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In unserer zweiten Folge sprechen wir über den Filmnachwuchs und die vielfältigen Wege, die einen zum Film führen können. Ist der Besuch einer Filmhochschule entscheidend für eine erfolgreiche Filmkarriere, oder ist der Weg als Autodidakt*in ebenso vielversprechend? Wir beleuchten die Vor- und Nachteile dieser verschiedenen Pfade.
Über diese und viele weitere Fragen sprechen wir in dieser Folge mit unseren Gästen Alison Kuhn, Simon Brückner, Frauke Kolbmüller, Svenja Böttger und vielen weiteren. Sie kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Filmbranche und teilen mit uns ihre persönlichen Wege zum Film.
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In der ersten Folge widmen wir uns der Frage, was den deutschen Film ausmacht und nach welchen Kriterien er definiert wird. Wann gilt ein Film als „deutsch“ und wie hat sich dieses Verständnis möglicherweise im Laufe der Jahre verändert? Wir erkunden, wie Branchenvertreter*innen den deutschen Film wahrnehmen und welche Inspirationen sie aus den Werken der Vergangenheit schöpfen. Welche ikonischen Filme haben das Selbstverständnis des deutschen Kinos geprägt und wie könnte sich der deutsche Film in Zukunft entwickeln? Reflektiert der deutsche Film die Vielfalt unserer Gesellschaft oder beleuchtet er nur bestimmte Aspekte? Welche Gruppen fühlen sich gut repräsentiert, und welche möglicherweise weniger?
Über diese und viele weitere Fragen sprechen wir in dieser Folge mit unseren Gästen Lena Kettner, Memo Jeftic, Simone Baumann und Svenja Böttger uvm. Sie kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Filmbranche und bieten daher vielfältige Perspektiven und Einsichten in das deutsche Kino.
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Nachwuchsstudie - Produzent*innenverband e.V.: https://www.produzentinnenverband.de/zukunftnachwuchs
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Die Film- und Kulturbranche steht vor einem Wandel: Initiativen wie Green Filmmaking, der verstärkte Fokus auf Diversität in der Besetzung vor und hinter der Kamera sowie die Forderungen nach einem zeitgemäßen Filmförderungsgesetz bringen frischen Wind und rufen nach systemischer Veränderung. Der Wunsch nach Verbesserungen und einem respektvollen Miteinander auf allen Ebenen wird immer lauter. Doch wie schaffen wir es, faire und nachhaltige Arbeitsbedingungen flächendeckend zu etablieren? Christine von Fragstein und Christine Tröstrum von der Initiative Fair Play setzen sich genau dafür ein.
Fair Play unterstützt die Branche dabei, Verantwortungsbewusstsein zu stärken und soziale Nachhaltigkeit ins Zentrum zu rücken. Mit einem klaren Fokus auf persönliche Selbstführung und verantwortungsvolle Teamleitung schafft die Initiative durch praxisnahe Methoden und Tools Raum für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. So trägt sie aktiv zur Entwicklung einer respektvollen, professionellen Kultur bei.
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Christine Tröstrum | Systemische Beraterin & Coach
Fair Play (Homepage) - https://fairplay-film-kultur.de/
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In Zeiten von Krisen und Kriegen trägt die Kulturbranche eine besondere Verantwortung, als Plattform für Dialog und Reflexion zu dienen, gesellschaftliche Konflikte sichtbar zu machen und zugleich Räume für Verständigung zu schaffen. Letzteres ist jedoch insbesondere in diesen angespannten Zeiten sehr schwer zu bewerkstelligen. Das hohe Konfliktpotenzial und die Unterschiedlichkeit der Positionen bei Themen wie dem Nahost-Konflikt oder dem Russland-Ukraine-Krieg lassen nur selten Raum für Kompromisse. Dennoch sehen sich zahlreiche Filmfestivals vor der Mammutaufgabe, diese Fragen nicht unbehandelt zu lassen und zugleich allen Betroffenen gegenüber respektvoll zu sein.
Darüber, wie Festivals mit diesem Thema umgehen können, sprechen wir heute mit Heleen Gerritsen, Leiterin des goEast Filmfestivals, und Daniel Sponsel, künstlerischer Leiter des DOK.fest München. Beide legen großen Wert auf die Schaffung eines Raumes für Dialog und berichten über die Herausforderungen und Unwägbarkeiten, die sie in den vergangenen Jahren erlebt haben.
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In unserer heutigen Folge dreht sich alles um die Arbeit im Schnittraum. Mit unseren Gästen Jan Henrik Pusch und Rainer Nigrelli reden wir über die Arbeit als Editor und über den Prozess vom Rohmaterial zum fertigen Kinofilm oder Serie. Zusätzlich werfen wir einen Blick auf die Do's und Dont's bei der Zusammenarbeit zwischen Regie/Produktion und Editor*in und fragen uns ob man einen guten Schnitt überhaupt bewerten kann? - Jan und Reiner haben neben ihrer Arbeit als Editoren einen spannenden Podcast explizit für den Filmschnitt. Mehr Infos dazu findet ihr auf http://credittotheedit.de/
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In unserer heutigen Folge geht es um die alternative Filmausbildung. Mit unseren Gästen Produzentin Vera Paulmann, Dokumentarfilmregisseur Simon Brückner und Regisseurin Josephine Kuthning sprechen wir über die Gründungszeit der filmArche, was es für den einzelnen heißt, Teil der größten selbstorganisierten Filmschule Europas zu sein und wie wichtig ein starkes Netzwerk, in der Ausbildungszeit, für den weiteren Werdegang sein kann. Neben unseren drei Gästen erzählen Alumna und Unterstützer*innen der filmArche in kurzen Sprachnachrichten, was dieser Ort ihnen bedeutet. Die weiteren Gäste sind (nach Ausstrahlungsreihenfolge): Katti Jisuk Seo (Regisseurin), Hannes Hirsch (Regisseur), Tom Lass (Regisseur und Schauspieler), Nora Fingscheidt (Regisseurin).
Die filmArche braucht euren Support:
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In dieser Folge sprechen wir über mögliche Herangehensweisen an eine ökologisch und sozial nachhaltige Filmproduktion. Im Gespräch mit Produzentin Elisabeth Köller (Moddergat), Regisseurin Sorina Gajewski (Nulpen) und Produzentin Sabrina Holzapfel (Nulpen) schauen wir uns an, wie diese Ansätze auch bei „kleineren“ Independentprojekten gelingen können und wie die Produktionen dadurch sogar beflügelt werden können. Unsere Gäste zeigen mit ihren Filmen Moddergat (https://www.mdr.de/tv/programm/sendung-935714.html) und Nulpen (in Fertigstellung 2024), dass es möglich ist, auch mit einem kleinen Budget eine nachhaltig ausgerichtete Produktion zu gestalten, und berichten von ihren Erfolgen, aber auch von den Hürden bei der Produktion.
Die Folge ist in Kooperation mit der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin, der dffb. Mehr zum Partner findet ihr auf www.dffb.de
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In diesem Roundtable fragen wir uns im Gespräch mit Comedyautor Daniel Hettinger und Produzentin Fritzie Benesch was den Sommerfeelingfilm ausmacht. Um dieser Frage nachzugehen, haben wir und unsere Gäst*innen einige Filme ausgesucht, über die wir sprechen werden. Unter anderem diskutieren wir über „500 Days Of Summer“ von Marc Webb, „American Honey” von Andrea Arnold, Dirty Dancing von Emile Ardolino, “Cool Runnings” von Jon Turteltaub, „Sommer vorm Balkon“ von Andreas Dresen.
Vorgeschlagene Filme:
Dirty Dancing (1987) von Emile Ardolino | Cool Runnings (1993) von Jon Turteltaub | Sommer vorm Balkon (2000) von Andreas Dresen | Schule (2000) von Marco Petry | 500 Days Of Summer (2009) von Marc Webb | John Carter vom Mars (2012) von Andrew Stanton | American Honey (2016) von Andrea Arnold | Cocon (2020) von Leonie Krippendorf
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Wenn es um Filmfestivals geht, denken die meisten direkt an Berlinale, Cannes, Venedig und Co. Doch für junge Filmschaffende, die ihre ersten Kurzfilme auf Festivals einreichen wollen, kann es weitaus erfolgreicher und spannender sein, sich nach kleineren Festivals und insbesondere Kurzfilmfestivals umzuschauen. Warum das so ist und wie die Arbeit hinter den Kulissen von Festivals abläuft, darüber sprechen wir heute mit Anne Gaschütz, Festivalleiterin des Filmfest Dresden, und Jutta Wille, Geschäftsführerin der AG-Kurzfilm.
Die Folge ist in Kooperation mit shortfilm.de, dem Kurzfilm Magazin der AG-Kurzfilm entstanden.
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In unserer heutigen Folge geht es um die Herausforderungen bei der Produktion eines Independentfilms. "The Woddafucka Thing" ist ein Independent-Langfilm, der beweist, dass eine leidenschaftliche Liebe fürs Filmschaffen auch mit wenig Geld beeindruckende Ergebnisse erzielen kann. 2023 kam er ins Kino und erfreute sein Publikum mit viel Humor und Satire in einer Gangster-Komödie, die in einen sozialkritischen Dialog geht und sich traut, dort hinzugehen, wo sich viele nicht hintrauen. Mit dem Regisseur Gianluca Vallero und der Hauptdarstellerin des Films, Dela Dabulamanzi, sprechen wir heute über den Weg, den ein Independent-Langfilm durchlaufen muss, um am Ende fertig zu werden. Auch wenn es, wie in diesem Fall, sechs Jahre gedauert hat.
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