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Der deutsche Film: „Im Westen nichts Neues“ hat vier Oscars erhalten - darunter die für den besten internationalen Film.
Links:
All Quiet Movie auf Twitter
Wir sprechen mit Dr. Christoph Heusgen: über sein am 15. Februar 2023 erschienenes Buch „Führung und Verantwortung. Angela Merkels Außenpolitik und Deutschlands künftige Rolle in der Welt.“
In unserem Podcast spricht er über die gerade stattgefundene Münchener Sicherheitskonferenz, über die Menschenrechte und über brisante außen- und sicherheitspolitischen Fragen
Weiterführende Links
Leseprobe und Infos zu „Führung und Verantwortung“
Münchner Sicherheitskonferenz
Münchner Sicherheitskonferenz "Townhall: Woman, Life, Freedom: Visions for Iran"
Fellowship der Konrad-Adenauer-Stiftung
Christoph Heusgen „Deutschland und die Vereinten Nationen“ in: Die Politische Meinung
Podcast Auslandsinformationen 2022 mit Christoph Heusgen
Überlebende Frauen von Kriegsgewalt haben Würde
Medica Mondiale wurde 1993 von der Frauenärztin Monika Hauser gegründet. Unter dem Eindruck des Krieges auf dem Balkan hat sie kriegstraumatisierten bosnischen Mädchen und Frauen medizinische und psychologische Hilfe geleistet. Heute kümmert sich Medica Mondiale gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen in 14 Krisen- und Kriegsregionen um die weiblichen Opfer sexualisierter Kriegsgewalt.
Weiterführende Links:
Homepage medica mondiale
Zahlen, Daten, Fakten über Medica Mondiale
Resolution 1325 „Frieden, Frauen, Sicherheit“
Video UNO-Resolution 1820
Medica Mondiale über Gewalt gegen Frauen: Ursachen und Folgen
Infos über die Istanbul-Konvention
Sexualisierte Kriegsgewalt
Frauenrechte in Afghanistan
Sara Fremberg – Clip zur feministischen Revolution in Iran
„Prostitution ist Gewalt, kein Beruf!“
Die Sozialarbeiterin Kerstin Neuhaus arbeitet für das Bündnis. Wir sprechen mit ihr über das 1999 in Schweden eingeführte "Nordische Modell", das inzwischen in zehn Ländern praktiziert wird: u.a. in Kanada, Israel und Frankreich. Nicht die Prostituierten werden kriminalisiert, sondern die Freier. Wer in der Prostitution arbeitet, bekommt Hilfe beim Ausstieg. Und es braucht Prävention, damit niemand erst in der Prostitution landet.
In Deutschland gibt es keine Partei, die sich geschlossen für die Einführung des Nordischen Modells einsetzt - so Kerstin Neuhaus im Podcast "Menschenrechte: nachgefragt". Es gibt auch viel Gegenwind aus der Politik und von Sozialarbeitern. Wie gehen die Mitglieder des Bündnisses damit um? Und was haben Prostitution, organisierte Kriminalität und Menschenhandel miteinander zu tun?
Weiterführende Links zum Podcast
Homepage Bündnis Nordisches Modell
HSS-Studie
Bijan Khajehpour saß im Jahr 2009 monatelang als politischer Gefangener im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran.
Jascha Noltenius ist in der Baha'i Gemeinde Deutschlands für Menschenrechte zuständig und beobachtet die Lage der rund 300.000 Baha'i in Iran mit großer Sorge.
Der Internationale Tag der Menschenrechte erinnert alljährlich am 10. Dezember an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahre 1948.
Mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag, Norbert Altenkamp MdB, sprechen wir im Podcast Menschenrechte : nachgefragt über die menschenrechtspolitischen Herausforderungen, die das Jahr 2022 mit sich gebracht hat.
Hierzu veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung am 12. Dezember - anlässlich des Tags der Menschenrechte - auch eine Podcast-Live Veranstaltung zum Thema „Menschenrechtspolitische Perspektiven auf die Proteste in Iran“ in der Berliner Akademie der KAS. Das Programm finden Sie hier: www.kas.de/iranprotest
„Auch im Iran findet eine Zeitenwende statt – Wir müssen die zivilgesellschaftlichen Kräfte stärken! Ein Regime, das sich gegen Veränderungen stemmt, wird nicht überleben!“, sagt Altenkamp im Podcast über die aktuelle Lage in dem Land.
Seine Erwartung an die Bundesregierung formuliert er so: „Es ist nicht nur Pathos und Phrasendrescherei der Bundesregierung gefragt – Länder wie der Iran sind die Nagelprobe, um zu zeigen, wie hältst du es mit der wertebasierten Außenpolitik, mit der feministischen Außenpolitik?!“
Weitere aktuelle Themen des Podcast-Spezial zum Tag der Menschenrechte sind die hitzigen Debatten um die Menschenrechtsverletzungen in Katar, dem ersten arabischen Land, in dem die noch bis zum 18. Dezember laufende FIFA Weltmeisterschaft ausgerichtet wird. Wie sieht er aber auch die positiven Veränderungsprozesse in Katar, die nicht zuletzt von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in den letzten Jahren in arbeitsrechtlichen Fragen erreicht wurden?
Wir sprechen über den Völkermord an den Jesiden durch den IS in Syrien und Iran und darüber, warum es wichtig ist, dass auch der Deutsche Bundestag – neben zahlreichen anderen Parlamenten - den Holodomor – den vor 90 Jahren unter der Diktatur Stalins in der Ukraine begangenen Völkermord durch Hunger – dem bis zu vier Millionen Menschen zum Opfer fielen, jetzt ebenfalls als Völkermord anerkannt hat?
„Der Holodomor ist ein Beispiel aus der Geschichte: es ging immer darum, die ukrainische Seele zu eliminieren - dadurch sind Völkermordmerkmale gegeben.“
Der systemische Wettbewerb steht ebenfalls auf der Agenda und die Unionsfraktion hatte sich dafür eingesetzt, dass der Menschenrechtsausschuss am 30. November - in einer öffentlichen Anhörung -darüber diskutiert hat. Norbert Altenkamp erläutert, warum die Menschenrechte in den Mittelpunkt dieser Diskussion über den systemischen Wettbewerb und über unser Verhältnis zu Staaten wie China und Russland gehört.
Der Kampf gegen den Menschenhandel beschäftigt auch die Konrad-Adenauer-Stiftung in ihrer menschenrechtlichen Arbeit seit zwei Jahrzehnten. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die politische Anstrengung, Zwangsprostitution und sexuelle Ausbeutung zu bekämpfen. Welche konkreten Schritte – wie die Einführung des sogenannten „Nordische Modells“ - hält Altenkamp für den erfolgreichen Kampf gegen die elementaren Verletzungen von Menschenrechten in der Prostitution für erforderlich?
Und Norbert Altenkamp hat ein vielleicht manche Hörerinnen überraschendes Schlussstatement zu seiner gewandelten Sicht auf die feministische Außenpolitik gemacht, die die Frauenrechte und Menschenrechte in den Mittelpunkt der Politik stellt:
Wir bedanken uns bei Norbert Altenkamp für das spannende Gespräch! Hören Sie rein!
Weiterführende Links:
Homepage Norbert Altenkamp MdB
Aktuelles
Norbert Altenkamp – Engagement in der Menschenrechtspolitik
Norbert Altenkamp zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, 25.11.2022
Norbert Altenkamp zum Tag der Menschenrechte
Norbert Altenkamp zur Menschenrechtslage in Iran
Antrag Menschenrechte ins Zentrum der Iranpolitik stellen
Menschenrechtsausschuss fordert Freiheit für Dr. Sebnem Korur Financi in der Türkei
Amnesty International fordert die Freilassung von Sebnem Korur Financi
Norbert Altenkamp, Masterplan zur Integration von ukrainischen Flüchtlingen
Norbert Altenkamp zu Sport und Menschenrechte
Norbert Altenkamp im Programm „Parlamentarier schützen Parlamentarier“
Norbert Altenkamp zur Klausurtagung gegen Menschenhandel
Positionspapier Zwangsprostitution bekämpfen
Evaluierung des Prostituiertenschutzgesetzes (01.07.2022 bis zur Vorlage im Juli 2025)
Bundestagswahl 2021 Seite von Norbert Altenkamp
Öffentliche Anhörung am 30. November 2022 „Systemischer Wettbewerb - Menschenrechte als integraler Bestandteil der Weltordnung“
Norbert Altenkamp zum Thema Asyl
Norbert Altenkamp zu fairen Lieferketten
Am kommenden Sonntag ist erster Advent. Also lassen Sie uns über Schokolade sprechen: Das eigentlich süße Thema hat eine sehr bittere Seite. Wenn man erfährt, wie Schokolade produziert wird.
Auf den Kakaoplantagen in Westafrika werden unzählige Kinder illegal beschäftigt. Die Arbeit ist hart, sie schadet ihrer Gesundheit, die wenigsten Kinder besuchen eine Schule. Moderne Sklaverei und Menschenhandel sind bei der Kakaoernte gang und gäbe.
Was müssen wir tun, um Schokolade „sklavenfrei“ zu machen? Wo setzen verantwortungsbewusste Schokoladenfirmen an? Welche Folgen haben niedrige Kakaopreise und schlechte Löhne, während wir doch alle gern faire Produkte hätten?
Mit Eske von Tony’s Chocolonely sprechen wir über die geteilte Verantwortung von Produzenten, über den Handel und nicht zuletzt über uns Verbraucher: Denn uns Verbrauchern obliegt es, eine bewusste Kaufentscheidung zu treffen. Helfen dabei Siegel und Zertifikate?
Und wir fragen nach dem deutschen Lieferkettengesetz: Ab 1. Januar 2023 soll es Menschenrechtsverletzungen, wie illegale Kinderarbeit, in der gesamten Lieferkette unterbinden. Wird es auch die Kinder auf den westafrikanischen Kakaoplantagen schützen?
Weiterführende Links
Wie alles begann: „Wer Schokolade isst, unterstützt moderne Sklaverei und illegale Kinderarbeit“
Video „Die Geschichte einer ungewöhnlichen Schokoladentafel“. Über die moderne Sklaverei auf Kakaoplantagen
Tony’s Open Chain
FAIR Report 2020/21
Tony’s Forderungen: Es braucht ein strengeres Lieferkettengesetz
Tony’s über sinkende Kakaopreise, Armut und „Big Choco“
NORC-Bericht
Global Slavery Index
Während im Iran - bei der ersten „feministischen Revolution“ – iranische Frauen öffentlich das ihnen seit 43 Jahren aufgezwungene Kopftuch ablegen, oder teilweise sogar verbrennen, sie sich im Protest gegen das islamistische Mullah-Regime auch ihre Haare abschneiden, bleibt die „Feministische Außenpolitik“ der Bundesregierung merkwürdig still. Warum ist das so?
Mit der Gründung ihres Center for Feminist Foreign Policy im Jahre 2016 und ihrem Buch “Die Zukunft der Aussenpolitik ist feministisch. Wie globale Krisen gelöst werden müssen“ hat Kristina Lunz, preisgekrönte Menschenrechtsaktivistin und Altstipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung, in den vergangenen sechs Jahren wichtige Beiträge zur Diskussion einer „Feministischen Außenpolitik“ geleistet.
Links:
CFFP Story
CFFP in den Medien
CFFP Feminist Foreign Policy Web Dossier
CFFP “In Solidarity with the Women on the Streets: Feminist Foreign Policy Demands towards Iran”
CFFP: Feminist Foreign Policy Response to COVID-19
CFFP: Understanding and countering the transnational anti-gender movement
CDU/CSU zur feministischen Außenpolitik gegenüber Iran
Bundestag zur Feministischen Außenpolitik in der 19. Legislatur
WILPF zum Koalitionsvertrag
Auswärtiges Amt zu Feministischer Außenpolitik
Studie EU und FFP
Studie Friedenspolitik und Nuklearwaffen
UNO Resolution „Frauen, Frieden, Sicherheit (2000)
UNO Studie „Women, Peace, Security“ (2002)
Seit 1979 beobachtet der Politikwissenschaftler und Soziologe Dr. Wahied Wahdat-Hagh die Entwicklungen in der damals ganz neu begründeten Islamischen Republik Iran. 1957 geboren, lebte er bis 1971 mit seinen Eltern in Teheran.
Mit Dr. Wahied-Hagh sprechen wir darüber, was die Proteste in Iran 2022 von den Protesten in den Vorjahren unterscheidet. Ist das Gewaltregime in der Islamischen Republik Iran vielleicht noch lange nicht am Ende?
Weiterführende Links
Veröffentlichungen Dr. Wahdat-Hagh
Dr. Wahdat-Hagh im Iranreader der KAS
Dr. Wahdat-Hagh beim Mülheimer Nahostgespräch
Dr. Wahdat-Hagh beim Hafisdialog Weimar
Antrag CDU/CSU „Iranische Protestbewegung entschlossen unterstützten!“
Tweet Norbert Röttgen MdB
Solidaritätsadresse von Serap Güler MdB zu den Iran-Prostesten (anlässlich 13. Hafis-Menschenrechtsdialog Weimar der Konrad-Adenauer-Stiftung)
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