Menschenrechte: nachgefragt! - Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

Menschenrechte: nachgefragt! - Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

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Menschenrechte: nachgefragt! - Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte episodes

  • Norbert Altenkamp, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag
    Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

    Mit Norbert Altenkamp sprechen wir über die großen menschenrechtspolitischen Herausforderungen, mit denen sich der Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag im Jahr 2023 auseinandergesetzt hat. Über seine Paten, die er über das Programm „Parlamentarier schützen Parlamentarier“ betreut, würdigen die am Tag der Menschenrechte 2023 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete iranische Menschenrechtlerin Narges Mohammadi und die seit dem Tod von #MahsaAmini in Haft der Moralpolizei anhaltenden #Frau #Leben #Freiheit Proteste in Iran, die von der deutschen Politik weitgehend ignoriert werden. Und über die in jüngerer Zeit durch den Bundestag anerkannten Völkermorde – den Holodomor genannten Genozid durch Hunger an vier Millionen Menschen in der Ukraine und die religiöse Verfolgung an den Jesiden im Irak.

    Wir werfen aber auch einen vorausschauenden Blick auf das Jahr 2024 und die Themen, die dann den Ausschuss beschäftigen werden: die vergessenen Krisen und die humanitäre Hilfe sind zwei dieser Themen, die Norbert Altenkamp als Schwerpunktthemen identifiziert hat.

    Der Podcast Menschenrechte : nachgefragt wünscht allen Hörerinnen und Hörern eine friedliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes Neues Jahr!

    Weiterführende Links:

    Live Podcast Programm
    www.kas.de/podcastmenschenrechte2023
    Veranstaltungsbericht auf der Homepage von Norbert Altenkamp
    www.norbert-altenkamp.de/17/12/2023/kas-podcast-zum-25-geburtstag-des-menschenrechtsausschusses-wie-hilft-der-bundestag-die-menschenrechte-weltweit-zu-verteidigen/
    Video Botschaft von Volker Türk, UN-Hochkommissar für Menschenrechte, zu #humanrights75
    2023-11-22 Volker Türk - GenericUDHR75VideoInGerman (vimeo.com)
    NEU: Der Podcast Menschenrechte: nachgefragt ist auf Instagram!
    www.instagram.com/menschenrechte_nachgefragt/

    Zudem erreichen uns auch per Email: [email protected]

    21 min
  • Frank Mischo, Kindernothilfe e.V. - seit 65 Jahren setzt sich die Kindernothilfe für die Bildung von Kindern ein!
    Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

    „Ein zentraler Schlüssel für Entwicklung ist das Recht auf Bildung“ – seit 65 Jahren setzt sich die Kindernothilfe für die Bildung von Kindern ein!

    Vor 65 Jahren wurde in Duisburg die Kindernothilfe gegründet. Zunächst eine Initiative von wenigen Duisburgern für Not Leidende Kinder in Indien ist die Kindernothilfe heute die größte christliche Kinderrechtsorganisation Europas: Mit derzeit 523 Projekte in 36 Ländern sorgt sie für 2,1 Millionen Kinder.
    Wir sprechen im Podcast „Menschenrechte: nachgefragt“ mit Frank Mischo, Advocacy Manager bei der Kindernothilfe. In unserer mittlerweile dritten Folge zu Kinderrechten berichtet er, wie hochpolitisch seine Arbeit ist und wie Menschenrechtsorganisationen weltweit in ihrer Arbeit eingeschränkt werden.
    Und er spricht über die Not der ukrainischen Kinder. Viele von ihnen wurden zwangsweise vertrieben oder verschleppt. 20.000 wurden nach Russland entführt und dort in Heimen und Pflegefamilien untergebracht. Nur wenige sind in ihre Heimat zurückgekehrt.
    Um die Kinder in der Ukraine geht es auch in unserem 3. Live Podcast „Menschenrechte: nachgefragt“ am 11. Dezember in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Zu Gast u. a. Yana Melnychenko.
    Hier geht's zur Anmeldung…

    Links

    Homepage
    www.kindernothilfe.de

    Kindernothilfe Berlin

    www.kindernothilfe.de/engagieren/zeit-spenden/ehrenamt/freundes--und-arbeitskreise-der-kindernothilfe/arbeitskreis-berlin

    Kindesentführungen aus der Ukraine

    www.kindernothilfe.de/presseuebersicht/pressemeldung-uebersicht/pressemitteilungen-2023/kriegsverbrechen-in-der-ukraine

    www.change.org/p/bringkidsbackua

    49 min
  • Dietmar Roller, Leiter International Justice Mission (IJM) in Deutschland
    Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

    Moderne Sklaverei, Zwangsprostitution und Arbeitsausbeutung – allein auf den Philippinen sind 500.000 Kinder davon betroffen. Ihr Durchschnittsalter: gerade mal elf Jahre. Weltweit, so unser Gesprächspartner Dietmar Roller, leben 50 Millionen Menschen in moderner Sklaverei. 12 Millionen von ihnen sind Kinder. Der derzeitige Durchschnittspreis für einen Sklaven: 80 Euro.

    Dietmar Roller leitet die International Justice Mission (IJM) in Deutschland. Die Organisation kämpft gegen Sklaverei und gegen Gewalt gegen Menschen in Armut. Sie befreit Menschen, überführt Täter und stärkt die Rechtssysteme der betroffenen Länder.
    Warum Dietmar Roller trotzdem optimistisch in die Zukunft blickt und davon ausgeht, dass wir bis 2030 einen Großteil moderner Sklaverei werden beenden können, erfahren Sie im Podcast "Menschenrechte : nachgefragt" der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung. Hören Sie rein!

    Weiterführende Links zum Podcast:

    Homepage:

    Stopp Sklaverei | International Justice Mission (ijm-deutschland.de)

    IJM joins with Nottingham University for new modern slavery - climate change research (ijmuk.org)

    Gemeinsam gegen Menschenhandel – Mitgliedsorganisationen

    www.ggmh.de/mitgliedsorganisationen/

    Zusammenarbeit IJM/GGMH und Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

    ijm-deutschland.de/stories/wie-kann-cybersex-ausbeutung-%C3%BCber-grenzen-hinweg-bek%C3%A4mpft-werden
    www.kas.de/de/veranstaltungen/detail/-/content/menschenhandel-als-globale-herausforderung-strafverfolgung-uber-grenzen-hinweg
    www.ggmh.de/2019/04/fachtagung-menschenhandel-in-deutschland-nachfrage-im-fokus-vortraege-sind-online/

    Aktuelle Veranstaltungsinformationen zu 75 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte:

    www.cducsu.de/veranstaltungen/kongress-menschenrechte-fundament-der-weltordnung
    www.institut-fuer-menschenrechte.de/menschenrechtsschutz/75-jahre-aemr

    51 min
  • Ralf Willinger, Referent für Kinderrechte bei terre des hommes
    Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

    „Kinder müssen besonders geschützt werden!“

    Tagtäglich werden wir mit schrecklichen Nachrichten geflutet. Die guten gehen zuweilen unter: Im September hat der Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen die ökologischen Kinderrechte gestärkt – so auch das Recht auf eine saubere und gesunde Umwelt. Seit 1990 werden die Rechte des Kindes durch die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen geschützt. Ihr sind inzwischen 196 Staaten beigetreten.

    Wir sprechen mit Ralf Willinger von terre des hommes. Er ist Referent für Kinderrechte und Experte für Kinder in bewaffneten Konflikten. Kriege, Konflikte und (Klima-) Katastrophen betreffen Kinder in besonderer Weise. Ralf Willinger berichtet, wie terre des hommes hilft: Es geht um Flucht und Integration, um Traumatisierungen von Kindern in bewaffneten Konflikten, um Kindersoldaten und darum, wie man eine Kultur des Friedens entwickelt.
    Im Podcast Menschenrechte: nachgefragt sprechen wir in den kommenden drei Folgen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren über den Schutz von Kindern und die Gefahren, denen Kinder in dieser Welt ausgesetzt sind.

    Unsere nächsten Gesprächpartner zum Thema Kinderrechte:

    1. November 2023: Dietmar Roller über die Arbeit der International Justice Mission gegen Kinderarbeit und sexuelle Ausbeutung von Kindern.

    2. Dezember 2023: Frank Mischo über Patenschaften und Projekte der Kindernothilfe.

    3. Links

      Homepage tdh
      www.tdh.de

      Leitsätze tdh

      www.tdh.de/fileadmin/userupload/inhalte/02wirueberuns/Leitsaetzevonterredeshommes.pdf

      AG Berlin von tdh

      www.tdh-ag.de/berlin.html

      Kinder und Flucht

      www.tdh.de/welt-im-krisenmodus-1/

      Kinderarbeit

      www.tdh.de/was-wir-tun/arbeitsfelder/kinderarbeit/

      Kinderhandel

      www.tdh.de/was-wir-tun/themen-a-z/kinderhandel/

      Kindersoldaten

      www.tdh.de/was-wir-tun/themen-a-z/kindersoldaten/

      Red-Hand-Day (12. Februar 2024)

      www.redhandday.org/de/mitmachen

      Straight 18

      unter18nie.de/wordpress/wp-content/uploads/2023/05/Briefing-Paper-Umsetzung-von-Straight-18-in-D-tdh-U18Nie-15Maerz23.pdf
      (unter18nie.de)

      Terre des hommes Jahresbericht

      www.tdh.de/fileadmin/userupload/inhalte/10Material/Jahresbericht/tdhJahresbericht2022_web.pdf

      Kinderrechte und Umwelt

      www.tdh.de/was-wir-tun/arbeitsfelder/gesunde-umwelt/meldungen/general-comment/

      Studie zu den Folgen der Corona-Pandemie / Kinderarbeit

      www.terredeshommes.org/research-publications/

      Polizeigewalt

      www.tdh.de/was-wir-tun/themen-a-z/polizeigewalt/

      Kleinwaffen

      www.tdh.de/was-wir-tun/themen-a-z/kleinwaffen/

      Offener Brief für ein strengeres Rüstungsexportkontrollgesestz

      www.tdh.de/fileadmin/userupload/inhalte/04Waswirtun/Themen/WeitereThemen/Kleinwaffen/OffenerBriefStrengesREKG14Dez2022final.pdf

      Video TDH Botschafter

      www.youtube.com/watch?v=pAwXqV7FmZo

      CDU und Kinderrechte

      www.tdh.de/was-wir-tun/arbeitsfelder/kinderrechte/meldungen/zwoelf-fragen-zu-kinderrechten/cdu-kinderrechte/

      Kinderrechte ins Grundgesetz (Konrad-Adenauer-Stiftung)

      www.kas.de/de/kurzum/detail/-/content/kluger-verzicht-auf-einen-faulen-kompromiss

      37 min
    4. Günter Seufert, Soziologe und Autor des Buches "Abschied von Atatürk" - 100 Jahre türkische Republik
      Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

      Am 29.10. feierte die Republik Türkei ihren 100. Gründungstag. Mustafa Kemal Pascha, auch Atatürk – Vater der Türken – genannt, rief am 29. Oktober 1923 die Republik aus.

      Wir sprechen mit dem Soziologen und Türkei-Experten Günter Seufert über sein neues Buch „Abschied von Atatürk. Die Krisen und Konflikte der Neuen Türkei“ und über die wechselvolle Geschichte der Menschenrechte in der Türkei.
      So löste der Militärputsch 1980 die größte Krise der Menschenrechte in der Türkei aus, trieb Zehntausende ins Exil, Hunderttausende wurden verhaftet, viele ermordet. Und zugleich war er die Geburtsstunde der türkischen Zivilgesellschaft, die sich bis heute – immer selbstbewusster – für Frauen, Minderheiten und Menschenrechte einsetzt.

      Links

      Buch „Abschied von Atatürk“
      www.chbeck.de/seufert-kubaseck-abschied-atatuerk/product/35514100

      Artikel „Verfassungspolitik türkischer Art“

      www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/tuerkei-2023/541111/verfassungspolitik-tuerkischer-art/

      Interview der KAS mit Günter Seufert

      www.kas.de/de/veranstaltungsberichte/detail/-/content/-wir-arbeiten-uns-an-der-tuerkischen-identitaet-ab-

      Zentrum für Angewandte Türkeistudien (CATS)

      www.swp-berlin.org/die-swp/ueber-uns/organisation/centrum-fuer-angewandte-tuerkeistudien-cats/faq

      Außenministerium der Republik Türkei zu Menschenrechten

      www.mfa.gov.tr/İnsan-hakları.en.mfa

      Nationales Menschenrechtsinstitut der Republik Türkei

      ennhri.org/our-members/turkey/

      Europäischer Rat zur Türkei

      www.consilium.europa.eu/de/policies/enlargement/turkey/

      48 min
    5. Steffi Brüning, Leiterin der Gedenkstätte in der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Rostock
      Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

      Wir sprechen mit Steffi Brüning, Leiterin der Dokumentations- und Gedenkstätte in der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Rostock. Die Gedenkstätte liegt im ehemaligen Rostocker Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit. Bis 1989 waren dort etwa 5000 Menschen inhaftiert. Oft wegen versuchter Republikflucht. Dunkelhaft, Isolationshaft, monatelange Verhöre waren gängige Methoden, um den Inhaftierten Aussagen abzupressen. Am 4. Dezember 1989 stürmten Rostocker Bürger das mitten in der Stadt gelegene Gefängnis. Ein dunkles Kapitel war beendet.

      Heute ist das ehemalige Gefängnis ein Lernort. Die aktuelle Ausstellung trägt den Titel „Protest, Verweigerung und Opposition im Bezirk Rostock“ und zeigt Dokumente und Erinnerungsstücke ehemaliger DDR-Bürger. Die Dauerausstellung ist dem Thema „Flucht über die Ostsee“ gewidmet. Der Podcast „Menschenrechte: nachgefragt“ befasst sich wieder mit der Aufarbeitung von DDR-Geschichte.

      LINKS:

      www.lpb-mv.de/projekte/dug-rostock/

      www.stasi-unterlagen-archiv.de/informationen-zur-stasi/publikationen/publikation/die-untersuchungshaftanstalt-der-staatssicherheit-in-rostock/

      Flyer

      www.lpb-mv.de/index.php?eID=tx_rsbase&t=694555a086d8ae856d005349c182f84d&h=af63ecffeda9110aed271009c03d2f4a6fb8b437

      39 min
    6. Merete Peetz, Universität Greifswald, Forschungsprojekt „Todesfälle bei Fluchtversuchen über die Ostsee“
      Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

      Flucht über die Ostsee. Viele haben es nicht geschafft. Einst tabuisiert, heute fast vergessen.

      Im September 1989, kurz vor dem Fall der Mauer, gelang dem letzten DDR-Bürger die Flucht über die Ostsee: Mario Wächtler kraulte in die Freiheit!
      An den ostdeutschen Stränden erinnert heute nichts mehr an die über 5.000 Menschen, die von hier aus versucht haben, die DDR zu verlassen. Die meisten wurden verhaftet und verschwanden im Gefängnis. Für viele endete die Flucht tödlich.
      Am Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Greifswald gibt es seit 2019 das Forschungsprojekt „Todesfälle bei Fluchtversuchen über die Ostsee“.
      Wir sprechen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin, Merete Peetz, über ein besonders trauriges Kapitel der deutsch-deutschen Vergangenheit.

      Links

      Forschungsprojekt Todesfälle bei Fluchtversuchen über die Ostsee an der Universität Greifswald
      https://ipk.uni-greifswald.de/forschungsprojekte/verbundprojekt-grenzregime-teilprojekt-todesfaelle-bei-fluchtversuchen-ueber-die-ostsee/
      Verbundprojekt Grenzregime
      www.eiserner-vorhang.de
      Biographisches Handbuch zu den Todesfällen
      https://todesopfer.eiserner-vorhang.de/
      Interview-Archiv
      archiv.eiserner-vorhang.de
      Profil Merete Peetz
      ipk.uni-greifswald.de/politikwissenschaft/merete-peetz/
      Zeitzeugen gesucht!
      politik-mv.de/2022/09/21/zeitzeug-innen-gesucht/

      43 min
    7. Rouzbeh Parsi, Leiter Nahost- und Nordafrika-Programm, Swedish Institute of International Affairs
      Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

      „90 Prozent der Iraner sind gegen das Regime!“

      Ein Jahr nach dem Tod von Jina Mahsa Amini wird wieder weltweit gegen die Mullahdiktatur protestiert
      Am 16. September 2022 starb die 22jährige Kurdin Jina Mahsa Amini in einem Teheraner Gefängnis. Ihr Tod löste landesweite Proteste aus. Die Repressionsorgane der Mullahs gingen mit brutaler Gewalt gegen sie vor. Hunderte wurden getötet, Tausende verhaftet. Doch die Proteste halten an.
      Am 16. September 2023, dem ersten Todestag von Jina Mahsa Amini, wird weltweit der vielen – meist jungen – getöteten Frauen und Männer gedacht.
      Wir sprechen im Podcast „Menschenrechte : nachgefragt“ mit Rouzbeh Parsi. Er stammt aus dem Iran und leitet am Außenpolitischen Institut in Stockholm das Nahost- und Nordafrika-Programm.
      Rouzbeh Parsi zieht eine verheerende Bilanz: 90 Prozent der Iraner distanzierten sich seiner Einschätzung nach vom Regime. Selbst konservative Kreise seien immer stärker von den religiösen Autoritäten entfremdet. Doch es fehle an einem einigenden Band. Eine politische Alternative werde es in Iran wohl nicht sobald geben.

      LINKS:

      www.ui.se/english/about/staff/rouzbeh-parsi/

      26 min
    8. Ado Greve, Pressesprecher Open Doors – im Dienst der verfolgten Christen weltweit
      Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

      Das internationale und überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors wurde 1955 als Reaktion auf die Christenverfolgung in den kommunistischen Diktaturen in Osteuropa und in der ehemaligen Sowjetunion gegründet und widmete sich der Unterstützung der unterdrückten christlichen Gemeinschaften. Am Anfang stand die Bibelhilfe aus den Niederlanden für Christen in Polen. In den 80er Jahren weitete die Organisation ihr Engagement weltweit aus und fokussierte sich unter anderem auf die schwindenden christlichen Gemeinden im Nahen Osten.

      Heute setzt sich Open Doors in über 75 Ländern für einen Teil der weltweit rund 360 Millionen verfolgten und diskriminierten Christen ein. Seit 30 Jahren veröffentlicht die Organisation alljährlich den Weltverfolgungsindex. Dieser Index ist ein Ranking der Schwere der Unterdrückung und Verfolgung der Christen weltweit: Gesetzliche Einschränkungen der Religionsfreiheit, Verhaftung von Pastoren, Störungen von Gottesdiensten, Ermordungen christlicher Gläubiger – all dies fließt in den Verfolgungsindex ein.

      Mit Ado Greve, dem Referenten für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, sprechen über die internationale Arbeit des überkonfessionellen, christlichen Hilfswerks seit dem abenteuerlichen Beginn. Das Schmuggeln von Bibeln im VW Käfer nach Polen bildete in den 50er Jahren den Anfang der Arbeit von Open Doors.

      Links

      Homepage Deutschland
      www.opendoors.de
      Weltverfolgungsindex
      www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex

      Video: 30 Jahre Weltverfolgungsindex

      youtu.be/mc26hbcJcb8

      Häufig gestellte Fragen / FAQ

      www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex/weltverfolgungsindex-haeufig-gestellte-fragen

      Schutz von Konvertiten

      www.opendoors.de/shop/kostenloses-informationsmaterial/schutz-fuer-konvertiten-vor-abschiebung-in-laender-mit-christenverfolgung

      Bericht zu Afghanistan

      www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/zentralasien-abschiebungen-bedrohen-afghanische-fluechtlinge

      Christliche Flüchtlinge

      www.opendoors.de/christenverfolgung/dossiers-und-hintergrundinformationen/christliche-fluechtlinge-in-deutschland

      Bericht zu China

      www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/china-kirchen-sollen-fuer-kommunismus-werben

      Bericht zu Indien

      www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/indien-regierung-will-anti-bekehrungs-gesetz-aufheben

      Bericht zu Iran

      www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/iran-ausgepeitscht-und-das-exil-vor-augen

      Bericht zu Nordkorea

      www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/nordkorea-5-koepfige-christliche-familie-verhaftet

      Open Doors in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats

      www.opendoors.de/hilfe-weltweit/unser-dienst-in-deutschland/neues-aus-dem-dienst-in-deutschland/bericht-von-open-doors-vor-dem-europarat-in-strassburg

      Professur für Religionsfreiheit und Erforschung der Christenverfolgung

      www.fthgiessen.de/fthpodcast/christof-sauer-christenverfolgung/

      Frauenrechte und Religionsfreiheit (Konrad-Adenauer-Stiftung)

      www.kas.de/de/kurzum/detail/-/content/keine-frauenrechte-ohne-religionsfreiheit

      50 min
    9. Prof. Dr. Thomas Schwartz, Renovabis, dem Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche
      Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

      Seit 2021 ist Prof Dr. Thomas Schwartz Hauptgeschäftsführer von Renovabis, dem Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland. Der Fall der Mauer markierte auch für die Religionsfreiheit in der ehemaligen DDR und in Osteuropa einen Neubeginn. Renovabis wurde als Reaktion auf diese tiefgreifenden gesellschaftlichen und politischen Umbrüche in Osteuropa im Jahr 1993, als jüngstes der katholischen Hilfswerke gegründet. Die Kirche sollte im Osten Europas wieder ein lebendiger Teil der Zivilgesellschaften werden und die frohe Botschaft verkünden konnte.

      Heute ist Renovabis in 29 Ländern Osteuropas aktiv – in Zusammenarbeit mit einer großen Anzahl von Projektpartnern - und hat in 30 Jahren rund eine Milliarde Euro in über 10.000 Projekte investiert, die überwiegend aus Spenden und aus der Kirchensteuer stammen.
      Zum runden Jubiläum sagt er: „30 Jahre Renovabis bedeuten für mich: Den Menschen nahe sein, Zukunft in Europa sichern, Dialog fördern und dafür sorgen, dass wir – irgendwann - als Hilfswerk unnötig werden!“
      Und vor allem reden wir über aktuelle Herausforderung vor dem Hintergrund des brutalen russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, der teilweise auch das friedliche Miteinander der Glaubensgemeinschaften tief trifft und die Versöhnungsthematik wieder verstärkt auf die Agenda setzt.
      „Die Glaubwürdigkeit unserer Solidarität wird an unserer politischen Glaubwürdigkeit gemessen!“ schildert Schwartz die Haltung, die er in der Ukraine wahrnimmt.
      Die Ausgangslage war in den 1990ern von Land zu Land sehr unterschiedlich. So standen lebendigen katholischen Gemeinden, wie in Kroatien und Polen, extrem unterdrückte Gemeinden, wie die zehn Prozent Katholiken in Albanien gegenüber.
      Die Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit wird von Renovabis aber auch mit Blick auf die Wunden unterstützt, die vor den sozialistischen Regimen geschlagen wurden.
      „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ statt „Besserwisserei“ – „eine gesunde Demut, Hörender und nicht nur Sprechender zu sein“ – bezeichnet Professor Schwartz als eine wichtige Maxime für das deutsche Hilfswerk in Osteuropa.

      Links

      Homepage Renovabis
      https://www.renovabis.de/
      www.renovabis.de/pressemeldungen/thomas-schwartz-wird-neuer-hauptgeschaeftsfuehrer-von-renovabis

      Thomas Schwartz an der Universität Augsburg

      https://www.uni-augsburg.de/de/fakultaet/wiwi/prof/bwl/lehmann/team/schwartz/

      Renovabis in der Ukraine

      https://www.renovabis.de/news/projektfoerderung-in-der-ukraine
      https://www.renovabis.de/laender/mitteleuropa-osteuropa/ukraine/
      https://www.renovabis.de/site/assets/files/1951/2016_dohlus-katholische-kirche-ukraine.pdf

      Krieg in der Ukraine

      Renovabis unterstützt Trinkwasser-Versorgung in der Ostukraine | Renovabis
      Kirche vor Ort zeigt den Menschen: „Wir sind an Eurer Seite“ | Renovabis
      https://www.renovabis.de/news/themenseite-ukrainekrieg

      OST-WEST. Europäische Perspektiven

      https://www.owep.de/

      Publikationen der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema

      https://www.kas.de/de/monitor/detail/-/content/verfolgte-kirche-in-der-ukraine
      https://www.kas.de/de/analysen-und-argumente/detail/-/content/die-entmachtung-der-gesellschaft-durch-die-russisch-orthodoxe-kirche
      https://www.kas.de/documents/252038/7442725/Putins+heiliger+Krieg.pdf/1b49595a-f5e3-cf72-f38d-461d3a03ca2f?version=1.0&t=1647257440294

      51 min

    About Menschenrechte: nachgefragt! - Der Interview-Podcast rund ums Thema Menschenrechte

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    Seit Jahrzehnten befasst sich die Konrad-Adenauer-Stiftung mit Menschenrechten – in Deutschland und weltweit. Sie versammelt Akteure aus Politik, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft, die sich dem Schutz der Menschenrechte verschrieben haben.

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