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Zusammen mit seinem Bruder Alexander ist Thomas Huber weltbekannt. Als Huberbuam sind sie in die absolute Elite der Kletterer aufgestiegen, haben die schwierigsten Berge der Welt erklommen. Thomas hat seit zwei Jahren den Jagdschein und nicht nur die Liebe zur Jagd, sondern vor allem für den Hund entdeckt. Im Juni wird er seinen zweiten BGS bekommen, nachdem er tragischerweise seinen ersten Bayrischen Gebirgsschweißhund durch einen Unfall verloren hat. Thomas gibt in dieser Folge Einblicke in seine Welt, die aus Bergsteigen und mittlerweile Jagd besteht. Interessant an dieser Entwicklung ist, dass er früher so seine Probleme mit Jägern hatte – und heute für gemeinsame Ziele wie etwa den Schutz des Gamswildes eintritt. Sozusagen als Kletterer für Kletterer...
Piet Beytell arbeitet als Naturschutzbeamter in seinem Heimatland Namibia. Im Gespräch mit Moderatorin Carolin erklärt der studierte Wildbiologe seine Arbeit als „Chief Conservation Scientist", die darin besteht, Tiere wie Elefanten, Löwen, Nashörner, Hyänen, Krokodile und andere zu erforschen und zu schützen. Aber auch das Thema Trophäenjagd spielt eine große Rolle in seiner Arbeit, denn Naturschutz kostet Geld und dies kann mit natürlich nachwachsenden Ressourcen – Wildtieren, also durch Trophäenjagd – finanziert werden. Piet Beytell erklärt, welche Rolle die Jagd für den Erhalt des Wildes spielt und gibt interessante Einblicke in die momentane Situation bestimmter Wildarten in Namibia und über seine Grenzen hinaus. So hat während Corona die Wilderei auf Spitzmaulnashörner deutlich zugenommen. Aber die Zahl der Elefanten ist erheblich gestiegen, so sehr, dass es in Teilen Namibias zu Problemen kommt. Warum diese Arten ohne jagdliche Nutzung verloren wären, kann der Wissenschaftler aus seinen Forschungsergebnissen und seiner täglichen Arbeit heraus erklären.
Peter Dafner hat in den vergangenen drei Jahrzehnten in elf afrikanischen Ländern gejagt. Insbesondere Tansania hat der deutschstämmige Berufsjäger intensiv bejagt und viele Gäste geführt. In dieser Episode spricht er mit Moderatorin Carolin über die Afrikajagd im Allgemeinen, über kuriose Dinge und darüber, wie sich die beiden vergangenen Jahre durch Corona verändert haben. Und über die nie endende Leidenschaft für Büffel und Löwen – und Afrika schlechthin.
Bernd Kamphuis ist das Herz und die Seele des Jagdzeit Magazins. In der letzten Ausgabe des Jagdzeit Podcasts 2022 blickt der Chefredakteur zurück auf das vergangene Jahr und gibt auch sehr private Einblicke in seine Gedankenwelt, seinen Werdegang und was ihn bewegt, umtreibt und motiviert. Er teilt in dieser finalen Episode sehr traurige, aber auch sehr lustige Momente. Außerdem verrät er, was sich im kommenden Jahr – auch im Podcast – ändern wird.
Das Engagement von Philipp Harmer in Sachen Jagd könnte kaum größer sein. Als Präsident des CIC, des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd, muss er sich jedoch auch mit vielen negativen Entwicklungen auseinandersetzen. So ist zum Beispiel jüngst die Bundesrepublik Deutschland aus dem CIC ausgetreten. Was der Hintergrund ist und wie der CIC auf vielen Ebenen daran arbeitet, die Jagd langfristig zu sichern, darüber spricht Harmer in dieser spannenden Episode mit Jagdzeit-Moderatorin Carolin. Und auch darüber, warum er dieses kostspielige und zeitraubende Ehrenamt letztlich wirklich gerne ausübt!
Aller Anfang ist schwer… Für kaum jemandes Karriere trifft das vielleicht mehr zu, als für die des Graveurs Ritchi Maier. „Nehmen Sie den von der Schule!“, rieten die Ausbilder noch seinem Vater. Doch das anfänglich tief verborgene Talent des jungen Mannes bahnte sich seinen Weg und wurde immer sichtbarer. Heute ist Ritchi Maier nicht nur ein herausragender Graveur, sondern auch ein „Scrimshaw“ Künstler von Weltruf. Und seine Arbeitswelt hat sich spannend entwickelt, denn es sind nicht mehr ausschließlich Gewehre und Messer, die Maier heute graviert. Seine filigranen Arbeiten werden von Kunden weltweit nachgefragt. Wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist, was Schamanen mit seiner Arbeit zu tun haben, erklärt der überaus sympathische Ritchi Maier in dieser Episode.
Alena Steinbach ist ein Nordlicht, das es in die Pfalz verschlagen hat. Die gebürtige Hamburgerin hat ein jagdliches Online-Magazin gegründet und einige Jahre geleitet. Bekannt geworden ist sie aber vor allem durch ihre Auftritte in überregionalen Medien, sowohl im Print, als auch im Fernsehen, wo sie pro Jagd auftritt. Von ihren zahlreichen Erlebnissen – und warum sie heute keine Erlegerfotos mehr postet – davon berichtet die sympathische Power-Frau in dieser Episode.
Für Markus Sämmer spielt bei der Jagd die Kulinarik eine wichtige Rolle. Denn Kulinarik hat viel mit Weidgerechtigkeit zu tun – sie hört nicht nach dem Schuss auf, sondern geht nahtlos weiter. Grundsätzlich hat das Thema Wildbret für Sämmer immense Bedeutung und darüber berichtet er auch auf seinem Instagram-Kanal „emmyventures“, dem 25.000 Menschen folgen. Sämmer war in der Münchener Spitzengastronomie tätig, ist ein Jahr um die Welt getourt und betreibt heute eine Catering-Firma am Ammersee. Er hat mehrere Bücher in der „Great Outdoors“-Reihe veröffentlicht – und sein neues Werk „Into the Wild“ wird unter den Jagdzeit-Abonnenten verlost.
Der Südtiroler Markus Moling hat Theologie und Philosophie studiert, wurde zum Priester geweiht und hat in mehreren Pfarreien gearbeitet. Moling ist mit der Jagd aufgewachsen und begeisterter Ornithologe. In seinem Buch mit dem Titel „Wie wir jagen wollen – Ethische Überlegungen im Umgang mit Wildtieren“ beschäftigt er sich mit den Grundfragen des Jagens – etwa, ob man Tiere töten darf – und darüber, wie wir Jäger mit den Geschöpfen Gottes umgehen. Das Gespräch zwischen Moderatorin Carolin Binder und Prof. Moling wird zu einer interessanten, jagdethischen Reflexion, wo Moling interessante Argumente für das Jagen bringt. Denn er selbst ist kein Jäger.
Dries van Coller hat zum schwierigst möglichen Zeitpunkt die Präsidentschaft des südafrikanischen Berufsjägerverbandes PHASA übernommen. Die ganze Welt schaute auf das Thema Löwenjagd – und Südafrika wurde an den Pranger gestellt für die Praxis mancher Anbieter, Löwen im Gatter schießen zu lassen. Dies hat mit Jagd tatsächlich nichts zu tun(!), wird aber in der Öffentlichkeit gleichgesetzt mit „Trophäenjagd in Afrika“. Dass das Thema komplex und durchaus schwierig ist, legt Dries van Coller in diesem Podcast dar. Er gibt spannende Einblicke ins südafrikanische System und wartet mit wichtigen Fakten auf, die zeigen, warum er für die Jagd, nicht nur in Südafrika, sondern letztlich weltweit, kämpft.
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