
Sign up to save your podcasts
Or


Wer das Wort »selig« hört, denkt wahrscheinlich unwillkürlich an Kirchen, Kathedralen und Choräle oder fromme Friedhofsfloskeln. Dabei ist es erstaunlich, wie häufig wir »selig« im Alltag gebrauchen – als markante Wortendung, die zum Ausdruck bringt, dass jemand so tief von etwas erfüllt oder betroffen ist, dass er dadurch charakterisiert ist: Wer z. B. durch und durch feindlich gesinnt ist, gilt als feindselig, wer von tiefer Armut gekennzeichnet ist, gilt als armselig. Jemanden, der häufig und gerne Wein genießt, nennt man weinselig. Wer ununterbrochen redet und sich dabei gefällt, wird treffend als redselig bezeichnet. Wenn einer immer wieder unüberhörbar Trübsal bläst, ist er trübselig. Und wer tiefes Glück erlebt? Der ist – natürlich – glückselig.
Glückselig zu sein, heißt also eigentlich, nicht nur für einen Augenblick mal glücklich zu sein, sondern tiefes und unvergängliches Glück zu genießen. Wer will da nicht gerne glückselig sein?
In der Bibel gibt es viele Aussagen darüber, wer glückselig zu nennen ist, also wirklich und dauerhaft glücklich sein kann. Ein bekannter Vers ist der oben zitierte aus Psalm 32, den König David gedichtet hat. David hatte mehrfach schwere Fehler begangen, große Schuld auf sich geladen und gegen Gott und Menschen gesündigt. Darunter litt er buchstäblich Nacht und Tag. Aber dann beschreibt er in diesem Psalm, wie er Gott seine ganze Schuld bekannt und volle Vergebung erfahren hat. Die Last war ihm genommen und sein Herz wieder froh geworden. Daraufhin hält er für alle Zeiten und jeden Menschen fest: Glückseligkeit beginnt mit göttlicher Vergebung. Glückselig ist der, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wie lange mag der blinde Mensch schon Tag für Tag am Stadttor von Jericho gesessen und um Geld gebettelt haben! Sicher hatte er auch von dem überaus freundlichen Wunderheiler aus Nazareth gehört, und dann hatte er davon geträumt, der möchte doch auch einmal nach Jericho kommen. Plötzlich hörte er eine große Volksmenge sich nähern. Er erkundigte sich, um was es da gehe. Zu seiner überwältigenden Freude sagte man ihm, Jesus von Nazareth wolle nach Jerusalem gehen, und dort werde man ihn zum König machen. So wenigstens sah die Hoffnung der Leute aus.
Sogleich fing er an zu schreien: »Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!« Und das wiederholte er immer wieder. Die dem Zug Vorangehenden träumten davon, dass nun das Messianische Reich anbrechen werde, in dem sie natürlich eine wichtige Rolle spielen würden. Ihnen passte das Geschrei des Blinden überhaupt nicht ins Konzept, und so bedrohten sie ihn, er solle schweigen. Der aber schrie immer eindringlicher, als ahnte er die Tatsache, dass dies seine einzige Chance sein würde; denn Jesus war wirklich auf seiner letzten Reise, die am Kreuz enden sollte.
Jesus blieb stehen, ließ ihn rufen und fragte ihn, was er für ihn tun solle. »Herr, dass ich wieder sehend werde«, war sein einziges Begehren, und das erfüllte Jesus Christus ihm. Freudig folgte er jetzt Jesus, seinem neuen Herrn, nach.
Wie oft ist Christus schon an Ihnen vorbeigegangen? Sie wissen nicht, ob er es diesmal zum letzten Mal tut. Darum ist es so wichtig, heute so wie der Blinde am Tor von Jericho zu handeln. Und wenn Sie es längst gemacht haben, dann danken Sie ihm aufs Neue für seine Rettungstat!
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wir Menschen haben vom Schöpfer die Aufgabe erhalten, seine Schöpfung zu bewahren und sie nicht durch Raubbau zu zerstören. Wir sollen also mit dem uns Geliehenen wie mit einem kostbaren Schmuck umgehen (»Kosmos« heißt auf Deutsch »das Geschmückte«). Tun wir das nicht, brauchen wir uns über das Ausmaß der von Menschen angerichteten Schäden trotzdem keine großen Sorgen zu machen. Denn alles deutet darauf hin, dass wir ans Ende dieser Weltzeit angekommen sind und dass die Erfüllung unseres Tagesverses direkt vor der Tür steht.
Den uns vor etlichen Jahren mit einem Buchtitel angekündigte »Stummen Frühling« haben wir jetzt, weil wir so erfolgreich die Insektenwelt reduziert haben, dass die Vögel wegen Futtermangels aussterben oder fortbleiben. Die Wüsten werden rasend schnell größer, weite Gebiete sind durch ausgelaufenes Erdöl und durch radioaktive Verseuchung unbewohnbar geworden, Urwälder werden abgebrannt, in den Ozeanen treiben Millionen Tonnen von Plastikresten, die den Walen zum Verhängnis werden usw. Und den Menschen wird verständlicherweise angst und bange.
Wenn in früheren Zeiten unbeherrschbare Ereignisse wie Kriege und Seuchen eintraten, läuteten die Glocken, und die Menschen strömten in die Kirchen, um Gott um Erbarmen und Vergebung ihrer Sünden anzuflehen. Heute sind die meisten so weit von ihrem Schöpfer entfernt, dass ihnen diese Möglichkeit überhaupt nicht mehr einfällt. Stattdessen verfallen sie in sinnlosen Aktionismus, der stets auf dem gleichen Prinzip beruht: Andere sollen sich ändern, nur man selber nicht. – Der Untergang kommt; aber auch die durch Jesus Christus erworbene Rettung steht bereit. Nehmen wir sie doch rechtzeitig in Anspruch!
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wer möchte nicht in seiner Familie, seinem Freundeskreis, an seinem Arbeitsplatz oder in seiner Community anerkannt sein? Was unternimmt man nicht alles, um anerkannt zu werden: Essen wird fotografiert und noch vor dem Verzehr online gestellt. Die schönsten Bilder des Urlaubs (auch wenn der sonst gar nicht so schön war) werden gepostet, damit möglichst viele Menschen sehen, wie (vermeintlich) schön man es hat. Statusbilder sollen das eigene Leben medial aufwerten. Warum? Damit man Anerkennung erfährt.
Auf der Suche nach Anerkennung greift man leicht zu unlauteren Mitteln: Sich auf Kosten des Arbeitskollegen besser darzustellen, als man in Wirklichkeit ist. Man drängt sich in den Vordergrund, um endlich angemessen wahrgenommen zu werden. Warum tun wir das? Weil wir über die Anerkennung durch andere Menschen unseren Wert definieren. Anerkennung ist Wertschätzung, und je mehr Anerkennung ich erfahre, desto wertvoller bin ich, so denkt man. Fehlt Anerkennung, dann habe ich auch keinen Wert. Und das Gefühl der Wertlosigkeit kann sogar krank machen. Je größer dieses Gefühl, desto stärker der Impuls, mehr aus mir zu machen, als ich eigentlich bin, und Scheitern zu vertuschen.
Wer seinen Wert über das definiert, was er selbst schafft, oder über das Bild, das andere Menschen von ihm haben, ist abhängig von sich und seiner Umwelt. Bei Gott ist das anders: Er definiert meinen Wert nicht aus dem, was ich bin, leiste oder nur zu sein scheine. Er definiert meinen Wert durch seine große Liebe. Ich habe einen Wert, weil ich für Gott wertvoll bin. Trotz aller meiner Defizite gilt mir seine Liebe. Wer sich so sehr geliebt weiß, wird frei von dem Drang nach Anerkennung und Selbstdarstellung.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Die Bibel ist die einzige Informationsquelle zu den folgenden Antworten. Ohne sie wüssten wir nicht, ... dass Jesus Christus der einzige Erlöser ist (vgl. Apostelgeschichte 4,12) und alle von Menschen ersonnenen Heilswege in die Verlorenheit führen (vgl. Matthäus 7,13-14). Johannes 3,36 fasst dies zusammen in dem einen Vers: »Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.« .... dass wir Ewigkeitsgeschöpfe sind, weil Gott uns bei der Erschaffung seinen »Odem des Lebens« (vgl. 1. Mose 2,7) eingehaucht hat, der ewig ist. Die atheistische Position, dass mit dem Tod alles aus sein soll, ist ein Irrweg, der im Augenblick des Todes in schrecklicher Weise offenbar wird (vgl. Hebräer 10,31). ... dass es einen Himmel und eine Hölle gibt, die beide ewig sind: »Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben« (Matthäus 25,46). ... dass alle Menschen einmal vor einem letzten Gericht erscheinen müssen: »Wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden« (Römer 14,10). ... dass wir zu ewiger Gemeinschaft mit Gott geladen sind. Jesus sagt in Lukas 19,10: »Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.« ... dass es Gottes Wunsch und Wille ist, dass wir vom Weg der Verlorenheit umkehren müssen (vgl. 1. Timotheus 2,4), um einmal bei ihm ewig im Himmel zu sein: »Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel …« (Philipper 3,20).
Das Wort Gottes zu verwerfen, ist mit einem Verlust ohnegleichen verbunden. Aber bis zum Wiederkommen Jesu Christi bleibt die Himmelstür offen, und jeder ist eingeladen einzutreten.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wir können zwar manches über Gott aus der Schöpfung ablesen und mit wissenschaftlicher Hilfe erfahren, aber vieles bliebe uns verborgen, wenn Gott es uns nicht in der Bibel offenbaren würde. Wir wüssten nicht, ... dass das gesamte Universum einschließlich unserer Erde mit allen Lebewesen innerhalb von sechs 24-Stunden-Tagen durch einen allmächtigen und allwissenden Gott geschaffen wurde: »Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage« (2. Mose 20,11). ... dass Gott einen Sohn hat, der sein Ebenbild ist (vgl. Kolosser 1,15), der alle Macht im Himmel und auf Erden hat (vgl. Matthäus 28,18), der der Schöpfer und Erhalter (Kolosser 1,16-17; Hebräer 1,3) dieser Welt ist, dessen Name Jesus ist. ... dass der Mensch ursprünglich nach dem Bilde Gottes geschaffen wurde: »Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau« (1. Mose 1,27). ... dass der Mensch sich durch eigenes Verschulden im Strudel der Sünde verfangen hat (vgl. 1. Mose 3) und darum der Erlösung durch einen göttlichen Retter bedarf. Das hat Gott für uns durch Jesus getan: »Aber mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten« (Jesaja 43,24).
Diese wenigen Punkte zeigen uns, wie lebenswichtig diese Information für uns ist. Römer 10,14 nennt drei grundlegende Fragen: »Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?« Und genau darum hat Jesus den Auftrag gegeben: »Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker … und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe« (Matthäus 28,19-20).
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Es unterhalten sich zwei Väter pubertierender Teenager. Sagt der eine: »Mein Sohn behandelt mich, als wäre ich Gott.« Erstaunt erwidert der andere: »Echt? Was macht er denn?« Die Antwort klang ernüchternd: »Er hört überhaupt nicht auf mich, er gehorcht in keiner Weise. Er ignoriert mich meistens und will sogar nichts mehr mit mir zu tun haben. Eigentlich kommt er nur angedackelt, wenn er mal wieder etwas von mir braucht.«
Leider verhalten sich viele Menschen Gott gegenüber genauso wie manche Pubertierende in ihren schlimmsten Phasen den Eltern gegenüber. Sie leben so, als gäbe es ihn nicht. Sie wissen alles besser und wollen sich von einer höheren Instanz nichts sagen lassen. Kommen sie dann in eine Krise oder geht es ihnen schlecht, fällt ihnen plötzlich der »Notnagel im Himmel« ein. Wenn manche dann tatsächlich beten, glauben sie im Grunde eigentlich gar nicht, dass Gott einschreitet; tut er es doch, nennen sie es Glück oder Zufall und vergessen ihn sogleich wieder. Schreitet er nicht ein, haben sie einen Grund, ihn anzuklagen oder ihren Unglauben zu bestärken.
Unsere Kinder hatten auch die Phase, wo die Eltern nervten, kleinkariert und nicht auf der Höhe der Zeit waren. Heute sind sie selbst für ihre Kinder verantwortlich und sind dankbar, dass sie bei uns Rückhalt und Ratgeber haben. Sie wissen es zu schätzen, uns anrufen zu können, wenn in der Erziehung Dinge schieflaufen, wenn Alltagsprobleme überhandnehmen oder wenn es um ihre Lebensplanung geht. Sie wissen, dass sie von ihren Eltern bedingungslos geliebt werden, die alles für sie tun würden, damit sie glücklich und zufrieden sind. Und genauso ist unser Gott im Himmel. Er ist kein Notnagel, sondern möchte unser Helfer, Berater, Zuhörer und Beistand sein.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Vor einiger Zeit habe ich für ein paar Monate in einer Raucherwohnung gelebt. Die Folgen des Nikotinkonsums des Vormieters schlugen einem beim Öffnen der Tür sofort entgegen und nahmen jedem Besucher buchstäblich den Atem. Wenn ich jedoch den ganzen Tag im Haus verbracht hatte, ist mir der drückende Geruch des Rauchs gar nicht mehr aufgefallen. Doch sobald ich das Haus verließ, wurde mir nur allzu deutlich bewusst, dass mich eine unsichtbare Rauchwolke begleitete, wo immer ich hinging. »Mensch Caro, merkst du gar nicht, dass du riechst wie ein Kettenraucher?«, fragte mich meine Mutter jedes Mal, wenn ich nach Hause kam, und wedelte theatralisch mit der Hand vor ihrer Nase herum.
Diese Begebenheit lässt mich an Sünde denken. Wenn wir uns mit unseren Mitmenschen vergleichen, bemerken wir oft gar nicht, wie schlecht wir eigentlich sind. Der andere lügt doch viel mehr oder hat sogar schon mal etwas geklaut! Solange wir im »Gestank« dieser Welt sind, fällt uns unser eigener Geruch kaum auf. Doch heben wir einmal den Blick zum Himmel, zu dem Gott, der uns in unzähligen Bibelstellen als »heilig« vorgestellt wird. Heilig, das bedeutet, völlig ohne Fehler zu sein. Und weil Gott perfekt ist, »stinken unsere Sünden zum Himmel«. Sie trennen uns von ihm, da er in seiner Vollkommenheit Sünde nicht ertragen kann.
Nachdem ich ausgezogen war, ist der unangenehme Geruch allmählich aus meiner Kleidung und meinen Haaren verschwunden. Doch unsere Sünden können wir nicht einfach »auslüften«. Der einzige Weg, sie loszuwerden, ist, Jesus um Vergebung zu bitten. Er ist für diese Sünden gestorben, damit Sie und ich zu einem »Wohlgeruch« für Gott werden können. Noch heute können Sie dieses Angebot annehmen!
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Anton findet Ehrlichkeit extrem wichtig. Er sieht es als ehrenhaft an, Fehler einzugestehen. Aber als er selbst etwas versäumt und vermasselt hat, gebraucht er seinem Chef gegenüber einen Vorwand, warum das nicht geklappt hat. Er versucht, sich herauszureden und zu rechtfertigen, anstatt das Versäumnis zuzugeben.
Bianca vertritt die gute Einstellung, dass man nicht über andere reden sollte, sondern mit der betreffenden Person selbst. Ihre Freundin Lisa tut etwas, was sie sehr ärgert. Bei nächster Gelegenheit erzählt sie es einer weiteren gemeinsamen Freundin. Mit Lisa selbst zu sprechen, traut sie sich aber nicht. Die Wertvorstellungen, die sie vertritt, sind zwar gut. Sie bemerkt jedoch nicht, dass sie sich nicht an ihre eigenen Werte hält.
Die Eigenschaft, die in solchen Fällen fehlt, nennt man Integrität. Damit ist ein Handeln gemeint, das in Übereinstimmung mit den eigenen Wertvorstellungen steht. Also dass man die Werte, die man vertritt, auch selbst lebt. Es geht gewissermaßen um Treue zu sich selbst.
Ein Vorbild völliger Integrität ist Jesus. Er handelte immer dem entsprechend, was er sagte. Seine Worte und Taten stimmten überein. Das ist bis jetzt so. Er ist sich selbst nicht untreu. Dadurch wissen wir, er ist verlässlich. Das, was er sagt, wird er auch tun. Und er wird sich uns gegenüber so zeigen, wie er sich uns in der Bibel vorstellt – in Eigenschaften wie z. B. Gnade, Barmherzigkeit und Güte, Wahrheit und Gerechtigkeit. Wenn wir uns mit Jesus verbinden, haben wir jemanden, der uns nicht (ent-)täuschen wird und der uns ein Vorbild für Integrität ist. Lernen wir Jesus immer mehr durch die Bibel kennen, wird uns das zu Menschen machen, die verlässlich sind und die leben, was sie vertreten.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Windkraft ist heute eine sehr begehrte Energiequelle. Zu ihrer Nutzung wurden schon vor langer Zeit Windmühlen eingesetzt. Deren heutige Form ist einzig und allein darauf ausgerichtet, die Kraft des Windes in vielfältig nutzbare elektrische Energie umzuwandeln. Windkraft zählt zu den sogenannten erneuerbaren Energien, für die keine natürlichen Ressourcen endgültig verbraucht werden, sondern deren »Rohstoff« praktisch immer wieder neu zur Verfügung steht. Windkraft ist allerdings nicht völlig berechen- und steuerbar. Sie ist vielmehr abhängig von Vorgängen, auf die der Mensch keinen Einfluss hat. Jedoch ist sie zuverlässig, sobald man sich dorthin begibt, wo diese Kraft zur Verfügung steht.
Der Wind ist auch der vermutlich beste Vergleich, um das Wirken von Gottes Geist zu beschreiben. Das dafür in der Bibel verwendete griechische Wort pneuma legt das nahe, denn es bedeutet Geist und Wind zugleich. Im Zusammenhang des Tagesverses geht es darum, wie ein Mensch neues Leben empfängt und von der Kraft erfüllt wird, die von Gott kommt. Das Beispiel Wind zeigt Folgendes: 1. Der Mensch hat keinen Einfluss darauf, wo und wann der Geist »weht«, also wirkt. Es hängt allein von Gott ab. 2. Je näher man Gott kommt, desto höher ist die Chance, die Wirkung von Gottes Geist zu erfahren.
Was ist seine Aufgabe und sein Ziel? Er weht alles weg, womit wir unser sündiges Leben verschleiert und verdeckt haben, sodass wir uns als Sünder vor Gott erkennen können. Er bläst den Nebel des Zweifels und Unglaubens fort, der uns den klaren Blick darauf verstellt, wer Jesus ist und dass wir ihn als unseren Retter brauchen. Und schließlich »weht« er uns – wenn wir aus ihm geboren sind – in das Reich Gottes hinein, um ewig Anteil an einem Leben aus der Kraft Gottes zu haben.
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
From the publisher's feed
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
Ranked by our users in the last 21 days

107 Listeners

252 Listeners

40 Listeners

52 Listeners

31 Listeners

15 Listeners

2 Listeners

2 Listeners

8 Listeners

18 Listeners

93 Listeners

30 Listeners

0 Listeners

5 Listeners

10 Listeners