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Kai-Uwe Denker ist ein weltweit bekannter Berufsjäger aus Namibia. Bekannt geworden durch seine puristischen Jagden, vor allem auf Elefanten im Buschmannland sowie seine Bücher über die Jagd in Afrika, war und ist der charismatische Berufsjäger auch ein Vordenker in Sachen Trophäenjagd. Das von ihm und Kollegen erschaffene "Erongo Verzeichnis für afrikanisches Jagdwild" ist nicht nur ein flammendes Plädoyer für nachhaltige Jagd, sondern vor allem eines für die Bewahrung von Natur und intakten Lebensräumen. Denn dabei kann eine ökologisch ausgerichtete Jagd eine extrem wichtige Rolle spielen.
Greyling van der Merwe arbeitet in Kamerun im Wildschutz für die Jagdfirma Mayo Oldiri, die dort einige Jagdblöcke hat. Um nachhaltig jagen zu können, muss aktiv gegen Wilderer vorgegangen werden. Und da kommt der Soldat ins Spiel: Greyling hat einen militärischen Hintergrund, war fünf Jahre in der Französischen Fremdenlegion und ist heute verantwortlich für eine Truppe von Männern, die täglich gegen Wilderer ausrückt. Wie das im täglichen Einsatz aussieht und wie gefährlich diese harte Arbeit ist, das verrät Greyling in dieser spannenden Episode. Und er erklärt, warum es ohne zahlende Jagdgäste keine Wildtiere in den Gebieten gäbe, die er mit seiner Anti Poaching-Einheit schützt.
Alessandra und Philipp plaudern mit Moderatorin Caro darüber, wie ihr Leben zurzeit verläuft und berichten davon, welche Rolle die Jagd bei ihnen spielt. In dieser Episode erzählen die beiden außerdem von ihrer Passion für das Fischen mit der Fliege und der Schleppjagd hoch zu Ross sowie der neu entdeckten Faszination fürs Luftgewehrschießen. Wir erfahren auch, wie der Dachs ins Familienwappen gekommen ist – und welche jagdlichen Träume es noch gibt...
René Winkler ist passionierter Jäger und Falkner und arbeitet als Tierpfleger im Wildpark Poing bei München. Einen großen Anteil seiner Arbeit nehmen Vorführungen mit Greifvögeln sowie die Arbeit mit den Wölfen des Wildparks ein. Seit mittlerweile acht Jahren arbeitet Winkler sehr eng mit den Tieren zusammen, füttert sie per Hand und lernt viel über ihr Sozialverhalten. Trotz aller Verbundenheit zu den Wölfen romantisiert er die Tiere nicht, auch den zukünftigen Umgang mit den wilden Wölfen schätzt er realistisch ein. Es sind sympathische, spannende Einblicke in das Leben eines jagenden Tierpflegers, die unsere Moderatorin Carolin mit ihrem Gast kreiert.
Im Fall Max Götzfried ist der Apfel wirklich nicht weit vom Stamm gefallen, denn schon sein Vater Roderich war Jurist – und vor allem ein hochpassionierter Jäger. Bekannt geworden ist Max unter anderem durch seine unkonventionelle Art des Pirschens, denn da blieb die Hose manches Mal spontan am Ackerrand liegen, damit es im Weizen keine störenden Abstreifgeräusche der Halme gab, wenn es nah an die Sauen heranging. Mit viel praktischer Erfahrung, aber vor allem auch mit reichlich Humor und Selbstironie berichtet Max Götzfried in dieser Episode aus seinem bunten jagdlichen Leben, von heimischen und fernen Saujagden. Und vom Plan eines eigenen Buches!
Michael Schneider ist Berufsjäger in Britisch-Kolumbien und hat ein einzigartiges Projekt gestartet, um junge Indigene auszubilden und ihnen eine Perspektive für ihr Leben zu geben. Sie lernen alles, was man braucht, um in einem Jagdunternehmen zu arbeiten. Und dies macht mittlerweile auch in anderen Stämmen der First Nations Schule. Schneider berichtet zudem, wie sich die Situation um die Jagd auf Grizzlybären entwickelt und gibt hilfreiche Tipps, worauf man achten sollte, wenn man eine Jagd in Kanada buchen möchte.
Matthias Kruse, Chefredakteur vom Rheinisch-Westfälischen Jäger, setzt sich für die Belange der Jagd ein. In Deutschland wie auch im Ausland. Kruse ist ein lautstarker Kritiker von unsauberen Jagdpraktiken und jagdlichen Auswüchsen, die zum Beispiel auf der Messe Jagd&Hund in Dortmund angeboten wurden. Da Kruse die Messe aktiv berät, hat er dafür gesorgt, dass in Dortmund keine Aussteller mehr Jagden auf „Canned Lions“ anbieten. Warum er diesen Kampf für ehrliche und nachhaltige Jagden führt, und warum er sich seit zehn Jahren für das „Erongo Verzeichnis für afrikanisches Jagdwild“ einsetzt, das verrät er in dieser Episode.
Ein Leben voller unerwarteter Wendungen hat Simon Camastral zu der Tätigkeit geführt, der er heute nachgeht: Er begleitet weltweit Jäger auf deren Reisen. So wurde aus dem gelernten Büchsenmacher und Wildhüter in Graubünden der „Zwangsabenteurer“ Simon Camastral, dessen liebstes Wild das Wild der Berge ist. Besonders intensiv war seine Zeit in Neuseeland, aber auch etliche andere internationale Destinationen kennt er wie seine Westentasche. Wovon seine Jagdgäste natürlich profitieren. Und so kann Camastral von Abenteuern aus aller Herren Länder berichten. Aber auch davon, dass nicht alles Gold ist, was glänzt...
In diesem Gespräch erzählt Axel Cramer, seit 2021 NAPHA-Präsident, von den vielfältigen Tätigkeiten des namibischen Berufsjägerverbandes. Cramer erklärt anschaulich, welch große Rolle das Thema Jagd in Namibia spielt und wie weit es in die Gesellschaft dringt. Und er kann interessante Zahlen vorweisen. Ein Beispiel: drei Prozent der Touristen, die Namibia besuchen, sind Jäger. Diese drei Prozent bringen 20 Prozent des gesamten durch Tourismus erwirtschafteten Geldes. Aber zu Zeiten von Corona, dem Krieg in der Ukraine und drohenden Trophäenimportverboten bläst der internationalen Jagd der Wind hart ins Gesicht. Warum Cramer trotzdem positiv in die Zukunft blickt, das erfahren Sie in dieser neuer Episode des Jagdzeit-Podcasts.
Deutschlands erfolgreichster Jagdbuchautor hat sein Leben der Jagd gewidmet. So sehr er auch seiner Heimat verbunden ist, so zog und zieht es ihn noch heute in die weite Welt. Unzählige Reisen führten ihn in aller Herren Länder, oft nach Russland und nach Afrika. Harlings Einstellung zu Jagd und Wild war dabei immer geprägt von einem Minimum an Technik, selektiver Jagd, Abenteuerlust und der Erwartung, dass das Wild in der Nacht seine Ruhe haben müsse. Und auch wenn Harling die Jagd noch immer liebt und das halbe Jahr in seinem niedersächsischen Heimatrevier verbringt und die andere Hälfte in fernen Gefilden, so sehr hadert er doch mit den modernen Zeiten, mit fehlender Qualifikation und Identifikation mancher heutiger Jäger zu Jagd und Wild.
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