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Warum ist die Medienbildung so geeignet für das Arbeiten mit Utopien? Wie schafft man in Projekten einen common ground, um gemeinsam an Utopien zu arbeiten? Und welche Bedeutung haben Utopien nicht nur für die Pädagogik, sondern für die gesamte Gesellschaft? Katrin Hünemörder, Geschäftsführerin von mediale pfade - Verein für Medienbildung e. V. berichtet aus der konkreten Projektarbeit mit Utopien.
Zu mediale pfade - Verein für Medienbildung e. V.
In jeder Legislaturperiode wird von einer unabhängigen Expert*innen-Kommission im Auftrag der Bundesregierung ein Kinder- und Jugendbericht erstellt. Dr. Gabriele Weitzmann, Geschäftsführerin des Bayerischen Jugendrings, hat daran mitgearbeitet. Im Interview sprechen wir über die Entstehung, zentrale Erkenntnisse und Forderungen an Politik und Gesellschaft, die sich daraus ergeben.
Zur Kurzfassung des Kinder- und Jugendberichts
Was braucht es in düsteren Zeiten? Utopien!
Utopien sind wichtig für den gesellschaftlichen Wandel. Sie lassen auf eine bessere Zukunft und die Überwindung von Missständen hoffen. Sie motivieren Menschen, das aus ihrer Sicht Richtige zu tun. Auch medienpädagogisches Handeln steht in einem engen Verhältnis zu utopischem Denken, wenn es Menschen Möglichkeitsräume eröffnet, Gesellschaft mitzugestalten und neu zu denken. In Zeiten, die von vielen als Dauer- und Polykrise erlebt werden, können Utopien so der Ausbreitung von Resignation und Fatalismus entgegenwirken.
Im Talk erzählt uns Dr. Wolfgang Reißmann, was seine Motivation zu diesem Heft war, was er bei der Erstellung gelernt hat und warum Utopien unerlässlich für die Medienpädagogik sind bzw. warum auch die Medienpädagogik selbst eine Utopie ist.
Zum aktuellen Heft
Krieg in den Medien ist für Kinder ein herausforderndes Thema. Warum Kinder trotzdem ein Recht auf Nachrichten haben und wie Eltern und pädagogische Fachkräfte sie unterstützen und begleiten können - darüber reden wir mit Michael Gurt vom Flimmo. Flimmo ist der Elternratgeber für TV, Streaming und YouTube und Michael ist der verantwortliche Redakteur vom Flimmo. Er hat viele gute Tipps für Eltern und Pädagog*innen zum Thema Kinder und Krieg in den Medien.
Zum Flimmo
Zu unserem aktuellen Heft - Jugend, Medien, Krieg und Frieden
Die Zunahme von Kriegen, Krisen und Konflikten erreicht uns meist direkt über digitale Medien. Die Inhalte beeinflussen die öffentliche Verhandlung der Geschehnisse oft in einer Weise, die eher Polarisierung fördert als eine kritische Meinungsbildung. Eine demokratische Auseinandersetzung mit Kriegen, Krisen und Konflikten wird erschwert. Statt dazu beizutragen, das Gegenüber zu verstehen, Emotionen der Gegenseite anzuerkennen, die eigene Position kritisch zu prüfen und sich für Handlungsoptionen auf Basis eines demokratischen Abwägungsprozess entscheiden zu können, begünstigen viele digitale Inhalte Feindbildkonstruktionen und Schwarz-Weiß-Denken.
Gleichzeitig können sich gerade marginalisierte Gruppen über digitale Medien eine Öffentlichkeit schaffen. Diese Möglichkeit nutzen auch junge Menschen in den Krisen- und Kriegsgebieten, wenn sie ihren Alltag zeigen und damit die menschlichen Auswirkungen militärischer Auseinandersetzungen anschaulich machen.
Mit dieser Podcast Folge sollen vielfältige Denkanstöße gegeben und Impulse für eine strategische Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen in der medienpädagogischen Bildungsarbeit gesetzt werden. Es diskutieren Kathrin Demmler, Dr. Georg Materna und Selma Maglic vom JFF - Institut für Medienpädagogik und Dr. Ida Pöttinger von der International Association for Media Education IAME.
Zur aktuellen merz Ausgabe
HateAid ist eine gemeinnützige Organisation, die Opfern digitaler Gewalt unmittelbar Beratung und rechtliche Unterstützung bietet. Auch politisch ist das Team von HateAid sehr aktiv und setzt sich zum Beispiel dafür ein, dass es nicht mehr so erschreckend einfach ist, pornografisches Bild- und Videomaterial mit KI zu manipulieren bzw. zu erstellen, da die Auswirkungen für die Opfer immens sind. Wir sprechen dazu mit Josephine Ballon, Geschäftsführerin von HateAid.
Ist KI mehr Gefahr oder mehr Chance für die Demokratie? Wie nutzen Demokratiefeinde KI und wie kann man mit KI dagegen vorgehen? Und wie sieht es mit Teilhabe aus? Eva Berendsen ist Leiterin des Bereichs Kommunikation / politische Bildung im Netz bei der Bildungsstätte Anne Frank und teilt ihr Wissen mit uns.
TikTok Report der BSAF
Buch Code und Vorurteil
Dr. Alev Coban ist Humangeographin und politische Bildnerin und arbeitet bei Mediale Pfade unter anderem im Projekt Jugend hackt.
Wie sie die Entwicklungen zu KI beobachtet und wie sich das auf ihre Arbeit auswirkt, erfahrt ihr in unserer neuen Podcast Folge.
Hier geht es zu Mediale Pfade.
Hier geht es zu Alevs Buch.
Die große Aufregung um KI fordert einmal mehr die Medienpädagogik heraus und setzt diese unter Druck, angemessen zu reagieren, sich zu positionieren und entsprechende Angebote nicht nur für Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Um die medienpädagogische Perspektive weit aufzumachen, liegt der Fokus des aktuellen Hefts sowohl auf der Relevanz von Medienkompetenz im theoretischen Diskurs, als auch auf praktischen Ansätzen der Aktiven Medienarbeit zum Thema KI.
Im Podcast stellen Prof. Dr. Angelika Beranek, Prof. Emily Engelhardt und Dr. Eike Rösch ihre Sicht auf das Thema dar und erläutern Hintergründe zur Heftentstehung.
Zum aktuellen Heft
Zum Vortrag: Wieviel Kreativität steckt im Künstlichen?
Zum Podcast Sternstunden der Philosopohie
In dieser Folge sprechen wir mit Pavlo Stroblja, Gründer von Queermentor, dem Netzwerk für queere Menschen und Allies. Wir sprechen über die Entstehung und Bedeutung von Queermentor, über Diversity am Arbeitsplatz, Netzwerke als Grundlage für Resilienz und die aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen.
Zu Queermentor
Zu unserem aktuellen Heft Queerness und Medienpädagogik
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