Leben ist mehr

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Leben ist mehr episodes

  • Wahre Freiheit

    »Warum sollte ich Christ werden? Ich könnte doch nicht mehr tun und lassen, was ich wollte! Ich könnte nicht mehr feucht-fröhlich feiern. Ich wäre zu eingeschränkt. Das ist für mich nicht lebenswert!« – Solche oder ähnliche Aussagen habe ich schon von Menschen gehört, wenn sie auf »Christsein« angesprochen wurden. Da ich erst sehr spät, mit etwa 40 Jahren, zum Glauben an Jesus gekommen bin, kann ich diese Argumente sehr gut nachvollziehen. Auch ich wollte von Christus nichts wissen, weil ich mein Leben nach meinen Wünschen gestalten wollte. So gibt es viele Menschen, die das Christentum ablehnen, weil sie meinen, dass dadurch eine unnötige Last auf sie gelegt wird. Auch manche Christen sind vielleicht manchmal müde, immer wieder zu hören, man solle Gott gehorchen und seinen Willen tun. Mit dieser Einstellung wird Christsein zu einem Zwang. Man fühlt sich gefangen in einem System, das der eigenen Lebensphilosophie hinderlich ist.

    Solche Menschen bedenken nicht, dass es um viel mehr geht als nur um das Leben jetzt. Die wichtigere Frage ist nämlich, was danach kommt, und dass es davon abhängt, wie wir unser Leben hier gelebt haben. Die Bibel äußert sich klar dazu: Mit dem Tod ist nicht alles aus, wir alle müssen dann vor Gott Rechenschaft ablegen. Und er hat uns auch mitgeteilt, was allein bei ihm Anerkennung findet: der Glaube an Jesus und ein Leben nach seinem Willen. Da muss man sich überlegen, was einem wichtiger ist: vergängliche Freude und grenzenloser Spaß hier – meist verbunden mit der Missachtung von Gottes Geboten – oder die Freude mit und bei Gott, die ewig währt, auch wenn sie uns hier etwas kostet. Aber wer sich für Letzteres entscheidet, wird merken, dass die Freude darüber schon jetzt groß ist.


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    5 min
  • Schöner als die berühmten drei Worte?

    »Welche drei Worte sind für Sie noch schöner als die Aussage ›Ich liebe Dich‹?«, wollte der Moderator einer Radiosendung wissen. Die Antworten der Zuhörer reichten von »Bald ist Wochenende« über »Freibier für alle« bis zu »Es geht weiter«. Hätte der Jünger Johannes dort eine Antwort geben können, hätte er auf die letzten Worte von Jesus Christus hingewiesen: »Es ist vollbracht!« Denn diese Worte haben unzähligen Menschen die Augen für das Wunder geöffnet, das am Kreuz geschehen ist.

    Was wie eine Niederlage aussieht, erklärt sich durch diese Aussage als der größte Sieg, der je errungen wurde. Jesus Christus ist nicht am Kreuz gescheitert, sondern hat dort den Plan Gottes erfolgreich abgeschlossen. Der Sohn Gottes ist der Einzige, der als Mensch ohne Sünde geblieben ist. Auf ihn hatte der Tod, der aufgrund der Sünde in die Welt gekommen ist, keinen Anspruch. Doch Jesus hat sein Leben freiwillig als stellvertretendes Opfer eingesetzt. Am Kreuz hat er unsere Schuld und Sünde auf sich genommen. Die drei Worte »Es ist vollbracht« sind die Bestätigung, dass Jesus Christus mit seinem Tod vollständig den Preis bezahlt hat, damit wir Menschen frei von unserer Schuld werden können.

    Als Johannes diese Tatsache in Gottes Auftrag aufgeschrieben hat, hat er im griechischen Original allerdings nur ein Wort verwendet – nämlich einen Begriff, der auch auf alten Papyri gefunden worden ist. Dort wurde das Wort benutzt, um den Empfang von Steuern zu bestätigen und zu dokumentieren, dass die Schuld vollständig bezahlt ist. Ob ein Wort oder drei: In jedem Fall bestätigt Jesus ganzheitlich mit Wort und Tat, dass er uns liebt und sein Leben für uns eingesetzt hat. Was ist unsere Antwort darauf?


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    6 min
  • Wissenschaft versus Glaube

    Früher konnten sich die Menschen verschiedenste Naturphänomene nicht erklären. Also brauchten sie einen Gott, der es z. B. donnern lässt und Blitze vom Himmel schießt. Heute wissen wir, dass Blitze durch unterschiedliche elektrische Ladungen entstehen und sich dabei die Luft so stark erhitzt, dass es knallt. Wer braucht da noch einen Gott?

    Diese Argumentation klingt auf den ersten Blick logisch, ist bei genauerem Hinsehen aber ziemlich absurd. Es ist so ähnlich, als würde man die Prozesse in einem Otto-Motor (Benzin-Motor) verstehen und dann behaupten, dass Nicolaus Otto ihn folglich sicher nicht erfunden haben kann. In Wahrheit ist es genau umgekehrt: Je besser ich die Prozesse verstehe, desto mehr komme ich zum Schluss: Das ist genial, das muss sich jemand gut überlegt haben.

    Max Planck, ein deutscher Physiker, Begründer der Quantenphysik und Nobelpreisträger, drückte es so aus: »Religion und Naturwissenschaft – sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Wohl den unmittelbarsten Beweis für die Verträglichkeit von Religion und Naturwissenschaft auch bei gründlich-kritischer Betrachtung bildet die historische Tatsache, dass gerade die größten Naturforscher aller Zeiten, Männer wie Kepler, Newton, Leibniz, von tiefer Religiosität durchdrungen waren.«

    Die Frage, ob man als denkender Mensch an den Schöpfer-Gott der Bibel glauben kann, lässt sich also getrost mit »Ja« beantworten. Es ist logischer und wahrscheinlicher, dass die Ordnung, Schönheit und Komplexität, die wir im ganzen Universum vorfinden, von einer göttlichen Intelligenz stammen, statt dass sich alles aus dem Nichts entwickelt haben soll.


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    7 min
  • »Wo waren deine Hände heute?«

    Auf der Toilette einer Raststätte an der A3 fand ich folgendes Schild – passenderweise direkt über den Kloschüsseln: »Wo waren deine Hände heute?« Mit diesem wenig dezenten Hinweis sollten die Besucher auf die Notwendigkeit hingewiesen werden, sich nach dem Besuch des »stillen Örtchens« die Hände intensiv zu reinigen. In der Tat, wer kann schon immer genau rekonstruieren, was man im Laufe des Tages alles angefasst hat: den Tankdeckel, den Zapfhahn an der Tanksäule, den Griff an der Eingangstür eines Geschäfts, ein Treppengeländer, den Klodeckel, eine Tischoberfläche im Schnellrestaurant, den Griff des Einkaufswagens, Hände, die man geschüttelt hat, usw. Überall können Viren und Bakterien lauern, oder einfach Dreck. Denn all diese Oberflächen werden auch von vielen anderen Menschen berührt, und wer weiß schon, wo deren Hände heute waren ...

    Das Problem schmutziger Hände ist allerdings leicht gelöst: Wasser, Seife und vielleicht ein Desinfektionsmittel beseitigen alle möglichen Keime. Doch die Hände sind eigentlich nicht unser Problem. Die Frage bei mir müsste eher lauten: Wo war dein Herz heute? Wo waren deine Gedanken heute? Haben wir mit unserer Fantasie vielleicht Dinge berührt, die uns nicht guttun? Haben wir unsere Zeit mit Inhalten verbracht, die unsere Herzen vergiften? Haben wir unseren Blick auf Ziele ausgerichtet, die unser Gedankenkino in die falsche Richtung laufen lassen? – Doch wie geht man mit dieser Form der Kontamination um? Wie reinige ich Gedanken und Herz?

    Der Tagesvers eröffnet den Ausweg: Geh zu Gott und bekenne! Mach dir bewusst, wo dein Herz heute war, und offenbare es Gott. Gottes zugesicherte Reaktion hierauf ist: Er vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit!


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    4 min
  • Die Stickarbeit

    Während meiner Schulzeit lernte ich im Fach »Textil« neben Stricken auch die Grundlagen des Stickens. Mehr oder weniger begeistert schob ich damals die Nadel durch den vorgelöcherten Stoff und versuchte, die Kreuzstiche an den richtigen Stellen zu setzen.

    Seit einiger Zeit erfreut sich das Sticken wieder neuer Beliebtheit. Im letzten Urlaub nutzte ich die Zeit und wollte es auch noch einmal probieren. Eigentlich lief es ganz gut, problematisch war aber – wie damals schon – der Faden- und Farbwechsel. Abschneiden und verknoten oder einfach einmal über die Rückseite ziehen? Der Unterschied zwischen vorne und hinten wurde immer deutlicher: Während auf der Vorderseite die schönen Blumenmuster wuchsen, kamen hinten immer neue Knoten und Schlaufen dazu. Wenn jemand nur die unordentliche Rückseite gesehen hätte, hätte er nicht glauben können, dass die Stickarbeit vorne so hübsch aussah.

    Dieses eindrückliche Bild lässt sich auch auf unser Leben beziehen. Da sind Krankheiten und Einschränkungen, die herausfordern. Viele Beziehungen sind anstrengend und kräftezehrend. Im Berufsleben läuft nicht alles glatt. Man fragt sich: Was für einen Sinn hat das alles?

    Mich tröstet es in diesen Momenten, dass Gott den Überblick über mein Leben hat. Seitdem ich mich ihm anvertraut habe, ist er der Herr meines Lebens. Er sieht die »Vorderseite« und weiß, wozu manche Schwierigkeiten notwendig sind. Ich möchte darauf vertrauen, dass er alles zu einem perfekten Bild »sticken« wird. Und einmal, wenn ich nach meinem Tod im Himmel bin, werde auch ich verstehen, warum Gott die verschiedenen Schwierigkeiten zugelassen hat und was der Sinn von manchen Problemen war. Dieses Wissen tröstet mich immer wieder.


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    5 min
  • Das alte und das neue Weltbild

    In alter Zeit hielt man das Ptolemäische Weltbild für die richtige Beschreibung der Wirklichkeit, dass sich nämlich alles, Sonne, Mond, Planeten und Sterne, um die Erde dreht. Erst Kopernikus hatte erkannt, dass die Sonne im Zentrum unseres Sonnensystems steht und dass die Planeten mit ihren Monden um sie ihre Bahnen ziehen.

    In den Köpfen der Menschen aber ist das alte System noch fest verankert. Da kommt sich jeder wie die Erde vor, um die sich alles andere dreht oder zumindest zu drehen hat. Das muss zwangsläufig zu dauernden Karambolagen führen, wofür Streitereien im Kleinen und Kriege im Großen deutliche Kennzeichen sind. Eigentlich sollte man daraus entnehmen können, dass man eine falsche Vorstellung von der Weltordnung hat. Stattdessen hat man diese Zustände zur Norm erklärt. Ja, man hat sie zu den eigentlichen Motoren des Fortschritts hochstilisiert. Man erzählt uns, durch den Sieg der Stärkeren, Schnelleren und Klügeren über die Schwächeren, Langsameren und Dümmeren hätten sich die besseren Gene gegenüber den schlechteren durchgesetzt. Selbst wenn das stimmen sollte, würde das aber nur zu grenzenloser Steigerung von Gewalttätigkeit, Brutalität und Erbarmungslosigkeit führen.

    Die Bibel zeigt uns ein ganz anderes Weltbild. Da steht der barmherzige und gnädige Gott im Zentrum allen Seins, und der hat Wohlgefallen an denen, die seine Eigenschaften zu seiner Ehre verwirklichen. Das können wir aber nur, wenn wir das alte Weltbild verwerfen und uns Gottes Führung unterstellen. Er hat versprochen, seine Nachfolger zu beschützen, auch und gerade, wenn sie seinem Wesen entsprechend handeln und den Schwachen und Armen helfen.


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    5 min
  • Miet-Bäuche

    Vielen Paaren bleibt das Glück, Nachwuchs zu bekommen, versagt. Dies kann sehr schmerzlich sein und ist oft schwer zu akzeptieren. Sind die üblichen Kinderwunsch-Behandlungen erfolglos geblieben, lassen manche als letzten Ausweg ein Baby von einer Leihmutter austragen. Dies ist in Deutschland durch das Embryonenschutzgesetz verboten, im Ausland aber möglich. Die Top-Destination für internationale bezahlte Leihmutterschaft ist die Ukraine. Dort ist es sogar erlaubt, ein »Designerbaby« in Auftrag zu geben, wofür die Kunden aus Datenbanken eine Eizellspenderin und einen Samenspender aussuchen können.

    Das Motiv für Frauen, Leihmutter zu werden, ist meist Armut, was von Kinderwunsch-Agenturen rigoros ausgenutzt wird. In diesem inhumanen Geschäft ziehen sie und die Kinder den Kürzeren. Die Leihmütter haben strenge Verträge einzuhalten, die medizinische Behandlungen, Essgewohnheiten und sogar ihr Sexualverhalten regeln. Sie müssen direkt nach der Geburt vom Kind getrennt werden und auf ihre Rechte als leibliche Mutter verzichten. Leihmutterschaft ist Kinderhandel, was besonders dann offenbar wird, wenn die Eltern ihre Bestellung stornieren, die Leihmutter zur Abtreibung drängen oder Babys nicht abgeholt werden.

    Der Schöpfer hat den Wunsch nach Nachwuchs in uns angelegt und Vermehrung sogar als Auftrag formuliert (1. Mose 1,28). Trotzdem segnet er nicht alle Paare mit Kindern. Gott hat mit jedem Menschen einen Plan, und wir dürfen ihm vertrauen, dass er es gut mit uns meint, auch wenn unser Lebensentwurf anders aussah. Es gibt kein Recht auf ein Kind, man darf Menschen nicht kommerzialisieren. Es bleibt: Jeder neugeborene Mensch ist ein Wunder Gottes.


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    4 min
  • Kein Sicherheitsbeauftragter zu finden?

    Für diesen Job gab es keine Bewerbungen! Als die Stelle des Sicherheitsbeauftragten in unserem Kreditinstitut neu zu besetzen war, mussten wir feststellen: Niemand hatte Interesse, die Aufgabe zu übernehmen. Wie wichtig die Funktion war, war den meisten Mitarbeitern bewusst. Doch niemand wollte die Verantwortung tragen. Alle Versuche, Kollegen aus anderen Bereichen für die Stelle zu gewinnen, schlugen fehl. Die Mitarbeiter schreckten vor den hohen fachlichen und persönlichen Anforderungen zurück. Man wusste, dass der Beauftragte oft auf sich allein gestellt war. Noch dazu musste man damit rechnen, dass nicht alle Kollegen mit Verständnis auf die Tätigkeit reagierten. Denn für sie war es eine unwillkommene Störung ihres Arbeitsalltags, wenn der Beauftragte mit ihnen Sicherheitsanforderungen ihres Fachbereichs thematisieren musste.

    Im Gegensatz dazu musste Jesus Christus nicht mit Engelszungen überredet werden, »Sicherungsbeauftragter« für uns Menschen zu werden. Dabei war die »Stellenbeschreibung«, die Gott seinem Sohn vorgelegt hat, noch viel herausfordernder. Jesus musste seine himmlischen Vorrechte zur Seite legen, als Mensch auf der Erde geboren werden und von Beginn an Ablehnung erleiden. Obwohl es sein Auftrag war, die Menschen vor der realen Bedrohung einer ewigen Verlorenheit zu retten, fühlten sie sich von ihm gestört. Die wenigen, die ihn begleiteten, ließen ihn in der Stunde seiner größten Not im Stich. Schließlich hing er alleine am Kreuz, um dort die Strafe für unsere Schuld zu tragen. Das alles hat Jesus Christus bereits gewusst, als er vor seinem Kommen auf die Erde dem Vater antwortete: »Hier bin ich, sende mich!« Aus Liebe zu uns meldete er sich freiwillig.


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    4 min
  • 137964 minus 1 = 137963

    So könnte es aussehen, wenn wieder einmal ein Haar von unserem Kopf fällt. Die Anzahl der Haare eines Menschen ist abhängig von der Farbe und der Dicke. Beispielsweise haben rothaarige Menschen ca. 90 000 Haare auf ihrem Kopf, Schwarzhaarige ca. 100 000, Braunhaarige ca. 110 000 und blonde Menschen um die 150 000 Haare. Pro Quadratzentimeter der Kopfhaut sind dort in etwa 220-310 einzelne Haare aufzufinden. Das Wachstum beläuft sich bei der Kopfbehaarung auf 2,5 mm pro Woche, was einen Tageswert von 0,36 mm aufweist, in zwei Jahren sind das etwa 30 cm. Diese Zahlen beziehen sich auf weltweite Durchschnittswerte (Quelle: Statista).

    Die Überschrift nimmt den Tagesvers ernst, dass Gott stets Kenntnis nimmt, wenn eins unserer Haare den Kopf verlässt. Wenn Gott selbst über so etwas Banales wie die Anzahl der Haare auf dem Kopf Bescheid weiß, wie viel mehr wird er dann unsere echten Nöte, Sorgen und Ängste kennen?! Gott nimmt Dinge unseres Lebens wahr, die wir kaum bemerken, oft unbeachtet lassen, und die uns erst dann ein Problem werden, wenn die »Glatze« fortschreitet.

    Das ist unglaublich tröstlich! Gott sieht alles, was ich übersehe. Gott nimmt Anteil am scheinbar Unbedeutenden und am ganz Wesentlichen. Das gibt uns Zuversicht und Mut. Ihm entgeht nichts. Meine Frau hatte nach der ersten Geburt große Sorge, als ihr büschelweise die Haare ausfielen. Doch Gott hatte es gesehen, ihre Befürchtung ernst genommen und wieder vollen Haarwuchs geschenkt. Wie wunderbar, das im Kleinsten erleben zu können. In den wirklichen Lebenssorgen und Alltagsproblemen ist er immer noch derselbe Gott. Er nimmt Kenntnis, Anteil und will uns gerne helfen. Wir sollten ihn einfach darum bitten!


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    5 min
  • Das Dementi des eigenen Todes

    Schock in der Fußballwelt! Am 30. April 2022 gab die Familie des berühmt-berüchtigten Mino Raiola bekannt: Der Spielerberater ist im Alter von 54 Jahren an den Folgen einer Lungenerkrankung verstorben. Raiola fädelte Spielertransfers von Topstars wie Zlatan Ibrahimović, Paul Pogba und Erling Haaland ein. An jedem Transfer verdiente er kräftig mit. Sein Verhandlungsstil galt als knallhart, bei den Managern war er gefürchtet, von den Spielern wurde er verehrt. Er soll durch Spielervermittlungen ein Vermögen von bis zu 100 Millionen Euro aufgehäuft haben.

    Doch – starb er wirklich an jenem 30. April? Schon zwei Tage zuvor nämlich hatten Zeitungen bereits Meldungen über seinen Tod veröffentlicht. Diese Berichte dementierte Raiola allerdings noch umgehend selbst auf Twitter: »Aktueller Gesundheitszustand für alle, die sich wundern: Ich bin empört, weil sie mich zum zweiten Mal innerhalb von 4 Monaten umgebracht haben. Scheinbar kann ich mich wiederbeleben.« Es hatte den Anschein, als wolle (und könne) ein Mino Raiola selbst entscheiden, wann er die Weltbühne verlässt. Aber auch für den Mann, der am Verhandlungstisch nicht zu schlagen war, kam eine Krankheit, mit der man nicht verhandeln konnte und die seinen Tod bestimmte.

    Vielleicht haben Sie auch die volle Kontrolle über Ihr Leben. Das Haus ist abbezahlt, ein sicherer Job, alle Schäfchen im Trockenen und für den Notfall gut versichert. Was kann da noch passieren? Raiola erinnert mich an den Mann aus der heutigen Bibellese. Wer weiß schon, wann seine Zeit abläuft? Es kann ganz plötzlich gehen. Von einem auf den anderen Augenblick stehen Sie vor dem lebendigen Gott, der selbst von sich sagt, dass er Lebende und Tote richten wird.


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    5 min

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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…

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