Lesung

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Lesung episodes

  • 10/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski
    Von Polina verlassen, vom General entlassen, weiss Aleksej nichts anderes mit seinem Roulettegewinn anzufangen, als das Geld mit der Lebedame Mademoiselle Blanche in Paris durchzubringen.
    Wohlwissend, dass Blanche ihn nur benutzt, so lange er flüssig ist, spielt Aleksej das Spiel mit. Anschliessend verlässt er Paris und reist durch die Kurorte – von Spieltisch zu Spieltisch. Bis er eines Tages Mister Astley wiedertrifft, der ihn zum Schluss in ein Geheimnis Polinas einweiht.
    Da es in Russland zu Dostojewskis Zeiten keine Spielcasinos gab, verfielen viele Russen erst im Ausland der Spielsucht. So auch Dostojewski selbst, der 1863 zum ersten Mal mit dem Roulette in Berührung kam – und süchtig danach wurde. Er diktierte den autobiographisch gefärbten Roman «Der Spieler» 1865 der Stenografin Anna. Sie wurde später seine Frau – und übernahm die Aufsicht über seine Finanzen.
    Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
    Es liest: Rainer zur Linde
    Produktion: SRF 1980
    29 min
  • 9/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski
    Polina will sich von Ansprüchen des windigen de Grieux befreien. Doch dafür braucht sie Geld – Geld, das sie nicht hat. In seiner blinden Liebe eilt Aleksej an den Spieltisch, um für sie zu gewinnen. Ohne zu bemerken, dass die Spielsucht ihn gepackt und seine wahre Liebe schon verdrängt hat.
    Fjodor M. Dostojewski diktierte die Geschichte 1865 in nur 26 Tagen seiner späteren Frau Anna Dostojewskaja. Er wusste, wovon er schrieb: litt er doch selbst an Spielsucht und arbeitete in den Roman seine unglückliche Liebesgeschichte mit Appolinarija Suslowa ein.
    Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
    Es liest: Rainer zur Linde
    Produktion: SRF 1980
    26 min
  • 8/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski
    Die Katastrophe ist eingetreten: die Babuschka hat ihr gesamtes Vermögen verspielt. Es bleiben ihr Immobilien und Handgeld, aber die erhoffte Erbschaft, die den General wieder in ordentlichen Zustand erheben sollte, ist verloren.
    Die Tante reist ab – zurück bleibt eine Familie, die auseinanderbricht. Vor allem um den General steht es schlecht – denn Mademoiselle Blanche, in die er ernstlich verliebt war, trifft alle Vorbereitungen für ihre baldige Abreise.
    In «Der Spieler» zeichnet Dostojewski detailliert den Spielbetrieb am Roulettetisch der damaligen Zeit, bevölkert von scharf wie humorvoll gezeichneten Charakteren. Man durchlebt mit Aleksej Iwanowitsch eine Sucht, die Dostojewski am eigenen Leib erfuhr. Wir durchlaufen alle Stadien des Spielers: von der anfänglichen Faszination des Glücksspiels und dem naiven Hoffen auf den schnellen, lebensverändernden Gewinn hin zum tagesfüllenden Zocken mitsamt dem Verlust aller materiellen Güter und ehrenwerten Charaktereigenschaften.
    Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
    Es liest: Rainer zur Linde
    Produktion: SRF 1980
    26 min
  • 7/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski
    Die Erbtante liegt nicht im Sterben, sondern schlimmer noch: sie ist in Roulettenburg aufgetaucht und sofort der Faszination des Glücksspiels verfallen.
    Der General – und alle, die auf die reiche Erbschaft gehofft hatten – sind in heller Aufregung. Besteht doch die Gefahr, dass die Tante das gesamte Erbe verspielen könnte. Man bedrängt Aleksej Iwanowitsch, den die Tante als ihren Begleiter im Casino ausgewählt hat. Doch auch seine Mahnungen stossen bei der Tante nur auf taube Ohren.
    «Der Spieler» schrieb Dostojewski 1865 zum Gelderwerb. Da ihm die Zeit für einen grösseren Stoff fehlte, verwarf er sich auf diese autobiographisch gefütterte und humoristisch gefütterte Geschichte, die heute im Reigen seiner bedeutendsten Werke steht.
    Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
    Es liest: Rainer zur Linde
    Produktion: SRF 1980
    26 min
  • 6/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski
    Da hatte der verschuldete General all seine Hoffnung auf den baldigen Tod der schwerreichen Erbtante Antonida Tarassewitschewa gesetzt – und nun taucht die rüstige Alte höchstpersönlich und allen Gerüchten zum Trotz kerngesund im Kurort Roulettenburg auf.
    Und nicht nur das – nachdem sie so viel über das Glücksspiel gehört hat, zieht es sie sofort an den Roulettetisch, um die Sache mit eigenen Augen kennenzulernen. Aleksej Iwanowitsch, der die Aufregung, in die die Familie des Generals gestürzt ist, mit unverhohlener Schadenfreude beobachtet, ist dabei ihr ratgebender Begleiter.
    Da es in Russland zu Dostojewskis Zeiten keine Spielcasinos gab, verfielen viele Russen erst im Ausland der Spielsucht. So auch Dostojewski selbst, der 1863 zum ersten Mal mit dem Roulette in Berührung kam – und süchtig danach wurde. Er diktierte den autobiographisch gefärbten Roman «Der Spieler» 1865 der Stenografin Anna. Sie wurde später seine Frau – und übernahm die Aufsicht über seine Finanzen.
    Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
    Es liest: Rainer zur Linde
    Produktion: SRF 1980
    25 min
  • 5/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski
    Von seinem Freund, dem Engländer Mr. Astley erfährt Aleksej mehr über die zwielichtigen Franzosen Mademoiselle Blanche und Monsieur de Grieux, die um den General herumscharwenzeln und in Roulettenburg schon einige Geschichten geschrieben haben.
    Unglücklicherweise ist der General schwer in Mademoiselle verliebt. Einer Hochzeit wird wohl nichts mehr im Wege stehen, sobald die schwerreiche Erbtante verstorben ist. Jede Stunde wartet man auf die Nachricht ihres Todes. Doch kommt plötzlich alles anders als geplant – denn die Erbtante tritt höchstpersönlich im Kurort in Erscheinung.
    Fjodor M. Dostojewski diktierte die Geschichte 1865 in nur 26 Tagen seiner späteren Frau Anna Dostojewskaja. Er wusste, wovon er schrieb: litt er doch selbst an Spielsucht und arbeitete in den Roman seine unglückliche Liebesgeschichte mit Appolinarija Suslowa ein.
    Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
    Es liest: Rainer zur Linde
    Produktion: SRF 1980
    25 min
  • 4/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski
    Aus einer Laune heraus, hat Polina Aleksej zu einer Dummheit überredet: er beleidigt einen deutschen Baron und wird daraufhin von seinem Arbeitgeber, dem General, entlassen.
    Doch Aleksej verfällt deswegen nicht in Schwermut. Im Gegenteil: mit der Kaltblütigkeit eines Spielers bringt er nun seinerseits den General in Schwierigkeiten, weil er droht, den Baron zum Duell zu fordern. Dies wäre aber ein Skandal, den der hochverschuldete General im Moment überhaupt nicht gebrauchen kann.
    «Der Spieler» schrieb Dostojewski 1865 zum Gelderwerb. Da ihm die Zeit für einen grösseren Stoff fehlte, verwarf er sich auf diese autobiographisch gefütterte und humoristisch gefütterte Geschichte, die heute im Reigen seiner bedeutendsten Werke steht.
    Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
    Es liest: Rainer zur Linde
    Produktion: SRF 1980
    26 min
  • 3/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski
    Aleksej Iwanowitsch hat einen Traum: beim Roulette so viel Geld zu gewinnen, dass er seine Anstellung als Hauslehrer aufgeben und sich ein Ansehen in der Gesellschaft verschaffen kann. Doch vorerst spielt er nicht für sich selbst, sondern für Polina, in die er verliebt ist.
    Polina, die Stieftochter von Aeksejs Arbeitgeber zwingt ihn wieder an den Roulettetisch. Nachdem ihm das Glück erst hold war, verliert er nun. Wofür sie das Geld überhaupt braucht, verrät ihm Polina nicht. Trotz seiner wiederholten Liebesbekenntnisse behandelt sie ihn abweisend und kühl, ohne ihm den Umgang mit ihr generell zu untersagen.
    In «Der Spieler» zeichnet Dostojewski detailliert den Spielbetrieb am Roulettetisch der damaligen Zeit, bevölkert von scharf wie humorvoll gezeichneten Charakteren. Man durchlebt mit Aleksej Iwanowitsch eine Sucht, die Dostojewski am eigenen Leib erfuhr. Wir durchlaufen alle Stadien des Spielers: von der anfänglichen Faszination des Glücksspiels und dem naiven Hoffen auf den schnellen, lebensverändernden Gewinn hin zum tagesfüllenden Zocken mitsamt dem Verlust aller materiellen Güter und ehrenwerten Charaktereigenschaften.
    Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
    Es liest: Rainer zur Linde
    Produktion: SRF 1980
    26 min
  • 2/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski
    Aleksej Iwanowitsch, der noch nie in seinem Leben Roulette gespielt hat, wird von der Tochter seines Arbeitgebers an den Spieltisch geschickt. Sie braucht dringend Geld. Er ist unsterblich in sie verliebt und würde ihr jeden Wunsch erfüllen.
    Polina ist Teil der verschuldeten Familie eines Generals, die dringend Geld braucht. Doch nicht nur Aleksej bemüht sich um sie – auch ein Franzose, bei dem der General in Schulden steht sowie ein schüchterner, aber ebenfalls reicher Engländer, Mr. Astley, machen ihr Avancen.
    Der General selbst hingegen ist in Mademoiselle Blanche verliebt – eine Französin mit angeblich grossem Reichtum. Doch die Heirat wird erst zustanden kommen, wenn der General wieder flüssig ist. Die Nachricht von der krank daliegenden schwerreichen Grosstante ist schon eingetroffen - und so erhofft man jede Stunde die endgültige Nachricht.
    Da es in Russland zu Dostojewskis Zeiten keine Spielcasinos gab, verfielen viele Russen erst im Ausland der Spielsucht. So auch Dostojewski selbst, der 1863 zum ersten Mal mit dem Roulette in Berührung kam – und süchtig danach wurde. Er diktierte den autobiographisch gefärbten Roman «Der Spieler» 1865 der Stenografin Anna. Sie wurde später seine Frau – und übernahm die Aufsicht über seine Finanzen.
    Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
    Es liest: Rainer zur Linde
    Produktion: SRF 1980
    24 min
  • 1/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski
    Im deutschen Städtchen Roulettenburg residiert die Familie eines russischen Generals – dem Ansehen nach schwer reich. Dabei wartet die gesamte Familie auf das Ableben der reichen Erbtante, denn der General ist in Wahrheit schwer verschuldet.
    Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Aleksej Iwanowitsch, dem Hauslehrer der Kinder des Generals. Eigentlich ein Aussenstehender, ist er doch mit allen Mitgliedern des Hauses vertraut. Schwer verliebt ist er in Polina, die Tochter des Generals, die sich ihm gegenüber aber reserviert verhält. Doch auch sie braucht Geld – und schickt den jungen Mann deswegen mit einem Batzen an den Roulette-Tisch.
    Fjodor M. Dostojewski diktierte die Geschichte 1865 in nur 26 Tagen seiner späteren Frau Anna Dostojewskaja. Er wusste, wovon er schrieb: litt er doch selbst an Spielsucht und arbeitete in den Roman seine unglückliche Liebesgeschichte mit Appolinarija Suslowa ein.
    Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
    Es liest: Rainer zur Linde
    Produktion: SRF 1980
    25 min

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