Schwester hatte schon viele Jahre unter einer psychischen Erkrankung gelitten,
als sie sich in einer depressiven Phase das Leben nahm.
Gerda sagt, dass sie sich vor diesem Anruf lange gefürchtet hatte. Sie
versuchte, ihrer Schwester durch die Zeiten der Lebensmüdigkeit zu helfen, um
sich dann in den Phasen der Manie wieder von ihr wegstoßen lassen zu müssen.
Wie lebt man damit, dass man der geliebten Schwester kaum helfen kann? Wie hält
man die Kraft für das eigene Leben beisammen? Und wie gelingt es, das
Unveränderbare zu akzeptieren?
Gerda lässt uns an ihren Erfahrungen teilhaben und erzählt, wie sie ihren Weg
gefunden hat, das Leben und Sterben ihrer Schwester so anzunehmen, dass eine
friedliche Verbindung und freudvolle Erinnerungen das sind, was bleibt.
Gerda erfahrt ihr auf ihrer Homepage: https://www.gerda-stauner.de/
- Die erwähnte Regensburger Beratungsstelle Horizont bietet Hilfe bei
Suizidgefahr für Betroffene und Angehörige.