Leben ist mehr

Leben ist mehr

Download on the App Store

Leben ist mehr episodes

  • Der himmlische Jesus

    Wird der auferstandene Jesus mit dem himmlischen Jesus identisch sein? Ja, in Offenbarung 1,13-16 beschreibt uns der Apostel Johannes, wie er den erhöhten und verherrlichten Herrn gesehen hat: »… [ich sah] einen, der war einem Menschensohn gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.« Das entspricht dem, was Jesus in Johannes 17,5 erbittet: »Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.« Bei seiner Wiederkunft wird Jesus als der Verherrlichte erscheinen, denn in Matthäus 24,30 heißt es: »… und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.« Daran wird deutlich, dass Jesus das Aussehen eines Menschen beibehalten hat, denn hier wird ausdrücklich vom Menschensohn gesprochen.

    Wie werden Gläubige nach ihrer Auferstehung sein? Es ist geradezu unfassbar, was Jesus denen, die ihm angehören, zugesagt hat. In Johannes 17,22 betet Jesus zum Vater: »Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast …« Ebenso wie Jesus werden auch sie im Himmel mit Herrlichkeit überkleidet werden. Paulus schreibt davon in 1. Korinther 15,42-43: »Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit.«


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    4 min
  • Prüft die Geister!

    Wenn man noch Anfang vorigen Jahres und früher die Zeitungen aufschlug, füllte ein Ereignis die Blätter, natürlich auch die anderen Medien: Corona. Wahrscheinlich ist manchem von uns bewusst geworden, dass in Corona-Zeiten viele andere Sachen in den Hintergrund traten oder medial gar nicht mehr existierten. Das ist der Lauf der Welt. Aber die Welt der Medien ist nur die berichtete Welt. Hinter den Medien stehen Menschen, die uns zeigen, was sie selbst für richtig und wichtig ansehen. Es ist also ihre Weltsicht, die sie uns präsentieren.

    Gesundes Misstrauen ist daher angebracht. Für gläubige Christen gilt die Mahnung des Apostels Johannes im Tagesvers umso mehr, denn wir leben in einer Zeit, in der viele Kräfte beharrlich und leider auch erfolgreich die noch vorhandenen christlichen Fundamente zu zerstören suchen. Nicht wenige urteilsfähige Mitmenschen werden so für die neuen Lehren gewonnen. Diese Gefahren hat eine kenntnisreiche Jüdin, die man leicht zu den eindringlichen Mahnern unserer Zeit einordnen kann, Hannah Arendt, so beschrieben: »Die Menschen haben sich in einer immer unverständlicher werdenden Welt darauf eingerichtet, jederzeit jegliches und gar nichts zu glauben ...« (FAZ, 28.02.2020).

    Das Prüfen, das Johannes anmahnt, setzt allerdings voraus, dass man mit der Wahrheit vertraut ist, die von Gott kommt. Wer sich nicht auf etwas Zuverlässiges, ewig Gültiges ausrichtet, ist letztlich dazu verdammt, im Hin und Her der Meinungen und Informationen haltlos umhergetrieben zu werden. Mit der Bibel jedenfalls kann man lernen, wie man die Dinge aus göttlicher Perspektive betrachtet. Und fähig wird zu erkennen, welcher Geist hinter all dem steht, was an mich herangetragen wird.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • Im Rückspiegel

    Ich halte mich selbst für einen ganz passablen Autofahrer. Ich bilde mir ein, jedenfalls ganz überwiegend die Verkehrsregeln zu beachten. Doch wenn ich im Rückspiegel einen Polizeiwagen entdecke, werde ich dennoch etwas nervös und überprüfe sofort meine Fahrweise, um ja nicht negativ aufzufallen. Denn während meiner Ausbildung habe ich einmal mehrere Stunden einen erfahrenen Polizisten im Streifenwagen begleitet. Seitdem weiß ich, was ein geübter Ordnungshüter auch bei Dunkelheit und auf Distanz alles sieht: ob der Gurt angelegt ist, ob der TÜV abgelaufen ist, usw. Das Bewusstsein, unter Beobachtung der Polizei zu stehen, führt bei mir zum Überdenken und bei Bedarf zum Korrigieren meines Fahrverhaltens. Denn die Polizei hat die Aufgabe und die Autorität, Fehlverhalten festzustellen und mich gegebenenfalls zur Rechenschaft zu ziehen.

    Diese Reaktion auf die Anwesenheit der Polizei zeigen nach meiner Beobachtung viele Verkehrsteilnehmer. Aber wie ist die Reaktion auf die Anwesenheit Gottes? Bin ich mir bewusst, dass der allgegenwärtige Gott stets auch dort anwesend ist, wo ich bin? Vor Gottes Augen sind weder Herz noch Gedanken noch Handlungen der Menschen verborgen. Aber Gott nimmt all dies nicht nur wahr, er ist auch die höchste Autorität. Und daher kann und darf und wird er auch jeden von uns zur Rechenschaft ziehen für das, was wir denken, sagen und tun.

    Wäre es angesichts dessen nicht dringend angezeigt, unser Verhalten stets anhand von Gottes heiligen Maßstäben zu überprüfen und bei Bedarf zu korrigieren? Wenn man die Anwesenheit der Polizei ignoriert und bei Rot über die Ampel fährt, hat das seinen Preis. Welchen Preis hat es, unsere Verantwortung vor Gott zu ignorieren?


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    6 min
  • Vor 250 Jahren – Geburt des Fürsten Metternich

    Meine Frau und ich besuchen öfter das Schloss Johannisberg bei Rüdesheim. Es liegt oben auf der Bergkette, die sich dort parallel zum Rhein hinzieht und eine der besten Weinlagen Deutschlands gegen den Nordwind abschirmt. Man hat von dort eine wunderbare Aussicht auf den Rhein. Goethe hat gemeint, es sei eine der schönsten Lagen Deutschlands, und ich glaube, er hat recht. Es gehörte einmal dem Fürsten Metternich.

    Als alter Koblenzer war Metternich »Reichsdeutscher«. So nannte man damals die Leute, die weder habsburgisch noch preußisch waren. Sie fanden oft ihren Platz im Leben in der habsburgischen Verwaltung. In der machte Metternich seine Karriere und stieg schließlich zum Staatskanzler auf. Die Aufgaben, vor die er sich gestellt sah, waren gewaltig. Er hatte sich mit dem damaligen Ungeheuer Europas, mit Napoleon, auseinanderzusetzen und half mit, an der Seite Russlands, Preußens und weiterer Staaten, ihn zu besiegen. Dann aber kam seine größte Aufgabe: Europa musste danach neu geordnet und Frieden musste geschaffen werden. Unter Metternichs Führung gelang es, auf dem »Wiener Kongress« diese Aufgabe zu lösen. Die Beschlüsse, die dort gefasst wurden, brachten Frieden für ein Menschenalter. Die lange Friedenszeit war ganz wesentlich Metternich zu verdanken.

    »Frieden ernährt, Unfrieden verzehrt.« So hat es damals ein Zeitgenosse auf eine Formel gebracht. Das gilt auch heute noch. Christen sollten ernsthaft und anhaltend für den Frieden beten und für alle Personen, die sich in verantwortlicher Position der Erhaltung des Friedens widmen, egal, für welches Land sie handeln (1. Timotheus 2,1). Und was uns selbst betrifft, so stehen wir alle in der Pflicht, zuerst den Frieden mit Gott und dann aber auch mit allen anderen zu suchen.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    12 min
  • Die Eltern ehren

    Vor dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde ein Christ wegen seines Glaubens in Russland verurteilt. Während des Prozesses sagte ein Offizier: »Sie wissen, Sie können einer fünfjährigen Haft entgehen, wenn Sie sagen, dass Sie nicht mehr predigen und keine Taufen mehr durchführen werden. Warum können Sie nicht einfach sagen: ›Okay, ich mache das nicht mehr.‹ Wenn Sie dann die Freiheit haben, können Sie doch so weiterleben, wie Sie wollen!« Der Christ fragte zurück: »Könnten Sie Ihrer eigenen Mutter ins Gesicht spucken, um die Freiheit zu erlangen?« – »Nein!«, antwortete der Offizier entrüstet, »die Mutter, das ist etwas Heiliges, das könnte ich nicht.« – »Aber Sie könnten doch Ihrer Mutter sagen: ›Ich spucke nur einmal, Mütterchen, dann wischst du schnell die Spucke ab, und ich habe die Freiheit.‹« – »Nein«, sagte der Offizier, »ich würde lieber sterben, als meine Mutter anzuspucken!« – »Ihre Antwort gefällt mir!«, meinte der Christ. »Sehen Sie, bei mir ist das genauso. Ich kann Christus nicht ins Angesicht spucken und ihn verleugnen, da sterbe ich lieber oder gehe für fünf Jahre ins Gefängnis.« – »Ihre Antwort gefällt mir auch«, sagte der Offizier nachdenklich, »bleiben Sie Ihren Prinzipien treu.«

    Der atheistische Offizier war offensichtlich beeindruckt von dem Verhalten des Christen. Er realisierte, dass dieser Mensch tatsächlich an einen Gott glaubte, der ihm so nah und wertvoll war wie die eigene Mutter – und sogar noch mehr. Für diesen Gott war der Christ bereit, Gefängnis und Leid auf sich zu nehmen.

    So eine tiefe Liebe zu Gott ist eigentlich nur eine Antwort auf Gottes Liebe zu uns. Wer verstanden hat, dass Gott sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn aus Liebe für uns hingegeben hat, der möchte diesen Gott wiederlieben und ihm sein Leben schenken.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    4 min
  • Unvollendete Projekte

    Unvollendete Projekte kennen wir alle aus unserem Alltag: Hausaufgaben, die begonnene Steuererklärung, Gartenarbeit. Doch nicht fertig werdende Projekte gibt es auch im Großen: Die Elbphilharmonie und der Berliner Flughafen blieben lange unvollendet, und doch sind sie inzwischen in Betrieb. An der A59 stand gab es jedoch mal ein Gebäude, das noch fiel länger unfertig herumstand: der Kaiserbau. In den 1970er-Jahren sollte er als Hotel in der Nähe von Troisdorf errichtet werden. 1975 war der Rohbau fertiggestellt, und die benötigte Anschlussstelle der Autobahn ging 1996 in Betrieb. Aber das Hotel? Mehr als 25 Jahre blieb es unvollendet, bevor es am 13. Mail 2001 gesprengt wurde. Ganz schön verrückt, dass ein Gebäude so lange steht seiner eigentlichen Bestimmung nicht entspricht!

    Wir Menschen scheitern immer wieder daran, Projekte zu Ende zu bringen. Doch Gott ist anders! Er will, »dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen« (1. Timotheus 2,4). Diese Rettung ist notwendig, da wir Menschen durch unsere Sünde getrennt sind von Gott. Er hat daher Jesus Christus auf die Erde geschickt und am Kreuz sterben lassen, damit wir – befreit von dem Fluch der Sünde – ewiges Leben haben können. Diesen Plan hat Gott bis zum Schluss verfolgt und alles getan, was für seine Vollendung nötig war. Sogar seinen eigenen Sohn hat er dafür gegeben. Gottes Projekt der Erlösung ist vollbracht!

    Und nun liegt es an jedem Menschen persönlich, Gottes Heilsangebot auch anzunehmen. Tut er das, darf er wissen, dass Gott mit seinem Leben ans Ziel kommen wird. Das finde ich so befreiend und ermutigend! Ich darf darauf vertrauen, dass Gott in meinem Leben nun alles so lenkt, dass sein Wille geschieht und sein Plan zustande kommt.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min
  • Die Heilungshoheit liegt bei Gott (2)

    Gestern habe ich von meiner Corona-Erkrankung berichtet, die natürlich noch weitere Fragen auslöste, z. B. auch diese: »Wenn Gott die Heilungshoheit besitzt, warum greift er nicht grundsätzlich ein, wenn unsere körperliche Konstitution und die medizinischen Maßnahmen zur Genesung nicht ausreichen?« Nun, einmal hängt es sicherlich davon ab, ob wir uns überhaupt mit der Bitte um Heilung an ihn wenden. Gottes Handeln ist niemals ein Automatismus, sondern geschieht im Verbund mit menschlichem Tun – auch in Verbindung mit medizinischem Handeln. Am ehesten aber dann, wenn wir ihm unser Unvermögen erklären und ihn um seine Hilfe bitten. Dann sind vielfach schon Wunder geschehen.

    Aber was ist, wenn Gott offensichtlich nicht eingreift und ein Mensch stirbt? Liegt es dann an diesem Menschen oder an Gott? Diese Frage können wir nicht beantworten, denn sie würde bedeuten, den Anspruch zu stellen, Gott und sein Handeln erklären zu können. Niemand kann das, und es steht keinem Menschen zu. Wir können ihm lediglich zuhören, wenn er sich selbst uns erklären will. Und völlig verstehen können wir ihn auch dann immer noch nicht.

    Was wir aber tun können, ist Folgendes: Wir können sicherstellen, dass Gottes Handeln, wie er es uns auch immer bestimmen wird, gut für uns ausgeht, selbst im Falle unseres Ablebens. Denn ehrlich gefragt: Was nützt mir eine Genesung, wenn ich doch eines Tages sterben muss und dafür nicht vorgesorgt habe? Sie bedeutet dann im besten Fall einen Zeitaufschub. Und andererseits: Wenn ich vorgesorgt habe, dass mein Tod nicht endgültig ist, dann kann ich auch im Sterben getrost sein. Wie kann man eine solche Vorsorge treffen? Durch den Glauben an seinen Sohn verspricht uns Gott ewiges Leben.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    6 min
  • Die Heilungshoheit liegt bei Gott (1)

    Nachdem ich mich im Frühjahr des vergangenen Jahres nach rund zwei Jahren Pandemie auch »endlich« infiziert hatte, habe ich mir nach dem Abklingen der dankbarerweise doch eher leichteren Symptome einige Gedanken darüber gemacht. Den Verlauf der Krankheit habe ich viel bewusster erlebt, als das sonst bei »Erkältungen« der Fall war, denn immerhin bestand ja die Möglichkeit, dass es zu einem schwereren Verlauf kam. Gott sei Dank, trat das nicht ein.

    Eine Einsicht, die mir bisher nicht so klar war, bestand darin, dem Krankheitsverlauf unerbittlich ausgeliefert zu sein. Man hat keine Kontrolle darüber, was im Körper vor sich geht, und kann nur abwarten, ob es bei einem leichten Verlauf bleibt, oder ob bei einem schweren Verlauf medizinisch eingegriffen werden muss. Diese Ungewissheit zu überstehen, dabei half mir das Bewusstsein, in Gottes Hand zu sein, egal, was kommen mochte. Und mir wurde klar: Wenn nicht der Körper die entsprechende Konstitution bereits mit sich bringt (weil er dazu von Gott grundsätzlich angelegt ist), können auch Maßnahmen von außen nur begrenzt oder im schlimmsten Fall gar nichts dazu beitragen, dass es zur Genesung kommt.

    Jedenfalls wurde mir bewusst, dass medizinische Bemühungen meistens hilfreich, jedoch immer nur unterstützend möglich sind und niemals ganz neue Prozesse entstehen lassen, die zur Genesung führen. Die sind alle schon vom Schöpfer selbst angelegt. Ein klarer Hinweis darauf, dass bei ihm die »Heilungshoheit« liegt und im Bauplan des Lebens schon Vorsorge dafür getroffen wurde. Deshalb macht es für mich Sinn, mich an ihn zu wenden und ihm den Heilungsprozess anzubefehlen, egal, wie »intensiv« die Maßnahmen auch sind, die zusätzlich von medizinischer Seite her noch getroffen werden müssen.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    4 min
  • Ende der Idylle

    Geschafft! Stolz blicken wir auf unser Werk. Unser Lockdown-Projekt ist beendet, unser Hochbeet ist fertig. Stundenlang haben wir Paletten abgeschliffen, gestrichen und verschraubt. Wir haben Wühlmausdraht verlegt und einen Schneckenschutz installiert. Nach eingehender Recherche wurde das Beet mit den passenden Schichten aufgefüllt und viel Geld in besonders gute Bio-Erde investiert. Und nun stehen die liebevoll auf der Fensterbank vorgezogenen Pflänzchen in ordentlichen Reihen gut bewässert im Beet. Am nächsten Morgen werfen wir einen Blick nach draußen und erstarren: Viele der zarten Pflanzen sind herausgerissen und die Erde völlig zerwühlt. Später entdecken wir ernüchtert, wie sich zwei große Vögel vergnügt in der Erde suhlen.

    Als wir vor unserem verwüsteten Beet stehen, denken wir an die ersten Kapitel der Bibel: Gott hatte eine perfekte Umgebung geschaffen, einen wunderschönen Garten, in dem es von allem genug gab. Tod, Krankheit, Streit und mühevolle Arbeit – absolut unbekannt. Dort hinein setzte er die ersten Menschen, die er so geschaffen hatte, dass sie in der Lage waren, eine enge Freundschaft mit ihm zu pflegen. Er hatte glückliche zwischenmenschliche Beziehungen und Erfüllung in seiner Gegenwart im Sinn. Doch die liebevoll erschaffenen Menschen wählten einen Weg ohne Gott. Sie verstießen gegen die einzige Regel Gottes für sie und verspielten damit ihre Möglichkeit, Gott ihre Liebe und Loyalität zu beweisen. Damit entschieden sie sich für ein Leben in Trennung von ihrem Schöpfer mit all den negativen Folgen, die er von ihnen fernhalten wollte.

    Doch Gott wartet darauf, dass wir zu ihm zurückkehren, um wieder in den Genuss eines Lebens in seiner guten Gegenwart zu kommen.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    4 min
  • Nutze den Tag!

    Unser Fünfjähriger saß in sich versunken auf der Bettkante. Als seine Mutter ihn fragte, was er da mache, sagte er: »Ich warte, dass die Zeit vergeht!« Kindern fällt das Warten oft schwer. »Wie lange dauert es noch, bis ich Geburtstag habe?« – »Wann kommt Weihnachten?« usw., wird immer wieder gefragt. Sie meinen, die Zeit vergehe viel zu langsam.

    Ist man älter, fragt man sich stattdessen, wo die Jahre und Jahrzehnte geblieben sind, die man schon gelebt hat. Dann muss man, ob es einem gefällt oder nicht, dem Mose recht geben, der uns unseren Tagesvers aufgeschrieben hat. Und was kommt danach? Die Bibel sagt uns, dass sich dann für uns eine der beiden Türen für die Ewigkeit öffnet. Weiter sagt sie uns, dass uns diese eilig davonfliegende, kurze Erdenzeit gegeben wurde, damit wir uns auf die Ewigkeit vorbereiten, um ebendiese Ewigkeit bei Gott verbringen zu dürfen. Dorthin geht es durch die eine Tür; die andere führt in die ewige Finsternis der Gottferne. Gut vorbereitet konnte Gerhard Terstegen in seinem Abendlied singen:

    »Ein Tag, der sagt´s dem andern, mein Leben sei ein Wandern zur großen Ewigkeit. / O Ewigkeit, du schöne, mein Herz an dich gewöhne, mein Heim ist nicht in dieser Zeit.«

    Diese Vorbereitung geschieht nicht durch gute Werke, nicht durch Fasten oder Pilgerreisen, sondern dadurch, dass wir unser Unvermögen dem bekennen, der alles bereits für uns getan hat, um dann an seine Vergebung zu glauben. Es wäre doch jammerschade, wenn man hier auf dieser Erde nur nach Irdischem getrachtet hätte, von dem man nichts, aber auch gar nichts mitnehmen kann, und das uns genauso schnell abhandenkommt, wie unser Leben entflieht.


    Diese und viele weitere Andachten online lesen

    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
    Audioaufnahmen: Radio Segenswelle

    5 min

About Leben ist mehr

From the publisher's feed

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…

Best of Leben ist mehr

Ranked by our users in the last 21 days

  1. Number 3: Ängste
    6 min

More shows like Leben ist mehr

Das Wissen | SWR by SWR

Das Wissen | SWR

107 Listeners

Verbrechen by DIE ZEIT

Verbrechen

252 Listeners

Betreutes Fühlen by Atze Schröder & Leon Windscheid

Betreutes Fühlen

40 Listeners

Smarter leben by DER SPIEGEL

Smarter leben

52 Listeners

Das wahre Leben by SWR

Das wahre Leben

31 Listeners

Quarks Science Cops by Quarks

Quarks Science Cops

15 Listeners

Couple Of by Iris Gavric & Matthias Renger

Couple Of

2 Listeners

Siege der Medizin | Der medizinhistorische Podcast by Apotheken Umschau & gesundheit-hören

Siege der Medizin | Der medizinhistorische Podcast

2 Listeners

Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung by FUNKE Mediengruppe

Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung

8 Listeners

Copa TS by Tommi Schmitt & Studio Bummens

Copa TS

18 Listeners

Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood by Spotify & Bill und Tom Kaulitz

Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood

93 Listeners

PLOT HOUSE by Lottie & Studio Bummens

PLOT HOUSE

30 Listeners

Zwischen Fortschritt und Frevel by Jonathan Focke und Maximilian Doeckel

Zwischen Fortschritt und Frevel

0 Listeners

Wie geht's? mit Robin Gosens by Norddeutscher Rundfunk

Wie geht's? mit Robin Gosens

5 Listeners

feinstoff by Guido Maria Kretschmer

feinstoff

10 Listeners