Leben ist mehr

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Leben ist mehr episodes

  • Glaube, Hoffnung, Liebe

    Kann man eine Bewegung weltweiten Ausmaßes mit nur drei Begriffen auf den Punkt bringen und in ihrem Kern erfassen? Beispiele dafür gibt es, z. B. die Französische Revolution (1789–1795) mit ihrer Parole »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit«. Diese drei Schlagworte fallen einem nämlich sofort ein, wenn dieses für Europas Staatenentwicklung so bahnbrechende und prägende Ereignis zum Thema wird. Auch wenn die Reflexion darüber nicht alle Aspekte abdeckt, so kann man anhand dieser drei Begriffe doch Wesentliches erfassen und genauer untersuchen.

    Für den christlichen Glauben gibt es auch einen solchen »Dreiklang«, wie unser Tagesvers zeigt. Mit den Begriffen Glaube, Hoffnung und Liebe kommen wir ihm ansatzweise und – wenn wir wollen – auch tiefer gehend auf die Spur. Tatsächlich wird wohl fast jeder an diese drei Worte denken, wenn er gefragt wird, was es mit dem Christentum auf sich hat. Es lohnt sich also, diese Schlagworte genauer zu bedenken, denn sie führen uns zu Fakten und Wahrheiten, die – mehr noch als die Schlagwörter der französischen Revolution – unser Miteinander als Menschen betreffen. Ja, sie erschließen uns sogar ein Spektrum, das weit darüber hinausgeht und noch viel größere Tragweite hat: nicht nur unser Verhältnis als Menschen untereinander, sondern vor allem auch zu dem ewigen Gott und seinem Sohn Jesus Christus – bis hin zum ewigen Leben, also der Existenz über unser irdisches Dasein hinaus.

    Der Glaube bildet die Grundlage. Er verschafft uns Zugang zu Gott und zu dem, was er für seine Kinder im Sinn hat. Die Hoffnung ist mit der Erwartung einer ewigen Zukunft verbunden. Sie ist das Netz, das uns auffängt aus dem tiefen Fall eines Lebens ohne Gott. Und die Liebe ist wie ein prächtiges Gewand, das alles wunderbar zusammenhält.

    Joachim Pletsch

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    4 min
  • Die Wende

    Rabindranath R. Maharaj entstammte einer langen Linie von Brahmanenpriestern. Schon als Kind übte er sich täglich mehrere Stunden in Yoga und Meditation, in geheimnisvollen Riten und Anbetung seiner vielen rätselhaften Götter. Er geriet in transzendentale Zustände und kam mit »Geistern« in Kontakt. Er erlangte so den Titel eines hinduistischen Pandits. Die Bevölkerung betete ihn als Gott an und legte ihre Opfer zu seinen Füßen.

    Dennoch erlebte Maharaj viele Enttäuschungen und innere Kämpfe. Dabei kam er auch mit der Bibel in Kontakt, in der er den Tagesvers entdeckte. Dazu schrieb Maharaj später:

    »Mein Herz frohlockte bei diesen Worten. Es war mir, als ob eine innere Stimme mahnte, den wahren Gott als meinen Hirten anzunehmen. Aber da war auch eine andere Stimme, die allem widersprach, was der Prediger sagte. Du wirst alles verlieren, warnte sie mich, und sie erinnerte mich an das Ansehen, das ich als großer Pandit ... genießen würde. Und Mutters Herz würde brechen! Wie könnte ich nur Schande über den guten Namen meines Vaters bringen? Beide kämpften gegeneinander, aber die Stimme, die mich zum guten Hirten zog, warb voller Liebe um mich, während die andere Stimme Hass und Drohung verwendete. Wahrlich, dieser Hirte, von dem der Verfasser des Psalms las, war der Gott, den ich gesucht hatte! Auch wenn ich alles andere einbüßen sollte, wenn der Schöpfer mein Hirte würde, was mehr könnte ich mir noch wünschen? Wenn er die Macht hatte, das ganze Universum zu erschaffen, dann wäre es ihm doch ein kleines, für mich zu sorgen?«

    Maharaj nahm Jesus Christus als seinen Herrn und seinen Stellvertreter für seine Schuld an. Damit verlor er zwar auf einen Schlag jeden Einfluss, den er bis dahin hatte. Doch er fand echten Frieden mit Gott!

    Anna Schulz

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    4 min
  • Lebensverändernde Entscheidungen (4)

    Gestern haben wir gesehen, wie Petrus sich als sündiger Mensch erkannte, der mit Jesus eigentlich keine Gemeinschaft haben konnte. Und damit hat er recht! Was für eine gewaltige Kluft besteht doch zwischen uns fehlerhaften Menschen und dem vollkommenen, sündlosen Sohn Gottes. Aber wenn wir uns selbst als verlorene Sünder erkennen, hat Jesus eine wunderbare Botschaft für uns. Es ist die gleiche, die er hier für Petrus hat: »Fürchte dich nicht!«

    Jesus erklärt an anderer Stelle genauer, wieso Petrus sich nicht fürchten muss. Im Kapitel 19 des Lukasevangeliums sagt er im Vers 10 über sich selbst: »Der Menschensohn ist ja gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.« Was für eine herrliche Rettungsbotschaft! Jesus rettet jeden, der sich als verlorener Sünder erkennt. Das hat er am Kreuz gemacht, indem er dort stellvertretend das Gericht über unsere Sünden getragen hat. Wer das in Anspruch nimmt und darauf vertraut, dem kann Gott folglich Vergebung schenken. Und dann ist Gemeinschaft zwischen ihm und uns möglich.

    Aber Jesus verspricht Petrus noch mehr: »Von jetzt an wirst du Menschenfischer sein.« Das bedeutet so viel wie: Du wirst mithelfen, dass andere Menschen mich kennenlernen und ebenfalls gerettet werden. Petrus bekam damit eine völlig neue Perspektive für sein Leben. Er verstand: Das ist die einzigartige Möglichkeit, mein Leben in etwas zu investieren, das in alle Ewigkeit Bedeutung haben wird. Und so traf er die dritte, die wichtigste, die alles verändernde Entscheidung. Petrus entschied sich dafür, alles aufzugeben, um Jesus nachzufolgen und ihm in allem zu vertrauen.

    Was muss im Herzen dieses Mannes passiert sein, dass er alles zurückließ, um mit Jesus zu sein!

    Stefan Hasewend

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    4 min
  • Lebensverändernde Entscheidungen (3)

    Gestern waren wir dabei, als Petrus diesen unglaublichen Fang machte. So viele Fische hätte er die ganze Nacht nicht fangen können – Happy End! Man würde erwarten, dass er Jesus um den Hals fällt und über die Maßen glücklich ist. Doch er reagiert ganz anders – nämlich so, wie im heutigen Tagesvers beschrieben.

    Vielleicht kennen Sie diese Erfahrung: Man schaut morgens im Badezimmer flüchtig in den Spiegel. Okay – sieht ganz gut aus. Aber dann schaltet man das Licht an und ein ganz anderer Anblick erwartet einen: Hier ein paar Falten, da ein Pickel, rasieren sollte man sich auch mal wieder ... Auf einmal sind alle »Mängel« aufgedeckt.

    Genau das passiert hier mit Petrus. Er hatte Jesus vorher bereits gekannt, schon einiges von ihm gehört und mit ihm erlebt. Aber jetzt hat er hautnah ein Wunder erfahren – und mit einem Schlag wurde ihm klar: »Dieser Mann, der da bei mir im Boot sitzt, ist wirklich Gott. Er ist nicht einfach nur ein Prophet, der Worte Gottes redet, er ist Gott selbst! Nur Gott kann so ein Schöpfungswunder tun.«

    Petrus erlebte Gottes Herrlichkeit aus unmittelbarer Nähe. Und in diesem Licht wurde ihm seine eigene Unzulänglichkeit schlagartig bewusst. Er erkannte sich als sündigen Menschen, obwohl er keine Bank ausgeraubt und niemanden umgebracht hatte und fleißig arbeitete. Seine Notlügen, seine manchmal verletzenden Worte, seine schlechten Gedanken, die Dinge, die er aus seinem Leben löschen wollte – all das demaskierte ihn als Sünder. Und es machte Klick: Jesus und ich – das passt nicht zusammen! Kein fehlerhafter Mensch kann mit einem vollkommenen Gott Gemeinschaft haben.

    Umso wunderbarer ist Jesu Reaktion, die zu Petrus' dritter Entscheidung führt ...

    Stefan Hasewend

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    4 min
  • Lebensverändernde Entscheidungen (2)

    Gestern haben wir gesehen, wie Petrus sein Boot Jesus zur Verfügung gestellt hat, obwohl er eine erfolglose Nachtschicht hinter sich hatte. Es ist nicht überliefert, worüber Jesus bei dieser Gelegenheit predigte, aber es muss etwas ganz Faszinierendes gewesen sein; etwas, das Petrus bei seiner nächsten lebensverändernden Entscheidung half.

    Jedenfalls sagte Jesus nach der Predigt zu Petrus, er solle nochmals hinausfahren und die Netze zu einem Fang auswerfen. Was muss da in dem Profi-Fischer vorgegangen sein! Er war der Experte. Er kannte den See Genezareth wie seine Westentasche und hatte bereits alles versucht – vergeblich! Und jetzt kommt Jesus – ein Zimmermann – und will ihm seinen Job erklären? Es ergab menschlich gesehen einfach keinen Sinn, am helllichten Tag noch einen Versuch zu unternehmen.

    Aber Petrus antwortete mit dem heutigen Tagesvers und traf die zweite lebensverändernde Entscheidung: »... weil du es sagst, will ich die Netze noch einmal auswerfen.« Er entscheidet sich dafür, Jesus mehr zu vertrauen als seiner eigenen Einschätzung der Lage und Berufserfahrung. Es geht hier nicht mehr nur darum, Gottes Wort zu hören, sondern auch darum, es zu glauben – Gott beim Wort zu nehmen und zu tun, was er sagt! Als Petrus diesen Schritt wagte, erlebte er den Fang seines Lebens. Er fing mit seinen Leuten so viele Fische, dass zwei Fischerboote vor lauter Gewicht zu sinken drohten. Ein gewaltiges Erlebnis!

    So etwas möchte jeder erleben, oder? Aber vergessen wir nicht, wie es dazu kam: Petrus hat sich ganz auf Jesu Zusage verlassen. Dazu kam es, weil er sich vorher Zeit genommen hatte, ihm gründlich zuzuhören und sich eine eigene Meinung zu bilden. Dadurch lernte er, dass Jesus vertrauenswürdig ist.

    Stefan Hasewend

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    5 min
  • Lebensverändernde Entscheidungen (1)

    Angeblich treffen wir täglich bis zu 20 000 Entscheidungen, die meisten davon unbewusst. Nur 10 % der Entscheidungsprozesse laufen bewusst ab – und von denen haben viele keine große Bedeutung für unser Leben: blaue oder graue Socken, Erdbeer- oder Vanillejoghurt usw. Aber dann gibt es Entscheidungen, die wie Wegkreuzungen sind. Sie verändern den Verlauf unseres Lebens völlig.

    Simon Petrus traf an einem Tag seines Lebens gleich drei solcher Entscheidungen: Sie bauten aufeinander auf und führten dazu, dass wir diesen vorher unbedeutenden Fischer aus Bethsaida fast 2000 (!) Jahre später noch kennen. Sie veränderten nicht nur sein eigenes Leben grundlegend, sondern bewirkten, dass er bis heute unzählige Menschen beeinflusst.

    Zunächst war es ein ganz normaler Tag – oder besser gesagt ein Tag, auf den man auch hätte verzichten können. Petrus hat gerade eine vergebliche Nachtschicht hinter sich. Die ganze Nacht hat er mit seinen Kollegen geschuftet und nicht einen einzigen Fisch gefangen! Als er dann morgens gerade beim letzten Arbeitsschritt ist und die Netze wäscht, taucht plötzlich Jesus in seinem Alltag auf: Er möchte Petrusʼ Boot als schwimmende Kanzel benutzen, um von da aus zur Volksmenge zu reden. Petrus muss hundemüde und auch frustriert gewesen sein, aber er entscheidet sich, der Bitte Jesu nachzukommen, und hört in der Folge aus nächster Nähe das Wort Gottes. Das war die erste Entscheidung, mit der seine gewaltige Lebensveränderung ihren Lauf nahm.

    Haben Sie sich schon einmal Zeit genommen für das Wort Gottes, obwohl der Alltag voll ist und Sie vielleicht müde sind? Haben Sie sich schon mal Zeit genommen, sich wirklich eine eigene Meinung zu bilden über das, was Jesus sagen will?

    Stefan Hasewend

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    5 min
  • Auschwitz

    Heute vor 80 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Die Befreier trafen auf 7600 ausgehungerte Gefangene. Bis dahin wurden hier etwa 3,5 Millionen Menschen, darunter mindestens 1 Million Juden, vergast. Bis heute ist Auschwitz ein Symbol für den Holocaust, der Vernichtungsaktion der Nationalsozialisten gegen die Juden.

    Der Name Auschwitz ist auch auf einem Mahnmal in einer Stadt in Niedersachsen zu lesen, ebenso wie der Tagesvers in hebräischer Sprache. Das Mahnmal soll an die ermordeten Juden aus dieser Stadt erinnern und daran, wo sie getötet wurden. Der Künstler, ein gläubiger Christ, erläutert: »Das Mahnmal hat die Form einer Säule, die an der einen Seite aufgebrochen, verletzt ist. Bei genauem Hinsehen zeigt sich jedoch im unteren Teil der Säule ein Altar, über dem sich Flammen erheben. Auf derselben Höhe sind auch die Namen der Opfer angebracht. Die Flammen können zum einen als immer brennende Mahnung, zum anderen aber auch als Flammen im Sinne von Holocaust verstanden werden. Das griechische Wort ›Holocaust‹ bedeutet nämlich Ganzopfer oder die vollständige Verbrennung des Opfertieres.«

    Doch die Juden wurden nicht vollständig vernichtet. Wir können staunen, wenn wir uns den Weg des Volkes Israel durch die Geschichte ansehen. Immer wieder wurde versucht, die Juden auszulöschen. Doch das gelang nie. Denn zu allen Zeiten hat Gott sein auserwähltes Volk bewahrt. Sogar ihren eigenen Staat durften sie 1948 gründen, umgeben von erbitterten Feinden. Dies bezeugt eindrücklich, dass Gott mit seinem Volk Israel seine Geschichte schreibt und es gegen jeden Widerstand erhalten wird, bis Jesus Christus wieder auf dieser Erde erscheinen wird, um zu herrschen. Dann wird Israel eine zentrale Rolle spielen.

    Herbert Laupichler

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    9 min
  • Als Mann und Frau geschaffen ...

    Menschliches Leben ist etwas Besonderes. Wir sind nicht nur Gott ähnlich geschaffen, sondern auch als Mann und Frau.

    Adam fehlt ein Gegenüber. Tiere reichen da nicht aus, deshalb bekommt der Mann seine Frau. Mann und Frau passen gut zusammen. Nach jedem Schöpfungsakt heißt es: »Und Gott sah, dass es gut war« – nach der Schaffung des Menschen stellt er fest: »sehr gut«. Von Anfang an wird die Polarität von Mann und Frau betont. Die Andersartigkeit ist von Gott gewollt. Er hat Mann und Frau individuell in Handarbeit gefertigt. Unsere unverwechselbare körperliche Individualität entspricht seinem Willen. Der Unterschied besteht in der Anatomie und im Material: Adam wurde aus dem Staub geschaffen und Eva aus Adams Rippe. Der Unterschied betrifft aber nicht nur den Körper, sondern den ganzen Menschen im Denken, Fühlen und Empfinden. Die Unterschiedlichkeit hat übrigens nichts mit Wertigkeit zu tun. Wir haben eben unterschiedliche Fähigkeiten, Aufgaben und Verantwortung. Der Versuch absoluter Gleichschaltung von Mann und Frau widerspricht der Absicht Gottes. So ergänzen sich Mann und Frau. Ich lerne das nach über 40 Ehejahren immer mehr schätzen.

    Mann und Frau sind also gleich viel wert. Beide wurden von Gott geformt. Beide sind im Bild Gottes geschaffen. Beide sind von Gott geliebte Persönlichkeiten. Und so sollen wir auch einander in Liebe und Wertschätzung begegnen. Das ist die besondere Botschaft der Bibel. Leider gibt es heute Ideologien, wo dieses von Gott gewollte gute Miteinander nicht gelehrt und auch nicht gelebt wird. Gottes Schöpfung und Ordnungen sind gut. Wenn wir sie missachten, hat das immer negative Folgen. Das spüren wir zunehmend in unserer Gesellschaft.

    Hartmut Jaeger

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    4 min
  • Auf Glückssternsuche?

    Nachfolgende dichterische Verse erreichten mich über meine Freundin Sonja, die sie mit mir teilen wollte:

    »Was Du gerne möchtest, werde wahr. / Dein Glücksstern leuchte hell und klar. / Deinen Optimismus sollst Du nie verlieren. / Die Festplatte sei stets ohne Viren. / Auf Arbeit nur sehr wenig Stress. / Verdienst und Urlaub generös. / Beim Lotto einen Hauptgewinn. / Reserven stets an Energien. / Gespür für wirklich Wichtiges. / Ein dickes Fell für Nichtiges. / Erfahrungen mit gutem Händchen. / Kontakte nur zu netten Menschen. / Humor in allen Lebenslagen. / Gesundheit dann an allen Tagen. / Die Übersicht an allen Fronten. / Und ein paar Euro auf den Konten. / An jedem Tag etwas zu lachen. / Und Dinge, die Dir Freude machen.«

    So, wie diese Reime auszudrücken versuchen, befinden sich tatsächlich zahlreiche Menschen auf der Suche nach ihrem Lebensglück, dargestellt durch einen Glücksstern, der hell und klar leuchten soll, damit alle Wünsche und Träume in Erfüllung gehen mögen. Aber wo ist er zu finden, außer in der Vorstellung von dem- oder derjenigen, die diesen Text verfasst hat?

    Die Bibel spricht stattdessen von einem »Licht der Welt«. Jesus sagt ganz klar, dass er dieses Licht ist und dass derjenige, der ihm nachfolgt, nicht länger in der Dunkelheit der Welt umherirren muss, sondern das Licht haben wird, das ihn zum ewigen Leben in der Herrlichkeit Gottes führt. Gleichzeitig ist er auch der Weg, der zum nachhaltig wahren Lebensglück führt. Er gaukelt nichts vor, garantiert kein sorgenfreies Leben, aber wir dürfen uns vollkommen auf Gottes Wort verlassen, dass er uns zu keiner Zeit im Stich lässt, sondern durch die Herausforderungen des Alltags begleitet, dunkle Täler erleuchtet, wenn wir uns ihm im Glauben und Vertrauen zuwenden.

    Manuela Basista

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    4 min
  • Der Unterschied

    Konfuzius, Mohammed, Siddhartha Gautama (genannt Buddha) oder Zarathustra sind bekannte Religionsstifter. Ebenso zählen uns weniger geläufige Namen wie Parshvanata, Laozi oder Sultan Sahak dazu. Auch Jesus Christus wird als Stifter einer Weltreligion angesehen, nämlich des Christentums. Angesichts dieser verwirrenden Vielfalt von Religionen denken viele, dass es gleichgültig sei, an was man glaube, Hauptsache, man sei damit glücklich. Oder es wird behauptet, hinter all den unterschiedlichen Göttern stecke nur ein einziger Gott, der sich auf unterschiedliche Weise in den verschiedenen Religionen verehren lasse. Ein Gott also, der viele Namen habe, je nach Vorstellung der Menschen, die sich zu ihm halten.

    Jesus Christus allerdings bricht mit diesen Vorstellungen radikal. Er nimmt für sich in Anspruch, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und dass niemand zu Gott kommen kann als nur durch ihn (Johannes 14,6). Das schließt die Annahme aus, es gebe viele Wege – auch über andere Religionen – zu Gott. Jesus Christus allein beansprucht, dass er ganz Gott ist, der Mensch wurde und sich uns somit unmittelbar und verständlich offenbart hat. Nur über ihn können wir Gott kennenlernen, wie er wirklich ist (Kolosser 1,15). Seine Einzigartigkeit wird schließlich ganz besonders dadurch belegt, dass er nach dem Zeugnis der Heiligen Schrift der Einzige ist, der von den Toten auferstanden ist. Dieser Umstand gibt allen, die an ihn glauben, die Gewissheit, dass sie auch von den Toten auferstehen und ewiges Leben bei Gott haben werden.

    In Jesus liegt der entscheidende Unterschied. Seinetwegen habe ich eine sichere Hoffnung, die über dieses Leben hinausgeht!

    Daniela Bernhard

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    4 min

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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…

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