Na, gut geschlafen? Jeder fünfte Deutsche wird jetzt müde den Kopf schütteln, vielleicht noch benebelt von einem Schlafmittel, womit Millionen Schlafgestörte versuchen, in der Nacht Ruhe zu finden. Doch je mehr wir versuchen, den Schlaf zu kontrollieren, desto schwieriger wird es, den gesunden Schlaf zu finden. Auch wenn Schlafforscher heute schon eine Menge über den Schlaf wissen, er bleibt ein Rätsel. Als solches fasziniert er seit Jahrhunderten Literaten und Künstler, denn er ist zwingend verbunden mit Kontrollverlust, mit Zuständen, die wir kognitiv nicht fassen können. Das ist faszinierend, inspirierend und bedrohlich, weswegen der Schlaf auch der "kleine Bruder des Todes“ genannt wird. Was passiert im Schlaf mit uns? Wie, wo und wann finden wir ihn, den gesunden Schlaf? Und warum fällt es vielen schwer, sich in diese Phase des Kontrollverlustes einfach entspannt fallen zulassen?