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marketerTALK episodes

  • MarketerTalk mit Dirk Hendriks
    Das sind die Themen:

    KI ist ein Weg, kein Ziel

    Die Zahl der Agenten sagt nichts über den Erfolg aus. Ameropa misst KI daran, ob sie hilft, Unternehmensziele schneller und besser zu erreichen. Deshalb folgte auf die erste Experimentierphase eine zentrale Struktur: Steering Committee, Strategie, Ziele, Timeline und Schulungen. Wer KI wie jede andere Neuerung strukturiert einführt, behält den Nutzen im Blick.

    Erst ausprobieren lassen, dann bündeln

    Der Start von unten bringt Tempo, aber auch Wildwuchs. Ameropa hat sich auf Copilot als Standard festgelegt, weil Microsoft 365 ohnehin im Einsatz war. Eine kleine Gruppe testet weitere Tools, jedoch ohne Unternehmens- oder Kundendaten. Interne KI-Botschafter zeigen konkrete Use Cases und holen Kollegen ab, die nicht wissen, wo sie anfangen sollen.

    Ein Agent prüft, was Menschen übersehen

    In der Katalogproduktion prüft ein Agent die Seiten gegen Markenkern, Kundenversprechen und rechtliche Vorgaben. Er fand einen Schreibfehler im kleinen Copyright-Hinweis, den Menschen übersehen hatten. Voraussetzung sind saubere Daten und ein sauberer Prozess. Läuft die KI schlecht, liegt es oft an Abläufen, die vorher nie richtig ausgearbeitet wurden.

    Markenkern statt Einheitsbrei

    KI-Inhalte klingen schnell gleich, deshalb bleibt die eigene Stimme entscheidend. Bei Ameropa sind alle Agenten, die Kundenmaterial erzeugen, mit Corporate Identity und Corporate Design gefüttert und arbeiten auf Basis menschlich erstellter Inhalte. KI-Bilder von Hotels oder Bahnhöfen sind tabu, weil Kunden die Realität selbst erleben. Erweitert werden nur bestehende Motive.

    LLM-Sichtbarkeit wie SEO behandeln

    Die Sichtbarkeit in ChatGPT und Gemini liegt bei Ameropa im SEO-Team. Die vorhandenen SEO- und Analytics-Tools weisen KI-Sichtbarkeit und KI-Traffic inzwischen aus. Dieser Traffic konvertiert besser, weil Kunden die Recherche schon im Chat erledigt haben. Entscheidend sind für Ameropa Buchungen, ob online, im Reisebüro oder per Telefon, und nicht der Traffic auf der eigenen Seite.

    30 min
  • Personalisierung schafft Relevanz - oder Misstrauen

    Wenn Du das nächste Mail live bei einem unserer Experten Roundtables dabei sein willst, schau hier vorbei: digitalkonferenz.net

    Diese Episode ist auch als Video-Mitschnitt verfügbar.

    Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

    Dein marketing-BÖRSE Team

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    1 hr 1 min
  • MarketerTalk mit Franziska Rettberg
    Das sind die Themen:

    KI ist eine Prozessfrage, keine Tool-Frage

    Der Einstieg in KI scheitert selten am einzelnen Tool. Schwieriger ist das Operating Model: Wie arbeitet die gesamte Marketingabteilung damit? Bei Dornbracht stehen drei Bausteine an: Content-Kreation, Kanal- und Content-Optimierung sowie die Integration in Prozesse. Offen ist, wie sich einzelne Agenten verbinden lassen, statt als Silos nebeneinander zu laufen.

    Erst die Marke, dann das Tempo

    Nicht alles, was mit KI möglich ist, passt zur Marke. Dornbracht hat Anfang des Jahres Video-Content mit KI-Models getestet, eine Strategie gibt es dazu noch nicht. Offen sind auch ethische Fragen und die Kennzeichnung. Ideen von außen einzuholen, statt in Aktionismus zu verfallen, schützt die Authentizität einer Marke und verhindert Schnellschüsse.

    Markensprache muss in die KI hinein

    Bei KI-Texten entscheidet der Tone of Voice. Dornbracht sagt Armatur statt Wasserhahn, im Englischen Faucet statt Surface. Diese Begriffe müssen in jede Sprache und jedes Tool, aktuell lesen deshalb Muttersprachler in den Märkten gegen. Wer international arbeitet, sollte seine Sprachregeln schriftlich festhalten, bevor er Texte mit KI im Alltag skaliert.

    Content für Menschen und für LLMs

    Die Website von Dornbracht ist bisher produktlastig und an Preislisten angelehnt. Für eine Luxusmarke reicht das nicht, deshalb entsteht im nächsten Jahr mehr erzählender Content. Die Sichtbarkeit in Sprachmodellen nennt Franziska Rettberg ausbaufähig. Wer wissen will, wie LLMs die eigene Marke darstellen, sollte jetzt gezielt nachschauen und gegensteuern.

    Zielgruppen trennen, Kanäle begrenzen

    Architekten, Designer, Installateure und Endkunden brauchen unterschiedliche Inhalte. Architekten interessieren Designprinzipien und Oberflächen, Installateure Einbau und Ersatzteilservice, und der Newsletter wird entsprechend segmentiert. Bei den Kanälen gilt: lieber wenige richtig bespielen, als überall halb präsent zu sein. Threads bleibt deshalb vorerst außen vor.

    26 min
  • Marketer Talk mit Catja Caspary
    Das sind die Themen:

    Eigene KI-Plattform nimmt Sicherheitsbedenken ab

    Die Koelnmesse stellt allen Mitarbeitenden ein eigenes Omni-Tool bereit, an das mehrere Sprachmodelle angebunden sind. Compliance und IT-Security sind damit geklärt, niemand muss sich darum kümmern. Über 80 Prozent im Marketingteam nutzen KI täglich. Wer Einstiegshürden senken will, schafft zuerst einen sicheren, zentralen Zugang für das ganze Unternehmen.

    Use Cases nach Kosten und Umsatz priorisieren

    Die Teams sammeln Use Cases und bewerten, ob sie Kosten senken oder Umsatz steigern. Danach richtet sich, was im Tool als Nächstes entsteht. Ein Agent ist schnell programmiert. Bis daraus ein brauchbares Marketing-Asset wird, das zur Marke passt, braucht es jedoch Nachbesserung. Style Guides sollen künftig automatisch greifen, auch bei Kolleginnen und Kollegen außerhalb des Teams.

    E-Mail-Agenten brauchen Kontrolle im Test

    Ein erster Agent sortiert und priorisiert eingehende E-Mails und steckt noch in der Testphase. Das Risiko liegt in der Relevanzfilterung: Wichtige Nachrichten können aussortiert werden, wie es sogar einem beauftragten KI-Berater passiert ist. Wer Agenten im Posteingang einsetzt, sollte Fehler dokumentieren, bevor er das Filtern ganz aus der Hand gibt.

    Qualität zählt, nicht die KI-Herkunft

    Eine Kampagne überzeugt oder nicht, unabhängig vom Werkzeug. Beim CMO Summit zeigte ein Vortrag eine starke KI-Kampagne neben einem schwachen Coca-Cola-Beispiel. LinkedIn geht außerdem gegen KI-Content vor, deshalb verzichten die Messemarken auf KI-generierte Unternehmensposts. Markenzentrierung und Qualität bleiben der Maßstab, nicht die Herkunft.

    Messebesuch mit klarer Fragestellung planen

    Besucher kommen oft mit einem konkreten Problem. Bei der Koelnmesse war es der Website-Relaunch: Das Team ging von Stand zu Stand, um CMS-Anbieter und Berater zu vergleichen. Dieses Jahr stehen KI-Erfahrungen anderer Unternehmen im Fokus. Wer mit klarer Frage und vorab vereinbarten Terminen anreist, nutzt die Messetage deutlich besser als ohne Plan.

    29 min
  • MarketerTalk mit Dirk Freytag
    Das sind die Themen:

    KI gezielt statt überall einsetzen

    Das Leitthema der DMEXCO lautete Scaling Intelligence, nicht Scaling AI. Es geht nicht darum, mehr zu produzieren, sondern richtig. Mensch und KI arbeiten zusammen, und der Mensch muss entscheiden, wohin die Technologie zeigt. Bislang sehen erst 6 Prozent der Unternehmen mehr Wert und Umsatz durch KI. Wer jetzt klare Einsatzfelder definiert, verschafft sich einen Vorsprung.

    Verantwortung nicht auslagern

    Mit KI wachsen die Anforderungen an Führung. Verantwortung muss neu definiert werden und lässt sich nicht an Anbieter outsourcen. Kunden und Mitarbeitende sollen wissen, dass das Unternehmen verantwortungsvoll mit KI umgeht. Dafür braucht es heute Leitplanken und Regeln, damit Botschaften relevant bleiben und kein Vertrauen verloren geht. Das schafft die Basis für langfristigen Erfolg.

    Sichtbarkeit in LLMs und Media-Mix früh klären

    Die Frage, wie ein Unternehmen gefunden wird, beschäftigt viele schon seit einem Jahr. Dahinter steht der Media-Mix der Zukunft: Wo werden Informationen aufbereitet, recherchiert und geprüft? Beim Agentic Buy fordert die Branche einheitliche Protokolle statt Wildwuchs. Wer Sichtbarkeit in LLMs früh angeht, bleibt anschlussfähig und kann den Media-Mix rechtzeitig anpassen.

    Themen ganzheitlich statt in Silos bearbeiten

    Der Verband organisiert KI nicht nach Zielgruppen wie Agenturen oder Vermarktern, sondern nach Themen wie dem Media Buy. So reden Sender und Empfänger über dasselbe und müssen nicht monatelang übersetzen. Das Prinzip passt auch ins Unternehmen: Fachbegriffe in die Sprache des Gegenübers übertragen und Silos früh auflösen. Das spart Zeit in der Abstimmung.

    Lösungen statt Produkte liefern

    Die digitale Wirtschaft trägt 481 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung bei, rund 12 Prozent. 230.000 Unternehmen gelten als digital, auch im Mittelstand. Daraus folgt: Nicht das Produkt zählt, sondern die Lösung für den Nutzer. Agenten können helfen herauszufinden, was Kunden wirklich brauchen, auch wenn sie es selbst nicht wissen. Das gilt für jede Branche.

    25 min
  • Personalisierung in der Suche: Was SEO heute leisten muss

    Wenn Du das nächste Mail live bei einem unserer Experten Roundtables dabei sein willst, schau hier vorbei: digitalkonferenz.net

    Diese Episode ist auch als Video-Mitschnitt verfügbar.

    Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

    Dein marketing-BÖRSE Team

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    1 hr 2 min
  • MarketerTalk mit Mathias Hettich
    Das sind die Themen:

    Marketing und Sales gemeinsam am Scoring arbeiten lassen

    Das alte Lead Scoring hat das Vertrauen des Vertriebs verloren, viele Leads blieben liegen. Climate Partner baut es deshalb neu, gemeinsam mit Sales: Fünf Vertriebskollegen testen mit, ein Workshop sammelt Feedback, dann geht das Modell global live. Alle zwei Wochen werden die Schwellen nachjustiert. Wer Sales früh einbindet, ersetzt Silo-Denken durch Akzeptanz.

    Aktivitäts- und Profilscore getrennt bewerten

    Beide Scores bekommen eigene Schwellen, ein Lead muss bei beiden darüberliegen. Das Profil wird mit dem Ideal Customer Profile abgeglichen, die Aktivität misst Fragen und Verweildauer in Webinaren sowie das Website-Verhalten. Kontaktanfragen laufen über eine Fastlane. Hilfreich sind auch Formularfragen nach dem Grund des Interesses, denn sie liefern Kontext für den Vertrieb.

    Predictive Scoring braucht saubere Daten

    Das Predictive Scoring führte als Top-Leads vor allem Kontakte, die ein bestimmter Kollege im CRM importiert hatte. Das Modell las ein Muster aus dem Importprozess, nicht aus dem Kaufinteresse. KI ist kein Wundermittel: Zuerst muss die Datenqualität stimmen. Bis dahin liefert ein klassisches, sauber gepflegtes Scoring mit klaren Schwellen verlässliche Ergebnisse.

    Account Manager mit Demut und Pilotländern gewinnen

    Eine zentrale Mail an Bestandskunden war lange ein No-Go. Vertrauen entstand in kleinen Schritten: viel Austausch, doppelte Freigabeschleifen und Pilotländer wie Österreich. Heute laufen Begrüßungsstrecke, NPS-Abfragen und Upselling-Impulse. Opt-out und vier Kontaktstufen schützen laufende Gespräche, denn Mails im Namen der Account Manager brauchen Vorlauf und Feingefühl.

    KI-Agenten nutzen, Human in the Loop behalten

    Ein mit Claude gebauter Agent bündelt Kundendaten aus mehreren Systemen in einem Dashboard und zeigt Schmerzpunkte und passende Produkte. Weitere Agenten coachen Sales im Discovery Call oder erklären den Lead-to-Cash-Prozess. Mails schreibt und versendet der Agent noch nicht selbst. Die Entscheidung bleibt beim Menschen, die Systeme sollen ihm zuarbeiten, am besten direkt im CRM.

    39 min
  • MarketerTalk mit Felix van de Sand
    Das sind die Themen:

    Agenten übernehmen den Routineeinkauf

    Der Traffic durch KI hat sich binnen eines Jahres vervierfacht, KI-Key-Events wie Sign-ups und Käufe haben sich verdreifacht. Alltagskäufe wie Laufschuhe oder Druckerpapier erledigt künftig ein Agent. Inspirationskäufe bleiben beim Menschen. Prüfen Sie, welche Ihrer Produkte zum Purchasing zählen, denn dort verlieren Sie den direkten Kundenkontakt zuerst.

    Website für Menschen und Agenten aufbereiten

    Die Website muss weiter Menschen überzeugen, ihre Daten müssen aber auch für Agenten lesbar sein. IKEA macht das vor, erst 6 Prozent der Unternehmen haben eine llms.txt. Agenten holen Empfehlungen bei Reddit, Trustpilot und in vertrauenswürdigen Medien. Pressearbeit und eine Community, die positiv über Sie spricht, werden dadurch deutlich wichtiger.

    Bestandskunden statt teurer Neukundengewinnung

    Neukunden zu gewinnen ist teuer, und die Customer Journey wandert in die Agenten. Loyalität und Erlebnisse nach dem Kauf rücken deshalb in den Fokus. Peloton wurde mit einer Community wieder profitabel: Book Clubs, Läufe vor Ort und Trainer als Identifikationsfiguren. Ein Rabattprogramm allein erreicht diese Bindung nicht, sie braucht Zeit und Geduld.

    Eine App braucht mehr als Punkte

    Nutzer haben im Schnitt 17 Apps auf dem Handy und nutzen davon sieben. Eine Loyalty-App, die nur Punkte sammelt, bleibt rein transaktional. Fragen Sie sich, welchen Moment oder Ort Ihre Marke besetzen kann. Starbucks macht 60 Prozent des Umsatzes über die App, Rituals verbindet Selfcare mit Meditations-App und smarter Duftkerze, beide bieten also mehr als Rabatte.

    Gamification mit Maß, Zugehörigkeit mit System

    Gamification funktioniert, wenn sie eine gesunde Beziehung stützt. Duolingo zeigt mit Streak und weinender Eule, wie das geht, Shein und Temu mit ihrer Abhängigkeit eher nicht. Nicht jede Marke muss eine eigene Community bauen, bestehende lassen sich nutzen. Im Lebensmittelhandel liegt Potenzial bei Gesundheit und Longevity, etwa mit Ernährungstipps zum Warenkorb.

    28 min
  • MarketerTalk mit Timo Schulte

    Mit dem Unspektakulären starten

    Der größte KI-Nutzen steckt oft im Unspektakulären. In der Postproduktion ist ein Editor statt nach acht schon nach sechs Stunden fertig, und es entsteht mehr Content. Noch mehr Wirkung hat Food-Fotografie: Jeder Tag im Hangar kostet eine Airline Geld. Synthetisierte Personas in echten, selbst gedrehten Umfeldern sparen Models, Buyouts und Flugzeugzeit.

    Erst Datenschutz, dann Tools testen

    Verbote helfen nicht, denn Schatten-IT wächst von allein. Besser sind Enterprise-Lizenzen mit Datenverarbeitungsverträgen und klare technisch-organisatorische Regeln. Neue Tools laufen zuerst in einer Sandbox mit Dummydaten. So fielen 70 bis 90 Prozent der getesteten Anbieter wieder raus. Die Leitfrage lautet nicht mehr „Kannst du KI?“, sondern „Kannst du KI sicher?“

    Kennzeichnen, wo Täuschung beginnt

    Flauschigere Wolken oder ein anderes Gerät in der Hand? Das ist Bildbearbeitung, keine Täuschung. Synthetisierte Personas, Essen oder echte Menschen an Orten, an denen sie nie waren, sollten Sie dagegen ausweisen. Der EU AI Act lässt beim Thema Deepfake noch Fragen offen. Nutzen Sie bis zu ersten Urteilen Ihre Kundschaft als Kompass: Ab wann fühlt sie sich getäuscht?

    Innovation und Kampfpreis passen nicht zusammen

    Ihre Kunden erwarten 30 Prozent Ersparnis, doch KI-Know-how kostet zunächst Geld: Tools, Credits, Experten. Statt von Kampagne zu Kampagne zu denken, bauen Agenturen eine Maschine, die später schnell und günstig Content liefert. Planen Sie deshalb mittelfristig und rechnen Sie Investitionen in Expertise und Tools von Anfang an ein. Beides zugleich, günstig und innovativ, gelingt nicht.

    Mischwelt statt KI-Totalität

    Mal passt KI-Content, mal das echte Shooting, so wie Playlist und Schallplatte nebeneinander existieren. Die Entscheidung ist auch eine ökonomische, nicht nur eine künstlerische. Social Media eignet sich zum Testen: Varianten ausspielen, KPIs lesen, per Social Listening nachmessen. Bei KI-Agenten bleibt der Mensch im Prozess, denn volle Automatisierung bedeutet volle Haftung.

    43 min
  • MarketerTalk mit Daniel Knapp

    Das sind die Themen


    Rendite zählt, nicht der Kanal

    Werbetreibende denken nicht in Kanälen, sondern in der Rendite ihres Kapitals. Sie wählen Partner, bei denen sich Budget mit wenig Reibung einsetzen lässt und denen sie vertrauen. Ob dahinter eine Blackbox steckt, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Prüfen Sie, wie einfach Ihre Partner Budgetentscheidungen machen, und begründen Sie Ihre Mediaplanung intern konsequent über den Return.

    Das Open Web braucht den Easy-Button

    Im Open Web gibt es viele starke Lösungen, aber meist nur Teillösungen. Es fehlt der einfache Weg, Budget über mehrere Anbieter hinweg zu platzieren. Agentic-Protokolle könnten Inselprodukte verbinden, ohne dass der Markt weiter konsolidieren muss. Fragen Sie Ihre Partner im Open Web gezielt nach Schnittstellen und danach, wie sich ihre Produkte zusammen steuern lassen.

    Plattformen: Mit dem Budget geht auch Wissen

    Große Plattformen liefern Ergebnisse, aber in einer geschlossenen Logik, die sich extern nicht prüfen lässt. Wer dort fast sein ganzes Budget einsetzt, gibt auch Wissen und Know-how aus der Hand. Behalten Sie deshalb die Source of Truth selbst, etwa über ein Marketing-Mix-Modell. Ein Entweder-oder zwischen Plattform und Open Web bringt Sie bei der Mediaplanung nicht weiter.

    KI bringt Kreation und Media zusammen

    KI führt nicht nur zu mehr Effizienz, sondern bringt Kreation und Media zusammen. Diese Trennung stammt aus der Zeit der Holdings, große Plattformen heben sie bereits auf. Kreation war in der Programmatic-Welt lange der am wenigsten gemessene Hebel, das ändert sich gerade. Prüfen Sie, wie Sie Kreation und Mediasteuerung in Ihrem Team und mit Ihren Agenturen enger verzahnen können.

    Bei Agentic AI schließt sich die Lücke

    Bei Agentic AI wurde bisher viel angekündigt, aber kaum ein Produkt geliefert. Eine Auswertung großer Branchen-Newsletter zu Themen und Frequenz zeigt: Seit Cannes 2026 rückt die Ankündigung näher an die Umsetzung. Das ist ein gutes Zeichen, aber noch kein Beweis für den breiten Einsatz. Verlangen Sie von Anbietern deshalb einen belegten Proof of Value statt Roadmap-Versprechen.


    10 min

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