8.848 Meter ragt er aus dem Himalaya hervor, der höchste Berg der Erde, der Mount Everest, auch das Dach der Welt genannt. Seit den 20er Jahren versuchten sich an diesem Gipfel Expeditionen aus aller Welt, bis es 1953 dem Neuseeländer Edmund Hillary und dem Nepalesen Tenzing Norgay gelang, ihn zu besteigen. Seitdem wandeln viele Nachahmer im Himalaya auf ihren Spuren, und sie werden immer mehr. Wie auf einem Bergsteiger-Highway reiht sich eine Expedition an die andere; im letzten Jahr waren 800 Abenteurer dort oben unterwegs - das bleibt nicht ohne Folgen. Denn auch der Mensch, der hoch hinaus klettert, hat niedere Bedürfnisse. Und so türmen sich mittlerweile in eisigen Höhen Müll, Exkremente und auch die Körper derer, die ihre Expedition nicht überlebt haben. Fast 300 Tote säumen angeblich heute den Weg der Everest-Besteiger, und die Bergung ist aufwändig und teuer. Dieser Berg ruft: Hilfe! Und die naht jetzt von der chinesischen Seite aus. Sämtliche Hinterlassenschaften sollen vom Berg geholt werden - aber reicht das, wenn die nächsten Abenteurer schon in den Startlöchern stehen? Was rettet den Berg?