Während dem zweiten Weltkrieg waren es allein im Kanton St. Gallen um die 150 Bäuerinnen und Bauern, die Mohn anpflanzten. Heute ist Mohnöl nur noch ein Nischenprodukt. Lediglich zwei St. Galler Landwirte bauen noch Mohn an für die Firma St. Galler Öl.
An den Mohnfelder erfreuen sich jedes Jahr sehr viele, erzählt Christoph Gämperli, Geschäftsführer von St. Galler Öl: «Immer wieder erhalten wir Anfragen, ob man ein Fotoshooting realisieren könne auf unseren Mohnfeldern. Sogar mit Pferd oder nackt!» Und obwohl das Interesse erfreut, die Felder sind eigentlich gedacht für die Mohnölproduktion.
Ein kaltgepresstes Öl, welches nur noch vereinzelt in der Schweiz produziert wird. Dabei schmeckt das Öl laut Gämperli und vor allem zu Fisch:«Ein Klassiker ist es, eine Lachstranche in Mohnsamen zu wenden, kurz anzubraten und dann mit ein wenig Mohnöl zu beträufeln.»