Die Entscheidungsschlacht in Syrien hat noch nicht mal begonnen- da beraten fremde Mächte schon über eine Verfassung für das Land. Es sind der Iran und Russland, auch die Türkei sitzt mit am Tisch in Genf unter der Schirmherrschaft der UN. Danach folgen dort Konsultationen, an denen sich dann auch die Bundesregierung beteiligen wird. Berlin soll ja für den teuren Wiederaufbau zahlen. Über ein Ende des Assad-Regimes in Syrien redet keiner. Die Macht des Gewaltherrschers und seines Clans ist offenbar auch für die Zukunft gesetzt. Eine gute Nachricht für Millionen syrische Flüchtlinge, die im Ausland zu überleben versuchen? Sie sind nicht gefragt, wenn die Verfassung für das von sieben Jahren Krieg weitgehend zerstörte Land geschrieben wird. Ebenfalls nicht gefragt werden die syrischen Kurden, die mithalfen, die Islamisten zu besiegen. Es sieht so aus, als würde die Zukunft Syriens viele Verlierer hervorbringen. Und viel Hass für die kommenden Schlachten.