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Durch den Psalm bekommen wir einen tiefen Einblick in König Davids Gedanken und seine Gefühlswelt. Wie man so schön sagt: in sein Herz. Das finde ich sehr spannend! Denn David wird von Gott selbst in der Bibel als Mann nach seinem Herzen beschrieben – nachzulesen in 1. Samuel 13,14 und in Apostelgeschichte 13,22.
Absalom, sein Sohn, hat sich gegen ihn gestellt. Er versucht, seinen Vater als König zu stürzen und das Volk gegen ihn aufzubringen. David muss vor seinem eigenen Fleisch und Blut aus Jerusalem fliehen! Davids enger Vertrauter und Freund Ahitofel wechselt die Seiten und fällt ihm in den Rücken – nachzulesen in 2. Samuel 15–17.
Ich glaube, dass genau darin ein Schlüssel liegt: Wie oft habe ich schon bei anderen Menschen über jemanden geschimpft. Das Ergebnis ist dann aber maximal, dass ich mal Luft ablassen kann oder den anderen vor anderen schlecht reden kann. Vielleicht sogar, von meiner eigenen Unzulänglichkeit ablenke. Im Unterschied dazu kommt David zu Gott – zu dem gerechten Richter. Er kommt mit all der Ungerechtigkeit, aber auch in Annahme der eigenen Schuld zu seinem Herrn. Und in seiner Gegenwart bzw. in seinem Licht sieht manches plötzlich anders aus! Er hatte ja persönlich den vergebenden Gott kennen gelernt. Sein Handeln hatte zwar Konsequenzen nach sich gezogen, jedoch nicht den Bruch mit seinem Schöpfer. Gott war damals trotz seiner unsäglichen Schuld barmherzig gewesen. Aus dieser Erfahrung heraus wohl wendet David sich in dieser schweren, von vielen Gefühlen und Gedanken getriebenen Situation nicht von Gott ab, sondern gerade zu ihm hin. Und das verändert alles: Ab Vers 17 gibt es nämlich eine Wendung: Als hätte sich Gott David gezeigt oder zu ihm gesagt: „Hab Mut und Geduld! Ich kümmere mich darum! – denk dran: ich mache keine Fehler.“ Zum Ende hin des Psalms ändert sich die Blickrichtung Davids komplett. Weg von den Ungerechtigkeiten, der Schuld und den Problemen – weg von seiner eigenen Hilflosigkeit – hin zu seinem Gott – hin zum Problemlöser.
Das, was David in Gott damals schon persönlich erlebt hat, ist für uns heute für alle Welt sichtbar und zugänglich geworden – für jeden Menschen zu haben, der sich danach ausstreckt:
Autor: Thorsten Keller
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Durch den Psalm bekommen wir einen tiefen Einblick in König Davids Gedanken und seine Gefühlswelt. Wie man so schön sagt: in sein Herz. Das finde ich sehr spannend! Denn David wird von Gott selbst in der Bibel als Mann nach seinem Herzen beschrieben – nachzulesen in 1. Samuel 13,14 und in Apostelgeschichte 13,22.
Absalom, sein Sohn, hat sich gegen ihn gestellt. Er versucht, seinen Vater als König zu stürzen und das Volk gegen ihn aufzubringen. David muss vor seinem eigenen Fleisch und Blut aus Jerusalem fliehen! Davids enger Vertrauter und Freund Ahitofel wechselt die Seiten und fällt ihm in den Rücken – nachzulesen in 2. Samuel 15–17.
Ich glaube, dass genau darin ein Schlüssel liegt: Wie oft habe ich schon bei anderen Menschen über jemanden geschimpft. Das Ergebnis ist dann aber maximal, dass ich mal Luft ablassen kann oder den anderen vor anderen schlecht reden kann. Vielleicht sogar, von meiner eigenen Unzulänglichkeit ablenke. Im Unterschied dazu kommt David zu Gott – zu dem gerechten Richter. Er kommt mit all der Ungerechtigkeit, aber auch in Annahme der eigenen Schuld zu seinem Herrn. Und in seiner Gegenwart bzw. in seinem Licht sieht manches plötzlich anders aus! Er hatte ja persönlich den vergebenden Gott kennen gelernt. Sein Handeln hatte zwar Konsequenzen nach sich gezogen, jedoch nicht den Bruch mit seinem Schöpfer. Gott war damals trotz seiner unsäglichen Schuld barmherzig gewesen. Aus dieser Erfahrung heraus wohl wendet David sich in dieser schweren, von vielen Gefühlen und Gedanken getriebenen Situation nicht von Gott ab, sondern gerade zu ihm hin. Und das verändert alles: Ab Vers 17 gibt es nämlich eine Wendung: Als hätte sich Gott David gezeigt oder zu ihm gesagt: „Hab Mut und Geduld! Ich kümmere mich darum! – denk dran: ich mache keine Fehler.“ Zum Ende hin des Psalms ändert sich die Blickrichtung Davids komplett. Weg von den Ungerechtigkeiten, der Schuld und den Problemen – weg von seiner eigenen Hilflosigkeit – hin zu seinem Gott – hin zum Problemlöser.
Das, was David in Gott damals schon persönlich erlebt hat, ist für uns heute für alle Welt sichtbar und zugänglich geworden – für jeden Menschen zu haben, der sich danach ausstreckt:
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