Leben ist mehr

Leben ist mehr

Download on the App Store

Leben ist mehr episodes

  • An der Realität vorbei

    Vor einiger Zeit hatte ich das Privileg, eine Nacht in Südamerika bei einem Kaffeebauern in seinem Haus zu übernachten. Es war umgeben von vielen bunten Blüten, Kaffeepflanzen und Bananenbäumen. Grandios war der Moment, als ich am nächsten Morgen aus der Haustür trat: Da das Haus oberhalb eines Tals lag, konnte ich den Blick über den Wald unterhalb des Hauses schweifen lassen. Nebel umspielte die tropischen Pflanzen, exotische Vögel kündeten den neuen Tag an, und die Luft war angenehm kühl.

    Aufgrund der Schönheit der Natur war ich erstaunt, als ich bemerkte, womit die Kinder der Familie ihre Zeit verbrachten: Schon mit sehr jungem Alter waren sie im Besitz eines eigenen Smartphones. Ständig konnte ich den Lichtschein der Bildschirme in ihrem Gesicht flackern sehen. Anstatt draußen mit anderen Kindern zu spielen und Abenteuer zu erleben, wurden die Kinder gedanklich von einer Scheinwelt gefangen genommen, die mit der großartigen Realität direkt vor ihrer Haustür nicht viel gemein hatte.

    Viele Erwachsene machen sich zu Recht Sorgen über die Entwicklung der nächsten Generation, doch bemerken sie nicht, dass sie genau wie die Kinder an der wahren Realität des Lebens vorbeileben. Wenn unser Universum nicht nur das Produkt blinden Zufalls ist – wofür es sehr viele Indizien gibt –, sondern das großartige Werk eines brillanten Schöpfers, dann gibt es eine Realität jenseits der Materie, nämlich einen Gott, der uns Menschen dazu geschaffen hat, in Gemeinschaft mit ihm zu leben. Doch wie so viele Kinder nur auf den Bildschirm ihres Smartphones schauen, sehen viele Menschen nur ihr alltägliches, kleines Leben. Sie verpassen die Schönheit einer Beziehung zu Gott. Denn nur mit ihm findet unser Leben seine wahre Bestimmung.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    4 min
  • Knapp daneben ist auch vorbei!

    Die Westküste der USA zu besuchen, war schon länger mein Traum gewesen. Nun war es endlich so weit! In einer Woche ging unser Flug. Alles war vorbereitet. Wir hatten Reiseführer und Internetforen gelesen, mit Leuten, die schon dort waren, gesprochen und schließlich die perfekte Route geplant: Der Half Dome im Yosemite National Park, die Mammutbäume im Redwood Forest, Death Valley, Venice Beach, San Francisco – all das würden wir bald live erleben. Doch dann kam alles anders. Es stellte sich heraus, dass uns trotz aller Vorbereitungen das Entscheidende fehlte: Mein Freund hatte keinen gültigen Reisepass. Er hatte übersehen, dass er schon abgelaufen war, und wir konnten die Reise nicht antreten.

    Wenn man die Beschreibung von Kornelius in unserem Tagesvers liest, meint man auch: Da ist alles vorbereitet für die »Reise in den Himmel«. Kornelius ist fromm, gottesfürchtig, spendet Geld für die Armen und betet allezeit zu Gott. Doch auch ihm fehlt das Entscheidende: Er hat keine Vergebung seiner Sünden. Sicher hatte er durch sein vorbildliches Leben weniger Sünden als so mancher andere, aber trotzdem trennten seine Sünden ihn von Gott und würden ihn trotz aller Frömmigkeit von Gottes ewiger Herrlichkeit ausschließen.

    Doch Gott sieht das aufrichtige, suchende Herz dieses Mannes und schickt ihm Petrus vorbei. Der gibt ihm in seiner Ansprache das fehlende Puzzle-Stück: »Diesem [Jesus] geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen« (Apostelgeschichte 10,43).

    Kornelius hört diese Botschaft und glaubt sie sofort. Im selben Moment kommt der Heilige Geist auf ihn – als Bestätigung dafür, dass er jetzt wirklich gerettet ist (vgl. Epheser 1,13).


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    10 min
  • Mein Körper – ein Kunstwerk

    Stellen Sie sich vor: Sie sind am Meer und schlendern am Strand. Während Sie Ihren Gedanken freien Lauf lassen, fällt Ihnen auf, dass eine größere Anzahl Muscheln einen exakten Halbkreis bildet. Als Sie näher kommen, erkennen Sie ein wiederkehrendes Muster aus vier unterschiedlichen Farbtönen. Genau vierzig Muscheln sind kombiniert. Zufall? Oder würden Sie einen Designer dahinter vermuten? Die exakte Anordnung, das Muster aus vier Farben mit denselben Muschelarten sprechen dafür. Wollte der kleine Künstler Ihnen vielleicht eine unbekannte Botschaft übermitteln? Wenn die Anzahl der Muscheln 400 oder sogar 4 Millionen wären, würde das noch stärker für einen intelligenten Schöpfer des Gebildes sprechen. Und wenn dieser Muschel-Halbkreis immer wieder in ähnlicher Form auftaucht? Vielleicht würden Sie dann untersuchen, ob es dafür eine unentdeckte Gesetzmäßigkeit gibt. Ansonsten werden sie daraus sicher schließen, dass der Ideengeber »Hand anlegte« oder dass er viele Leute inspirierte, diese Halbkreise genau so zu bilden.

    Der Psalmdichter David wusste: Mein Leben ist keine rein materielle Ansammlung funktionierender Organe und Gliedmaßen. Hier gibt es einen Planer. Heute wissen wir: Jede unserer Zellen enthält einen genauen Bauplan dessen, was unseren Körper ausmacht. Das menschliche Genom mit seinen ca. 3,2 Millionen Basenpaaren ist ein genialer Code in Miniaturform. Er besteht aus nur vier unterschiedlichen »Zeichen«. Die exakte Position innerhalb des DNA-Strangs »befiehlt« der Materie, welche Organe oder Enzyme sie hervorbringen soll. Wer schrieb liebevoll in mir den Code, damit das Kunstwerk eines einmaligen Körpers entstand? Der Tagesvers gibt Auskunft darüber: Es ist Gott, zu dem man sogar eine persönliche Beziehung haben kann.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    6 min
  • Blickkontakt

    Gott hatte den Menschen mit Gaben ausgestattet, die ihn weit über alle anderen Geschöpfe erhoben. Aber er wollte auch eine persönliche Beziehung zu ihm haben. So heißt es in der Geschichte vom Paradies, dass Gott bei der Kühle des Tages seine Menschen besuchte, um Gemeinschaft mit ihnen zu pflegen. Doch dann ließen sich diese so hoch begnadeten und begabten Menschen vom Teufel zum Ungehorsam verleiten, und von da an versteckten sie sich vor Gott. Der aber bot ihnen trotzdem seinen Frieden an, wenn sie ihre Schuld einsahen und zu ihm umkehrten.

    Unser Tagesvers ist der beste Beweis dafür, wie gut es Gott mit uns meint. Jeder, der aufhört, sich zu verstecken, darf sich der Liebe und Annahme durch Gott sicher sein. Mit allen, die zu ihm umkehren, will er wieder in die gleiche Beziehung treten, die er für uns Menschen von Anfang an vorgesehen hat. Dazu gehört, dass wir nach seinem Willen fragen und uns seinen Rat für unsere Lebensführung einholen, den er uns mitteilen will. Wir selbst können nämlich die durch den Sündenfall immer verworrener werdenden Zustände in dieser Welt nicht durchschauen und lassen uns auch allzu oft »hinters Licht führen«. Und deshalb haben wir die Leitung durch unseren allwissenden, himmlischen Freund nötig.

    Und was wäre erfreulicher, wenn wir dann im Alltag unsere Blicke zu dem uns ununterbrochen liebenden Gott erheben? Wo könnten wir uns denn sicherer fühlen als unter seinem gnädigen, weisen und unser Glück fördernden Blick? Die einzige Voraussetzung zu dieser glücklichen Stellung und beständigen Beziehung mit Gott ist das Eingeständnis, Gottes Vergebung unbedingt nötig zu haben. Weder Scham noch falscher Stolz sollten uns davon abhalten.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • Gott sucht uns (2)

    Die Bilder und Vorstellungen von Gott sind vielfältig: Gott, der Drohende, Gott, der Strafende, Gott, der Richter, Gott, der Spielverderber, Gott, der Aufpasser, usw. Viele dieser Vorstellungen haben etwas mit Sanktion und Angst zu tun. Nun, diese Angst ist nicht unberechtigt. Ich kenne kaum einen Menschen, der sich nicht davor fürchtet, für das, was er denkt, sagt oder tut, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Glücklicherweise können die irdische Justiz und unsere Umwelt in der Regel nur das sehen und hören, was wir tun oder reden. Unsere Gedanken bleiben unseren Mitmenschen zumeist verborgen. Und auch unsere Handlungen, zumindest, wenn sie nicht rechtens oder zumindest moralisch verwerflich sind, versuchen wir, so gut es geht, zu kaschieren.

    Kein Wunder also, wenn uns der Gedanke an einen Richter, der die tiefsten und dunkelsten Geheimnisse unseres Lebens kennt, zutiefst erschreckt. Dabei kann dieser Schrecken sehr heilsam sein. Ich habe es an mir und auch an anderen Menschen erlebt, was geschieht, wenn einem schlagartig klar wird, wie abgrundtief egoistisch, stolz und selbstverliebt, kurz, wie verderbt man ist. Es ist, als ginge ein Scheinwerfer an, und der Abgrund des eigenen Herzens wird bis in den dunkelsten Winkel ausgeleuchtet. In einer solchen Situation hat man nicht viele Optionen. Man kann die Augen schließen und verschreckt zurück in die Dunkelheit fliehen. Oder man kann anerkennen, dass man in den Augen der absoluten Gerechtigkeit Gottes verloren ist.

    Doch halt! Sagt der Tagesvers nicht, dass der Sohn Gottes gerade dazu gekommen ist, die zu suchen, die verloren sind? Was soll mit einem solchen Verlorenen geschehen? Das Todesurteil? Nein. Er soll selig werden!


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • Gott sucht uns (1)

    Die ersten Menschen hatten nur eine Regel zu beachten, die Gott ihnen gesetzt hatte. Ihnen standen im Paradies alle Früchte als Nahrung zur Verfügung. Nur die Frucht eines einzigen Baumes war davon ausgenommen. Sollten Adam und Eva hiervon essen, müssten sie sterben. Dennoch griffen sie genau zu dieser Frucht, nachdem der Teufel sie in Gestalt einer Schlange hierzu verleitet hatte.

    Was nun vermutlich in ihnen vorging, könnte man so umschreiben: Wir haben etwas getan, was wir vorher nicht kannten. Wir haben unsere Beziehung zu Gott verletzt. Wie wird er reagieren? Und was hat es mit der angedrohten Sanktion auf sich, dem »Sterben«? Voller Angst zogen sie sich zurück und fürchteten sich, Gott unter die Augen zu treten.

    Nun hätte Gott, der alles weiß, sie in ihrer Ungewissheit über das, was der Tod bedeuten würde, alleinlassen können. Doch das Gegenteil geschah. Gott suchte nach Adam und Eva, als dieser schicksalsschwere Tag sich dem Ende zuneigte. Ja, er wollte sie mit ihrem Versagen konfrontieren und ihnen die Konsequenzen ihrer Tat vor Augen führen.

    Aber Gott offenbarte dann auch etwas davon, dass er das Problem der Schuld und des Todes, das der Mensch verursacht hatte, lösen würde, und zwar durch einen anderen Menschen, der den Verführer, die Schlange, besiegen und die Macht des Todes durchbrechen würde. Das ist der erste Fingerzeig Gottes auf seinen Sohn Jesus, der als Mensch stellvertretend die Strafe auch für diese Sünde auf sich nehmen würde. Das Ergreifende ist: Gott wollte seine Geschöpfe nicht eine Nacht alleinlassen, ohne ihnen dieses tröstliche Versprechen zu geben. Darin zeigt sich seine Fürsorge für eine Menschheit, die sich ihm von Anfang an widersetzt hat.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    7 min
  • Gott auf dem Mond erlebt

    »Sag, wo wohnt der liebe Gott? / Wohnt er weit, weit hinterm Mond? / Nein, Gott wohnt nicht weit von hier, / er ist nah bei dir und mir.« So hat es Margret Birkenfeld einmal in einem ihrer Kinderlieder beschrieben. Es gibt tatsächlich keinen Winkel im Universum, an dem ein Mensch nicht Gottes Nähe erfahren könnte. Er ist für keinen von uns in unerreichbarer Ferne, egal, wo wir uns gerade aufhalten oder in welcher Lage wir uns befinden. Überall kann er uns begegnen.

    Dass Gott quasi nur ein Gebet weit von uns entfernt ist, das erlebte der US-amerikanische Astronaut James Irwin (1930–1991) heute vor 52 Jahren ausgerechnet auf dem Mond. Irwin startete im Jahr 1971 als Pilot der Mondlandefähre der Apollo-15-Mission ins Weltall. Er war der achte Mensch, der jemals den Mond betrat. Während der gefährlichen Arbeiten auf der Mondoberfläche wollte ein Experiment der Astronauten nicht gelingen. Da kam ihm die Idee, wie in seinen Kindheitstagen zu beten: »Gott, ich brauche jetzt deine Hilfe!« Daraufhin geschah etwas Seltsames. Er berichtete später: »Ich empfand ein Gefühl der Inspiration, dass da jemand mit mir war, der über mich wachte und mich beschützte. Rund um uns war so viel Schönheit, dass wir uns gar nicht vorkamen wie an einem fremden Ort. Aber was mich tief in der Seele bewegte und meinem Leben eine Wende gab, war, dass ich Gottes Gegenwart spürte.«

    Dieses Erlebnis hat sein Leben umgekrempelt. Nach seinem Ausscheiden aus der NASA wurde es sein größter Wunsch, dass Menschen Jesus Christus kennenlernen. Er bereiste viele Länder, um seine Erlebnisse und seinen Glauben an Jesus weiterzugeben. Er war überzeugt: »Dass Jesus auf dieser Erde gegangen ist, ist so viel wichtiger, als dass der Mensch auf dem Mond war.«


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    4 min
  • Einsamkeit

    In einer schriftlichen Stellungnahme zum Thema Einsamkeit, die im Jahr 2021 für den Deutschen Bundestag verfasst wurde, ist zu lesen, dass 10 bis 20 Prozent der Deutschen von chronischer Einsamkeit betroffen sind. Was für eine erschreckend hohe Zahl! Einsamkeit ist ein Tabuthema, insbesondere in unserer Zeit, die von den sozialen Medien und den dortigen Interaktionen über Likes und Kommentare geprägt ist. Die virtuelle Welt ersetzt zunehmend analoge Kontakte und Freundschaften. Wer mag schon gerne zugeben, dass er in Wirklichkeit allein hinter seinem Bildschirm sitzt? Wer will sich eingestehen, dass von seinen einhundert Facebook-Freunden im Ernstfall niemand kommen würde, um ihm zu helfen?

    Einsamkeit verursacht gravierende Gesundheitsschäden, wodurch wiederum hohe Kosten für das Gesundheitssystem entstehen. Es erscheint nur logisch, dass diesem Phänomen entgegengewirkt werden muss. Aber die Wartelisten bei Ärzten und Psychotherapeuten sind lang. Viele haben eine lange Odyssee hinter sich, bevor sie überhaupt Hilfe erwarten können.

    Auch in der Bibel finden wir Menschen, die traurig, mutlos und einsam waren. Die Psalmen, eine Liedersammlung aus dem Alten Testament, sind voll davon. Doch wie sind die Schreiber mit ihrem Leid umgegangen? Sie haben sich an Gott gewandt. Sie haben versucht, ihn trotz aller Widrigkeiten zu loben, und sie haben sich von ihm Hilfe und Beistand erbeten. Oft endet ein Psalm zuversichtlich und hoffnungsvoll, obwohl er traurig begonnen hat. Ja, Vertrauen in Gott kann einem neuen Mut geben. Das wirkt sich positiv auf Körper und Seele aus. Wie gut, dass es Gott als Ansprechpartner gibt. Wer sich in seiner Einsamkeit an ihn wendet, ist niemals völlig allein.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • Was tut Gott aktuell in der Welt?

    Naturkatastrophen, Überschwemmungen, Hungersnöte, Heuschreckenplagen, Tsunamis, Krankheiten und Kriege. Es gibt so viel Leid auf der Welt! Warum geschieht das alles? Was ist der Sinn dahinter?

    Diese Unglücke sind Aufrufe Gottes an uns, unser Leben zu hinterfragen. Gott hat für die Menschheit in ihrem Elend eine barmherzige und gnädige Botschaft. Gleichzeitig ist diese Botschaft sehr persönlich und gilt jedem Einzelnen. Das wird klar, wenn wir eine Begebenheit aus dem Lukasevangelium lesen. Einige Leute kamen zu Jesus und berichteten ihm von einer Gräueltat des Statthalters Pilatus, bei der eine Reihe Menschen ums Leben gekommen waren. Sie wollten wissen, warum so etwas Schreckliches passiert war. War das vielleicht eine Strafe Gottes?

    Jesu Antwort ist erstaunlich. Der Sinn, den Jesus in dieser Katastrophe sieht, betrifft nicht die Getöteten, sondern die Lebenden. Jesus stellt fest, dass diejenigen, die ermordet wurden, keine größeren Sünder waren als diejenigen, die gerade vor ihm stehen. Jesus sagt ihnen: Lasst uns nicht mehr über die Toten sprechen. Lasst uns über euch und euer Leben sprechen! Das ist viel dringender!

    Bis heute haben alle Menschen dasselbe Problem: Wir alle haben uns nicht nach Gott gesehnt, er spielt in unserem Leben kaum eine Rolle. Wir sind schuldig vor ihm. Gott aber will uns immer wieder wachrütteln, damit wir erkennen, dass wir ihn brauchen. Krisen und Katastrophen sind eine Chance zu realisieren, dass uns diese Welt weder Sicherheit noch Erfüllung geben kann. Gott will uns durch diese Ereignisse aufwecken, damit wir zu ihm umkehren, ihm unsere Schuld bekennen und von nun an auf ihn vertrauen.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • Nur eine Wahrheit?

    Letzte Woche hatte ich während meiner Behandlung ein interessantes Gespräch mit der Osteopathin. Wir sprachen über das, was wir in unserem Leben erlebt haben, und kamen schnell zu der Feststellung, dass wir beide Gott in unserem Leben schon erfahren haben und er uns in schwierigen Situationen geholfen hat. Dann fragte ich die Frau, was sie über Jesus denkt, und da hörten unsere Gemeinsamkeiten auf. Jesus war für sie einfach nur ein Vorbild und sicher nicht die eine Wahrheit. Dafür habe sie schon zu viele andere Religionen kennengelernt.

    Man erlebt so etwas immer wieder: Über Gott können viele Menschen reden. Aber wenn es um Jesus geht, dann scheiden sich die Geister. Woran liegt das? Ein allgemeiner Glaube an Gott fordert noch keine Veränderung. Man kann Gott als Helfer, Richter, Beschützer oder Schöpfer sehen oder einfach als jemanden, der wohlwollend auf uns Menschen herabblickt. Einer, der da ist, wenn man Not hat, und die Menschen mit Gutem segnet. Manche denken auch, Gott wäre in jeder Religion ein und derselbe.

    Doch der Gott der Bibel ist ganz anders. Wer diesen Gott kennenlernen will, der kommt an Jesus nicht vorbei. Jesus sagt über sich, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und dass man nur durch ihn zu Gott kommt. Das ist ein deutlicher Absolutheitsanspruch, oder? Jesus macht klar, dass es falsch verstandene Toleranz ist, wenn jeder sich seinen eigenen Glauben zusammenbastelt. Denn es gibt eine absolute Wahrheit; aber die fordert eine Entscheidung von mir: Glaube ich an den Sohn Gottes oder nicht? Nehme ich den Weg über ihn zu Gott, oder probiere ich es selbst? Jesus verspricht jedem, der an ihn glaubt, das Leben in Fülle. Es lohnt sich also, ihn kennenzulernen!


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min

About Leben ist mehr

From the publisher's feed

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…

Best of Leben ist mehr

Ranked by our users in the last 21 days

  1. Number 3: Ängste
    6 min

More shows like Leben ist mehr

Das Wissen | SWR by SWR

Das Wissen | SWR

107 Listeners

Verbrechen by DIE ZEIT

Verbrechen

252 Listeners

Betreutes Fühlen by Atze Schröder & Leon Windscheid

Betreutes Fühlen

40 Listeners

Smarter leben by DER SPIEGEL

Smarter leben

52 Listeners

Das wahre Leben by SWR

Das wahre Leben

31 Listeners

Quarks Science Cops by Quarks

Quarks Science Cops

15 Listeners

Couple Of by Iris Gavric & Matthias Renger

Couple Of

2 Listeners

Siege der Medizin | Der medizinhistorische Podcast by Apotheken Umschau & gesundheit-hören

Siege der Medizin | Der medizinhistorische Podcast

2 Listeners

Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung by FUNKE Mediengruppe

Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung

8 Listeners

Copa TS by Tommi Schmitt & Studio Bummens

Copa TS

18 Listeners

Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood by Spotify & Bill und Tom Kaulitz

Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood

93 Listeners

PLOT HOUSE by Lottie & Studio Bummens

PLOT HOUSE

30 Listeners

Zwischen Fortschritt und Frevel by Jonathan Focke und Maximilian Doeckel

Zwischen Fortschritt und Frevel

0 Listeners

Wie geht's? mit Robin Gosens by Norddeutscher Rundfunk

Wie geht's? mit Robin Gosens

5 Listeners

feinstoff by Guido Maria Kretschmer

feinstoff

10 Listeners