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  • L.I.S.A. - "Clark hat den Konsens der 1980er Jahre aufgekündigt"
    Es ist mehr als ein Jahr her, dass die deutschsprachige Ausgabe von Christopher Clarks "Die Schlafwandler" erschien und vor allem in den Medien leidenschaftlich diskutiert wurde. Auf sein Buch folgten viele andere, so dass bis heute fast jeder größere Verlag mit einer Publikation zum Ersten Weltkrieg auf dem Markt ist. Dazu zählt auch ein Band, den der Historiker Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld gemeinsam mit Prof. Dr. Gerd Krumeich - "Deutschland im Ersten Weltkrieg" - herausgegeben hat. In unserem Gespräch mit Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld ziehen wir ein erstes Zwischenfazit nach einem Jahr Gedenken an den Ersten Weltkrieg.
    22 min
  • L.I.S.A. - Was gewinnt und verliert die historische Forschung durch Science 2.0?
    "Gewinner und Verlierer" - so lautete das Motto des Jubiläums-Historikertags, der vom 23. bis zum 26. September in Göttingen stattgefunden hat. Diesem Leitmotiv stellte sich auch die Sektion "Neue Arbeitsformen in der Geschichtswissenschaft", in der aktuelle Projekte aus der Digitalen Geschichtswissenschafts vorgestellt wurden. In einem zweiten Teil diskutierten Beatrice Lugger, Dr. Mareike König, Prof. Dr. Rüdiger Hohls, Prof. Dr. Johannes Paulmann und Prof. Dr. Manfred Kintzinger über die Frage, was die historische Forschung gewinnt oder sogar verliert, wenn sie sich des digitalen Wandels annimmt.
    RedaktionsnotizLeider fällt der Ton an zwei Stellen des Videos deutlich ab - von Minute 2:16 - 2:49 und 6:56 - 10:45. Das liegt daran, dass der Livestream an eben diesen beiden Stellen abgebrochen war. Glücklicherweise haben wir parallel eine eigene kleine Kamera mitlaufen lassen, die allerdings nur über ein eingeschränktes Mikrofon verfügt. Entsprechend unklar ist der Ton an diesen beiden Stellen. Immerhin konnte dank der Ersatzkameram eine vollständige Aufzeichnung der Diskussion gewährleistet werden.
    1 hr 1 min
  • L.I.S.A. - Lehre 2.0 - Geschichtsvermittlung reloaded
    Der Einzug digitaler Forschungs- und Kommunikationstechniken in den Geisteswissenschaften hat vor allem Folgen für die Vermittlung von historischen Inhalten. Das gilt sowohl für die Lehre an Schulen und Universitäten als auch für die Aufbereitung und Verbreitung von Geschichte durch und über die Medien. Welche Rolle spielen bei der Wissensvermittlung klassische Formen, wie Präsenz- und Frontalunterricht beziehungsweise klassische Kanäle wie Bücher, Periodika, Zeitungen, Funk und Fernsehen, und welche Bedeutung kommt neuen digitalen Plattformen wie Wikipedia, Digitalisaten, Repositorien, Datenbanken und Sozialen Netzwerken zu? Wir haben in unserer fünften Ausgabe von Max meets LISA mit der Medienhistorikerin Prof. Dr. Ulrike Weckel von der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem Geschichtsdidaktiker Prof. Dr. Marko Demantowsky von der Pädagogischen Hochschule FHNW in Basel über diese und andere Fragen diskutiert.
    57 min
  • L.I.S.A. - "Der Erste Weltkrieg ist nicht Ausgangspunkt des Zweiten"
    Hans-Ulrich Wehler hat sein Buch als "das wichtigste Buch zum Ersten Weltkrieg" bezeichnet. Auf mehr als 1.000 Seiten betrachtet der Freiburger Historiker Prof. Dr. Jörn Leonhard von der Albert-Ludwigs-Universität die Geschichte des Kriegs aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei konnte er auch auf seine Forschungen über die multiethnischen Großreiche Großbritannien, Habsburg, Russland und das Osmanische Reich zurückgreifen, einem Projekt, das von der Gerda Henkel Stiftung gefördert wurde. Wir haben ihn nun nach seinem neuen Buch Die Büchse der Pandora. Die Geschichte des Ersten Weltkriegs befragt.
    21 min
  • L.I.S.A. - Im römischen Vicus Marcomagus: Interviewrundgang im Archäologischen Landschaftspark Nettersheim
    In Nettersheim, mitten in der Eifel, gründeten einst die Römer die Siedlung Marcomagus an der wichtigen Via Aggripa (Agrippastraße) zwischen Trier und Köln. Seit 2009 finden hier umfangreiche Ausgrabungsarbeiten durch Archäologen der Universität zu Köln statt. Im Archäologischen Landschaftspark Nettersheim, der im Mai 2014 eröffnet wurde, können sich nun interessierte Besucherinnen und Besucher durch Teilrekonstruktionen an ausgewählten Stellen ein eigenes Bild von der römischen Siedlung machen. Auch wir haben uns auf den gut vier Kilometer langen Rundweg begeben und dabei den Projektleiter PD Dr. Salvatore Ortisi, die Kulturreferentin Dr. Imke Ristow und zwei Mitarbeiterinnen des Projekts zum Konzept des Archäologischen Landschaftsparks und zum Fortschritt der Ausgrabungen befragt.
    55 min
  • L.I.S.A. - Verdun 1916: "Ausbluten" oder "Durchbrechen"?
    300 Tage und 300 Nächte tobte die Schlacht von Verdun, die schon von Zeitgenossen als die "Hölle von Verdun" und als die "Blutmühle von Verdun" bezeichnet wurde. Sie gilt als die erste große Materialschlacht der Kriegsgeschichte und kostete von Februar bis Dezember 1916 mehr als 300.000 Soldaten das Leben. Warum der deutsche Generalstab mit Verdun ausgerechnet die stärkste französische Festung als Angriffsziel ausgewählt hat, ist bis heute umstritten. Sollte Frankreich zermürbt und so zur Aufgabe gezwungen werden? Der Historiker Dr. Olaf Jessen vermutet andere Gründe.
    Inhaltsübersicht[00:01] Warum haben Sie die Kämpfe um Verdun "Urschlacht" genannt?[02:30] Was bedeutet "Enthegung militärischer Gewalt"?[06:32] "Ausbluten" oder "Durchbrechen"? Was wollte Erich von Falkenhayn wirklich?[12:18] Konnte die Schlacht gewonnen werden? Oder ging um etwas anderes?[17:58] Wie endete die Schlacht? Was waren die Gründe?[20:24] Welche Bedeutung hat die Schlacht von Verdun für folgende Kriege?[24:31] Auf welches Material haben Sie für Ihre Studie zurückgegriffen?[29:19] Was antworten Sie Kritikern Ihres Buches?[31:57] Wofür steht die Schlacht von Verdun heute?
    37 min
  • L.I.S.A. - Journalismus und Wahrheit
    Wie glaubwürdig ist der Journalismus heute noch? Die Medien - vor allem die traditionellen aus Presse, Funk und Fernsehen - haben in den vergangenen Wochen und Monaten viel Kritik für ihre Berichterstattung anlässlich aktueller Konflikte beispielsweise in Syrien, der Ukraine oder in Israel und Palästina erhalten. Die Hauptvorwürfe: Einseitigkeit, Parteilichkeit, Kampagnenjournalismus. Auch Journalistinnen und Journalisten haben zuletzt Zweifel an der Glaubwürdigkeit der sogenannten Mainstreammedien geäußert. Aufsehen erregte dabei insbesondere ein Interview mit der Journalistin Grabriele Krone-Schmalz. Bei L.I.S.A. hatten wir die Journalisten Charlotte Wiedemann und Stefan Korinth um ihre Einschätzung gebeten. Nun möchten wir wissen, wie in der Wissenschaft über den aktuellen Journalismus gedacht wird. Wir haben in Dortmund die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Fengler, Leiterin des Erich-Brost-Instituts für internationalen Journalismus, besucht.
    49 min
  • L.I.S.A. - "Es ist das alte Österreich, das den Krieg entfesselt hat"
    Drei Vielvölkererreiche überlebten den Ersten Weltkrieg nicht: Das Osmanische Reich, das Zarenreich und das Habsburgerreich. Letzteres begann mit der Beschießung Belgrads am 29. Juli den Krieg, nachdem Kaiser Franz-Joseph am Tag zuvor in Bad Ischl die Kriegserklärung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie an das Königreich Serbien unterzeichnet hatte. Der Historiker Prof. Dr. Manfried Rauchensteiner hat mit seinem Buch Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie einen nahezu enzyklopädischen Band vorgelegt, in dem er ausführlich die letzten vier Jahren des Vielvölkerreichs untersucht. Wir haben mit ihm über sein Werk und über die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Österreich gesprochen.
    Inhaltsübersicht[00:00] Gibt es in Österreich auch eine "Schulddebatte" zum Ersten Weltkrieg?[01:15] Teilen Sie Christopher Clarks Bild von einem fortschriftlich orientiertem Habsburgerreich?[02:29] War Österreich-Ungarn ein dem Tode geweihtes Reich?[03:05] Welchen Anteil hatte die Habsburgermonarchie an der Eskalation von 1914?[04:23] Was sind die entscheidenden Momenten, die zum Krieg geführt haben?[05:48] Konnte Serbien das Ultimatum akzeptieren?[07:13] Welche Rolle spielt der Erste Weltkrieg heute in Österreich?[09:45] Gibt es in Österreich eine Habsburger-Nostalgie?
    11 min
  • L.I.S.A. - Archäologie und Erster Weltkrieg
    Am 16. Mai eröffnete im LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten eine Sonderausstellung zum Thema An den Grenzen des Reiches. Grabungen im Xantener Legionslager am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Dr. Dirk Schmitz, Kurator der Ausstellung, erläutert in diesem Audio-Interview nicht nur die Bedeutung des größten Standlagers des Römischen Reiches, sondern gibt auch einen Blick auf die Menschen, die an den Grabungen beteiligt waren und auf die Methoden der Archäologie vor 100 Jahren.
    Inhaltsübersicht[00:00] Was wurde ausgegraben und was wurde gefunden?[01:20] Wer waren die Ausgräber?[02:23] Wie wurde damals ausgegraben?[03:25] Was wurde mit den Funden gemacht?[07:26] Was passierte 1914 mit den Ausgrabungen?[08:45] Was für eine politische Bedeutung hatten die Ausgrabungen?[10:48] Was erwartet die Besucher in der Ausstellung?
    14 min
  • L.I.S.A. - "Der Kampf um Aufmerksamkeit funktioniert heute anders"
    Politikerinnen und Politiker twittern, haben eigene Fanseiten bei Facebook, verbreiten ihre Botschaften via Livestreams ins Netz oder chatten gleich mit Wählerinnen und Wählern, die nicht mehr an die Wahlurne gehen, sondern mit ihrem Smartphone abstimmen oder dafür sogar eine eigene App haben. Sieht so unsere politische Kommunikation der Zukunft aus? Ist das die sogenannte E-Demokratie? Wir haben diese und andere Fragen dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Martin Emmer von der Freien Universität Berlin gestellt.
    Inhaltsübersicht[00:00] Verändert das Netz unsere Kommunikation?[03:01] Welche Auswirkungen gibt es für die politische Kommunikation?[04:39] Wie nutzen Politikerinnen und Politiker digitale Kanäle?[06:06] Mehr politische Partizipation durch digitale Kommunikation?[08:16] Entstehen neue Öffentlichkeiten mit neuen Einflussmöglichkeiten?[11:27] Wie erhält man mehr Aufmerksamkeit im Netz?[13:01] Verrohen durch das Netz unsere Kommunikationsformen?
    16 min

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