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Mit dem brutalen Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und den daraufhin ausgetragenen Krieg im Gazastreifen wird die Welt Augenzeuge unfassbaren Leids. Tausende Menschen wurden und werden brutal aus dem Leben gerissen. Kathrin Vogler fragt nach bei Gil Shohat, der seit einem Jahr das Büro der Rosa Luxemburg Stiftung in Tel Aviv leitet: Wie ist die Lage im Land, wie ist die Situation in Gaza? Sie sprechen über den Nahost-Konflikt, über die Wahrnehmung in Deutschland und darüber, was das mit der Zivilgesellschaft macht.
Gil Shohat ist Historiker und leitet seit März 2023 das Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Israel. Er ist 1988 als Sohn israelischer Eltern in Bonn geboren und aufgewachsen. Er studierte Geschichte und Politikwissenschaft in München, Exeter und Berlin und arbeitete unter anderem zu antikolonialem Aktivismus im London der 1930er bis 1950er Jahre sowie zur marxistischen Geschichtsschreibung in Großbritannien. Weiterhin publiziert und spricht er regelmäßig zur gegenwärtigen deutschen Erinnerungskultur, zum Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus sowie zu den Manifestationen der Situation in Israel und Palästina in Deutschland.
Mehr Infos zu seiner Arbeit: https://www.rosalux.de/profil/es_detail/3IPF6THMKG/ma-gil-shohat?cHash=71e51c08171ebd2fa1c7dc735b09d793
Wie ist es, sich für Demokratie und gegen deren Feinde einzusetzen, wenn rechte Kräfte in der Region stark verankert sind? Kann gesellschaftliches Engagement gelingen, wenn die AfD stärkste oder zweitstärkste Partei in der Region ist oder Naziorganisationen wie Identitäre Bewegung, freie Sachsen oder dritter Weg regelmäßig auf der Straße sind? Kathrin Vogler spricht darüber in der neusten Ausgabe von "Nachgefragt - der Podcast" mit Lisa Thea Steiner. Sie ist Vorsitzende des Kreisverbands DIE LINKE Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und berichtet aus ihrem Alltag und von Aktionen.
Mit wechselnden Gesprächspartnern widmet sich DIE LINKE Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler alle 14 Tage aktuellen Themen.
Nach dem Karlsruher Urteil verhängte das Finanzministerium erst eine Ausgabensperre für mehrjährige Projekte und weitete diese Haushaltssperre nun auf fast alle Bereiche aus, mit katastrophalen Folgen. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Umwidmung von Krediten von 60 Milliarden Euro im Ampel-Haushalt 2021 für nichtig erklärt.
Die Ampelkoalition besteht trotz dieser einmaligen Entwicklung in der Geschichte der BRD weiter auf der Schuldenbremse. Die Leidtragenden sind die Schwächsten in unserer Gesellschaft, denn gekürzt wird dort, wo es den Menschen richtig wehtut: bei der Bildung, den Familien und bei der Gesundheitsversorgung. „Weitere Kürzungen im Sozialbereich schnüren dem Sozialstaat die Luft ab! Die Ampel stümpert rum bei allen wichtigen Zukunftsentscheidungen und sie kürzt da, wo es den meisten Menschen richtig wehtut. Nämlich bei der Bildung, bei den Familien und bei der Gesundheit.“, so Kathrin Vogler, Bundestagsabgeordnete der LINKEN.
Zusammen mit Fraktionskollegin Heidi Reichinek möchte Kathrin Vogler unter anderem den Fragen nachgehen: Welche Auswirkungen werden die Haushaltssperren auf die einfache Bevölkerung haben? Womit müssen Familien, Kinder und Jugendliche und Senior*Innen rechnen? Wie sieht das Konzept der LINKEN demgegenüber aus?
Als Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Jugend und Frauen ist Heidi Reichinnek im Sozialbereich für Kinder und Jugendliche zuständig und setzt sich seit Jahren unter anderem für eine echte Kindergrundsicherung und gegen Altersarmut ein. " Nicht nur die Kliniken sind am Limit. Die Kitas und Schulen stehen vor dem Kollaps. Die Jugendhilfe und die therapeutische Betreuung brechen zusammen. Und wen trifft das besonders hart? Natürlich die Kinder und Jugendlichen, die aus armen Familien kommen. Sie werden öfter und länger krank, sind stärker von psychischen Erkrankungen betroffen, sie leiden unter Zukunftsängsten, und das ja leider auch zu Recht; denn sie sind im Bildungssystem massiv benachteiligt, haben kaum Chancen, ihre Lebensumstände zu verbessern, können weniger an der Gesellschaft teilhaben.", sagt Heidi Reichinnek.
Das Gespräch wurde am Montag, 11. Dezember 2023, von 19 bis 20.00 Uhr live auf der Facebookseite www.facebook.com/kathrin.vogler aufgezeichnet.
Die Links zu den Kanälen finden sich unter:
Weitere Informationen zu Heidi Reichinneks Arbeit gibt es hier:
/Hinweis: Die Audiospur wurde am 19. August 2024 durch eine verbesserte Version ersetzt. Inhaltlich wurde nichts geändert.
Die Zustimmungswerte der AfD sind derzeit erschreckend hoch, trotz oder gerade wegen der völkischen Rassist:innen, die dort den Ton angeben. Antisemitismus und die Verächtlichmachung ganzer Gruppen von Menschen aufgrund ihrer Herkunft und/oder ihrer Religion sind Teil des Programms dieser Partei. Die Hetze der AfD in den Parlamenten fällt auf fruchtbaren Boden außerhalb. Akzeptanzgewinne und Tabubrüche von rechts drücken sich auch in einer Zunahme rassistischer Gewalt und rechten Terrors aus. Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden muss inzwischen als größte innenpolitische Bedrohung benannt werden.
Was führte zu der Ausbreitung der extremen Rechten seit Beginn der 2010er Jahre? Wie konnte sich eine neue Rechte vernetzen und derart effektiv in gesellschaftliche Debatten eingreifen? Und wo konnte sie problemlos andocken? Welche Rolle spielen "identitäre Bewegung", der Buchverlag "Antaios", "Kameradschaften" oder rechtsextreme Kleinparteien? Diese und weitere Fragen bespricht Kathrin Vogler in einer Online-Veranstaltung mit Martina Renner, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag.
Renner sagt: „Menschenwürde und Demokratie sind durch die anhaltende Stärke der nationalistischen und völkischen AfD in akuter Gefahr. Rassismus, die Ablehnung des Sozialstaatprinzips und Demokratieverachtung als deren Kernelemente bedrohen migrantische Menschen, Linke genauso wie Menschen mit kleinen Einkommen und von Armut betroffene Menschen insgesamt. Angesichts der Vielzahl rechtsterroristischer Bestrebungen und der AfD als deren organischer Teil, brauchen wir parlamentarische Aufklärung, antifaschistische Recherche und linke Handlungsoptionen."
Das Gespräch wurde am Montag, 20. November 2023, von 19 bis 20.00 Uhr live auf der Facebookseite www.facebook.com/kathrin.vogler aufgezeichnet.
Die Links zu den Kanälen finden sich unter: https://www.kathrin-vogler.de/themen/sprechstunde/
Weitere Informationen zu Martina Renners Arbeit gibt es hier: https://www.martinarenner.de/startseite/
/Hinweis: Die Audiospur wurde am 14. August 2024 durch eine verbesserte Version ersetzt. Inhaltlich wurde nichts geändert.
Die Zustimmungswerte der AfD sind derzeit erschreckend hoch, trotz oder gerade wegen der völkischen Rassist:innen, die dort den Ton angeben. Antisemitismus und die Verächtlichmachung ganzer Gruppen von Menschen aufgrund ihrer Herkunft und/oder ihrer Religion sind Teil des Programms dieser Partei. Die Hetze der AfD in den Parlamenten fällt auf fruchtbaren Boden außerhalb. Akzeptanzgewinne und Tabubrüche von rechts drücken sich auch in einer Zunahme rassistischer Gewalt und rechten Terrors aus. Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden muss inzwischen als größte innenpolitische Bedrohung benannt werden.
Was führte zu der Ausbreitung der extremen Rechten seit Beginn der 2010er Jahre? Wie konnte sich eine neue Rechte vernetzen und derart effektiv in gesellschaftliche Debatten eingreifen? Und wo konnte sie problemlos andocken? Welche Rolle spielen "identitäre Bewegung", der Buchverlag "Antaios", "Kameradschaften" oder rechtsextreme Kleinparteien? Diese und weitere Fragen bespricht Kathrin Vogler in einer Online-Veranstaltung mit Martina Renner, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag.
Renner sagt: „Menschenwürde und Demokratie sind durch die anhaltende Stärke der nationalistischen und völkischen AfD in akuter Gefahr. Rassismus, die Ablehnung des Sozialstaatprinzips und Demokratieverachtung als deren Kernelemente bedrohen migrantische Menschen, Linke genauso wie Menschen mit kleinen Einkommen und von Armut betroffene Menschen insgesamt. Angesichts der Vielzahl rechtsterroristischer Bestrebungen und der AfD als deren organischer Teil, brauchen wir parlamentarische Aufklärung, antifaschistische Recherche und linke Handlungsoptionen."
Das Gespräch findet Montag, 20. November 2023, von 19 bis 20.00 Uhr auf der Facebookseite www.facebook.com/kathrin.vogler statt. Alle Bürger:Innen sind herzlich eingeladen, sich mit Fragen, Kommentaren und Anregungen am Gespräch zu beteiligen, entweder live in der Facebook-Kommentarspalte oder auch vorab per E-Mail an: [email protected]. Die Aufzeichnung gibt es im Nachgang als Audio-Podcast bei Spotify und Apple-Podcasts. Die Links zu den Kanälen finden sich unter: https://www.kathrin-vogler.de/themen/sprechstunde/
Altersarmut ist weiter auf dem Vormarsch. Sie wird öffentlich sichtbar, wenn Menschen ihre magere Rente durch Flaschensammeln aufbessern, aber sie beginnt viel früher. Immer mehr Menschen sind auf die sogenannte "Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung" angewiesen (das "Rentner-Hartz IV"). Ihre Zahl hat sich seit 2003 fast verdreifacht. Das trifft zunehmend Menschen, die körperlich harte und auch psychisch anstrengende Arbeiten geleistet haben und leisten, wie zum Beispiel Fliesenleger:innen, Beschäftigte im Tiefbau, bei der Müllentsorgung oder Kanalreinigung, Schichtarbeitende, Kassierer:innen, Pflegekräfte, Köch:innen und Menschen, die am Fließband arbeiten.
Doch wie kann es sein, dass das jahrzehntelang erprobte deutsche Rentensystem nicht mehr vor Altersarmut schützt? Ist mit der groß angekündigten sogenannten "Grundrente" das Problem überwunden? Und was ist eigentlich mit der "Aktienrente" gemeint? Darüber sprechen die LINKEn Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler und Matthias W. Birkwald in einer Online-Diskussionsrunde. Rentenexperte Birkwald wird dabei auf die Hintergründe dieser Entwicklungen, verfehlte Rentenreformen und Scheinargumente in den jeweiligen Debatten eingehen, aber auch die Rentenpolitik der aktuellen Ampel-Koalition kritisch hinterfragen. Besonderer Schwerpunkt sind dabei die Ursachen der Altersarmut - Niedriglöhne, Lücken in der Erwerbsbiografie und das sinkende Rentenniveau - und die Untätigkeit der Bundesregierung.
Das Gespräch wurde am Montag, 16. Oktober 2023, von 19 bis 20.00 Uhr, live auf der Facebookseite www.facebook.com/kathrin.vogler aufgezeichnet.
Die Links zu den Kanälen finden sich unter: https://www.kathrin-vogler.de/themen/sprechstunde/
Die Preise für Lebensmittel, Strom und Gas gehen durch die Decke. Die Löhne hinken dem hinterher. Der finanzielle Druck auf viele Haushalte steigt. Bereits 10 Millionen Menschen haben zu wenig Geld, um sich regelmäßig vollwertig zu ernähren. Gleichzeitig machen viele Konzerne mit Krieg und Krise horrende Profite. Was sind die Hintergründe für diese Entwicklung? Was hilft gegen die wachsende Ungleichheit in diesem Land? Und: Hat die Ampel-Koalition in Berlin das Problem erkannt und setzt die richtigen Schwerpunkte bei der Aufstellung des Bundeshaushalts?
Diese Fragen bespricht Kathrin Vogler zusammen mit Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, in einer Online-Sprechstunde, am 25. September 2023. Ferschl sagt: "Das Loch im Geldbeutel der Lohnabhängigen wird größer und größer. Bereits das dritte Jahr in Folge erleben Beschäftigte erhebliche Lohnverluste, die das Leben trotz Arbeit unsicher und kaum finanzierbar machen. Das ist nicht hinnehmbar. Die Bundesregierung muss endlich liefern.“
Das Gespräch wurde am Montag, 25. September 2023, von 19:00 bis 19:50 Uhr, live auf der Facebookseite www.facebook.com/kathrin.vogler aufgezeichnet.
Die Links zu den Kanälen finden sich unter: www.kathrin-vogler.de/themen/sprechstunde/
Weitere Informationen zur Susanne Ferschls Arbeit gibt es hier: https://www.susanne-ferschl.de
Die Preise für Lebensmittel, Strom und Gas gehen durch die Decke. Die Löhne hinken dem hinterher. Der finanzielle Druck auf viele Haushalte steigt. Bereits 10 Millionen Menschen haben zu wenig Geld, um sich regelmäßig vollwertig zu ernähren. Gleichzeitig machen viele Konzerne mit Krieg und Krise horrende Profite. Was sind die Hintergründe für diese Entwicklung? Was hilft gegen die wachsende Ungleichheit in diesem Land? Und: Hat die Ampel-Koalition in Berlin das Problem erkannt und setzt die richtigen Schwerpunkte bei der Aufstellung des Bundeshaushalts?
Diese Fragen bespricht Kathrin Vogler zusammen mit Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, in einer Online-Sprechstunde, am 25. September 2023. Ferschl sagt: "Das Loch im Geldbeutel der Lohnabhängigen wird größer und größer. Bereits das dritte Jahr in Folge erleben Beschäftigte erhebliche Lohnverluste, die das Leben trotz Arbeit unsicher und kaum finanzierbar machen. Das ist nicht hinnehmbar. Die Bundesregierung muss endlich liefern.“
Das Gespräch findet Montag, 25. September 2023, von 19 bis 20.00 Uhr, auf der Facebookseite www.facebook.com/kathrin.vogler statt. Alle Bürger*Innen sind herzlich eingeladen, sich mit Fragen, Kommentaren und Anregungen am Gespräch zu beteiligen, entweder live in der Facebook-Kommentarspalte oder auch vorab per E-Mail: via [email protected]. Die Aufzeichnung gibt es im Nachgang als Audio-Podcast bei gängigen Plattformen. Die Links zu den Kanälen finden sich unter: www.kathrin-vogler.de/themen/sprechstunde/
Veranstaltungsort: https://fb.me/e/Cs6jfQSA
Was passiert mit Menschen, die sich dem Krieg verweigern? Finden sie Schutz bei uns, wenn sie es bis hierher geschafft haben? "Nein", sagt Rudi Friedrich, von der Nichtregierungsorganisation Connection e.V. "Bislang sollen nur Deserteure und Oppositionelle aus Russland geschützt werden", so Rudi Friedrich weiter. Trotzdem wurden bislang gerade einmal 83 von 1400 russischen Flüchtlingen im wehrpflichtigen Alter Schutz gewährt. "Ein echter Schutz für alle, die sich dem Krieg verweigern, ist schon lange überfällig."
DIE LINKE Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler wird zusammen mit Rudi Friedrich in einer Online-Diskussionsrunde über die Hintergründe sprechen. Wie kann wirksamer Schutz vor Verfolgung für Frauen und Männer aussehen, die nicht bereit sind, ihr Leben mit dem Dienst an der Waffe aufs Spiel zu setzen. Friedrich wird dabei auch aus der Praxis berichten können. Neben dem jahrelangen Engagement für das Kriegsdienstverweigerungs-Netzwerk Connection e.V. wurde aktuell zur Unterstützung russischer, belarussischer als auch ukrainischer Kriegsdienstverweigerer und Deserteure eine Beratungshotline "Get out" in russischer Sprache eingerichtet.
Das Gespräch wurde am Montag, 11. September 2023, von 19 bis 19.45 Uhr, live auf der Facebookseite www.facebook.com/kathrin.vogler aufgezeichnet.
Die Links zu den Kanälen finden sich unter: https://www.kathrin-vogler.de/themen/sprechstunde/
Mehr Infos zu Rudis Arbeit: https://www.connection-ev.org/
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