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Empirie ist eine der Säulen von Scrum. Es ist die Basis um im Inspect & Adapt informierte Entscheidungen treffen zu können. Und doch tappen wir gerne in die Falle, einfach nur Unsinn zu messen.
Aber was macht Metriken gut? Worauf sollten wir achten wenn wir mit Metriken arbeiten? Welche Metriken ergeben im agilen Kontext überhaupt Sinn, ohne zu viel Waste zu erzeugen?
Sebastian und Ina haben zu diesem Thema einen Vortrag auf den XP Days gehalten und teilen in dieser Episode einmal die wichtigsten Aspekte.
Der Beitrag Folge 117: Agile Metriken erschien zuerst auf Mein Scrum ist kaputt!.
Egal, ob eingespieltes Team oder neues Team, egal, ob agil-erprobt oder -unerfahren: Ein einzelnes Teammitglied kann einen großen positiven, wie negativen Einfluss auf die gesamte Teamdynamik haben.
Vanessa Hänf hat einen Master in Soziologie und arbeitet als Scrum Masterin bei der cosee GmbH. Mit ihr haben wir einen Themenvorschlag von Mira aus unserem Slack diskutiert. Hier fragt sie, was Team und Scrum Master tun können, wenn ein Teammitglied das Team angreift und die Teamdynamik stört. Auch Vanessa musste ihrem ersten Scrum Team helfen, sich durch einen schwierigen Konflikt zu navigieren. Aus diesen Erfahrungen betrachten wir die Fragestellung, welchen Einfluss ein einzelnes Teammitglied auf die Teamdynamik hat, was uns hilft, die Belange aller beteiligten zu verstehen und wie wir mit solchen Situationen umgehen können.
Dabei gibt’s auch wieder eine gute Portion Systemtheorie nach Luhmann – es kann also nur gut werden
Wie üblich haben wir unseren Gast natürlich nach Buchtipps gefragt:
Mit * markierte Links sind Affiliate-Links, wir erhalten eine Provision, wenn über den Link ein Produkt gekauft wird. Titelbild: Yan Krukov
Der Beitrag Folge 116: Wenn ein Teammitglied die Teamdynamik stört (mit Vanessa Hänf) erschien zuerst auf Mein Scrum ist kaputt!.
In Softwareentwicklung und -architekturdesign haben sich in der letzten Zeit viele Muster etabliert, die der modellgetriebenen und domänengetriebenen Softwareentwicklung entstammen. In diesem Kontext wird häufig Conways Gesetz genannt. Beschäftigt man sich zusätzlich noch mit der Systemtheorie nach Luhmann bringt dies neue Sichtweisen in diese Diskussionen. Christian Mennerich von der synyx UK hat dies getan und spricht mit uns über seine Learnings und Erkenntnisse.
Die soziologische Systemtheorie fokussiert auf aus Kommunikation aufgebaute soziale Systeme, die sich im Wesentlichen selbst erschaffen und erhalten wollen. Da gemäß dieser Theorie objektives, unabhängiges Beobachten unmöglich ist, und Realität von daher immer nur Konstruktion eines Beobachters sein kann, führt die konsequente Akzeptanz dieser soziologischen Theorie zu einem besseren Verständnis der Prozesse in der Anforderungsfindung für Softwaresysteme. Sie hilft, abgeschlossene Kontexte im Sinne des Domain-Driven Design zu finden und deren Dynamik zu verstehen, indem sie mittels systemtheoretisch motivierter Coachingansätze ‚relevante Kommunikation‘ aufzufinden hilft.
Christian gibt uns einen Einblick in die Luhmann Theorie, beschreibt was mit Conways Law gemeint ist und erläutert seine praktischen Erfahrungen aus diesen Ansätzen.
Wie üblich haben wir unseren Gast natürlich nach Buchtipps gefragt.
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Der Beitrag Folge 115: Softwaredesign und Systemtheorie (mit Christian Mennerich) erschien zuerst auf Mein Scrum ist kaputt!.
Was ist eigentlich Introversion und Extraversion? Warum tun wir es introvertierten Menschen manchmal so schwer und was sollten wir in unserer Arbeit mit Teams darüber wissen, was die beiden Persönlichkeitsmerkmale ausmacht? Darüber sprechen wir mit Till Weinert, Agile Coach bei Porsche Digital.
Introvertiert sein – das wird gerne gleichgesetzt mit Schüchternheit, ruhig und generell wenig „outgoing“ zu sein. Tatsächlich aber steckt dahinter viel mehr. Intro- und Extraversion sind zwei entgegengesetzte Pole eines Persönlichkeitsmerkmales und sie unterscheiden sich weniger im Charakter der Person, als in der Art, wie das Gehirn mit Reizen umgeht.
Till Weinert ist Agile Coach bei Porsche Digital und er befasst sich seit einiger Zeit äußerst intensiv mit dem Thema. Mit ihm sprechen wir über den Stand der Forschung, wie sich diese Persönlichkeitsmerkmale in unserer Arbeit mit Teams und grundsätzlich auch in Unternehmen auswirken und warum es so extrem wichtig ist, dass diesem Thema mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Wie üblich haben wir unseren Gast natürlich nach Buchtipps gefragt.
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Titelbild: CC BY-SA 4.0 by MissLunaRose
Der Beitrag Folge 114: Introversion und Extraversion (mit Till Weinert) erschien zuerst auf Mein Scrum ist kaputt!.
Wir sprechen mit Falk W. Müller über agile Verträge. Dabei gehen wir auf die typischen Herausforderungen ein, wie wir die Mitwirkung vom Kunden vertraglich gestalten können und was wir ansonsten beim Vertragsrahmen beachten können.
In agilen Projekten entwickeln wir das, was der Markt tatsächlich braucht und zwar in der Geschwindigkeit, wie er es braucht und wie es sinnvoll ist. Wir stimmen uns mit dem Kunden mal mehr, mal weniger spezifisch ab, um eine gangbare Lösung zu erstellen. Aber welche Herausforderungen stellt das an unseren Dienst- oder Werkverträge? Oder bieten wir lieber den agilen Festpreis an?
Zusätzlich verlosen wir in dieser Episode Karten für die XP Days Germany (6. und 7. Oktober in Stuttgart). Mein Scrum ist kaputt ist Bronze Sponsor und wir werden alle auch vor Ort sein. Falk findet ihr ebenfalls im Programm.
Episodenbild von aymane jdidi auf Pixabay
Wie üblich haben wir unseren Gast natürlich nach Buchtipps gefragt:
Der Beitrag Folge 113: Gestaltung agiler Verträge (mit Dr. Falk W. Müller) erschien zuerst auf Mein Scrum ist kaputt!.
Wir sprechen mit Holger Koschek und Markus Trbojevic über nachhaltige Teamentwicklung, einem Thema, zu dem sie in ihrem aktuellen Buch „Jedes Team ist anders“ ein Modell vorstellen, das die beiden entwickelt haben.
Teams sind stärker als Gruppen von Individuen. Um eine solche Gruppe zu einem starken Team zu formen, braucht es eine entsprechende Teamentwicklung. In ihrem Buch „Jedes Team ist anders“ stellen Holger und Markus ein Modell für nachhaltige Teamentwicklung vor, welches verdeutlicht, welche unterschiedlichen Aspekte in die Teamentwicklung hineinspielen. Welchen Einfluss hat psychologische Sicherheit?
Wie entscheidet die Haltung oder gemeinsame Werte über den Erfolg? Über all das sprechen wir mit den beiden in dieser Folge.
Das Titelbild dieser Folge wurde uns übrigens freundlicherweise von Holger und Markus bereitgestellt und stammt aus der Feder ihrer Illustratorin Janina Nguyen.
Der Beitrag Folge 112: Nachhaltige Teamentwicklung (mit Holger Koschek und Markus Trbojevic) erschien zuerst auf Mein Scrum ist kaputt!.
Sebastian und Ina haben sich Tobias Maasland eingeladen, Agile Coach bei der inovex GmbH, um mit ihm über Improvisationstheater zu sprechen. Was können wir „Agilisten“ von der Kunstform des Improvisierens lernen?
Improvisationstheater ist super spannend. Es ist die Kunst, die Situation zu nehmen wie sie ist, die Entwicklung der Situation anzunehmen und darauf zu reagieren, ohne sich hinter gedanklichen Filtern und Unsicherheiten zu verstecken. „Scheiter heiter!“ und „Let your partner shine!“ sind dabei nur ein paar der Prinzipien, die wir auch im agilen Kontext etablieren könnten.
Tobias erzählt uns, welche Gemeinsamkeiten zwischen Impro und Agilität zu finden sind und welche spannenden Übungen auch im Team für frischen Wind sorgen könnten.
Übrigens ist Tobias auch als Podcaster unterwegs. Sowohl den jungen Podcast „Kaffeeküchentalk“, sowie den nicht mehr aktiven „Mit ohne Ahnung“ möchten wir euch wärmstens empfehlen:
Wie üblich haben wir unseren Gast natürlich nach Buchtipps gefragt:
Der Beitrag Folge 111: Was wir vom Improvisationstheater lernen können (mit Tobias Maasland) erschien zuerst auf Mein Scrum ist kaputt!.
Wir fahren fort mit unserer Serie „Scrum Events revisited“ und sprechen heute über das Sprint Review: Was hat sich seither im Scrum Guide getan? Was haben wir in den Jahren dazugelernt und wie würden wir heute ein Sprint Review durchführen?
In einer unserer ersten Folgen, in Folge 10, sprachen wir bereits über das Sprint Review. Seither hat sich nicht nur in der agilen Welt einiges getan, auch wir haben viele Erfahrungen gesammelt, die uns haben hinterfragen lassen, ob wir heute noch ein Sprint Review durchführen würden, wie vor 4-5 Jahren? Die Antwort ist eindeutig: Eher nicht. Nicht nur gab es in der Zwischenzeit ein größeres Update des Scrum Guide, mit welchem Produktziele (Folge 101 – Das Product Goal) eingeführt wurden.
So sprechen wir also über die drei Phasen, die wir typischerweise in einem Sprint Review sehen, darüber welchen Wert das Event hat und welche Tätigkeiten einem Sprint Review gut tun und welche eher nicht. Spoiler: Punktezählerei, Powerpoint-Schlachten und Abnahmen gehören nicht dazu Außerdem gibt’s einen Auszug unserer schlimmsten Sprint Review Erlebnisse.
Viel Spaß beim Hören!
Der Beitrag Folge 110: Das Sprint Review 1x1 im Jahr 2022 erschien zuerst auf Mein Scrum ist kaputt!.
Das Agile Manifest besagt, dass „funktionierende Software über umfassender Dokumentation“ stehe. Wir besprechen, was es damit auf sich hat und warum das nicht heißt, dass Dokumentation einfach wegfällt.
Wenn es darum geht, Dokumentation im Agilen Kontext zu verstehen, ist damit keinesfalls gemeint, Dokumentation einfach über Bord zu werfen. Vielmehr geht es darum zu verstehen, dass Dokumentation an sich erst einmal eine „verschwenderische“ Tätigkeit ist, die keinen direkten Produktwert erzeugt. Mit diesem Wissen im Hinterkopf ist die agile Sichtweise eher diese: Wie kann Aufwände für Dokumentation sparen, indem ich diese Zeit an anderen Stellen investiere, damit ich diese Dokumentation gar nicht brauche?
Wir sprechen in diesem Zuge über Automatisierung, Behaviour Driven Development (BDD), aber auch über User Stories und die 3C-Methode (Card, Conversation, Confirmation), warum ein enger Draht zu meinen Anwender:innen hilft, Dokumentation zu vermeiden und warum Dokumentation oft missbräuchlich benutzt wird, um Kommunikation zu ersetzen und (verlustbehaftete) Übergaben vermeintlich weniger verschwenderisch zu gestalten.
Lang ist’s her, aber tatsächlich haben wir endlich mal wieder einen Pick für euch: Sebastian teilt das „unFIX Model for Versatile Organizations“ von Jurgen Appelo, der damit eine Alternative zu SAFe, LeSS, Holacracy, Management 3.0, das „Spotify-Modell“ und Matrixorganisationen anbieten möchte. Viele lesenswerte Einblicke und Gedanken. Alle Links hierzu:
* Affiliate Links
Der Beitrag Folge 109: Agile Dokumentation erschien zuerst auf Mein Scrum ist kaputt!.
Liberating Structures sind 33 Mikrostrukturen die dabei helfen alle einzubeziehen und sich zu beteiligen. Die Idee ist, dass bessere Ergebnisse erzielt werden, wenn Menschen in Teams gut zusammen arbeiten, alle bei der Suche nach der besten Idee beteiligt werden und zu Wort kommen.
Es geht darum, dass die Menschen sich selbst organisieren und zusammen arbeiten wollen. Da wir hier viele Überschneidungen mit Scrum sehen, haben wir Daniel Steinhöfer, der gerade ein Buch zu dem Thema veröffentlicht hat, einmal eingeladen um uns darüber auszutauschen.
Der Beitrag Folge 108: Liberating Structures (mit Daniel Steinhöfer) erschien zuerst auf Mein Scrum ist kaputt!.
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