mitgemacht. In Ausschnitten von Linders Erasmus-Drama «Tollwut der Leere» und in Gesprächen mit den künstlerischen Machern des Gesamtprojekts stellt sie den Audiowalk nach und erklärt an diesem Beispiel die sämtlichen neuen multimedialen, interaktiven Kunst- und Spielformen zugrundeliegende Idee der «augmented reality».Mit: Oliver Hangl (Regisseur/künstlerischer Leiter des Audiowalks), Marcel Henry (Kurator/Gesamtprojektleiter von ERASMUS MMXVI), Lukas Linder (Autor des zugrundeliegenden Erasmus-Stückes «Tollwut der Leere»)Musik: Sofa Surfers - Redaktion: Mark Ginzler - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 50'
    51 min

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