Inside Austria

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Inside Austria episodes

  • Frank Stronach: Aufstieg und Fall eines Magnaten
    Auswanderer, Selfmade-Milliardär, Politiker. Und offenbar gibt es noch ein dunkles, bislang unentdecktes Kapitel im Leben von Frank Stronach

    Frank Stronach muss vor Gericht. Zehn Frauen beschuldigen den Austrokanadier unter anderem der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung. Die Vorwürfe gehen zum Teil bis in die 1980er zurück, einige der Übergriffe sollen erst vor wenigen Monaten stattgefunden haben. Am 8. Juli startet in Kanada der Prozess gegen Stronach.

    Der Selfmade-Milliardär gehört in Österreich wohl zu den kontroversesten Persönlichkeiten des Landes. Nicht erst seit Bekanntwerden der jüngsten Vorwürfe ist sein Name hier ebenso bekannt wie umstritten. Mit Anfang 20 wandert er von der Steiermark nach Kanada aus und gründet dort jenes Unternehmen, das über die Jahre zum Automobilweltkonzern Magna aufsteigt. Doch Frank Stronach ist nicht nur ein Automobil-Magnat. Er strebt auch nach Macht und Einfluss. Und versucht schließlich, die Politik in Österreich aufzumischen.

    In dieser Folge von "Inside Austria" wollen wir wissen, wer Frank Stronach ist und warum er in Österreich schon lange für Kopfschütteln sorgt. Und wir schauen auf die schweren Vorwürfe, die den Milliardär jetzt einholen.

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    37 min
  • Der Tag, an dem Österreichs Regierung fast zerbrach
    Ein Alleingang der Grünen bei einem Naturschutzgesetz hätte beinahe die Regierung gesprengt. Ist Türkis-Grün am Ende? Und was bleibt vom "Besten aus beiden Welten"?

    Am 17. Juni 2024 kommt es zum großen Knall. Die grüne Umweltministerin Leonore Gewessler hat im Ministerrat der EU für die hartumkämpfte Renaturierungsverordnung gestimmt – gegen den Willen des Koalitionspartners ÖVP. Ein kaltschnäuziges Manöver – auf das Kanzler Karl Nehammer mit wütender Hilflosigkeit reagiert.

    Vor fünf Jahren rauften sich Grüne und Volkspartei unter dem Slogan "Das Beste aus beiden Welten" zusammen. Jetzt, wo der Wahltermin Ende September feststeht, zeigt sich die tiefe Krise, in der das türkis-grüne Regierungsbündnis steckt, ganz offen. Es wird verbal hemmungslos aufeinander eingedroschen. Wer profitiert von der aktuellen Eskalation am meisten? Was bedeutet das Zerwürfnis für eine Regierungsbildung nach der Nationalratswahl? Und wie fällt die realpolitische Bilanz der ungewöhnlichen Koalition tatsächlich aus?

    In dieser Folge von "Inside Austria" rekonstruieren wir, wie ein Naturschutzgesetz beinahe die österreichische Regierung gesprengt hätte. Wir sprechen mit der Umweltministerin selbst über ihre Entscheidung. Und wir fragen, ob das Experiment einer Kooperation von Konservativen und Ökopartei mit der jüngsten Eskalation endgültig gescheitert ist.

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    35 min
  • Fußballikone Marko Arnautovic (2/2): Das Comeback
    Ein Schlüsselerlebnis verändert das Leben des Kultfußballers von Grund auf. Schafft er noch den großen Coup?

    Marko Arnautovic, das Enfant terrible des österreichischen Fußballs, sorgt als Anfang 20-Jähriger schon seit Jahren im europäischen Fußball für Aufsehen. Die einen lieben ihn aufgrund seiner kultigen und direkten Art, die anderen verzweifeln an seiner fehlenden Disziplin. Nach einer von Skandalen und Eskapaden geprägten Phase und sportlich eher semi-erfolgreichen Zeit bei Werder Bremen, steht die Frage im Raum: Schafft Arnautovic es, noch die Kurve zu kratzen? Kann er noch der Fußballer werden, den viele in ihm sehen? Oder führt ihn sein nächster Schritt zum vorzeitigen Ende seiner Karriere?

    In dieser Folge von "Inside Austria" erzählen wir den zweiten Teil der Geschichte eines Fußballrebellen. Nach einem Schlüsselereignis reißt sich Marko Arnautovic von seinem Skandal-Image los und setzt mit einer riskanten Entscheidung seine Karriere aufs Spiel.

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    42 min
  • Fußballikone Marko Arnautovic (1/2): Enfant terrible
    Als Jugendlicher wurde Marko Arnautovic von den Wiener Fußballvereinen als untrainierbar abgeschrieben. Wie der Problemkicker zur Kultfigur wurde

    Er gilt als einer der talentiertesten Fußballer, die Österreich je hatte. Bekannt wurde Marko Arnautovic in Österreich aber vor allem durch Skandale abseits des Fußballplatzes und Aussagen mit Kultcharakter. In den Käfigen Wiens lernte er einst jene Art der Ballbehandlung, die legendäre Profifußballer bis heute zum Staunen bringt. Docht seit er als Jugendlicher beim Floridsdorfer AC das erste Mal in einem Verein aufschlug, wurden ihm seine raue Art, sein überbordendes Selbstbewusstsein und seine Disziplinlosigkeit zum Verhängnis.

    Trotzdem schaffte es Marko Arnautovic, sich nicht nur im europäischen Fußball einen Namen als Ausnahmetalent zu machen, sondern sich durch seine Art auch in die Herzen der Österreicher und Österreicherinnen zu kicken. Bei der aktuellen Europameisterschaft steht er nun womöglich zum letzten Mal für Österreich auf dem Feld.

    In dieser Folge von "Inside Austria" erzählen wir den ersten Teil der Geschichte eines Fußballrebellen, der sich aus den Betonkäfigen eines Wiener Vorstadtbezirks in die höchsten Ligen des europäischen Fußballs gespielt hat. Es ist ein Weg zwischen Hoffnungsträger und Problemkicker, auf dem immer wieder die Frage auftaucht: Wird Marko Arnautovic als einer der größten Fußballer Österreichs in Erinnerung bleiben – oder scheitert er doch noch an sich selbst?

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    49 min
  • Österreichs umstrittene Asylpolitik
    Im EU-Wahlkampf pochen ÖVP und FPÖ auf einen strengen Asylkurs. Warum die österreichische Asylpolitik so umstritten ist und welche Rolle Österreich damit auf EU-Ebene einnimmt

    Es ist für die Österreicherinnen und Österreicher das entscheidende Thema bei der Europawahl am Sonntag: Migration. Genauer gesagt die irreguläre Migration, also Flucht und Asyl. Für eine Mehrheit ist sie das wichtigste Thema bei der EU-Wahl, das zeigt eine aktuelle Umfrage des STANDARD. Für 49 Prozent der Befragten steht der einheitliche Schutz der Außengrenzen an erster Stelle.

    Die rechtspopulistische FPÖ, die in den Hochrechnungen für die EU-Wahl in Österreich auf Platz eins liegt, setzt im Wahlkampf voll auf das Thema. Und auch die derzeitige Kanzlerpartei ÖVP versucht mit einem harten Asylkurs Wählerinnen und Wähler zu überzeugen. Zuletzt wurde etwa auch hierzulande über eine Abschiebung von Straftätern in das von den radikalislamischen Taliban geführte Afghanistan diskutiert.

    Aber: Wie viele Asylsuchende kommen tatsächlich nach Österreich? Was wird unternommen, um die Zahl zu senken, und welche Rolle nimmt Österreich innerhalb der europäischen Asylpolitik ein? In dieser Folge von "Inside Austria" beschäftigen wir uns mit der Flüchtlingsfrage in Österreich. Wir wollen wissen, ob das Asylsystem tatsächlich überlastet ist. Und wir fragen, warum es so schwierig ist, eine gemeinsame europäische Lösung für die anhaltenden Flucht- und Migrationsbewegungen zu finden.

    In der Folge erwähnt: Abgefangen, verschleppt, ausgesetzt

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    52 min
  • Harald Vilimsky: Österreichs bester Freund der AfD
    Rechtspopulisten in Europa lassen die AfD wegen NS-Relativierung fallen. Die FPÖ und deren EU-Spitzenkandidat Harald Vilimsky stehen weiter hinter ihr

    Kurz vor der Europawahl am 9. Juni gerät der Wahlkampf der AfD in Deutschland in Turbulenzen. Die Rechtsaußen-Parteien, mit denen die AfD bisher im Europaparlament saß, beenden die Zusammenarbeit, weil der AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah nicht nur unter Spionageverdacht steht, sondern auch in einem Interview die nationalsozialistische SS relativiert hat.

    Doch eine Partei stärkt der AfD weiterhin den Rücken: die FPÖ. Allen voran deren Spitzenkandidat für die EU-Wahl, Harald Vilimsky, will die Zusammenarbeit in Straßburg weiterführen. Wer ist der Mann, der offenbar um jeden Preis an der AfD festhalten will?

    In dieser Folge von Inside Austria schauen wir auf den Europa-Spitzenkandidaten der FPÖ, Harald Vilimsky. Wir zeigen seinen Weg ins Europaparlament und wie er dort in der AfD eine gleichgesinnte Partnerin findet. Und wir fragen, ob die Freundschaft zur AfD für die FPÖ noch zum Verhängnis wird.

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    42 min
  • Die brutale Welt der Wiener Schutzgeld-Teens
    Es klingt nach einer Mafiageschichte, doch die Gewaltakte einer Wiener Jugendbande sind real. Wer sind die Schutzgeld-Teens, und ist die kriminelle Gruppe ein Einzelfall?

    Im September 2023 explodiert in einem Handyshop in Wien-Meidling ein Molotowcocktail. Die Benzinbombe knallt gegen eine Wand neben der Theke, nur knapp vorbei am Besitzer des Geschäfts. Wenige Tage später erreicht den Mann ein Drohbrief mit einer Forderung von 25.000 Euro. Dahinter steckt eine Gruppe Jugendlicher, die sich selbst als "Schutzgeld Mafia" bezeichnet. Der Handyshopbesitzer ist nicht ihr einziges Opfer.

    Inzwischen sitzen die Jugendlichen zum Teil in Haft, am Wiener Straflandesgericht läuft ein Prozess gegen die Bande. Und der liefert Einblicke in eine düstere Parallelwelt junger Menschen, in der sich vieles um Einschüchterung und Gewalt dreht.

    In dieser Folge von "Inside Austria" erzählen wir die Geschichte der Schutzgeld-Teens aus Wien. Wir wollen wissen, wer diese Jugendlichen sind und was sie dazu bringt, wildfremde Menschen anzugreifen und zu erpressen. Wir fragen nach, ob die Meidlinger Gruppe ein Einzelfall ist – und wie kriminell Österreichs Jugend tatsächlich ist.

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    33 min
  • Der Fall Lena Schilling
    Schwere Vorwürfe gegen die EU-Spitzenkandidatin bringen die Wahlkampagne der Grünen ins Trudeln. Und sie bringen das Image der Partei ins Wanken

    Es ist der 12. April 2024. In Österreich setzt an diesem Tag eine junge Frau ihre Unterschrift auf eine Unterlassungserklärung. Sie verpflichtet sich, in Zukunft keine schädigenden Gerüchte mehr über eine Freundin und deren Mann zu verbreiten.

    Diese junge Frau, die das Dokument unterzeichnet, heißt Lena Schilling. Sie ist 23 Jahre alt und Spitzenkandidatin der österreichischen Grünen für die Europawahl. Die jüngste, die die Partei je hatte. Die große Hoffnung der grünen Partei.

    Doch das Bild von der jungen Vorzeigekandidatin bekommt Risse. Gegen Lena Schilling gibt es schwere Vorwürfe. Und der Fall mit der Unterlassungserklärung ist nur einer davon.

    Es geht um erfundene Liebesaffären und Belästigungsvorwürfe. Um mutmaßliche Lügen, die Existenzen von Personen gefährdet haben. Und es geht um eine Parteispitze, die für viele zu weit geht, um ihre Spitzenkandidatin zu verteidigen, und damit Gefahr läuft, ihre frauenpolitische Glaubwürdigkeit zu schädigen.

    In dieser Folge von Inside Austria rekonstruieren wir die weitreichenden Vorwürfe gegen die EU-Spitzenkandidatin der Grünen und was seit dem Bekanntwerden der Anschuldigungen geschehen ist.

    In dieser Folge zu hören: Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ, DER STANDARD), Katharina Mittelstaedt (Leitende Redakteurin Innenpolitik, DER STANDARD), Oona Kroisleitner (Ressortleiterin Chronik & Innenpolitik, DER STANDARD), Beate Hausbichler (Ressortleiterin DIE STANDARD), Veronika Bohrn Mena (Autorin, Aktivistin); Skript: Lucia Heisterkamp und Zsolt Wilhelm; Moderation: Lucia Heisterkamp und Zsolt Wilhelm; Redigat: Nana Siebert, Yasemin Yüksel; Produktion: Christoph Neuwirth

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    47 min
  • Wohin steuert Österreich?
    Geht aus der kommenden Nationalratswahl ein Kanzler Kickl hervor? Und wer kann noch für eine Überraschung sorgen?

    Bekommt Österreich nach den Nationalratswahlen im Herbst wirklich einen "Volkskanzler" Herbert Kickl? Was tun die anderen Parteien, um einen Rechtsruck zu verhindern? Und ist die Ampelregierung in Deutschland ein abschreckendes Beispiel für eine mögliche Dreierkoalition in Österreich?

    Über diese großen Fragen haben wir beim Journalismusfest in Innsbruck diskutiert und dabei unsere dritte Live-Folge aufgezeichnet. Auf dem Podium saßen Katharina Mittelstaedt, Innenpolitikredakteurin beim STANDARD und Robert Treichler, stellvertretender Chefredakteur beim "Profil" und Co-Autor einer neuen Biografie über Herbert Kickl.

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    55 min
  • Der Kampf der Omas gegen rechts
    Weil sie um die Demokratie in Österreich und Europa fürchten, gehen die Omas gegen rechts auf die Straße. Können sie den Rechtsruck stoppen?

    Als die ÖVP unter Sebastian Kurz 2017 eine Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ eingeht, entsteht in Österreich eine ungewöhnliche Protestbewegung: die Omas gegen rechts. Gegründet werden "die Omas" von der heute 76-jährigen Psychologin Monika Salzer. Sie erstellt im Herbst 2017 eine Facebook-Gruppe, bald darauf marschieren hunderte "Omas" auf Demonstrationen gegen die türkis-blaue Regierung. Und die Bewegung wächst immer weiter – auch über die Grenzen Österreichs.

    Mit schätzungsweise 30.000 Mitgliedern allein in Deutschland sind die Omas gegen rechts die derzeit wohl größte Frauenbewegung im deutschsprachigen Raum. In dieser Folge von "Inside Austria" wollen wir wissen, wer eigentlich diese Omas gegen rechts sind, wie die Bewegung so schnell gewachsen ist und wie erfolgreich "die Omas" in ihrem Kampf gegen den Rechtsruck in Österreich und Europa sind.

    In dieser Folge zu hören: Monika Salzer (Gründerin der Omas gegen rechts), Colette Schmidt (Innenpolitikredakteurin DER STANDARD); Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Sandra Sperber, Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth

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    37 min

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