Den Wacholder gibt es auf die harte oder leichtere Tour: Entweder muss gepflückt oder im Laden eingekauft werden. Beim Pflücken der Beeren wie auch der Zweige ist Vorsicht geboten wegen der stacheligen Nadeln des Busches. Doch der Geschmack und der Duft macht den Aufwand wett.
Im Herbst eignen sich gemütliche Wandertage sehr, um Wacholderbeeren zu pflücken und auch ein paar Zweige zu sammeln für die kälteren Monate. Denn der Geschmack und der Duft des Wacholders sind wärmend und sehr aromatisch.
Daher kann man den Wacholder gut zum Beizen von Fleisch oder Fisch verwenden - und zwar Beeren (10 Stk.) wie Nadeln (1 EL). Die Nadeln ganz fein hacken, mit Rohrohrzucker, Salz, Pfeffer mischen und in einem Gefrierbeutel mit dem gewünschten Fisch- oder Fleischstück über Nacht in den Kühlschrank legen. Vor dem Anbraten die Marinade leicht abkratzen.
Wacholder eignet sich auch sehr gut zum Essig herstellen, mit Weissweinessig, Wacholderzweigen, Beeren, Zitronenzesten und weiteren Gewürzen nach Wahl. Danach mind. 1 Woche ziehen lassen.
Ganz simpel kann man den Wacholder auch brauchen: In dem man einfach in die Pfeffermühle ein paar trockene Wacholderbeeren beimischt.
Achtung: Wacholder nur in Gewürz-Mengen verwenden!