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Am 7. Oktober 2022 verkündete das Nobelkomitee für den Friedensnobelpreis drei Preisträger: der inhaftierte belarussische Menschenrechtsaktivist Ales Bjaljazki, das „Zentrum für bürgerliche Freiheiten“ in der Ukraine und die russische Menschenrechtsorganisation MEMORIAL. Der Preis wurde den Preisträgern für ihren Kampf gegen die Verletzung bürgerlicher Rechte zu gleichen Teilen zuerkannt.
Am Tag der Bekanntgabe der Verleihung des Friedensnobelpreises an MEMORIAL fand in Moskau ein Prozess statt: Nach dem endgültigen Verbot von MEMORIAL am 28. Februar 2022 wollte die Organisation seine Räumlichkeiten dem Wissenschaftlichen Zentrum für Information und Aufklärung überschreiben. Dies wurde am 7. Oktober 2022 von einem Moskauer Bezirksgericht abgelehnt. MEMORIAL will in Revision gehen.
Links:
Memorial International
Homepage Memorial Deutschland
Friedensnobelpreis für Memorial
Erklärung von Memorial zu den „Referenden“
Erklärung zur beantragten Auflösung der Menschenrechtsorganisation Memorial
Mitten in der Hochzeit des Kalten Krieges und der damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen im ehemaligen, unfreien Ostblock wurde im Jahre 1972 die Gesellschaft für Menschenrechte, heute Internationale Gesellschaft für Menschenrechte begründet.
Links:
50 Jahre IGFM Homepage
Publikationen der IGFM
Pressemitteilungen
IGFM auf Twitter
IGFM auf Facebook
IGFM auf Instagram
Human Rights Online – Östliche Partnerschaft
IGFM zu China
Taiwan-Reise
Iran-Forum 2022
Politische Patenschaften
Very Important Stamps Videoclip
IGFM im Forum Menschenrechte
Humanitäre Hilfe
Seit dem 1. Mai 2022 ist Dr. Mehmet Daimagüler der erste Beauftragte der Bundesregierung gegen Antiziganismuns und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland. Seine Stelle ist im Bundesfamilienministerium angesiedelt und ergänzt die im Kanzleramt angesiedelte Stelle der Antirassismusbeauftragten und des im Bundesministerium des Innern angesiedelten Antisemitismusbeauftragten.
Weitere Informationen und Links zur Bekämpfung des Antiziganismus in Deutschland:
Homepage des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
Nationale Strategie zur Bekämpfung des Antiziganismus
Internationaler Tag der Roma
Im 10. Podcast Menschenrechte : nachgefragt der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., sprechen wir mit Dr. Annette Niederfranke, Leiterin der Repräsentanz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Berlin.
Links:
Stellungnahme Dr. Niederfranke vor dem Menschenrechtsausschuss zur FIFA WM Katar 2022
Stellungnahme Dr. Niederfranke vor dem Menschenrechtsausschuss zu Wirtschaft und Menschenrechte, 2020
Stellungnahme Dr. Niederfranke vor dem Sportausschuss, 2016
Die ILO auf YouTube
Die ILO auf Twitter
ILO gegen Zwangsarbeit, moderne Sklaverei und Menschenhandel
ILO hilft in der Ukraine gegen die Folgen des russischen Angriffskriegs
Die ILO und die Krise in der Ukraine
ILO Better Work Projekt
ILO Clear Cotton Projekt
5.ILO Konferenz in Durban (Südafrika) zur Beseitigung von Kinderarbeit
ILO Übereinkommen zur Beseitigung von Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt
ILO Dokument zur Abschaffung der Apartheid in Südafrika, 1964
ILO und die Unterstützung der Gewerkschaft Solidarnosc in Polen
Seit zehn Jahren arbeitet Christian Mihr als Geschäftsführer für Reporter ohne Grenzen (RSF).
Weiterführende Links
Kontaktseite von Christian Mihr bei Reporter ohne Grenzen
Christian Mihr auf Twitter folgen
Christian Mihr bei den 18. Medienrechtstagen der KAS 2022
Christian Mihr beim 10. Hafis-Menschenrechtsdialog der KAS
Rangliste zur Pressefreiheit
RSF zur Pegasus-Affäre
RSF-Handbuch zur Pressefreiheit in China
Christian Mihr zum Verbot von RT in der EU
Der Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag hat eine etwas ungewöhnliche Geschichte, war er doch bis zum Jahr 1998 erst einmal nur ein Unterausschuss des Auswärtigen Ausschusses.
Weiterführende Links
Wahl von Renata Alt zur Vorsitzenden des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
Homepage Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe:
Bundestagsprofil Renata Alt MdB: https://www.bundestag.de/menschenrechte
Renata Alt auf Twitter: Renata Alt (@RenataAlt_MdB) / Twitter
Statement zur weltweiten Hungerkrise und den Weizenlieferungen aus der Ukraine:
Öffentliche Anhörung des Menschenrechtsausschusses zu den Jesiden: https://www.bundestag.de/#url=L2Rva3VtZW50ZS90ZXh0YXJjaGl2LzIwMjIva3cyNS1wYS1tZW5zY2hlbnJlY2h0ZS04ODAxOTg=&mod=mod531790
Öffentliche Anhörung des Menschenrechtsausschusses zu Menschenrechten und Sport:
Erklärung des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe zu Olympia in China:
Renata Alt zur Olympiade in Peking:
Flyer „Parlamentarier schützen Parlamentarier“ (PSP):
Renata Alt im Bundestagsprogramm „Parlamentarier schützen Parlamentarier“:
Erklärung des Ausschusses zur Verurteilung von Osman Kavala:
Wir sprechen mit der Geschäftsführerin von Gemeinsam gegen Menschenhandel, Angelika Franke, über die Schwerpunkte und die Ergebnisse der Fachtagung "Zur Bekämpfung des Menschenhandels und aller Formen der sexuellen Ausbeutung – Strategien zur Stärkung der Handlungskompetenz von Zielländern". Wir beantworten u.a. die Fragen: Was ist bei der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge in Deutschland schiefgelaufen? Warum benötigt Deutschland eine nationale Berichterstattungsstelle zur effizienteren Bekämpfung des Menschenhandels? Und warum das Sexkaufverbot in Schweden, Frankreich und Israel die Situation von (Zwangs-)Prostituierten verbessert hat.
Links:
Programm und komplette Video-Aufzeichnung/Dokumentation unserer Fachtagung 2022
Oliver Ernst, Bericht über die Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und GGMH 2021
Kostenloser Download Buch: Das Nordische Modell
Kurzfilm Loverboys von Gemeinsam gegen Menschenhandel
Informationen zur Kampagne Schattendasein:
Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung | Nordische Länder: Wanjiku Kaime-Atterhög, Perspectives on the Swedish model to combat and prevent prostitution and trafficking for purposes of sexual exploitation
Thomas Schirrmacher, Die ausbleibende Empörung
Positionspapier (2021) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Zwangsprostitution
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der CDU/CSU „Kriegsflüchtlinge schützen - Frauen und Kinder aus der Ukraine vor Menschenhandel und Zwangsprostitution bewahren
Nationale Verweismechanismen zum Schutz der Opfer von Menschenhandel von ODIHR
Das Baha‘itum ist eine weltweit verbreitete und universale Religion, die von Bahāʾullāh Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet wurde. Bahāʾullāh ruft dazu auf, die Erde als „nur ein Land und alle Menschen [als] seine Bürger“ zu betrachten.
Mit dem Beauftragten für Menschenrechtsfragen der Baha’i Gemeinde in Deutschland, Jascha Noltenius, sprechen wir im sechsten Podcast „Menschenrechte: nachgefragt“ über die aktuelle Lage der Baha’i weltweit und notwendige Konsequenzen für die deutsche Politik.
Die Baha’i Gemeinde ist als einzige religiöse Gemeinschaft sowohl Mitglied im Forum Menschenrechte als auch in der Mitgliederversammlung des Deutschen Instituts für Menschenrechte – wie auch die Konrad-Adenauer-Stiftung. Wie kommt es zu dem großen menschenrechtlichen Engagement der Baha’i?
In der vergangenen Legislaturperiode hat die Bundesregierung das Amt des Beauftragten für Religionsfreiheit geschaffen. Wie wichtig war die Arbeit von Amtsinhaber Markus Grübel aus der Sicht der Baha’i?
Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung wird das Thema „Religionsfreiheit“ nicht angesprochen. Es wurde aber dennoch wieder ein Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit ins Amt gesetzt. Was für Erwartungen hat die Baha’i-Gemeinde an die neue Bundesregierung und an Frank Schwabe, den neuen Beauftragten für Religionsfreiheit?
Wie geht es der Baha’i Gemeinde in der Ukraine unter den verheerenden Bedingungen des russischen Angriffskrieges auf das Land?
Nach der jüngsten Katar-Reise von Minister Habeck hat die Baha’i Gemeinde auf die Lage der Menschenrechte und Religionsfreiheit in Katar hingewiesen, wo es seit 70 Jahren eine Baha’i-Gemeinde gibt. Hat Deutschland, oder hat die EU und andere Akteure überhaupt einen Einfluss auf den Schutz der Menschenrechte und Religionsfreiheit in dem Land? Was sind die diesbezüglichen Erwartungen der Baha‘i?
Viele Baha’i haben ihre Heimatländer verlassen müssen. Welche Rolle spielt die Diaspora für die Weiterentwicklung - einerseits des religiösen Lebens, andererseits für die Verbesserung der Lage der Baha’i in den Herkunftsländern?
Viele Baha’i sind in ihren Heimatländern verblieben, in denen sie staatlicher Verfolgung ausgesetzt sind - warum verlassen sie diese Länder nicht, um anderswo Zuflucht zu suchen? Beispiel Iran, wo es eine andauernde „stille Verfolgung“ gibt; Beispiel Ägypten, wo sie seit 1960 per Präsidialdekret verboten sind; Beispiel Afghanistan, wo sie seit 2007 wegen Blasphemie verfolgt werden?
Gibt es Länder, in denen sich die Lage so verbessert, dass eine Rückkehr vorstellbar, oder sogar möglich wird?
Welche Unterstützung erhalten die Baha’i durch internationale Organisationen – wie durch den Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit der Vereinten Nationen, Ahmed Shaheed, (vgl. Link) und könnte diese Unterstützung noch größer ausfallen?
Gegen Länder wie Iran hat die EU aufgrund der Menschenrechtslage Sanktionen verhängt - könnten Sanktionen auch Einfluss auf die Verbesserung der Lage der Religionsfreiheit für die Baha‘i haben? Gibt es Beispiele hierfür, oder für die Wirkung anderer menschenrechtspolitischer Instrumente?
Im Iran wurde der Baha’i Glaube begründet, dort steht die Glaubensgemeinschaft unter besonders starkem Druck, vor allem auch bei der Verhinderung des Zugangs zum Bildungssystem. Wie geht die Baha’i-Gemeinschaft hiergegen vor?
Weiterführende Links zum Thema
Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit:
Zur Lage der Baha’i im Jemen:
Stellungnahme der Baha’i zur Lage in Katar
Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit, fordert Religionsfreiheit für die Baha’i im Iran
Iran-Reader 2012 und 2017 der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Texten zu den Baha’i:
Seit 20 Jahren ist das Deutsche Institut für Menschenrechte – kurz DIMR genannt – „eine Stimme für die Menschenrechte“.
Begleiten Sie uns in unserem fünften Podcast Menschenrechte : nachgefragt der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung auf eine spannende „Hör-Reise“ durch die Welt der Menschenrechte: nach Afghanistan, nach China, nach Deutschland. Mit Beate Rudolf haben wir über eine Vielzahl von aktuellen Menschenrechtsthemen gesprochen:
Weiterführende Links zur Arbeit des DIMR:
Sonderseite zum 20jährigen Jubiläum des DIMR:
Der letzte Jahresbericht (2020) des DIMR:
Der 6. Bericht an den deutschen Bundestag über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland (Juli 2020 – Juni 2021):
Materialien des DIMR zur Menschenrechtsbildung
Analyse „Grund- und menschenrechtliche Verantwortung nach dem Abzug aus Afghanistan“
Zur internationalen Vernetzung des DIMR (ENNHRI und GANHRI)
Das menschenrechtspolitische Portfolio, über das wir mit Michael Brand sprechen, ist groß:
Links:
Das Gespräch von dem Podcast-Autor, Dr. Oliver Ernst, mit Michael Brand zu seinem Buch „Menschen.Recht.“ beim 11. Hafis-Menschenrechtsdialog finden Sie hier:
Die Homepage von Michael Brand bietet viele weitere Informationen zu seiner politischen Arbeit:
Die Homepage des Aussschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe im 20. Deutschen Bundestag:
Ein Bericht aus der Fuldaer Zeitung über die Veröffentlichung von „Menschen.Recht“:
Zum Thema der (Magnitsky-) Menschenrechtssanktionen ist von der Konrad-Adenauer-Stiftung ein aktuelles Analysen und Argumente-Papier veröffentlicht worden:
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