Mitglied der Enquete-Kommission des Bundestages, Bundesverdienstkreuz-Trägerin und
Autorin des Buches „Weiß die KI, dass sie eigentlich nichts weiß?": Prof. Katharina
Zweig gehört zu den profiliertesten Stimmen, wenn es um die gesellschaftlichen Folgen
von Algorithmen geht. In dieser Folge von IT-Tacheles trifft ihre kritische Perspektive
auf die Praxis. Gemeinsam mit Benedikt Bonnmann, Vorstand Data and AI bei adesso, diskutiert sie, was GenAI kann und wo die Grenzen liegen.
Die beiden widmen sich Themen wie:
Wer haftet, wenn ein KI-Agent eine folgenreiche Entscheidung falsch trifft? Wie verändert sich eine Gesellschaft, die KI-Systemen vertraut, ohne zu verstehen, wie sie funktionieren? Treibt Europa gerade seine Abhängigkeit voran?Katharina Zweig vertritt eine klare Position: Zuverlässigkeit ist die einzige
Messgröße, die zählt. Im Gespräch erklärt sie, warum die Gleichsetzung von
Sprachmodellen mit denkender KI gefährlich ist, was ein Amazon-Experiment über die
Risiken autonomer Systeme lehrt und warum sie jeden verfügbaren Euro lieber in Kinder
und Jugendliche investieren würde als in weitere Sprachmodelle.
Haftung in der Grauzone: wer verantwortet, was Maschinen entscheidenDigitale Souveränität: Europas Abhängigkeit und die Frage der richtigen PrioritätenDer KI-Scout als Bürgerrecht: Kompetenz statt Kapital als gesellschaftliche AntwortEine Folge für alle, die GenAI nicht nur einsetzen, sondern auch einordnen wollen.
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