Keine Angst vor der Angst

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Keine Angst vor der Angst episodes

  • Angsterkrankungen bei Männern
    Ein offenes Gespräch über Männlichkeitsbilder, den ersten Schritt zur Hilfe – und warum Hilfe holen kein Versagen ist..

    Über Angst zu sprechen, fällt Männern oft noch schwerer als Frauen. Dabei leiden Millionen von Männern an Angsterkrankungen, viele davon allein und ohne Hilfe. Warum schweigen so viele? Wie tarnt sich Angst hinter Gereiztheit, Rückzug oder Dauerstress? Und was braucht es, damit Männer ihr Schweigen brechen? Ein offenes Gespräch über Männlichkeitsbilder, den ersten Schritt zur Hilfe – und warum Hilfe holen kein Versagen ist, sondern Mut.

    Gast (Experte): Alexander Tiesenhausen, Psychologe und Coach

    Gast (Betroffener): Lukas Spenger
    Moderation: Maria Stradner
    Podcast: Keine Angst vor der Angst – sponsored by LASEA

    In dieser Folge sprechen wir über:

    • Warum das Wort „Angst“ Männern oft schwerer über die Lippen kommt

    • Lukas’ Weg: wie sich seine Angst zuerst wie ein grippaler Infekt anfühlte – und in Panikattacken kippte
    • Ein offenes Elternhaus als Rückhalt – und warum das leider die Ausnahme ist
    • Warum Angststörungen bei Frauen häufiger diagnostiziert werden – und was wirklich dahintersteckt
    • Wie sich Angst bei Männern „tarnt“: Gereiztheit, Aggression, Rückzug, Alkohol, Überarbeitung
    • Das Bild des „starken Mannes“ – und welche Glaubenssätze Männer am Hilfesuchen hindern
    • Leidensdruck und Umfeld: die zwei häufigsten Auslöser, doch Hilfe zu holen
    • Der logisch-kognitive Zugang: Biofeedback und körperliche Werte „schwarz auf weiß“
    • Sozialisation: welche Gefühle Buben und Mädchen schon früh „erlaubt“ sind
    • Mentale Gesundheit als Trend – Chancen und Schattenseiten zwischen TikTok-Selbstdiagnose und echter Erkrankung
    • 40 plus und Hasskommentare: wer mit dem Thema kaum erreichbar bleibt
    • Freiwilligkeit als Basis jeder Therapie – warum man niemanden zwingen kann
    • Reframing: Um Hilfe bitten ist nichts Schwaches, sondern etwas Mutiges

    Zum Mitnehmen:

    • Bei Männern zeigt sich Angst oft über den Körper oder über Erschöpfung, Gereiztheit und Konzentrationsprobleme – das eigentliche Thema liegt häufig jahrelang darunter.

    • Männer haben nicht seltener Angst – sie suchen seltener Hilfe, und gängige diagnostische Werkzeuge erfassen „untypische“ Symptome schlechter.
    • Ein logisch-kognitiver, datenbasierter Zugang (z. B. Biofeedback) kann den Einstieg erleichtern – viele Männer können mit Mess- und Steuerbarem mehr anfangen als mit dem reinen Über-Gefühle-Sprechen.
    • Man kann niemanden in eine Therapie zwingen – echte Veränderung braucht Freiwilligkeit. Hilfreich ist Präsenz statt Druck: „Ich bin da, ich höre dir zu, ich nehme dich ernst.“
    • Vorbilder, die offen über ihre Geschichte sprechen, senken die Hürde für andere.
    Aus dem Gespräch:
    „Um Hilfe zu fragen ist nichts Schwaches, sondern etwas mega Mutiges.“
    „Nicht jede Träne ist gleich eine Depression.“ – Lucas über die Schattenseite der Trend-Debatte
    „Männliche Freundschaften sind oft so, dass man gemeinsam etwas tut – aber man sitzt sich nicht gegenüber und spricht über Gefühle.“

    Links & Ressourcen:

    • LASEA: https://www.schwabe.at/lasea/

    • Psychotherapeut:innen-Suche Österreich: www.psychotherapie.at
    • Telefonseelsorge Österreich: 142 (kostenlos, rund um die Uhr)
    • Männernotruf: https://maennernotruf.at/
    • Alexander Tiesenhausen: https://www.psycho.or.at/ und [https://www.tiktok.com/@diepraxis_graz] (https://www.tiktok.com/@diepraxis_graz))

    30 min
  • Angehörige – Mitfühlen, ohne mitzuleiden
    Wie Freunde und Familie Betroffene von Angsterkrankungen begleiten können, ohne sich selbst zu verlieren.

    Moderation: Maria Stradner

    Zu Gast: Dr. Sophia Reul, psychologische Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin
    Zu Gast: Nicole Prettenhofer, die ihre Tochter Lea seit Jahren durch eine Angststörung begleitet

    Worum geht es in dieser Folge?

    Nicole erzählt offen von einem schleichenden Prozess: erste Anzeichen schon in der Volksschule, Kurzatmigkeit und Panikattacken vor allem im Schulalltag – und eine Diagnose, die erst Jahre später für Klarheit sorgte. Sie spricht über die Gratwanderung als Mutter mit psychosozialem Beruf, über die Frage „Trage ich Schuld?“ und darüber, wie wichtig es war, irgendwann auch selbst Hilfe anzunehmen.
    Dr. Sophia Reul ordnet das fachlich ein: Warum Angststörungen von außen so schwer zu begreifen sind, was „Mitfühlen, ohne mitzuleiden“ eigentlich bedeutet, welche Rolle Vermeidung und Schutzreflexe spielen – und warum es für Angehörige nie „zu früh“ ist, sich Unterstützung zu holen.

    In dieser Folge sprechen wir über:

    • Wie eine Angststörung beginnt – oft schleichend und schwer einzuordnen

    • Warum Außenstehende Angststörungen so schwer nachvollziehen können
    • „Mitfühlen, ohne mitzuleiden“ – wie man im Gefühl bleibt und trotzdem den Kopf behält
    • Die „Löwenmama“-Falle: Wenn Fürsorge zur Vermeidungsförderung wird
    • Die Schuldfrage – und der Weg zu „Ich bin nicht schuld“
    • Selbstfürsorge für Angehörige: warum sie so wichtig und gleichzeitig so schwer ist
    • Was hilft, wenn Betroffene (noch) keine Hilfe annehmen wollen
    • Was eine Diagnose entlasten – und was sie auch verstellen kann
    • Finanzielle Unterstützung und Anlaufstellen für Familien
    • Wie aus einer Krise auch ein Stück Zusammenwachsen werden kann

    Gedanken, die in Erinnerung bleiben

    „Geh aus deiner Komfortzone hinaus.“ – Dieser Satz ihrer Tochter Lea hat Nicole überhaupt erst dazu gebracht, sich ihren eigenen Ängsten zu stellen und im Podcast zu sprechen.

    Mitfühlen heißt mitschwingen, ohne den Kopf zu verlieren. Der entscheidende Unterschied ist, nicht aufzuhören zu denken – ins Gefühl mitzugehen, aber auch wieder herauszufinden.

    Es gibt kein „zu früh“, um sich Hilfe zu holen. Wer das System früh öffnet und etwas Drittes von außen hereinholt, schafft Bewegung in festgefahrene Dynamiken.

    Druck bringt nichts. Veränderung muss aus eigener Motivation kommen – mit gutem Beispiel voranzugehen wirkt oft mehr als jeder Appell.

    Nicht zu streng mit sich selbst sein: „Ich bin keine schlechte Mutter, weil mein Kind eine Angststörung hat.“ Man kann begleiten, Halt geben und das Gefühl vermitteln, richtig zu sein – so, wie man ist.

    Links & Ressourcen

    • https://www.schwabe.at/lasea/

    • Psychotherapeut:innen-Suche Österreich: https://www.psychotherapie.at/
    • Hotline für Essstörungen (anonym & kostenlos, für Betroffene und Angehörige): 0800 20 11 20, Mo–Do 12–17 Uhr – [email protected]
    • Telefonseelsorge Österreich: 142 (rund um die Uhr, kostenlos)
    • Rat auf Draht (für Kinder, Jugendliche & Bezugspersonen): 147 (rund um die Uhr, kostenlos)

    Wenn euch diese Folge geholfen hat, teilt sie – vielleicht ist da jemand in eurem Leben, der genau das jetzt braucht. Bis zur nächsten Folge!

    32 min
  • Hochsensibel: Zu viel von allem? Wenn Wahrnehmung und Angst sich begegnen
    Hochsensibilität, ADHS und Angst – was dahintersteckt und wie man lernt, gut mit sich umzugehen

    Manche Menschen nehmen Geräusche intensiver wahr, fühlen Stimmungen tiefer und sind schneller erschöpft als andere. Sind sie „zu viel"? Oder einfach anders verdrahtet?

    In dieser Folge sprechen wir über Hochsensibilität – ein Begriff, der gerade in den sozialen Medien allgegenwärtig ist, aber medizinisch nicht klar definiert ist. Was steckt wirklich dahinter? Und welche Rolle spielen ADHS, Reizüberflutung und Angst dabei?

    Zu Gast sind:

    • Birgit Wieser, Psychologin, Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie und Supervisorin mit Schwerpunkt ADHS
    • Daniela, die offen über ihre persönlichen Erfahrungen mit hoher Sensibilität und Angst spricht
    • In dieser Folge erfährst du:

      • Was Hochsensibilität wirklich bedeutet – und was sie nicht ist
      • Warum rund 20 % der Bevölkerung betroffen sein sollen, aber viele es nie einordnen
      • Wie ADHS sich im Erwachsenenalter „versteckt" – und warum besonders Frauen oft übersehen werden
      • Warum Angst manchmal nur das Symptom ist – und etwas ganz anderes dahintersteckt
      • Wie Daniela gelernt hat, auf ihre Bedürfnisse zu hören, statt einfach durchzuhalten
      • Ab wann es sinnvoll ist, sich professionelle Hilfe zu holen
      • Die wichtigste Botschaft dieser Folge:

        Hochsensibilität ist keine Schwäche – sondern ein fein eingestelltes Nervensystem mit besonderen Bedürfnissen. Wer lernt, damit umzugehen, kann daraus eine echte Stärke machen.

        Ihr habt euch in dieser Folge wiedererkannt? Dann denkt daran: Ihr seid nicht allein. Es gibt Erklärungen – und vor allem Unterstützung.

        35 min
      • Panikattacken meistern – Selbsthilfe und Alltagstipps
        Panikattacken treten häufig plötzlich auf und können beängstigend sein. Viele Betroffene fühlen sich in solchen Momenten ausgeliefert oder hilflos. In dieser Folge von "Keine Angst vor der Angst" sprechen wir darüber, was in Akutsituationen hilft und wie der Alltag trotz Panikattacken bewältigt werden kann.
        Gastgeberin Marie hat dazu zwei Gesprächspartnerinnen eingeladen: Caroline, die aus eigener Erfahrung berichtet, und Nina Baumgartner, Psychotherapeutin mit Schwerpunkt auf Angststörungen.
        Inhalt dieser Folge:
        • Konkrete Soforthilfe-Methoden für akute Panikattacken
        • Atemtechniken und andere Strategien zur Selbstberuhigung
        • Wie der Kreislauf der „Angst vor der Angst“ durchbrochen werden kann
        • Panikattacken im Alltag: Herausforderungen im Beruf, in Beziehungen und im sozialen Umfeld
        • Rückzug vermeiden: Was Betroffene aktiv tun können
        • Unterstützungsmöglichkeiten durch Angehörige, Freundeskreis und Kolleginnen und Kollegen
        Diese Folge richtet sich an:
        Menschen mit Panikattacken, Angehörige, Bezugspersonen – und alle, die mehr über den Umgang mit Angst im Alltag erfahren möchten.
        Wenn dir diese Folge gefallen hat, freuen wir uns über ein Abo, eine Bewertung und das Teilen mit Menschen, denen sie helfen könnte.
        39 min
      • FOMO - Fear of Missing Out: So überwindest du die Angst, etwas zu verpassen

        In dieser Folge von "Keine Angst vor der Angst" tauchen wir tief in ein Thema ein, das viele von uns beschäftigt: FOMO – die „Fear of Missing Out“. Die Angst, etwas zu verpassen, sei es ein Event oder ein Trend, kann großen Einfluss auf unser Leben haben. Gemeinsam mit ihren Gästen spricht Maria Stradner darüber, was hinter FOMO steckt, wie sie unser Leben beeinflusst und vor allem, wie wir lernen können, besser damit umzugehen.

        Die Gäste:

        Birgit Wieser – Psychotherapeutin, sie erläutert die Hintergründe und psychologischen Auswirkungen von FOMO.
        Sarah Blum – Betroffene, die ihre persönlichen Erfahrungen mit FOMO teilt und erzählt, wie sie es geschafft hat, diese Angst zu überwinden.

        Inhalt der Folge:

        Was ist FOMO?
        • Psychologische Erklärung: Warum entsteht FOMO und welche Rolle spielen soziale Medien?
        • Verzerrte Wahrnehmung durch Highlight-Reels auf Instagram & Co.
        • Persönliche Erfahrungen von Sarah: Wann und wie FOMO in ihrem Leben zum Problem wurde.

        Auswirkungen von FOMO auf die mentale Gesundheit:

        • Typische Folgen: Stress, Unzufriedenheit, mögliche psychische Probleme.
        • Gibt es Lebensphasen, in denen FOMO besonders stark auftritt?
        • Persönliche Geschichten: Wie FOMO Beziehungen, Arbeit und das eigene Wohlbefinden beeinflussen kann.

        Tipps und Techniken gegen FOMO:

        • Birgit Wieser erklärt: Wie können wir FOMO loswerden?
        • Digital Detox: Macht es Sinn, sich bewusst von Social Media zu distanzieren?
        • Reframing: Wie wir unsere Denkweise verändern können, um entspannter mit FOMO umzugehen.
        • Sarahs Erfolgsstrategie: Was ihr geholfen hat, besser loszulassen.

        Abschlusstipps unserer Gäste:

        • Persönliche Ratschläge von Birgit und Sarah, wie man lernt, mit FOMO umzugehen und den Fokus auf das eigene Leben zu lenken.

        Höre jetzt rein:

        FOMO muss unser Leben nicht bestimmen. Mit den richtigen Techniken und einem bewussteren Umgang mit sozialen Medien können wir die Angst, etwas zu verpassen, in den Griff bekommen.

        🎧 Jetzt auf allen Plattformen verfügbar: Spotify | Apple Podcasts | Amazon Music

        Danke fürs Zuhören – bis zur nächsten Folge! 😊

        29 min
      • Angst vor Ablehnung | Wie soziale Angst unser Verhalten prägt

        In dieser Kurzfolge von „Keine Angst vor der Angst“ spricht Marie über die Angst vor Ablehnung und die sozialen Ängste, die viele Menschen begleiten. Was macht diese Angst so stark und wie beeinflusst sie unser Verhalten? Marie erklärt, warum uns soziale Akzeptanz so wichtig ist, woher die Angst vor Ablehnung kommt und wie sie sich auf unser Verhalten auswirkt. Sie gibt auch hilfreiche Tipps, wie wir lernen können, selbstbewusster und authentischer aufzutreten, ohne von der Angst vor Ablehnung eingeschränkt zu werden.

        Wichtige Inhalte:

        • Soziale Angst und Ablehnung: Warum soziale Ängste so stark sind und wie sie uns dazu bringen, uns anzupassen oder zu verstellen.
        • Typische Verhaltensweisen bei sozialer Angst: Von Vermeidung bis Perfektionismus – Marie beschreibt, wie soziale Angst unser Verhalten beeinflusst und uns daran hindern kann, authentisch zu leben.
        • Häufige Ursachen: Erfahrungen wie Mobbing, Kritik oder das Gefühl, nicht dazuzugehören, können die Angst vor Ablehnung verstärken. Diese Angst ist normal, wird aber problematisch, wenn sie uns davon abhält, das Leben nach unseren Wünschen zu gestalten.
        • Tipps zum Umgang mit sozialer Angst: Strategien wie realistischere Gedanken, Selbstakzeptanz, kleine Herausforderungen und das Setzen von Grenzen helfen dabei, die Angst vor Ablehnung zu reduzieren und selbstbewusster aufzutreten.

        Tipps für den Umgang mit sozialer Angst:

        1. Realistische Gedanken entwickeln: Hinterfrage, ob deine Ängste realistisch sind oder ob du das Schlimmste erwartest.
        2. Selbstakzeptanz stärken: Fehler und Schwächen gehören zum Leben. Niemand kann von allen gemocht werden.
        3. Kleine Schritte machen: Setze dich bewusst kleinen sozialen Herausforderungen aus, um dein Selbstvertrauen zu stärken.
        4. Grenzen setzen lernen: Es ist okay, „nein“ zu sagen und für dich selbst einzustehen – achte darauf, welche Beziehungen wirklich wertvoll sind.
        5. Links und Ressourcen:

          • Weitere Infos zu sozialer Angst und wie du deine Selbstakzeptanz stärken kannst: https://keineangst.schwabe.at/
          Abonniere den Podcast: Hat dir die Folge gefallen? Abonniere „Keine Angst vor der Angst“, um keine weiteren Tipps und Themen rund um Ängste und psychische Gesundheit zu verpassen! Finde uns auf Spotify, Apple Podcasts und allen anderen gängigen Plattformen.

          6 min
        6. Wenn der Körper auf Alarm schaltet | Körperliche Symptome von Angst

          In dieser Kurzfolge von „Keine Angst vor der Angst“ spricht Marie darüber, was passiert, wenn die Angst die Kontrolle übernimmt und sich körperlich bemerkbar macht. Viele kennen die Symptome – Herzrasen, Zittern, Atemnot – aber wissen nicht immer, dass diese Reaktionen eigentlich nur Schutzmechanismen unseres Körpers sind. Marie erklärt, warum unser Körper in den „Alarmmodus“ schaltet und wie wir lernen können, die körperlichen Symptome besser zu verstehen und damit umzugehen.

          Wichtige Inhalte:

          • Der Alarmmodus im Körper: Der Körper reagiert bei Angst auf vermeintliche Gefahren wie früher bei echten Bedrohungen und schaltet in die „Kampf-oder-Flucht-Reaktion“.
          • Typische Symptome von Angst: Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Schwindel, Atemnot – Marie erklärt, warum diese Symptome auftreten und wie sie durch die Stressreaktion verursacht werden.
          • Der Teufelskreis der Angst: Körperliche Symptome lösen oft noch mehr Angst aus, was die Symptome verstärken kann. Marie zeigt, wie man aus diesem Kreislauf ausbrechen kann.
          • Praktische Tipps: Tiefes Atmen, Achtsamkeitsübungen und Bewegung sind wertvolle Mittel, um den Körper zu beruhigen und die Alarmreaktion zu reduzieren.

          Tipps zur Beruhigung:

          1. Tief durchatmen: Langsame Atemzüge beruhigen den Körper und helfen, die Panikreaktion abzuschwächen.
          2. Achtsamkeit und Erdung: Sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und den Körper zu spüren hilft, den Fokus von der Angst abzulenken.
          3. Bewegung: Ein Spaziergang oder leichte Bewegung können die überschüssige Energie abbauen.
          4. Selbstmitgefühl entwickeln: Akzeptiere deine körperlichen Reaktionen als normal und verurteile dich nicht dafür.
          5. Links und Ressourcen:

            • Weitere Infos und Übungen zum Umgang mit körperlichen Symptomen: https://keineangst.schwabe.at/

            Abonniere den Podcast: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere „Keine Angst vor der Angst“ und verpasse keine neuen Tipps und Themen rund um Angst und psychische Gesundheit. Zu finden auf Spotify, Apple Podcasts und allen anderen Plattformen.

            6 min
          6. Angst und Trauma | Wie vergangene Erlebnisse unsere Gegenwart beeinflussen

            In dieser Kurzfolge von „Keine Angst vor der Angst“ taucht Maria in das Thema Trauma und seine Auswirkungen auf unser heutiges Leben ein. Was passiert, wenn vergangene Erlebnisse so stark in unser Unterbewusstsein eingreifen, dass sie uns auch Jahre später noch ängstlich und unsicher machen? Marie erklärt, wie Traumata unser Verhalten beeinflussen können, ohne dass wir uns dessen immer bewusst sind, und welche ersten Schritte wir zur Verarbeitung unternehmen können. Von der Selbstannahme bis zu professionellen Therapien wie EMDR – diese Folge zeigt, dass es Wege gibt, trotz traumatischer Erlebnisse mehr innere Sicherheit und Kontrolle zu gewinnen.

            Höhepunkte:

            • Definition von Trauma: Was genau ist ein Trauma, und welche Arten von Erlebnissen können es auslösen?
            • Auswirkungen auf die Gegenwart: Wie das Gehirn eine „Alarmanlage“ einrichtet, die uns auch später noch stressen kann, und warum manche Situationen alte Ängste triggern.
            • Hilfsmöglichkeiten und Selbstfürsorge: Von Selbstmitgefühl über Traumatherapie bis hin zu EMDR – wie wir durch verschiedene Ansätze alte Wunden heilen und neuen Mut schöpfen können.

            Wichtige Tipps aus der Folge:

            1. Selbstmitgefühl entwickeln: Anerkennen, dass vergangene Erlebnisse Einfluss auf unser Verhalten haben können und dass das okay ist.
            2. Therapieformen wie EMDR ausprobieren: EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) kann dabei helfen, die emotionale Belastung traumatischer Erinnerungen zu verringern.
            3. Achtsamkeit und Atemübungen: Diese Techniken bieten im Alltag eine wertvolle Hilfe, um Ängste zu beruhigen und im Moment zu bleiben.
            4. Links und Ressourcen:

              • Mehr zu EMDR und anderen Traumatherapien: https://keineangst.schwabe.at/
              Abonniere uns: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere „Keine Angst vor der Angst“ und verpasse keine neuen Episoden rund um den Umgang mit Angst und Stress. Du findest uns auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

              5 min
            5. SOS-Tipps bei Angsterkrankungen | Erste Schritte und schnelle Hilfen

              In dieser kurzen, aber wertvollen Folge von „Keine Angst vor der Angst“ gibt Maria SOS-Tipps für akute Angstsituationen und zeigt erste Schritte für den Umgang mit Angsterkrankungen. Wenn die Angst plötzlich überhandnimmt, ist es hilfreich, einfache Techniken zur Hand zu haben, die beruhigen und Sicherheit geben. Zudem spricht Marie über langfristige Strategien, die helfen, Ängste nachhaltig zu bewältigen und Unterstützung zu finden. Diese Folge ist für alle, die in schwierigen Momenten schnell Hilfe benötigen oder einfach besser verstehen möchten, wie sie mit ihrer Angst umgehen können.

              Höhepunkte:

              • Akuthilfe in Angstsituationen: Tipps wie Atemübungen, Erdungsübungen und die 5-4-3-2-1-Methode, um sich sofort zu beruhigen.
              • Langfristige Strategien: Die Angst akzeptieren, Gedanken überprüfen und kleine Schritte in Richtung Heilung machen.
              • Hilfsangebote: Möglichkeiten zur Unterstützung durch professionelle Hilfe, Selbsthilfegruppen und Entspannungstechniken.

              Tipps für akute Angstbewältigung im Überblick:

              1. Atmen: Tiefe Atemzüge beruhigen das Nervensystem.
              2. Erdung: Füße fest auf den Boden setzen und den Kontakt spüren.
              3. 5-4-3-2-1-Methode: Umgebung bewusst wahrnehmen, um sich ins Hier und Jetzt zu holen.
              4. Langfristige Schritte zur Angstbewältigung:

                • Akzeptanz der Angst: Anerkennen, dass Angst ein natürlicher Teil des Lebens ist.
                • Gedanken hinterfragen: Negative Denkmuster prüfen und relativieren.
                • Kleine Schritte: Gefühle reflektieren, Tagebuch führen oder mit einer vertrauten Person sprechen.

                Links und Ressourcen:

                • Weitere Tipps und Episoden zum Thema Angstbewältigung gibt es auf unserer Webseite: https://keineangst.schwabe.at/

                Abonniere uns: Hat dir die Folge gefallen? Abonniere „Keine Angst vor der Angst“, um weitere hilfreiche Tipps zu erhalten, und teile die Folge gerne mit anderen, die sie unterstützen könnte. Wir sind auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts zu finden.

                5 min
              5. Vom Bildschirm zur Balance | Strategien gegen digitalen Stress

                In dieser Kurzfolge von „Keine Angst vor der Angst“ widmen wir uns einem Thema, das viele beschäftigt: der digitale Stress und seine Auswirkungen auf unsere Psyche. Maria führt durch die Episode und erklärt, wie unser täglicher Bildschirmkonsum, besonders die intensive Nutzung von Social Media, Angstgefühle verstärken kann. Dabei greift sie praktische Strategien auf, um bewusster mit digitalen Medien umzugehen und mentale Ausgeglichenheit zu finden.

                Höhepunkte:

                • Digitale Überlastung: Warum permanente Bildschirmzeit und Social Media Stress und Angstgefühle auslösen können.
                • Vergleichsdruck in sozialen Medien: Die Wirkung von idealisierten Bildern und wie sie das Selbstwertgefühl beeinflussen.
                • Tipps für digitalen Rückzug: Praktische Schritte, um bewusster mit Technik umzugehen und regelmäßige Pausen in den Alltag einzubauen.

                Strategien im Überblick:

                1. Bildschirmzeit reduzieren: Gezielte Pausen für Erholung von digitalen Reizen.
                2. Bewusster Konsum: Inhalte auswählen, die gut tun, und negative Einflüsse minimieren.
                3. Social-Media-Detox: Regelmäßige Auszeiten einplanen, um die Offline-Balance zu stärken.
                4. Selbstfürsorge-Rituale: Durch Achtsamkeit und offline-Aktivitäten den Geist beruhigen.
                5. Links und Ressourcen:

                  • Tipps für digitale Detox-Maßnahmen und Selbstfürsorge finden Sie auf unserer Webseite: https://keineangst.schwabe.at/

                  Abonniere uns: Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast „Keine Angst vor der Angst“ und verpasse keine weiteren Tipps zur Angstbewältigung. Wir sind auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt, verfügbar.

                  5 min

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                Willkommen bei „Keine Angst vor der Angst – der Podcast übers Leben mit der Angst“ sponsored by Lasea. Maria Stradner spricht in diesem Podcast nicht nur über, sondern auch und vor allem mit Menschen…

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