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Mit dem NABU verbindet das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende eine engagierte Zusammenarbeit. Der NABU war maßgeblich an der Gründung des KNE beteiligt.
Mit Jochen Flasbarth, Staatsekretär im Bundesumweltministerium, verbindet das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende seit der Gründungsphase eine ebenso herzliche wie fordernde Zusammenarbeit. Erfahren Sie im Podcast Interessantes über die Herausforderungen, Stolpersteine und Erfolge bei der Umsetzung einer naturverträglichen Energiewende, die internationale Energiewende, die Arbeit im politischen Alltag und über den Menschen Jochen Flasbarth.
Der stark ansteigende Ausbau der Solarenergie in der Freifläche geht mit Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes einher, die zentral für die Akzeptanz des Ausbaus in der Bevölkerung sein können.
Aufgrund mangelnder einheitlicher Bewertungskriterien und -maßstäbe fällt die Bewertung der landschaftsbildlichen Beeinträchtigungen mitunter stark vereinfacht und intransparent aus. Dies birgt das Risiko, dass andere Belange den Schutz des Landschaftsbildes in der Bauleitplanung überwiegen. Aufgrund der Erfahrung aus dem Bereich der Windenergie kann angenommen werden, dass die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch Solarparks zu einem zentralen Kriterium für die Akzeptanz dieses Ausbaus wird. Eine fachlich fundierte und transparente Bewertung der Schwere der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch einen Solarpark ist daher essenziell.
In einer aktuellen Publikation haben die KNE-Expertinnen Natalie Arnold und Julia Streiffeler (beide KNE) die Planungspraxis untersucht.
Die Volksrepublik China ist der viertgrößter Flächenstaat der Erde und mit 1,4 Milliarden Menschen der bevölkerungsreichste. Die gesamte Geschichte Chinas reicht gut dokumentiert Jahrtausende zurück: Seidenstraße, Opiumkriege, Boxeraufstand, John Rabe, Kommunistische Partei, Turbokapitalismus. Heute sowohl geschätzt als auch gefürchtet. Und beim Blick auf das heutige China: Wie sieht es mit der Energieversorgung dieses riesigen Landes aus?
Bei der Umsetzung von Energiewendeprojekten müssen der Naturschutz und die Anliegen der Menschen gleichermaßen berücksichtigt, ein Mehrwert für die Betroffenen geschaffen und damit die Akzeptanz gesteigert werden. Kreative und komplexe Lösungen dabei sind gefragt, damit es gelingen kann, die Herausforderungen eines grundlegenden Wandels in naher Zukunft zu meistern und dabei eine – tatsächliche sowie auch so empfundene – positive Bilanz für alle Akteursgruppen und in allen Bereichen herbeizuführen – den Klimaschutz, den Naturschutz, die Wirtschaft und die Bevölkerung. Wie eine solche Lösung aussehen kann, und mit welchen Ideen und Maßnahmen großangelegte Projekte einen Benefit, und damit breite Akzeptanz, für alle bringen können, kann man sich in Schottland im Whitelee Windpark in der Nähe von Glasgow anschauen.
Über dieses Projekt hat Eva Schuster auch einen gleichnamigen Artikel im KNE-Jahrbuch K20 veröffentlicht.
**Das KNE-Jahrbuch **
Das aktuelle Jahrbuch K20 blickt auf die konkreten Herausforderungen vor Ort, die Akteure berichten von ihren Erfahrungen bei der Umsetzung einer naturverträglichen Energiewende. Die Artikel stammen aus der Feder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KNE, von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, mit denen das KNE eng zusammenarbeitet, und von anderen Experten und Expertinnen, die zur Mitarbeit gewonnen werden konnten.
Zum KNE-Jahrbuch „K20 – Energiewende vor Ort“ sowie den vorangegangenen Jahrbüchern K19 und K18.
Einzelne Print-Exemplare stehen noch zur Verfügung Bei Interesse wenden Sie sich gern an Anke Ortmann, [email protected].
Das KNE-Jahrbuch
Angelegt als ein Kompendium von Artikeln, Berichten und Interviews betrachtet das Jahrbuch des Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende die naturverträgliche Energiewende aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und alljährlich mit anderen Schwerpunktthemen. Die Vielseitigkeit der Beiträge der Autorenschaft macht die Komplexität der Anforderungen der Energiewende deutlich.
„Wir wollen einen interessanten und aufschlussreichen Einblick in die verschiedenen Facetten und Anforderungen der Energiewende geben, zur Versachlichung von Debatten beitragen und zur Diskussion über die vielschichtigen Herausforderungen anregen“, so Anke Ortmann, Redakteurin des Jahrbuchs.
Das aktuelle Jahrbuch K20 blickt auf die konkreten Herausforderungen vor Ort, die Akteure berichten von ihren Erfahrungen bei der Umsetzung einer naturverträglichen Energiewende. Die Artikel stammen aus der Feder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KNE, von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, mit denen das KNE eng zusammenarbeitet, und von anderen Experten und Expertinnen, die zur Mitarbeit gewonnen werden konnten.
So geht es in den Beiträgen beispielsweise um den Klima- und Artenschutz als wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Energiewende, die Vielschichtigkeit der Emotionen und Motivationen in der Energiewende, die Praxis der Kompensations- und Ersatzmaßnahmen, die Energiewende in Chi-na und einen gigantischen Windpark in Schottland, der auch Lehr- und Erholungspark für die Besucher und Besucherinnen ist.
Die K20-Redaktion dankt allen Autorinnen und Autoren sehr herzlich für die Mitarbeit. Unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir eine spannende und anregende Lektüre:
Zum KNE-Jahrbuch „K20 – Energiewende vor Ort“ sowie den vorangegangenen Jahrbüchern K19 und K18.
Einzelne Print-Exemplare stehen noch zur Verfügung Bei Interesse wenden Sie sich gern an Anke Ortmann, [email protected].
Reist man innerhalb Deutschlands von Norden nach Süden, fällt auf, dass der Anteil der Windenergie abnimmt und der Anteil der Solarenergie und Wasserkraft zunimmt. So ist Bayern führend in der Nutzung der Wasserkraft, in Baden-Württemberg sind die Solarenergie und die Wasserkraft Spitzenreiter. Im Rahmen der Umsetzung einer naturverträglichen Energiewende, die dem Natur- und Artenschutz angemessen Rechnung trägt, gibt es dabei unterschiedliche Herausforderungen und Rahmenbedingungen sowie Konfliktpotenziale.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien zieht stets Veränderungen in Natur, Landschaften und Ökosystemen und darüber hinaus mitunter in der Umwelt des Menschen nach sich. Konflikte mit dem Naturschutz entstehen oft durch mangelnde oder falsche Informationen, umstrittene Gutachten, unzureichende Kommunikation oder Beteiligung. Eskalierende Konflikte und langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen sind nicht selten die Folge. Das KNE bietet individuelle Unterstützung, Fachinformationen und erarbeiten mit Ihnen bedarfsgerechte Beteiligungsformate. Darüber hinaus vermitteln wir professionelle Mediatorinnen und Mediatoren, die von uns für die konkrete Bearbeitung von Konflikten vor Ort fortgebildet wurden.
Hier geht es zum KNE-Mediatorenpool und zum Länderkompass auf unserer Internetseite.
Mehr über das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende finden Sie unter
Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns an
Detektionssysteme zur ereignisbezogenen Abschaltung wurden entwickelt, um Vögel automatisch zu erkennen und Kollisionen mit Windenergieanlagen zu vermindern. Sollten sich diese Systeme als wirksam erweisen, können sie zum Abbau des derzeitigen Genehmigungsstaus beitragen und den naturverträglichen Ausbau der Windenergie an Land befördern. Neben dem betriebsbegleitenden Einsatz zur Umsetzung einer ereignisbezogenen Abschaltung, wird zudem der Systemeinsatz zur vorbereitenden Standortbewertung diskutiert.
Eine Übersicht der technischen Detektionssysteme finden Sie auf der KNE-Internetseite.
Die KNE-Publikation 10 Fragen - 10 Antworten zu Detektionssystemen greift eine Auswahl häufig gestellter Fragen zu Detektionssystemen auf.
Mehr über das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende finden Sie unter
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