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Kompakte Maße, starke Transportfähigkeiten, attraktive Ästhetik und Allzweck-Ausrichtung: Aus Frankfurt heraus denkt LAX Cycles das Stadtrad neu. Im Nimms Rad-Podcast erklärt Produkt-Designer und Gründer Jens Renner die multiplen Persönlichkeiten des minimalistischen LAX One.
Man hört es, spürt es und sieht es im Stadtbild: Der Trend zum kompakten Lastenrad nimmt langsam richtig Fahrt auf. Sie sind entspannt im Handling, fein im Fahrgefühl, haben stadttaugliche Maße und können von Kind über Hund bis Six-Pack dennoch einiges transportieren.
Eine der Marken, die in dem Segment die Blicke auf sich ziehen, ist LAX Cycles. Die Marke tauchte 2024 erstmals auf dem Fahrrad-Radar auf, gewann auf Anhieb einen Eurobike Gold Award und das Jahr darauf die Goldene Auszeichnung der Düsseldorfer Cyclingworld.
Das LAX One kombiniert Multi-Utility mit Unisize: Der Rahmen ist für Muscle Bike und E-Bike identisch und einfach umrüstbar – und geschweißt wird er im Frankfurter Bahnhofsviertel. Das Rad lässt sich von einer Größe von 155 cm bis 195 cm flexibel anpassen. Es kommt wunschweise mit Kette oder Riemen, stets mit integriertem Licht, integriertem, getränkekistentauglichem Front-Korb und nachrüstbarem Gepäckträger für Kindersitz oder Taschen. Bei einer Länge von 160 cm und 20-Zoll Reifen ist der Radstand kurz, der Schwerpunkt tief und das Gewicht (vollausgestattet 16 kg Muscle Bike bzw. 19 kg E-Bike) gering.
Im Nimm Rad-Podcast erzählt Jens Renner, was ihn als Produkt-Designer dazu bewegt hat, eine Radmarke zu gründen, und wie man mit einem UX-Hintergrund die Entwicklung eines Fahrrads anders denkt. Warum es von Anfang an klar war, dass der Rahmen in der Heimat geschweißt werden muss. Und welche scheinbar banale Komponente zur großen Herausforderung wurde. Aber Jens verrät Host Sissi auch seinen Blick als Quereinsteiger auf die Branche – und wie sowohl Fisch-Filet wie Flughafen in die Namensgebung einflossen.
Hat die Fahrradbranche ein Kulturproblem? Kreist sie zu sehr (und zu selbstverliebt) um sich selbst und verschließt sich damit neuen Zielgruppen? Entwickelt sie Produkte vor allem für sich selbst und nicht für die Menschen? Host Sissi und Industry Insider Alex Thusbass sind sich in dieser Nimms Rad Podcast-Folge verdächtig einig…
Ein kleiner Rückblick auf die Cycling World in Düsseldorf muss zum Auftakt der neuen Industry Insights-Folge sein – und was sollen wir sagen: Dabei kommen Alex doch tatsächlich die Tränen. Und das nicht aus Rührung über neue Messerekorde. Vielmehr beschäftigt ihn noch immer ein Gespräch mit einer Besucherin, das aufzeigt, wie fern die Radentwicklung den Menschen da draußen scheinbar ist.
Und so soll es in dieser Industry Insights-Ausgabe nicht um 32-Zoll gehen, nicht um Rennräder unter 5 Kilogramm oder über 25.000 Euro. Stattdessen stellt Sissi ihre These auf, dass sich die Rad-Branche durch ihre feste Verhaftung in einer Szenekultur zu sehr neuen Entwicklungen und neuen Zielgruppen versperrt. Die Industrie ist bis heute geprägt von Menschen, die aus dem Sport gewachsen sind, von Athleten, Schraubern, Szene-Typen. Und eine Szene definiert sich grundsätzlich über die Abgrenzung von anderen.
Während sich die Industrie auf die Fahne schreibt, so viele Menschen wie nur möglich auf das Fahrrad bringen zu wollen, bestimmen zugleich Street Cred, Trail Cred, Race Cred Unternehmensentscheidungen – von der Produktentwicklung bis zur Vermarktung. Während wir das Fahrrad und das eBike als demokratischstes Fortbewegungsmittel proklamieren, zielen wir auf eine präferierte Kundengruppe: zahlungskräftig, sportlich, männlich. Während sich die Branche als progressiv und mutig versteht, zeichnet sich seit Jahren eine Inzucht der Ideen ab. Man schaut auf das, was die andere Marke macht – und nicht auf das, was die Menschen tatsächlich benötigen.
Und so sprechen Alex uns Sissi über diese wahrgenommene Exklusionskultur, über die Nicht-Beachtung von etwa Frauen, älteren Menschen, ökonomisch schwächer gestellten Gruppen, weniger sport- oder technikaffinen Menschen. Sie sprechen von eigenen Erfahrungen, zitieren Biker-Trauerbekenntnisse zum Untergang der coolen Subkultur und überlegen, ob und wenn ja wie, sich die Industrie von diesen Strukturen lösen und sich effektiv öffnen könnte. Es geht um Perspektivwechsel und um kognitive Überforderung, um die Abkehr von einem Überbieten mit Superlativen und die Hinwendung zum einfachen, intuitiven Design. Oh, und: der Abschied „von mindestens einem Drittel der Fahrradtechnologie“.
Schreibt uns unter: [email protected]
Decathlon, der weltweit größte Hersteller und Händler von Sportartikeln, feiert 2026 sein 50-jähriges Bestehen – und verabschiedet sich immer mehr vom klassisch-linearen Geschäftsmodell. Warum und wie das Fahrrad dabei eine tragende Rolle spielt, erklärt Urban Mobility Leader Cédric Mollet im Podcast.
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Vor 50 Jahren gründete Michel Leclercq Decathlon im Norden Frankreichs, nahe Lille. Bis heute hält die Familie einen Mehrheitsanteil. In den letzten Jahren wurde deutlich, dass Decathlon den Produktzyklus nicht mehr nur von der Entwicklung über Herstellung bis hin zum Vertrieb betrachtet, sondern darüber hinaus gehen möchte: Die traditionelle Verkaufskultur wird abgelöst durch die Kreislaufwirtschaft als Geschäftsmodell der Zukunft. 2024 wurde ein neue Markenidentität eingeführt – samt neuem Logo, das mit einem symbolischen Orbit den zirkulären Gedanken aufgreift.
Cédric Mollet ist seit seiner Studienzeit, seit über 20 Jahren beim Unternehmen und das in diversen Positionen, unter anderem auch auf der Produktionsseite in Asien. Im Podcast spricht der Urban Mobility Leader über seinen Weg bei Decathlon, vor allem aber über die ambitionierten und konsequenten Entwicklungen im Fahrradbereich. Als Verantwortlicher für die Marke BTWIN hat er in den vergangenen Jahren auch auf dem deutschen Markt aufhorchen lassen. Das Preis-Leistungsverhältnis der Franzosen ist stark und die Zielgruppe entsprechend groß.
Was junge Europäer bewegt Cédric spricht mit Host Sissi im Podcast über den European Urban Mobility Barometer, eine von Decathlon beauftragte Umfrage unter 18- bis 28-Jährigen in sechs europäischen Ländern zu ihrem Mobilitätsverhalten.
Drei Viertel der jungen Europäer nutzen das Fahrrad zumindest gelegentlich. Aber nur 16 % nutzen das Rad auch zum täglichen Pendeln. Das Potenzial ist enorm und die Hürden klar (und wenig überraschend): 61 % fühlen sich beim Radfahren nicht vollständig sicher und wünschen sich eine verbesserte Infrastruktur.
Der Sicherheitsaspekt fließt aber auch verstärkt in die Produktentwicklung bei Decathlon ein. Darüber sprechen Cédric und Sissi genauso wie über die Auswirkungen auf R&D (Research & Development) durch die Unternehmensvorgabe, sich weiter in Richtung Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.
2024 wurde durch die Gründung der Tochtergesellschaft Decathlon Pulse ein Investment-Arm geschaffen, der die Unternehmensstrategie weiter vorantreiben soll. Eine der ersten Investments flossen in das Münchner Refurbish-Unternehmen Rebike Mobility – im Januar 2026 übernahm Decathlon die Mehrheit. Wenige Wochen zuvor sicherten sie sich 65 % an der Bikeleasing Gruppe – hierzulande die Nummer 2 hinter Jobrad.
Cédric erklärt, wie die Abkehr von einer reinen Verkaufskultur und Ausrichtung auf den zirkulären Gedanken mit Refurbishment und Wiederverkauf den Blick auf Reparierfähigkeit und Haltbarkeit weiter schärft, wie das Serivce- und Werkstattgeschäfts bei den Franzosen gedacht wird und welche Rolle Abo-Modelle in Zukunft spielen können.
Außerdem geht es um die Fahrrad-Segmentierung innerhalb Decathlons mit B’Twin für urbane Räder, Cargobikes und Trekking; Rockrider, die den MTB-Bereich abdecken und die – überraschend erfolgreiche – Marke Van Rysel mit ambitionierten, performance-getriebenen Rennrädern. Cédric verrät, wie Decathlon die demokratischen Preise erzielen kann und auf welche Marken er in Deutschland schaut.
Passender Linktipp: Im Industry Insight-Podcast diskutiert Sissi mit Branchen-Insider Alex Thusbass Decathlons vertikale Integration der neuen Geschäftsfelder und fragen sich, wie die großen Player der Zukunft wohl aufgestellt sein müssen.
Die Rückkehr von VSF-Geschäftsführer Uwe Wöll lässt es vermuten: In dieser Industry Insights-Folge liegt der Fokus auf dem Radfachhandel. Es geht um die Stimmung zum Saisonauftakt, um Fehlverhalten von Marken, um Eigenpositionierung, das Ökosystem Decathlon – und um die Frage, ob die Industrie dem gemeinschaftlich etwas entgegen stellen könnte.
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Zum zweiten Mal ist Verbund Service und Fahrrad-Geschäftsführer Uwe Wöll bereits im Industry Insights-Podcast zu Gast – auch um ein paar Punkte zu klären, die er in der Vorgänger-Episode falsch dargestellt sah.
Und so wird es wie erwartet eine unterhaltsame Folge mit spannenden Diskussionen um und über die Lage des Radfachhandels in Deutschland. Es geht um die großen Herausforderungen abseits der Preisinstabilität, um Eigenpositionierung und Professionalisierung.
Und es geht um die Frage, was man von einem Unternehmen wie Decathlon lernen kann, das sich in seinem 50. Jahr speziell im Radsegment (und speziell auf dem deutschen Markt) massiver und innovativer aufstellt als je zuvor. Bei der Antwort sind sich Uwe und Industry Insider Alex Thusbass einig: Man muss das holistische Geschäftsmodell nicht kopieren, man sollte allerdings gemeinschaftlich ein entsprechend starkes Ökosystem kreieren. Eine vertikale Integration also, die durch Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette errichtet wird.
Dem steht Uwes Vorwurf gegenüber Herstellern entgegen, die durch ihre schlechte Montagequalität den Handel belasten. Die Endmontage würde bei ihnen im Branchenvergleich zu überdurchschnittlichem Zeit- und Kostenaufwand führen, der
Und letztendlich sprechen Uwe und Alex noch über das Sammeln und Nutzen von Marktdaten, was man mit gebündelten Daten alles erreichen kann und bei wem die Hoheit liegen sollte.
Schon reingehört? Dann aber schnell!
Sissi (00:01.03)
Alex Thusbass (00:03.896)
Uwe Woell (00:05.53)
Sissi (00:07.968)
und wie sich das vielleicht verhindern lässt. Außerdem geht es nichts Geringeres als Macht, also Marktmacht. Und vor allem geht es Uwes kritischen Blick auf die Diskussion, die Alex und ich in der vergangenen Ausgabe zum Thema Handel und dem Ökosystem Dekathlon geführt haben. Das ist nämlich der Anlass, warum du heute wieder zu Gast bist, Uwe. Du möchtest ein paar Punkte korrigieren.
Und das lässt sich nun mal am besten bei einem Glas Wein oder bei alkoholfreiem Bier. Jetzt wollte ich fast den Markennamen sagen, aber das sage ich lieber nicht, weil sonst, wer nimmt dich da noch ernst?
Alex Thusbass (01:08.302)
Uwe Woell (01:12.941)
Sissi (01:16.92)
Uwe Woell (01:25.594)
Sissi (01:38.872)
Uwe Woell (01:59.674)
Uwe Woell (02:05.914)
Alex Thusbass (02:22.863)
Uwe Woell (02:35.222)
Sissi (02:51.261)
Alex Thusbass (02:52.974)
Sissi (02:58.078)
Alex Thusbass (03:16.782)
Ich fand es schön, ich fand schöne Vorträge, ziemlich diverse Vorträge, sehr viel KI und fand ja spannend. Wir haben dann auch auf der Bühne ein bisschen über die Eurobike diskutiert, fand ja ganz gut. Ich fand es ein sehr, sehr klungen Auftakt in der Saison. Vor allem, weil es wieder mal was Gemeinsames ist.
Sissi (03:46.459)
Sissi (03:51.934)
Sissi (04:02.886)
Uwe Woell (04:08.75)
Alex Thusbass (04:09.486)
Sissi (04:12.441)
Alex Thusbass (04:16.75)
Sissi (04:26.56)
Alex Thusbass (04:45.102)
Sissi (05:03.004)
Uwe Woell (05:10.775)
Alex Thusbass (05:18.254)
Uwe Woell (05:32.154)
Mit dieser Erwartung hat man sich dann praktisch auch in Dreieich, also in der Nähe von Frankfurt, getroffen beim SRZ Prologue. Und ich glaube, war also diese freudige Erwartung, was kommt jetzt dieses Jahr und jetzt starten wir und vielleicht auch mit einer frischen Energie nach einer kleinen Winterpause. Das ist es, glaube ich, das, was dieser Prologue da ausmacht. Und das macht dann auch Spaß. Also da sind ja viele Menschen, sonst nicht zusammenkommen.
Alex Thusbass (06:15.054)
Sissi (06:21.12)
Alex Thusbass (06:27.598)
Uwe Woell (06:31.594)
Sissi (06:49.97)
Dinge korrigieren. Also es ging die Frage, im Grunde haben wir über Decathlon gesprochen und dieses Ökosystem, das Decathlon geschaffen hat und jetzt zum 50-Jährigen einen massiven Auftritt hinlegt, also 2026 tatsächlich 50-jähriges Jubiläum. Kurzer Hinweis in eigener Sache, in zwei Wochen kommt der Podcast mit Cédric Moyer, dem Urban Mobility Leader von Decathlon.
Da könnt ihr dann nochmal reinhören. Aber ja, Decathlon scheint massiver und innovativer aufzutreten als je zuvor. wir haben über den Fachhandel gesprochen, wie der sich positionieren müsste. Und Uwe, was hat dich gestört oder wo hast du besondere Pulsspitzen bekommen?
Uwe Woell (08:09.545)
mit seiner Struktur, die Sie ja haben, nämlich zu produzieren, eigene Teile zu haben, eigene Komponenten zu haben, eigene Geschäfte zu haben, die ganze Lieferkette in der Hand zu haben, wenn die mit Ihrer Struktur auf den Markt kommen, wen gefährden Sie da eigentlich … im Handel? Und da würde ich gerne auch mit euch noch mal drüber reden, weil ich glaube, es ist nicht per se der kleine Händler …
der dann, wie du gesagt hast, unter einer Million eigentlich keine Existenzberechtigung hat, sondern ich würde sagen, da würde ich widersprechen, es gibt natürlich kleine Händler, die nicht nur einen guten Job machen, sondern auch wirtschaftlich arbeiten. Und die Frage ist halt immer, welchen Fokus sie haben. mit was verkaufen sie, wie viele Marken haben sie, welche …
Rahmenbedingungen haben sie. Es gibt ja auch viele, die haben alte Mietverträge oder Eigentum und können deswegen eigentlich ganz sauber mit 500.000, 750.000 Euro Umsatz mit einer ein oder zwei Markenstrategie sehr schön arbeiten und haben vielleicht auch andere Ziele als das große Geld. Deswegen funktioniert das dann wirklich sehr gut, wenn sie sich modern halten und aktuell halten.
Alex Thusbass (09:25.106)
Uwe Woell (09:46.208)
Alex Thusbass (09:51.63)
Das stimmt, meine Eltern zum Beispiel, haben genauso ein Fahrradgeschäft gehabt. Ich stamme genauso aus einem Fahrradgeschäft. Das ist tatsächlich eigene Immobile, also wirklich am Haus. Also ich kenne es aus der eigenen Vergangenheit. Wäre das jetzt in einer normalen Koststruktur. waren, meine Eltern, die haben das Geschäft mit mir übergeben, die waren da sehr, schlau, die haben das sehr, gut gemacht. Aber da waren natürlich sehr viele glückliche Faktoren. Und nochmal, dass die keine Existenzberechtigung haben, das ist…
Wenn ich das wirklich gesagt habe, wäre das völlig geistig Nachtung gewesen, weil das würde man nie anmaßlich stammen, so. Dann hätte ich gesagt, meine Eltern haben keine Daseinsberechtigung. Also so weit würde ich nicht mehr hingehen, ich habe sehr gut zu meinen Eltern ich habe den Fahrradladen geliebt, ich habe selber drin gearbeitet. Aber was schon Phase ist, ist, dass wir sehr, viele Händler unterhalb dieser Größe haben und mit normalen Kostenstrukturen ist es sehr, sehr schwer wirtschaftlich darstellbar. Das ist ein Nebenerwerb, das wie gesagt mein Eltern war das volle Werb, muss man ganz klar sagen.
Daher müssen wir eine spannende Diskussion führen, weil wir dann auch über das Thema sprechen werden, ob Decathlon, jetzt wirklich die Händler in Ammerang belasten würde, da würde ich sagen, nee, ist der Abstand jetzt groß, aber die Dymenamec, die sowas vorbildlich in Gang setzt, über die sollte man dann durchaus sprechen, was das dann mit dem Handel macht. Aber eins, was ich noch gerne sprechen würde, ist die totale Vertikalisierung, dass du alles in der Hand hast. Ich glaube, ehrlicherweise …
Uwe Woell (11:33.69)
Alex Thusbass (11:42.559)
Und das ist der Punkt, den ich gerne anfügen würde, dass jederzeit 2. Decathlon werden wird, das gar nicht das Ziel. ist völlig undenkbar. Aber es passiert schon was im Markt, das merkt man schon. Das Vorbild, da gibt es ja ein andere, die setzen sich eine ähnliche Struktur zusammen. Das kennt man vielleicht nicht, aber da passiert schon was im Markt.
Uwe Woell (12:18.106)
Uwe Woell (12:30.49)
unter welchen Bedingungen und so was. Das übersteigt, glaub ich, jetzt im Podcast, wie sozusagen die Situation dann im Einzelnen ist. Aber ganz grundsätzlich ist das natürlich die schwierigste Größenklasse. Also alles, was bis zu, ich sag es mal, anderthalb, zweieinhalb Millionen geht, da ist es sozusagen sehr, sehr schwierig, ökonomisch zu arbeiten. Du hast kein Overhead, du musst alles selbst machen, du drehst dich im Hamsterrad und so weiter. Das ist völlig klar. Also das ist kein einfaches Spiel.
sondern das ist eigentlich das schwerste Spiel in der Branche. Und da hast du mir schon eine Steilvorlage gegeben, da verstehen wir uns als Verband, genau als Unterstützer solcher Händler, dass wir sagen, den Teil, den sie da nicht hinkriegen, den nehmen wir ihnen vielleicht sogar ab oder bieten ihnen als Serviceleistung an, weil sie eben diesen Overhead nicht haben. Und du musst nicht alles so machen wie Decathlon oder wie vielleicht auch andere Filialisten, das muss man auch sagen, gibt ja viele Filialisten,
die vielleicht keine Produzenten sind, aber die dadurch, sie sozusagen einen Board haben, die sich sozusagen den Einkauf kümmern und die Warenversorgung und irgendwie vielleicht auch Versicherungen Co., dass die, das haben ja diese vielen kleinen Händler nicht und da bieten wir immer Unterstützung an.
Alex Thusbass (14:20.847)
Sissi (14:21.824)
Uwe Woell (14:36.278)
weil das hat einen Effekt gegeben. die Jobrat Service Pro, der Bonus, der da ausgeschüttet wurde, vielen die Augen geöffnet, dass man vielleicht mit der Werkstatt doch bisschen Geld verdienen kann. Das wissen wir jetzt schon sehr lange. Das ist irgendwie nachweislich so, dass wir da 2009 mit angefangen haben, da ernsthafte Gedanken zu machen. Aber es ist trotzdem so, dass …
dass sozusagen so eine Welle, so ein Boom, so eine starke Nachfrage ist erst sehr spät gekommen. Und das war irgendwie direkt post-Corona. So, und jetzt aktuell ist die größte Welle, dass ganz viele Menschen sich plötzlich ihre Betriebswirtschaft kümmern wollen und müssen. Und wir in diesem Bereich eben Angebote kreieren und versuchen wollen, sie ein bisschen aufzufangen. Nicht selten, leider zu spät.
Sissi (15:43.52)
Sissi (15:54.72)
Uwe Woell (15:54.747)
Alex Thusbass (16:03.983)
Sissi (16:16.928)
Uwe Woell (16:31.002)
wir auch nichts mehr tun konnten. Also das ist, das ist was, was uns sehr, sehr geprägt hat. Und warm anziehen müssen sich alle die, die, ich würde jetzt mal sagen, vielen, Jahren, eher Jahrzehnten, ihren Stiefel weitermachen und sich nicht erneuert haben. Und das hat erst mal gar nichts mit Größe zu tun, sondern das hat vor allen Dingen damit zu tun, habe ich geguckt, dass meine Ware aktuell ist, habe ich geguckt, dass mein Verkaufsraum modern ist.
Alex Thusbass (17:16.591)
Uwe Woell (17:28.954)
versuche ich mir erst mal ein Bild zu machen und stelle ganz viele Fragen und höre erst mal zu. Aber in der Regel erkennt man das in der ersten halben, dreiviertel Stunde und weiß, was was die Uhr geschlagen hat. So, und ich würde behaupten, jetzt hinzugucken, was sich in den letzten zehn, 15 Jahren nicht geändert hat. Da würde ich sagen, müsste überall, müssen überall die Alarmglocken schlagen.
Und da ist dann jemand wie Decathlon oder Little John oder wie sie alle heißen, sehr schnell da und erobern den Markt. Und du hast keine Chance.
Alex Thusbass (18:34.191)
Sissi (18:35.773)
Alex Thusbass (18:37.296)
Sie diesen Zug zum Tor, also den Verkaufszug zum Tor bewahrt hat und wer sich so bisschen eingerichtet hat auf dieses, die Saison startet und wir machen uns unter die Tür auf und dann kommen die Kunden, die werden schon kommen. Und ich glaube, jetzt ist es momentan so, dass wir eine sehr raue See haben und wenn es sehr raue See ist, dann glaube ist es wahnsinnig wichtig, den Kurs zu kennen, seine Kiste dichtzumachen, also wirklich hochwetterfest haben und genügend Proviant dabei. Und ich glaube, das ist gerade das größte Problem.
Weil 26 ist nicht zu erwarten, dass plötzlich ein Knallton platzt und plötzlich ist das Leben wieder so, es früher war. Schlechte Nachricht, das wird wahrscheinlich sehr, sehr lang dauern. Vielleicht wird es dann nie wieder so. Das heißt, wir müssen uns jetzt alle strecken und vom Handel bis zur Industrie wieder so etwas wie aktiv auf Kunden zugehen. Wir müssen uns den Markt zurückwenden. Und daher, wir merken es bei unseren Händlern auch, die sind sehr müde. Wir haben viele Händler jetzt in der Schulung gehabt.
sind Händler, also gestandene Geschäftsleute, wirklich… Das tut dir wirklich in der Seele weh. Da waren Leute da, die haben dann gesagt, Alex, gib mir bis zum Montag Zeit, ich weiß nicht, ob es einen Montag noch gibt. Dann sind wir da gestanden und haben ehrlich gesagt, das darf man nicht laut sagen, aber wir haben so ein kleines Tränchen verdrückt beide. Weil das geht an uns nicht… Die sind uns ans Herz gewachsen, das sind Menschen. Und die sind sehr, sehr erschöpft.
Und das Schlimmste, wirklich das Schlimmste ist, dass wir immer dachten, okay, 25 wird es besser. Okay, dann wird es 26 besser. Okay, vielleicht dieses ständig wieder Enttäuschte werden. Das zehrt unglaublich an der Substanz. Und man muss auch ganz klar sagen, wenn wir uns jetzt nicht Mühe geben, dann wird einfach die Kapitaldecke auf allen Ecken und Enden sehr, sehr, sehr dünn. Und da braucht es jetzt ganz viel nimmer. Deswegen bin ich völlig beim Uwe und deswegen ist Segen, dass die BAICO und die VSF, dass sie da wirklich auf die Händler aktiv zugehen und sagen,
Alex Thusbass (20:54.224)
Uwe Woell (21:23.418)
Alex Thusbass (21:23.819)
unsere Möglichkeiten als kleine junge Firma sind deutlich begrenzter wie bei den großen, dann ist tatsächlich, dann reißt bei manchen einfach wirklich der Faden. Es gibt andere Beispiele, bei denen es tatsächlich so, da haben wir gemeinsam geschafft, dass wir mit der gemeinsamen Anstellung waren, da haben wir mit verkauft und haben einfach mitkäufen und dann ist eine Maschine angesprungen und dann haben sie zumindest unser Zeug relativ gut verkauft, was im Overstock nicht käufen hat, aber zumindest die Kasse und vor allem die Psyche wieder bisschen aufgeregt hat.
Das Schlimmste für einen Verkäufer ist, wenn der Kunde kommt, umschaut und er geht wieder. Das passiert drei-, viermal. Das passiert am Montag. Dann ist die Woche ganz schlimm. Ich habe einen Heidenrespekt vor allen, die sich psychologisch aufrichten. Ich werde am Boden zerstören, ich bin ein schlechtes Verkäufer. Sagt einer nein, sagt er zu mir nein und das tut er ja nicht. Da ist, glaube ich, mal ein Punkt, dass wir die Verbände bedienstwirtschaftlich und wir gemeinsam …
was jetzt Support betrifft und ein Stück weit auch die Psyche. Wir haben es gemerkt, wenn wir bisschen fort sind, ein bisschen mitverkaufen, das ein bisschen anspringt und dann die Psyche dahinter wieder ein Stück weit ein bisschen stabilisiert hat, dass es ein bisschen was nutzt. Es ist kein Wunder, aber ist zumindest vielleicht der kleine Schritt in richtige Richtung.
Uwe Woell (23:05.28)
Ja, und wir überlegen auch, wie wir sozusagen auf der betriebswirtschaftlichen Seite, gerade über die Akademie, unsere Händler insgesamt auch ein Angebot machen können. So, diese Zusammenarbeit gibt es schon. Was ich erkenne, ist das, was du vorhin gesagt hast, nämlich, irgendwie lange muss man nicht verkaufen. Und jetzt muss man praktisch verkaufen lernen, weil die Zeiten sind andere. Die Ware wird einem nicht mehr aus den Händen gerissen. Ich würde sogar eine andere steile These anschlagen.
die Händler konnten noch nie verkaufen. Also es ist jetzt irgendwie keine populäre Aussage, aber es ist tatsächlich so, dass in den ganzen Jahren davor man ja sehen konnte, dass es immer leicht irgendwie jedes Jahr so ein leichtes Plus gab. Es war wie so ein ruhiges Fahrwasser. Wenn man sich die die nach Nullerjahre anguckt, also irgendwie 2010 bis 2020, dann wird man sehen, dass es ganz kontinuierlich jedes Jahr eine Umsatzwachstum von ich glaube 12 Prozent gab.
Ganz gesund, ganz normal, total ruhig, überhaupt nicht spektakulär, es gab keine Ausschläge. Und das haben die Händler dann alle so mitgemacht und mussten dafür nichts tun. So, und dieses Verkaufen lernen ist ja was ganz anderes als nur Ware verteilen oder Menschen zu beraten. So, und das ist, ich, der Teil, den sie lernen müssen, weil das irgendwie ein eigenes Spiel ist und weil sie das auch unterscheidet vielleicht von dem …
Alex Thusbass (24:56.847)
Uwe Woell (24:59.226)
Alex Thusbass (25:18.287)
Uwe Woell (25:18.834)
kostete 9000 Euro und es gab ein paar Händler, die haben sich das geleistet. Aber eigentlich muss doch die Industrie genau das gleiche Interesse haben. Die muss mit der Industrie an Bord gehen. Und das, glaube ich, das tun wir jetzt gerade. Wir fangen jetzt an, in der Akademie auch umzudenken und sagen, diese Dinge müssen von der Industrie mitgetragen werden. Von mir aus auch mit zwei, drei Lieferanten zusammen. Ja? Und den Händler fit machen, den unterstützen, dafür zu sorgen, dass er das kann, was man von ihm erwartet. Und nicht nur zu sagen, ich erwarte das von dir.
Alex Thusbass (25:53.679)
Uwe Woell (26:16.832)
Alex Thusbass (26:16.943)
Alex Thusbass (26:24.367)
Sissi (26:24.796)
die Einsicht kommt, dass das nicht der einzige Hebel ist und dass man da noch was anderes spielen muss, weil der Blick auf Decathlon, den finde ich schon sehr interessant, weil im Grunde könnte man auch sagen, Decathlon öffnet eine ganz neue Käuferschicht oder eine sehr spannende Käuferschicht. Und was machen wir? Das ist ja auch noch so ein Punkt, oder?
Alex Thusbass (27:07.247)
Den Zahn müssen wir uns jetzt alle mal ziehen. ist sowieso einer der größten, wie soll ich sagen, ihr Glauben in der Industrie und mittlerweile generell, dass die Marke automatisch dir die Marge stabil hat. wir haben im Fahrradmarkt, im Konsummarkt, im Breitenmarkt, wir Fahrradnamen, aber keine Marken. Die ungestützte Bekanntheit von Fahrradmarken liegt so weit von allem entfernt, was normale, starke Marken
die wirklich einen Preis-Effekt haben, ausmachen. Klar, wenn man jetzt in einem spezialisierten Bereich geht, Menschen, sich damit beschäftigt haben, schaut die Sache anders aus. Nur, quantitativ ist es nicht besonders groß. Und das Thema Marke, glaube ich, ist ganz ehrlich, ich komme aus dem Design, auch aus der Markenberatung. habe auch lange Zeit dieses Thema total promoted. Aber man kann ja mal Porsche fragen, wie viel in der Marke für diesen kompetenhaften Abstieg der letzten oder der ganzen deutschen Atomobilindustrie, was denn Porsche, jetzt Marke, ob die in irgendeiner Farbe
den Fahrrad bremst hat. ich würde mal sagen, ich habe sogar beschleunigt. Porsche ist eine Marke, nur durch Gewinnen definiert. Siehe KTM, genau das Gleiche. KTM Motorrad, ganz vorsichtig. KTM Motorrad. So eine Marke hat einen kompetenhaften Abstieg und du bist immer nur so gut wie der letzte Produkt, fertig. Und diese Hoffnung, dass die Marke über alles drüber trägt, ist völlig falsch. Und die ist doppelt falsch im Fahrradbereich. Warum? Weil wir gar keine Marken haben.
Und deshalb, wenn wir nicht aufhören, gleiche Produkt zu bauen, alle miteinander, dann wird es immer zum Schluss die Marge fressen. Und dritter Punkt, damit ich mich total unbeliebt mache, Marge, Eingangs- und Ausgangsmarge, sind zwar völlig unterschiedliche Dinge und wir haben, was wir nennen, so versteckte Margenkiller. Das ist nicht nur die Marge, der Händler auf das Produkt hat. Da gehört Vormontagequalität dazu, da Serviceabwicklung dazu, da gehört Zuverlässigkeit dazu, da gehört die
Alex Thusbass (29:23.163)
noch ordentlich Discount geben muss. Und deshalb muss ich ganz ehrlich sagen, ich bin gleich fertig, ich erst einmal sagen, ich suche das immer erst einmal bei uns als Industrie, dass wir da halt noch sehr viel anderes Dinge machen müssen. Da habe ich tatsächlich jetzt tatsächlich einen besseren Stand, weil wir tatsächlich in einer ganz wenigen Marken waren, die jetzt zum UVP verkaufen können und die sind tatsächlich also genauso bewertet, weil wir haben es jetzt schwarz auf weiß. Wie denn bei dieser Auswertung?
Uwe Woell (29:52.885)
Alex Thusbass (30:18.319)
Die Händler, die wir kennen, da sind viele dabei, können gut verkaufen. und ich habe großen Punkt, deswegen habe ich eine ganz große Hoffnung auf die Verbände in der Ausbildung. Der Nachwuchs, da schaut es tatsächlich anders aus. da ist der Verkaufen ein ein bisschen ein anrühriges Thema. Zumindest unsere Händler sagen dafür, wir haben bisschen Problem, wir kriegen keine Leute mehr, die wirklich verkaufen wollen. Nicht nur beraten, sondern verkaufen.
Sissi (31:12.128)
Alex Thusbass (31:16.398)
Uwe Woell (31:17.306)
Sissi (31:21.264)
Uwe Woell (31:33.6)
Sissi (31:36.934)
Alex Thusbass (31:42.666)
Sissi (31:49.728)
Alex Thusbass (31:50.094)
Alex Thusbass (32:12.655)
Uwe Woell (32:30.554)
Natürlich fängt es mit Markenarbeit an und mit Selbstverständnis, mit Corporate Identity. Das ist völlig klar. Wenn du dann Marge ansprichst, dann auch da natürlich, da habe ich wirklich genickt wie ein Metal, weil für mich ist völlig klar, wir betrachten schon lange die Konditionen der Lieferanten nicht nur …
Alex Thusbass (33:24.116)
Uwe Woell (33:25.274)
Alex Thusbass (33:32.719)
Uwe Woell (33:54.17)
Alex Thusbass (34:05.903)
Uwe Woell (34:24.054)
und dann deine Arbeit nicht bezahlt bekommst, dann tut’s richtig weh. Und deswegen wehren wir uns so.
Sissi (35:00.912)
Uwe Woell (35:12.154)
Sissi (35:30.44)
Uwe Woell (35:45.031)
eine dreiviertel Stunde dauert. Das wäre, glaube ich, ein relativ guter, aber auch normaler Schnitt für ein Rad, es verkaufsfertig zu machen. Da zerlegst du das Rad auch nicht, sondern du machst es gründlich, so dass, weil du der Inverkehrbringer bist, auch sauber vormontiert den Kunden übergeben kannst. Dreiviertel Stunde. Und es gibt andere Lieferanten, dazu gehört auch den, den wir im Januar genannt haben. Da brauchst du im Schnitt eineinhalb Stunden.
Und das kriegst du von allen Händlern unwiderrufend belegt. Also, ist nicht so, dass das dann irgendwie ein Händler sagt, bei mir dauert’s zwei Stunden, und der andere sagt, nee, ich krieg das in 50 Minuten hin, sondern alle sagen sie, dass es anderthalb Stunden dauert. So, und das ist eine Dreiviertelstunde länger, als es sein muss. Das musst du natürlich in der Marge merken. Und wenn das sozusagen vergütet wird, über eine bessere Kondition, ist es ja fair enough. Dann ist es Teil des Deals. Also, da bin ich auch wirklich …
Alex Thusbass (36:28.494)
Uwe Woell (36:56.054)
Alex Thusbass (37:05.034)
Uwe Woell (37:25.21)
Also ich kenne einen Händler, hat verkauft 500 von diesen Rädern und musste 300 Rückgrufe bearbeiten. Da geht es dann schnell um 15.000 Euro. Die er verliert.
Sissi (38:02.56)
Uwe Woell (38:11.638)
So, heißt also, kriegt jetzt hier, das kriegt hier auch eine Entwicklung, die nicht nett ist und wo wir auch aufpassen müssen, wie wir da reagieren.
Alex Thusbass (38:50.126)
Sissi (38:51.335)
Uwe Woell (38:56.218)
Alex Thusbass (39:07.466)
über die Zeit hinweg. Aber, und das muss man ganz klar sagen, dieser Markt ist, wir haben einen sehr schwierigen, wir nennen den Tags the most market. Das heißt, auf Zulieferseite, aber teilweise auf Markenseite gibt es Spieler, die den Markt so stark, ich sag mal so, die letzten Jahre dominiert haben, dass es für Markt ungesund geworden ist. Aber ganz ehrlich, jeder Markt reinigt sich in den Punkt. da kannst du jetzt wirklich drauf warten.
Ich möchte nur zwei Dinge anführen, das man nicht vergessen darf. Gerade bei kleinen Händen, wie bei meinen Eltern zum Beispiel. Wenn da so Montage, wenn du erstmal wirklich Dreifelstunde brauchst, die haben teilweise auch wirklich eine Dreifelstunde braucht, bis sie eine Kiste wirklich fahrbereit gehabt haben. Das kommt ja ein bisschen auf Anspruch an, aber der war halt einfach so, wenn du ein schlecht montiertes Bike in den Verkaufsraum stellst, dann ist die Probefahrt gefährdet. Nicht nur wirklich technisch gefährdet, sondern einfach, das klappert, das schäbert, dann verkaufst du es nicht. Jetzt hast du aber zwei Effekte. Du stehst in der Werkstatt und während du in der Werkstatt stehst, bei einem kleinen
Unternehmen hast du zwei zusätzliche Kosteneffekte. Erstens, du stehst nicht im Laden und verkaufst. Und B, der Werkstatt wird gerade blockiert. Du brauchst gerade ein neues Radar, was eigentlich nicht unbedingt deine komplette Arbeit sein sollte. die Werkstatt hinten, die Warteschlange wird immer länger. Das heißt, der geht auch da nochmal umsatzvoll an. Oder wie bei meinem Vater, der ist einfach nächtelang da in der Werkstatt gestanden. Und ein kleines Beispiel, ich habe wahrscheinlich den Hintergrund ein bisschen am Blättern.
Ich habe jetzt gerade mal nachgeschaut, man muss sich vorstellen, die Händler bewerten da unterschiedlichste Dinge wie Order, Montagequalität, Ersatz, Verfügbarkeit in den Außendienst und geben da Noten ab. Und was der Oberbürgermeister gesagt hat, zum Beispiel bei der Montagequalität ist die Spreizung riesengroß. Also da haben wir tatsächlich so, dass der erste Durchschnittsnote von 1,57 hat und die Platz 23, lustigerweise genau die Marke, die du genannt hast, 3,96.
Alex Thusbass (41:24.255)
Uwe Woell (41:28.286)
Alex Thusbass (41:54.388)
online verkaufen, e-Bikes, schöne Idee, wird nicht funktionieren. Da können wir mit allen anderen Liedsingen. Das heißt, unser vitales Interesse in der Industrie, und jetzt rein aus der Industrieperspektive, muss es sein, dass wir gute und gesunde Händler haben. Und das kann nur so gehen, dass wir Dinge tun, sie wirklich zu unterstützen. Und das bedeutet nicht, dass wir sie auf irgendeine dumme Insel einladen, oder einen schönen Joyride machen, oder auf irgendeine blöde Hausmesse und da stundenlang bespaßen, weil das Geschäft wird unterm Jahr gemacht. Und da gehören solche Dinge auch dazu, dass das dem Vormontagequalität stimmt.
und dass eine Abwicklung auch tatsächlich insofern auch funktioniert. Und ehrlicherweise, es gibt viele Händler, sagen, bitte gib uns ordentliche Datenqualität, weil wir haben teilweise auf unserer Webseite, auf unseren Internet-Jobs, wir brauchen teilweise bis zu einer Stunde, so ein dummes Produkt zu integrieren, weil die Daten halt einfach völlig lückenhaft sind. Und da gibt es ja mittlerweile wirklich gute Möglichkeiten.
Uwe Woell (43:17.268)
Und das muss auch ein Zusammenspiel sein. Umgekehrt muss es der Händler die auch leicht machen, dass du irgendwie die Ware reinliefern kannst und es nicht kompliziert wird. Und der sagt dann kannst du nicht liefern, dann kannst du auch nicht liefern und dann, ich hab nur einen Slot von zwei Stunden in jeder Woche, wo du deine Ware abgeben kannst. Also ich finde, es geht ja auf allen Ebenen darum, dass wir hier die Ressourcenverschwendung, die in dieser Branche stattfindet, endlich mal aufhören.
Alex Thusbass (44:03.471)
Ja.
Uwe Woell (44:09.61)
Alex Thusbass (44:24.062)
Uwe Woell (44:37.922)
die Möglichkeit bekommen, dass unsere Servicezeiten kürzer werden und dass die Händler in dieser Arbeit unterstützt werden. Und eine Sache ist ja ganz klar. wenn der Händler da Geld verliert, ist im Handel, da würde ich jetzt mal andersrum sagen, ist ja nicht so, dass es immer, dass die immer nicht gut wirtschaften können. Weil, Sissi, so was Ähnliches gesagt hast vorhin, dass die
Alex Thusbass (45:16.573)
Uwe Woell (45:28.282)
Da wird es dann schnell grenzwertig und kostet sie, macht den Ertrag aufs, bringt den Ertrag ganz runter. So, und das können sie sich auf Dauer nicht leisten und gerade in diesen Zeiten überhaupt nicht.
Alex Thusbass (45:56.174)
Alex Thusbass (46:05.326)
Sissi (46:09.47)
Alex Thusbass (46:09.646)
Sissi (46:39.072)
Alex Thusbass (46:52.974)
Sissi (47:03.472)
Alex Thusbass (47:07.266)
Sissi (47:31.504)
Alex Thusbass (47:34.918)
Uwe Woell (48:03.258)
Alex Thusbass (48:03.657)
Das ist was, was der Händler macht. Ich als Händler würde mir das auch nie von irgendjemandem meine Endmontage machen lassen. Aber es ist vormontiert. Das heißt, wir garantieren, das Ding kommt fertig zu dir. Du schiebst das aus dem LKW direkt in den Verkaufsladen rein und ab dem Zeitpunkt, also 10 Minuten später, kannst unter Umständen schon verkauft haben, theoretisch. Wir haben mittlerweile ein entwickelnd tatsächliches System. Das haben wir jetzt tatsächlich draußen. wie gesagt, Vorsicht, es ist keine Eigenwerbung, sondern wir wollen tatsächlich mal bisschen beweisen, dass es geht.
Uwe Woell (48:40.122)
Alex Thusbass (49:02.135)
Grundberatung. Wir sammeln schon mal ein die Einladung der Informationen und wenn der Kunde das dann will, dann übergeben wir jetzt den Händler. Der Händler weiß schon mal ein bisschen was über den Kunden, die wir ihm schicken. Plus bis zu der kompletten Einstellung für das E-Bike ist dann, wenn er das dann will, das muss er nicht mal, es kann er mal, dass er weiß, dass wenn der Endkunde kommt, das Thema Ergonomie. auch daran wird die Testfahrt sicher nicht scheitern.
Und da haben wir einige Themen, die wir jetzt tatsächlich ausprobieren und mit dem Handel auch probieren. Tiefe Datenintegration gibt es ganz viele Händler, die da wirklich komplett offen sind. Das wir einfach gemeinsam im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung, wenn der Kunde zustimmt, dass wir das austauschen, dass wir sagen, wir schauen, dass wir die Kunden mehr oder weniger in unseren Tunnel kriegen, unseren Pfandel kriegen und dann dem Händler möglichst helfen, dass die Beratungszeit kürzer wird.
Wir sind keine Gutmenschen, das ist ganz vitales Eigeninteresse. Warum, wenn ich eine perfekte Einstellung für Hefer habe, dann schicke nicht und der verkauft dann doch, ich sage nicht, was wart ihr jetzt nicht. Also das ist schon Eigeninteresse dabei, aber es ist pures Eigeninteresse. Ein gesunder Händler, der gut verkauft wird, einfach ein guter Partner sei. Und andersrum, der wird nicht zu einer anderen Marke gehen, der wird uns dann plötzlich rausschmeißen, sondern der wird dann für uns immer bisschen mehr nehmen. Aber da musst du den Händler bemühen.
Uwe Woell (50:29.274)
Alex Thusbass (50:46.603)
Uwe Woell (51:04.207)
Sissi (51:04.218)
Alex Thusbass (51:07.851)
Uwe Woell (51:12.103)
Die Vormontage müsste bei euch und bei uns oder müsste bei uns gar nicht eine Dreiviertelstunde, sondern es reicht eine halbe Stunde. So, weil wir sind ja ein Verkehrbringer. Du hast völlig recht. Wir müssen am Ende die Hand anlegen und müssen die wichtigsten Sachen kontrollieren. Aber wir wüssten ja gerne, welche wir noch machen müssen. im anderen Sinne wissen wir ja, das am Lenker und am vielleicht die Sattel vielleicht noch mal festziehen und so weiter, weil du die Höhe einstellen musst. Ja.
Aber, und die Pedale musst du vielleicht auch dran machen, wenn das irgendwie doch verpackt kommt, aber du musst doch bitte nicht mehr die Kurbel abbauen und das Tretlager überprüfen und so weiter. Und das ist bei allen nicht beschrieben. Also wir kennen keinen, vielleicht gibt es einen, der das macht oder zwei, das machen, die beschreiben, was sie getan haben und was du als Händler nicht mehr machen musst, weil du hast es schon getan. Und jetzt muss man sich vorstellen, da gibt es bei …
Auch bei Manufakturen gibt es in der Zwischenzeit wirklich einen sehr, guten Qualitätssicherung. Da gibt es einen Menschen, checkt das Rad nochmal richtig durch. Monteur, Qualitätssicherung, da kommt das Rad im Handel. Der nimmt es erstmal wieder komplett auseinander, es wieder zusammenzubauen, dann für den Kunden fertig zu machen. Wie absurd ist das? Und diese Verschwendung, also…
Alex Thusbass (52:49.39)
Uwe Woell (52:53.13)
So, das ist vielleicht das erste, was mir einfällt, wo ich sagen würde, das wäre so leicht. Macht an euren Rädern eine Liste und sagt, das haben wir schon erledigt, da musst du keine Hand mehr anlegen. Wir sind da fertig.
Alex Thusbass (53:32.11)
Fun Fact, da gab es bei VW immer totale Beschwerden, dass bei manchen Autos ein unangenehmer Geruch war. Bis ich herausgefunden habe, dass es ein Kollege war in der Montage, der immer, wenn er Schicht gehabt hat, ein extrem aggressives DIO drauf gehabt hat. Das heißt, sobald Menschen irgendwas zusammenschrauben, wird es ein Stück weit schwanken. Und ich möchte, das werden wir nicht vertiefen, aber ich bin ganz ehrlich, ich bin jedes Mal wieder total tief schockiert, also zu tief schockiert. Ich bin nicht überwältigt, ich finde das nicht gut.
wie extrem komplex so ein Fahrrad in der Produktion ist. Es ist wirklich völlig absurd, wie anachronistisch das Ganze noch in der ganzen Montage ist, wie unfassbar aufwendig es ist, einen Aluminiumrahmen zu machen. Übrigens, sind fast alle Rahmen, 90 % sind handgeschweißt, das ist alles Anderarbeit. Schreib keinen Mensch drauf, weil es einfach Standard ist. Das heißt, wir bauen die Fahrräder eigentlich immer noch so, das hat sich seit 50 Jahren kaum weiterentwickelt.
Und ich bin jetzt auch ganz ehrlich, werden wir ansetzen. Das heißt, ganze Komplexität, diese versteckte Sammelsührungskomplexität an so einem Fahrrad deutlich zu reduzieren, damit es in der Montage einfacher wird, damit man Fehlerqueren viel besser ausschließen kann, damit man auch automatisiert fertigen kann. Das bedeutet nicht, Arbeitskräfte zu sparen, das bedeutet, eine Qualitätskonsistenz und Nachverfolgbarkeit hinzubekommen.
Und dann auch den Service eher in kompletten Baugruppen zu denken, die man halt einfach schneller austauschen kann, der Service viel reibungsloser wird. Das heißt, du musst ja ganz vorne schon beginnen, damit es hinten für den Händler im Service leichter wird. Das ist nur etwas, das muss man mittel- bis langfristig betrachten. Mittel- bis langfristig, wenn man sagt, die Industrie sagt, ja, okay, das ist der St. Nimmerleins-Takt, das wird sowieso nie kommen. Aber da muss ich ganz ehrlich sagen, das ist so die Aufgabe der Industrie, da sollten wir mal wirklich hart ansetzen.
Alex Thusbass (55:49.302)
Sissi (55:53.536)
Alex Thusbass (56:06.19)
Sissi (56:19.078)
Alex Thusbass (56:19.854)
Uwe Woell (56:22.33)
die die Warenwirtschaften der Händler mit den Warenwirtschaften der Lieferanten kommunizieren ließ. So, und das hat den Händlern wirklich das Leben erleichtert. Und zwar richtig fett. Also, die konnten plötzlich aus ihrer Warenwirtschaft heraus Bestellungen abschießen. Und mussten nicht mehr in die Shops der Lieferanten reingehen. Die konnten irgendwie sehen, wo sie Mindermengen haben und konnten das automatisieren. Sie konnten einen Preisvergleich machen und so weiter. Das hat …
Das hat wirklich bei den Händlern sozusagen das Arbeiten revolutioniert. So, und das hat sich auch durchgesetzt. Das heißt, waren dann irgendwie schon fünf Jahre später waren es irgendwie knapp 100 Lieferanten, die dann angeschlossen waren. Es waren nahezu alle relevanten Warenwirtschaften, die damals ja nicht ganz so zahlreich waren, wie sie heute sind und so weiter. So, und das heißt irgendwie so, das hat auch wirklich eingeschlagen. Es hat gut funktioniert und es ist zum Standard geworden. So, und weil wir
Weil das Ding kostenlos ist, haben wir es dann auch so laufen lassen und haben irgendwann dann 2015 festgestellt, da ist aber jetzt bisschen Nachholbedarf. Jetzt müssen wir uns bisschen kümmern um das Kind, weil das ist, so langsam ist es irgendwie erwachsen geworden, aber irgendwie sind die Haare nicht geschnitten. So, jetzt wird es höchste Zeit, dass man mal irgendwie guckt, dass man das auf den aktuellen Stand bringt. Und das kostet Geld.
Dann wurde es schwierig. Dann mussten wir Geld eintreiben und uns darum kümmern. Wir haben selber mit einem Menschen oder einer und halben Menschen dran gearbeitet. Das war eine ganz schwere Zeit, weil wir es nicht konsistent halten konnten und weiterentwickeln konnten, wie das der Markt braucht. Deswegen ist die D-Bike entstanden. Mit der D-Bike haben wir jetzt endlich eine Gesellschaft, die sich darum kümmert, dass
Uwe Woell (58:43.77)
gibt es jetzt einen Marktdatenservice, an dem die Händler auch angeschlossen werden sollen und dann da ihre Daten sozusagen in den Marktdatenservice einspeisen. Warum? Weil wir nämlich genau das ein Problem der Corona-Krise, also der Post-Boom-Krise war. Wir wussten zwar, was die Lieferanten in den Handel rein verkauft haben, aber was verkauft wurde, wussten wir nicht. So und genau das ist natürlich ein Fail gewesen, wo
dann immer wieder reingeschoben wurde und reingeschoben wurde. ich glaube, das ist auch die Datenlage, sozusagen wesentliche Ursache dafür war, dass wir in diese Krise gerutscht sind, in die wir die letzten zwei, drei Jahre hatten. So, und da brauchen wir endlich mal so was wie, wie soll ich sagen, wie ein Überblick über das, was im Markt passiert, ohne jetzt in einzelne Läden reinzugucken, sondern anonymisiert so ein Überblick, was passiert da draußen eigentlich. Und
Das passiert über den Marktdaten-Service. Deswegen kann ich nur dafür werben, das mitzumachen. Und ich sage mal einen wesentlichen Grund. Sowohl bei Velo Connect als auch bei dem Marktdaten-Service halte ich es für unbedingt wichtig, dass die Verbände die sind, die diese Daten halten. Weil wir haben kein kommerzielles Interesse daran. Wir arbeiten nicht … Also unsere Jobs, die wir machen für die Branche, sind nicht kommerziell. Es ist nicht so, dass wir hier irgendwie …
in jedem Produkt irgendwie ein Geschäftsfeld sehen, sondern wir sehen Aufgaben, die gelöst werden müssen, damit es der Branche besser geht. Und mit dieser Intention, das kann ich wirklich sagen, hab ich beim letzten Podcastauftritt ja auch schon gesagt, sind die Verbände auch unterwegs. Und das machen sie auch bei der Frage, wie gehe ich mit Daten seriös dass es sinnvoll für die Branche verwendet wird. Und diese Daten sollte besser nicht …
Uwe Woell (01:01:03.774)
Da gibt es eine schöne Formulierung, bronchennützig gearbeitet wird.
Sissi (01:01:39.868)
Uwe Woell (01:01:44.346)
Alex Thusbass (01:01:48.238)
Jetzt online schon bisschen gewerkt. Und das ist die einzige Möglichkeit, dass die Daten erteilt werden, weil sonst ist gerade die Farbindustrie, glaube ich, sehr, sehr, doch die geringe Differenzierung hat jeder wahnsinnig Angst, seine Daten zu teilen. Und die hat wirklich herzügemer Angst, dass er damit irgendwie transparent wird, wobei man das ehrlicherweise zum großen Teil auch schon ist. Also ich werde sehr viel davon, wäre gerne ein Nutzenübster von den Daten, würde gerne mitmachen. Wir haben ehrlich gesagt, wir haben die Anfrage schon bekommen, wir haben sie bis jetzt noch nicht bearbeitet, weil wir so viel Thermos haben.
Arbeit momentan haben, aber wir sind da auf jeden Fall so was dabei. Wir müssen LKW fahren, wir sind ein Fahrerzirkus, wir sind momentan ein Wanderzirkus.
Sissi (01:02:48.448)
Sissi (01:02:56.468)
Uwe Woell (01:03:08.422)
Garnet
Sissi (01:03:25.093)
Transkript:
In der neuesten Nimms Rad-Podcast Episode erfahren wir, wie das niederländische Radkultur-Wissen über die Grenze schwappt. Oskar Kruse, Projektkoordinator bei der Dutch Cycling Embassy, erklärt, wieso die Mongolen nach Utrecht blicken, warum er deutschen Planern zu mehr Pragmatismus rät und er auf seine Heimatstadt Berlin blickt.
[toc]
Wir wissen, dass wir von den Niederländern in punkto Radkultur viel lernen können: 18 Millionen Einwohner, die auf 23 Millionen Fahrrädern (exklusive Leihräder) 15 Milliarden Kilometer im Jahr zurücklegen – das sind 370.000 Erdumrundungen. Die tiefe, gesellschaftsübergreifende Verankerung des Rads im Alltag ist historisch gewachsen – und mit ihr eine breite Infrastruktur-Expertise.
Die Dutch Cycling Embassy ist eine Non-Profit mit Sitz in Utrecht, die eben jenes Wissen und all die Erfahrungswerte nutzen, um Städte und Kommunen weltweit bei der Planung fahrradfreundlicher Infrastruktur zu unterstützen. Dabei greift das neunköpfige DCE-Team wiederum auf ein großes Expertennetzwerk aus Forschung, Regierung und Privatwirtschaft zurück.
Im Podcast spricht Host Sissi mit Oliver Kruse, Projektkoordinator Deutschland bei der DCE, über länderspezifische Unterschiede, Best Practices und Austauschformate. Es geht um den „Einfach-mal-machen“-Pragmatismus der Niederländer, der sich aber auch in Tübingen zeigt, um Oskars Hoffnung (!) für seine Heimatstadt Berlin und natürlich um die niederländischen Städte samt Tipps.
Utrecht: Heimat des größten Radparkhauses der Welt mit 12.500 Stellplätzen – und Heimat der „Catharijnesingel“, einer Autobahn, die zum Kanal mit Uferpromenade rückgebaut wurde. Rotterdam: Die multikulturelle Hafenstadt mit cooler Architektur und good vibes – das „Kreuzberg der Niederlande“. Amsterdam: Von den Grachten bis zum neuen Unterwasser-Radparkhaus direkt am Hauptbahnhof. Groningen: Die Studentenstadt im Norden mit autofreier Innenstadt dank smartem „Fünffinger-System“.
Hier geht’s zur Anmeldung für den Dutch Cycling Embassy Newsletter „Neuigkeiten aus den Niederlanden“.
Schon reingehört?
Transkript:
Sissi (00:00.341)
Oskar (00:02.29)
Sissi (00:03.781)
Sissi (00:08.526)
Oskar (00:10.015)
Sissi (00:12.963)
Oskar (00:14.67)
Sissi (00:18.08)
Oskar (00:21.526)
Sissi (00:23.258)
Oskar (00:25.326)
Sissi (00:28.185)
Sissi (00:35.178)
Oskar (00:38.19)
Sissi (00:46.147)
Oskar (00:49.422)
Sissi (01:00.167)
Oskar (01:02.503)
Sissi (01:03.927)
Oskar (01:06.323)
Sissi (01:13.357)
Oskar (01:16.205)
Genau.
Oskar (01:24.718)
Ja.
Oskar (01:34.414)
Sissi (01:38.595)
Oskar (01:44.078)
Sissi (02:05.305)
Oskar (02:13.998)
Oskar (02:18.766)
Sissi (02:23.17)
Oskar (02:26.41)
besteht aus einem Netzwerk, aus öffentlichen und privaten Partnerschaften. also das ist von Städten, Ministerien, Instituten bis hin zu Beratungsunternehmen. genau. Also doch, wir sind eine NGO tatsächlich, aber wir haben halt dieses Netzwerk aus diesen Unternehmen, mit denen wir immer zusammenarbeiten und auch wir
Sissi (03:10.863)
Oskar (03:24.414)
Da wird dann an einem konkreten Problem gearbeitet. Zum Beispiel sagt die Stadt in Mongolien war eine Kollegin von mir und die Stadt da war interessiert daran, über Kreuzungen zu erfahren. Und dann greifen wir auf unser Netzwerk zu und haben dann fliegen dann mit den Experten von diesen Unternehmen dahin und haben dann ein Dreitagesprogramm, wo die Stadt dann konkret über
Lösungen erfährt und wie man solche Sachen dann besser planen kann. Also das ist eine Sache. Oder man kann auch in die Niederlande kommen und dann bieten wir sozusagen StudiVisits an, so heißt das. ist dann das, zum Beispiel war die AGFS aus Nordrhein-Westfalen im September bei uns und wollten wir… Arbeitsgemeinschaft für…
Sissi (04:38.301)
Oskar (04:47.698)
Sissi (04:49.763)
Oskar (05:15.086)
Sissi (05:35.613)
Oskar (05:42.03)
Sissi (06:05.409)
Oskar (06:18.958)
interessante Sachen bieten. Also geht es dann im Wesentlichen auch den Wissensaustausch. Zum Beispiel Kopenhagen hat interessante Radmobilität, Paris aber auch. Und da beteiligen wir uns natürlich dann auch in dem Austausch mit diesen Städten. Und den zweiten Teil zu beantworten, wer ist das genau? Also es ist im Wesentlichen alle. Also es sind also auch wirklich von dem Ministerium, mit denen haben wir auch viel zu tun, die da in der Radmobilität
halt die Positionen haben. Aber auch Städte. arbeiten zum Beispiel mit mit Utrecht viel mit den Radbeauftragten. Da würde ich jetzt mal behaupten, mit verschiedenen Kommunen aus ganz aus den ganzen Niederlanden, aber auch mit Universitäten, zum Beispiel mit Windeshain. Die haben Superradprogramm. Das ist zwischen Amsterdam und Utrecht, also ein bisschen noch mehr nördlich.
Mit denen arbeiten wir auch. Da geht es dann halt ja, was lernen eigentlich Studenten? Und dann aber auch mit Beratungsfirmen und Unternehmen. Also das sind dann große wie HoutApp oder dann gibt es Mobility Label, die machen Datenanalyse. Genau, also es gibt wirklich eine Vielfalt und dann ist es halt uns überlassen, also nicht wirklich überlassen, aber je nachdem.
Woran wir gerade arbeiten, arbeiten wir dann halt mit bestimmten Einheiten und kombinieren wir es auch gerne. unser Team ist wirklich relativ klein. Wir sind tatsächlich nur neun Leute und dann haben wir ab und zu ja genau noch Interns. Genau.
Sissi (08:18.147)
Sissi (08:29.661)
Oskar (08:38.358)
Sissi (09:04.125)
Oskar (09:12.702)
Sissi (09:27.901)
Oskar (09:37.606)
Sissi (09:48.943)
Oskar (10:01.47)
Sissi (10:14.813)
Oskar (10:29.198)
Sissi (10:31.353)
Oskar (10:57.966)
Sissi (11:05.373)
Oskar (11:08.575)
Oskar (11:13.166)
Sissi (11:32.997)
Oskar (11:36.778)
Sissi (11:38.394)
Oskar (12:04.04)
Sissi (12:07.453)
Oskar (12:24.558)
Sissi (12:38.717)
Oskar (12:53.088)
Sissi (13:03.897)
Sissi (13:16.413)
Oskar (13:27.944)
Sissi (13:30.734)
Sissi (13:41.956)
Oskar (13:55.982)
Sissi (14:11.261)
Sissi (14:16.963)
Oskar (14:26.702)
Oskar (14:41.486)
Wenn da solche Wurzeln wachsen oder Löcher drin sind, dann sieht man immer Markierungen. Dann ist das Markierung von der Stadt gemacht. Dann wird da auch relativ viel gemacht. Was dann auch wichtig ist, es wird dann auch immer viel … ummarkiert, dass der Radweg halt noch existiert. Das wird nicht einfach gesperrt. Man wird umgeleitet auf die Straße und die bauen eine Rampe auf die Straße, damit das alles sehr flüssig irgendwie hergeht. Aber …
In Deutschland, ich würde sagen, die Sachen einfach breiter bauen. Es gibt auch Firmen, die arbeiten an so einem bestimmten Asphalt. Also es gibt ja in den Niederlanden diesen roten Asphalt. Die haben sicherlich irgendwelche Innovationen, dafür irgendwie auch zuständig sind, dass halt sowas nicht so schnell kaputt geht. Vor allen Dingen fahren auch die Niederländer extrem viel Rad. Und ich glaube, jede Person gibt es irgendwie zwei Räder.
Personen. Also es wird hier enorm viel Rad gefahren.
Sissi (16:12.549)
Oskar (16:20.014)
Kann sein.
Sissi (16:29.109)
Oskar (16:36.054)
Oskar (16:43.694)
Oskar (16:52.974)
Sissi (17:13.081)
Oskar (17:18.708)
Sissi (17:22.392)
Sissi (17:27.549)
Oskar (17:30.574)
Sissi (17:36.098)
Oskar (18:00.158)
zu tun gehabt und studiert und analysiert und viel dazu getan.
Sissi (18:36.227)
Oskar (18:43.038)
Die Unternehmen sitzen hier in Amsterdam. Beispiel wird, also wer es kennt, es gibt ja die Grachten. Das sind diese großen Wasserwege in der Mitte. Hier werden die Häuser auch aufgekauft von Riesenunternehmen. Weil Leute, der normale Bewohner in der Stadt kann sich das nicht mehr leisten. Das heißt, die werden auch immer mehr rausgedrängt. Und da gibt es halt super viele interessante Dynamiken in Städten, die für mich halt super interessant sind.
Und dann dazu kommt halt, wie die Städte aufgebaut sind. Wie kommen denn Menschen, die auch dann mehr rausgedrückt werden? Wie kommen die denn in die Stadt, da wo sie arbeiten? genau, das finde ich halt super interessant. Genau, richtig, absolut. meine Masterarbeit hatte tatsächlich nichts wirklich mit Mobilität zu tun. So viel. Ich habe über Ungleichheiten in Berlin gesprochen.
Sissi (19:56.059)
Oskar (20:12.68)
Zum Beispiel in Deutschland ist halt die AfD halt sehr prominent und ich habe halt eine Analyse innerstädtisch dann gemacht und mir Berlin genau mal angeguckt und ob man solche Ideen halt auch übertragen kann auf Städte. Und das war halt relativ neu und ich habe dann halt drüber geschrieben wie ja, Marzahn ist halt bekannt in Berlin als so ein Außerordener.
am Rande, so ein Randgebiet. Und die haben halt die AfD gewählt. für mich war es halt interessant, wieso kann man diese Ideen, halt dieser regionalen Unterschiede auch damit auffassen. es hat sich so ein bisschen gezeigt. Aber wenn man, ich habe dann Interviews geführt und wenn man dann mit den Leuten spricht, könnte man das behaupten, aber auch nicht, nicht genau. Die fühlen sich halt
Wir kommen aus Merzahn und dann gibt es die in Berlin. Aber viele sind auch so, nö, also stört mich gar nicht, was da irgendwie in Berlin vorgeht. Für mich ist halt, ich liebe es hier und es ist halt gar nicht so schlimm hier. ja, ist dann, jeder Mensch ist halt anders.
Sissi (21:53.597)
Oskar (22:17.422)
Sissi (22:23.181)
Oskar (22:32.822)
Sissi (22:52.035)
Oskar (23:01.678)
Und dann gibt es halt Kollegen von mir, der arbeitet sein ganzes Leben eigentlich schon bei, also nicht bei der Dutch Hikeling MBC, aber in Radmobilität. Und der hat halt selbst extrem viel Wissen und gibt dann auch Talks bei irgendwelchen Konferenzen, wird dann eingeladen, hier mal eine Präsentation zu geben. Wir geben auch selbst Präsentationen und wir stellen halt auch Kataloge zusammen mit
also neuem Wissen und neuen Theorien auch dort mit einbezogen. Dann haben wir sowas wie best practices. Das sind dann die Beispiele aus interessanten neuen Ideen aus der ganzen Welt, aber auch aus den Niederlanden. Genau. Und dann werden da halt auch neue Theorien oder Ideen mit einbezogen.
Sissi (24:25.829)
Oskar (24:32.671)
Genau. Genau.
Sissi (24:55.709)
Oskar (25:04.237)
Sissi (25:19.757)
Oskar (25:27.022)
Aber wenn jetzt zum Beispiel Leute für ein Study-Visit in die Niederlande planen wir das auch so, dass wir in Städte gehen, die vielleicht vergleichbar sind und wo es Ansatzpunkte für diese deutschen Städte, die jetzt kommen, halt gibt. Zum Beispiel wäre es, ja, was kann ich denn jetzt für ein Beispiel geben?
Viele wollen natürlich Utrecht sehen und das Radparkhaus. Aber Utrecht ist nicht sehr übertragbar unbedingt für deutsche Städte. Manche Städte sind dann viel zu groß. Für Stuttgart zum Beispiel wäre es interessant, Rotterdam zu sehen, weil Stuttgart halt viel neu gebaut wird. Ist auch relativ breit und groß. Also groß ist vergleichsweise zu den Niederlanden. Und Rotterdam wurde halt viel neu geplant und neu gemacht. Auch in der Nachwuchszeit.
Rotterdam wurde halt zerbohmt und deswegen haben die alles neu geplant und neu gemacht und da sieht man halt solche Effekte. Wie kann man das übertragen oder die Ideen, die Niederlande da implementiert hat. Wie kann das in Deutschland, in welchen Städten funktioniert das? genau, also da kann man versuchen, irgendwie Sachen zu übertragen. Aber ich gebe dir absolut recht, jede Stadt ist für sich, jede Stadt ist anders.
Genau, es geht halt im Wesentlichen diesen Wissensaustausch, neue Ideen irgendwie heranzukriegen.
Sissi (27:22.589)
Oskar (27:29.614)
Oskar (27:41.942)
Sissi (27:43.165)
Oskar (27:49.678)
über Austausch. Deswegen sagen wir nicht Handelsmission, sondern eher eine Fahrradmission. Genau, da haben wir halt in Baden-Württemberg drei Schritte besucht und waren dann auch auf dem Radkongress in Heidelberg. Und das war total interessant. Und ich war sehr positiv von der Stadt Tübingen überrascht. Die haben dann eine Brücke gebaut. Die heißt die Blaue Brücke und die haben dann auch so Heizungen da drin.
Sissi (28:24.347)
Sissi (28:48.349)
Oskar (28:48.538)
Sissi (29:06.138)
Oskar (29:18.438)
Ist mir egal. viele sind da mit ihren S-Pedalics rumgefahren, aber es gab dafür kein Schild. Also wenn da ein Unfall passiert wäre, gäb’s da Probleme. Und dann haben die in der STVO geguckt und das Schild gab’s nicht. Also haben sie es einfach gemacht und da diese Schilder aufgehangen. Und dann haben sie im Nachhinein erst der Straßenverkehrsordnung gesagt, hey, wir haben dieses Schild entwickelt. Wollt ihr das vielleicht aufnehmen? Und dann haben die gesagt, ja, wieso nicht?
Und ich finde das ein super Beispiel für Deutschland auch mal zu gucken, vielleicht denkt man mal andersrum und sagt, wir machen einfach mal und dann mal sehen, was passiert. genau, erst handeln.
Sissi (30:26.301)
Oskar (30:35.464)
Die holen wir dann noch raus, indem wir das dann noch mal weiter planen oder weiterentwickeln, nachdem es schon implementiert ist. Und ich finde, so ein Ansatz fehlt manchmal in Deutschland. Einfach mal zu machen und zu gucken, ja, dann können wir immer noch weiter schütten.
Sissi (31:14.659)
Oskar (31:34.958)
Sissi (31:43.501)
Oskar (32:00.074)
Sissi (32:03.334)
Sissi (32:07.46)
Oskar (32:09.806)
Sissi (32:15.005)
Sissi (32:38.429)
Oskar (32:39.71)
Ach so, ja, die machen ja einfach hier. Ich finde, davon kann man auf jeden Fall was lernen. Und wie der aktuelle Stand und ob das mit dem Generationswechsel, ob sich das verändert, das glaube ich, ist für mich schwierig zu beantworten, finde ich. Ich weiß es nicht genau, wie halt sich das im Moment in Deutschland, also wie sich die Jugend da entwickelt, aber ich finde, Deutschland macht gute Sachen. Ich finde…
Sissi (33:35.677)
Oskar (33:43.918)
Oskar (33:54.318)
Sissi (34:05.749)
Oskar (34:24.834)
Sissi (34:27.985)
Oskar (34:44.358)
Dann war ich ein Jahr in der Schweiz und dann habe ich wieder zwei Jahre in Berlin gewohnt und dann jetzt wieder zwei Jahre in Amsterdam. Und sogar der Unterschied vor drei Jahren in Berlin, den ich jetzt sehe, Thema Rad, ist extrem interessant und es haben sich extrem viele Sachen verändert. Ich wesentlich viel mehr, ja, wie heißen die denn, Fahrradstraßen sich entwickeln und geplant.
wird auch extrem viel in Berlin und von dem, was ich alles immer höre, wird extrem viel gemacht und ich finde, dieser Mindset ist auf jeden Fall schon da.
Sissi (35:50.639)
Oskar (36:01.715)
Sissi (36:11.129)
Oskar (36:18.701)
Oskar (36:34.702)
Sissi (36:40.285)
Oskar (36:48.407)
Oskar (36:55.566)
Ja, schon eigentlich. Ich habe es geliebt in Berlin groß zu werden und ich finde es super, wenn da Sachen verändert werden und freue mich immer über kleine Veränderungen auch schon. Also da sehe ich auf jeden Fall das Positive. Und ich finde es auch immer schön durch Berlin durchzufahren. Aber habe ich Hoffnung für Berlin? Ja, muss man ja haben. Also ja.
Sissi (37:27.441)
Oskar (37:34.022)
Sissi (37:40.835)
Oskar (37:50.03)
Oskar (38:00.457)
Sissi (38:06.135)
Oskar (38:27.006)
In Deutschland ist das so… Du hattest mich ja auch schon gefragt, ja, mit Thema Wahlen in Berlin. Und das ist immer so politisiert, also in Deutschland, das Radfahren überhaupt. Also es kommt ja auch immer die Idee, okay, dann ist das links-grün Radfahren. In den Niederlanden, muss man sagen. Und das finde ich so super. Es ist einfach, es ist gang und gäbe. Egal was, jeder fährt Rad. Das ist halt, das ist gesamtgesellschaftlich gut. Und es kam halt…
Sissi (38:56.151)
Oskar (39:01.018)
Und dann haben sich halt die Mütter zusammengeschlossen und die Eltern und gesagt Nein, so nicht. Und dadurch kam, halt so eine Fahrrad Lobby entstanden. Und das gab halt diesen Mindset Shift. Vielleicht, dass Leute gesagt haben, hey, vielleicht brauchen wir das ja in Städten nicht.
Sissi (39:48.797)
Oskar (39:51.722)
Oskar (39:58.626)
Oskar (40:12.24)
Sissi (40:14.289)
Oskar (40:40.518)
Sissi (41:05.583)
Oskar (41:28.174)
Sissi (41:33.773)
Oskar (41:39.563)
Oskar (41:43.054)
Oskar (41:50.262)
Oskar (41:56.078)
Sissi (42:02.477)
Oskar (42:03.828)
Oskar (42:13.614)
Oskar (42:18.83)
separat gesehen als verschiedene Einheiten anstatt als ein Ganzes. Ich finde, ist so eine Idee. Es gibt so eine graube niederländische Gelassenheit irgendwie dem Ganzen gegenüber. Wir sind auch mit der Fahrradgruppe, also ich hatte ja über diese Radschnellwege über die Tour erzählt, wir sind da auch mit diesem einen Planer durch eine Fußgängerzone gefahren. Der hat am Anfang der Fußgängerzone gesagt, ja,
Jetzt mal was ganz interessantes für euch. Zufälligerweise wohnt er auch in Deutschland, direkt über die Grenze von den Niederlanden. Aber er erzählt jetzt mal was ganz Interessantes oder Ungewohntes für euch Deutschen. Wir fahren jetzt mal durch eine Fußgängerzone und ihr werdet sehen, niemand wird irgendwas sagen. Die gucken vielleicht mal so, okay. Ja, und dann geht man aber einfach zur Seite, anstatt sich darüber aufzuregen. Es ist Verschwendete Energie, glaube ich, hat er gesagt.
Und ich finde, es ist halt einfach ein Miteinanderleben, was die Niederländer halt irgendwie auch gut machen. Und das ist nicht zu sagen, dass die Deutschen das nicht haben. Aber ich finde, wenn es halt ums Rad geht, ist es immer so bisschen politisiert und es ist halt, nee, das ist aber mein Recht und das ist dein Recht und jetzt warst du im Unrecht und eigentlich ist es ja, wenn es jetzt nichts Gravierendes ist oder irgendwas Schlimmes,
Sissi (44:06.237)
Oskar (44:11.47)
Sissi (44:17.853)
Oskar (44:32.628)
Ich weiß jetzt nicht, wann das ausgestrahlt wird, aber wir haben am 4. Februar ein Webinar über Pendelverkehr in den Niederlanden und was man darüber lernen kann, aber auch mit deutschen Beispielen. Also wir haben einmal jemanden von der niederländischen Verkehrsgesellschaft, ne, Bahngesellschaft, also die NS, das ist so wie die Deutsche Bahn, das ist auch staatlich.
Der erzählt über Door-to-door-Verkehr. kommt man… Ein Beispiel von mir ist, ich fahre mit dem Rad zum Bahnhof, stell das am Fahrradparkhaus ab, steig in die Bahn, fahre nach Utrecht und nehm mir da so ein Leihfahrrad wie Call a Bike. Das heißt dann aber ein OV-Feeds, also ein OV-Bike. Und das läuft alles über eine Karte. Und das ist halt sehr einfach. Das ist direkt an die Bankkarte gekoppelt und das ist sehr flüssig.
Und in Deutschland ist das immer noch ein bisschen schwierig. Und wie kann man das irgendwie in Deutschland übertragen? Ist da die Idee?
Sissi (46:08.643)
Oskar (46:12.164)
Sissi (46:14.135)
Oskar (46:16.36)
Deutsche, interessiert sind. Das ist super interessant. wir, der Newsletter heißt Neuigkeiten aus den Niederlanden. Da teilen wir dann interessante developments aus den Niederlanden für Deutsche. Die sind dann auch auf Deutsch geschrieben oder übersetzt von mir oder von meinen Kollegen und dann, genau, tun wir da interessante Events unten immer rein.
Sissi (47:10.909)
Oskar (47:12.722)
Ich bin auch anwesend. Also einmal ist das die VeloCity in Rimini werden wir einen Stand haben und an der Eurobike in Frankfurt werden wir auch einen Stand haben und dann mit niederländischen Firmen und Unternehmen auch wieder da sein. Also kommt gerne vorbei, sagt mir gerne Hallo. Und wir machen wahrscheinlich also das ist ziemlich fest, machen wir wieder so eine Feats Missy und diesmal nach Nordrhein-Westfalen.
Genau und lernen da verschiedene Städte kennen und nehmen dann ein niederländische Organisationen und Unternehmen wieder mit.
Sissi (48:17.233)
Oskar (48:33.71)
in den Karten, also am Wasser ist es relativ eng, da gibt es auch wenig Spielraum, das irgendwie auszubauen. Das ist auch ein Beispiel, wo man, die Niederlande selbst mal gucken muss. Es ist auch nicht alles hier perfekt. Das muss man auch nochmal sagen. Es wird aber auch viel getan, dass es sich verbessert. Utrecht ist auch wunderschön. wurde auch viel gemacht. Da sollte man auf jeden Fall den Katarainen Single mal entlanglaufen oder mit dem Rad fahren. Das war eine Autobahn, die haben sie wieder
Also komplett abgerissen und einen Kanal daraus gemacht. Wunderschön. Also mit Wasser, so eine Promenade auch entlang, kann man schön langlaufen. Und Rotterdam kann man sich coole neue Architektur angucken. Das ist alles ein bisschen breiter gebaut. Und ich finde es ein bisschen, ja, also wenn man Berlin kennt, ist es so ein bisschen das Kreuzberg der Niederlande, würde ich sagen. Also ein bisschen.
Sissi (49:53.405)
Oskar (49:57.838)
Ja, also Rotterdam ist sehr, ich finde das sehr industriell, ja genau, da gibt es den Hafen, die Leute, da sagen sogar die Niederländer über Rotterdam, dass die Leute da ein bisschen härter sind und das ist sehr multikulturell da und das gefällt mir persönlich, also als ich da gewohnt habe, hat mir das sehr gut gefallen.
Sissi (50:06.821)
Sissi (50:19.805)
Oskar (50:30.954)
wie die das da regeln. Also alle fahren da kreuz und quer. Genau.
Sissi (51:03.325)
Oskar (51:11.304)
Sissi (51:18.657)
Okay, also Radtourismus darf man nicht unterschätzen. Irgendwie hätte ich da sehr, sehr große Lust, tatsächlich einfach mal in die Niederlande alle Städte abzufahren und diese Punkte eben wie die Kreuzung in Utrecht.
Oskar (51:37.448)
Sissi (51:53.261)
Oskar (52:06.09)
Sissi (52:06.429)
Sissi (52:26.659)
Oskar (52:28.078)
Oskar (52:36.846)
Oskar (52:46.176)
Sissi (52:54.605)
Oskar (53:09.742)
Sissi (53:12.157)
Oskar (53:34.494)
Sissi (53:48.842)
Oskar (53:53.23)
Sissi (53:58.334)
Sissi (54:07.417)
Oskar (54:11.598)
Oskar (54:19.598)
Sissi (54:22.013)
Oskar (54:23.923)
Wenn sich die Fahrradindustrie neu definiert, wie sehen dann die Gewinner von morgen aus? Alex Thusbass und Sissi Pärsch diskutieren im neuesten Industry Insights-Podcast über vertikale Integration, den Gebrauchtrad-Markt als Gamechanger und warum Canyon jetzt schnell eine Entscheidung treffen muss.
Es bleibt nicht aus: Zum Auftakt der ersten Industry Insights-Folge 2026 geht es kurz um die aktuellen Eurobike-Entwicklungen, um die Hoffnungen und Bedenken zu der Annäherung zwischen Organisator fairnamic und den Verbänden ZIV und Zukunft Fahrrad. Die Scheidungskinder freuen sich noch verhalten…
Doch dann tauchen die beiden in das Hauptthema ein und Sissi möchte von Alex wissen, wer die großen Player von morgen sein könnten bzw. was diese mitzubringen haben. Welche Kompetenzen werden sie mitbringen? Wie werden sie sich aufstellen?
Als Rahmen stellt Sissi zwei konträre Unternehmen gegenüber, die aktuell jeweils mit News in den Medien präsent sind: Zum einen Canyon, der „traditionelle“ Hersteller – einst selbst der große Disruptor – der sich nach der Rückkehr von Gründer Roman Arnold deutlich verschlanken und auf Schlüsselbereiche fokussieren wird. Zum anderen Decathlon, die ihre holistische Unternehmensstrategie seit Jahren konsequent verfolgen und nun als neuer Mehrheitseigner von Rebike Mobility und bikeleasing ein geschlossenes System aus In-House-Lösungen schaffen.
„Diese komplette Integration der gesamten Kette muss die Industrie machen, sonst wird sie einfach völlig aufs Kreuz gelegt.“
Alex Thusbass
Alex und Sissi blicken tiefer in die vertikale Integration, sprechen über die Fahrradleasing-Herausforderungen, über die Entwicklung im Fachhandel und über Refurbishment: Wird die Wiedervermarktung der Leasing-Rückläufer zu neuen Partnerschaften und gemeinsamen Geschäftskonzepten führen? Alex: „Muss. Wer sich das nicht anschaut: good luck.“
Es geht um Vertrauen und Beziehungen, um die konservative Gen Z und Komplexitätsreduktion, um Riesenchancen und Wettbewerbsvorteile. Viel Spaß beim Zuhören!
Den Rad-Report von Alteos findet Ihr hier.
Recht herzlichen Dank fürs Zuhören! Lob und Kritik wie immer an [email protected], danke!
Transkript:
Sissi (00:01.012)
Alex Thusbass (00:03.918)
Sissi (00:05.982)
Alex Thusbass (00:08.575)
Sissi (00:16.586)
Sissi (00:27.521)
Sissi (00:36.243)
Alex Thusbass (00:40.037)
Sissi (00:44.013)
Sissi (00:55.184)
Alex Thusbass (01:06.885)
Sissi (01:16.75)
Alex Thusbass (01:22.149)
Sissi (01:48.5)
Alex Thusbass (01:56.101)
Alex Thusbass (02:11.556)
Sissi (02:14.77)
Neustart der Eurobike 2027, aber auch schon über Veränderungen 2026. Wobei heute auch verkündet wurde, dass Shimano sicher nicht dabei ist 2026 auf der Eurobike. Ja, we will see. Ich hoffe auf einen guten Neustart.
Alex Thusbass (03:00.848)
Sissi (03:10.67)
Sissi (03:14.67)
Ja klar.
Sissi (03:27.209)
Alex Thusbass (03:29.584)
Sissi (03:48.718)
und auch viel Interesse an der Meinung von anderen. und ich glaube, ohne Inklusivität und Vielfalt ist wirklich auch unsere Branche kann dieses Potenzial, das sie hat, nicht ausschöpfen. Das wird nicht passieren.
Alex Thusbass (04:36.389)
Sissi (04:36.511)
Alex Thusbass (05:04.325)
Wir haben jetzt, da kann man jetzt sagen, man will, aber die Eurobike ist wirklich zerstört worden und das ist wirklich krass, was momentan passiert. Wir waren jetzt auf Händerschulung, haben die Händler gefragt, wie viel von den fast 200 Händlern, mit denen wir gesprochen haben, waren eh sogar mehr 250, wie viel kommen auf die Eurobike und es war unter 10. Weil sie gesagt haben, naja, macht keinen Sinn mehr, die ganzen Marken sind ja nicht mehr da. Und das ist, hu.
Sissi (05:36.543)
Sissi (05:57.582)
Ja, wir werden sehen. Ich habe LinkedIn genommen, dass du beim SRZ Bike Prologue dann Ende Februar auch über die Zukunft der Messe sprechen wirst. Mit noch einem Mann, einem anderen Mann und noch einem Mann.
Alex Thusbass (06:12.645)
Sissi (06:16.978)
Alex Thusbass (06:28.517)
Sissi (06:44.488)
Es ist so enttäuschend. Aber gut.
Alex Thusbass (07:16.357)
Sissi (07:41.375)
Alex Thusbass (07:46.058)
Sissi (07:59.822)
irgendwann bleibst du einfach stehen und sagst dir, ich setze mich jetzt hier hin und ich schaue nur zu. Aber ich glaube halt immer noch an diese Branche, ich glaube an das Potential und es ist bezeichnend, dass wenn eine Branche in der Krise ist und wahrscheinlich die erste richtig große Krise für diese Branche, dass man dann in dieser Situation auf Verhärtung geht und nicht auf Öffnung und aufeinander zugehen.
Alex Thusbass (08:36.301)
Sissi (08:58.478)
Alex Thusbass (09:08.619)
herrlich unpolitisch unterwegs ist. Und nicht Redezeit und Hut ist tatsächlich die Bike & Co. Mit dem ORDER Festival letztes Jahr, das war Wahnsinn. das erste Mal. Das haben wirklich alle Hersteller gesagt. Wir haben alle wieder miteinander gesprochen. Und die haben nur ein paar Themen jetzt vor, die die ganz, ganz, ganz spannend finden. Und das Ganze immer so bisschen agnostisch. Also nicht das eigene Ego vor sich hertragen oder die komplett eigene Zielsetzung. Das liegt natürlich halt so bisschen im Wesen dieser Vereinigung.
Sissi (09:46.158)
Alex Thusbass (10:06.725)
Sissi (10:13.239)
Sissi (10:28.439)
Alex Thusbass (10:35.949)
verschärfen durch neue Produkte, verstehe auch, aber es fehlt natürlich ein Sales-Impuls. Und das zweite ist, und das ist tatsächlich ein viel zu großes unterschätzendes Problem, für die Menschen da draußen ist das E-Bike ein Sorgenkind. Genauso wie die deutsche Matribindustrie ist momentan auch ein Sorgenkind und kein Mensch kauft sich gerne Sorgenkinder. Und wenn wir das Narrativ und diese Meinung nicht drehen, dann ist das in Grunde genommen, wir zumindest, können wir uns aus einer Eigenschaft nicht aus dieser Krise.
Und das ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt, dass wir unsere Industrie genau in dieser Krise schon bisschen neu erfinden müssen. Und solche wie Bike und Co. dann ein bisschen rausspinnen.
Sissi (11:43.758)
Ist es eine Industrie, die sich neu definieren möchte? Und wenn ja, wie? Beziehungsweise auch wer oder von wem? Das heißt, wer sind die vielleicht auch neuen großen Player von morgen? Wie stellen die sich auf? Welche Kompetenzen braucht man für die Zukunft? Genau, und die zwei Unternehmen, die durch die Presse gingen, den hattest du schon genannt, also zwei ganz unterschiedliche Unternehmen.
auf der einen Seite Kenyon als traditionelle Fahrradmarke, die aber auch schon mal disruptiert hat durch sein Direktvertriebsmodell. Aktuell, nach Jahren des großen Wachstums, über zwei Meter Wachstum durch Basketballunterstützung, etwas strauchelt Gründer Roman Anno ist wieder operativ am Steuer, sagt, 20 Prozent der Stellen werden gestrichen und sie fokussieren sich auf das, was läuft.
Das sind zum einen die Performantenlinien bzw. auch e-bike und auf der anderen Seite Decathlon, die mehr oder weniger die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette ausbauen. Ja, eigene Entwicklung, eigener Vertrieb natürlich, eigener Service. Und dazu kommt jetzt die Integration des Leasings-Geschäfts. Also die News war, dass sie von
Brockhaus Technologies. Dort war Bike Leasing für Ankerlzee 2021. Bike Leasing übernehmen 52 Prozent. Und zwar für 240 Millionen. Und gekauft wurde es von Brockhaus Technologies 2021 für 300 Millionen. Also Decathlon sichert sich die Mehrheit an Bike Leasing und sie sichert sich die Mehrheit an Re-Bike Mobility.
Sissi (14:09.332)
Alex Thusbass (14:20.577)
Sissi (14:30.684)
Alex Thusbass (14:49.765)
Problematisch wurde es dann, dass plötzlich aus einer Preisalternative ein sehr gestandener Markenhersteller geworden ist, dem der Preis nicht mehr der totale Fokus war, sondern wo plötzlich die Marke Produktinnovation immer stärker in Rolle spielte, was auch gut ist und was sie wirklich verdammt gut gemacht haben, muss man ganz klar sagen. Es hat sich dann bisschen verschoben, hat auch noch wunderbar funktioniert und dann gab es irgendwann den Peak und da hat der Gründer zum richtigen Zeitpunkt
dann auch das Ding jemand umgegangen, weil zu dem Zeitpunkt war es dann schon klar, dass der Markt wahnsinnig verändert. Das heißt der Zug geht mit voller, völliger Kalottien Richtung E-Bike und das E-Bike ist online nicht verkaufbar. Und damit, ja schwer verkaufbar, gibt, ich komme dann gleich dazu, es gibt eine schöne Studie, die hat mir beinahe vom Mocker gerissen, wo man tatsächlich merkt, dass das E-Bike in der jetzigen Form online
Sissi (16:04.127)
Alex Thusbass (16:17.565)
Sissi (16:18.082)
Alex Thusbass (16:47.191)
Erkennt man schon daran, dass es überhaupt kein Rennformat für das E-Bike gibt. gibt diese Hochspezialisierung nicht. Auch dieses totale extreme High-Involvement. Das gibt es, aber es verschwindet gering. Die restlichen 99,5 % der Menschen wollen in Grunde genommen nur E-Bike fahren. Oder nur Fahrtenpunkt. Und damit beginnt tatsächlich die extreme Herausforderung der ganzen Onliner. Zusätzlich, das haben die letzte Mal schon besprochen, haben die natürlich das Problem…
dass die ihre ganzen Überbestände, die sie genauso gesammelt haben, nicht einen Händler weiterpresst, das Risiko weitergehen kann. Das ist mir in einem Lager gelegt. Jetzt haben Sie Schwächeln nach Nachfrage gehabt. Sie haben das Problem, dass durch die extremen Discounts draußen Ihr Preisverteil auch weg war. Das führt dazu, dass Kauber praktisch insorvent ist, Whitey insorvent war, Sushi verschwunden ist, Kenyan, ich glaube minus 40 Millionen sind die mittlerweile.
Da ist momentan richtig feuernd am Dach, sagt die extreme Schwäche dieses aktuellen Vertriebssystems. Von dem her muss nur da bisschen, stimmt es, dass es eine traditionelle Hersteller ist, der eigentlich aber völlig untraditionell ist. Wir müssen ja eigentlich nur einen Dritten dazu nehmen, der wirklich mit Händlern zusammen ins Rennen geht. Den lassen wir jetzt erstmal aus. Und dann gibt es natürlich Decathlon. Und Decathlon ist ein Händler. Ein Händler mit angeschlossener Fahrradfertigung. Er ist ein Händler, der zum Fahrradfertiger wird.
Das ist tatsächlich der wesentlich nachhaltigere Weg. Es ist der Weg, der tatsächlich funktionieren wird. Warum?
Sissi (18:40.174)
Alex Thusbass (18:44.037)
Sissi (19:12.0)
Alex Thusbass (19:19.789)
Alex Thusbass (19:28.439)
Sissi (19:31.574)
Mhm.
Alex Thusbass (19:56.994)
dass der preisige Abstand völlig erodiert ist. Und jetzt plötzlich konntest du eine A-Marke teilweise günstiger haben als die No Name White Devil Brand und damit hast natürlich unfassbar unter Druck. Decathlon glaube ich hat
Sissi (20:39.726)
Alex Thusbass (20:54.903)
Sissi (21:07.358)
Alex Thusbass (21:11.725)
Und das summiert so auf, dass die Lastnähte immer sehr teuer sind. Und klar ist es momentan noch nicht so im harten Volumen angekommen, dass es so wirklich so Ökonomie aufs Geld gibt.
Sissi (21:45.934)
Sissi (21:50.056)
Alex Thusbass (21:55.206)
Sissi (22:06.702)
Sissi (22:11.438)
Alex Thusbass (22:22.145)
Die ist preislich attraktiv, aber es hat immer so einen eigenen Spin. Es nimmt immer irgendeine eigene Position ein. Und das hat Decathlon damals schon gezeigt. dann, Weg danach, und dann sind sie auf Einkaufstour gegangen. Da hat man dann schon gemerkt, wo die beteiligt sind, an welchen Antriebsherstellern, dann auch in neuen Antriebssystemen. Super interessante Studien, die ja wirklich gut gemacht waren. Das ist dann deutlich geworden, wir haben einen eigenen Willen.
Das ist kein White Label Brand mehr, sondern das wird unsere eigene Kernmarke. Für uns war das so wow, sehr ernst zu nehmen. Mittlerweile ist es in der Industrie, zumindest wie bei EFA, Decathlon ist tatsächlich, muss man ehrlich sagen, schon eines der größten Fahrradhersteller in Europa. Wenn die es so weitermachen, wird es der größte werden. Warum? sie das mit Abstand Wichtigste dabei haben.
Sie haben den gesamten lokalen Handel dabei. Jetzt kommen wir meiner lustigen Studie. Den würde ich jedem empfehlen. Es gibt die Alteos, das ist eine Fahrradversicherung, es nicht kennt. Sie haben jetzt Sivi, das ist eine relativ große Agentur für Umfragen. Marktforschung, war das Wort. Die haben den sogenannten 25-25-Grad-Report. Da sind ein paar Dinge drin, die haben wir wirklich vom Hocker kauen. Also teilweise so, dass das wirklich
Sissi (23:45.134)
Sissi (23:54.862)
Alex Thusbass (24:07.103)
Dann war es komplett vorbei, dass die 18- bis 29-Jährigen 55,6 % persönlich im Geschäft. Also 18 bis 29, Generation Z. Also nichts digital, also nichts online. Ich bin jetzt kein Retailer alles Retailer, nee, ganz und gar nicht. Für mich ist die Zukunft irgendwo dazwischen. Die am wenigsten …
in das Geschäft gehen wollen, sind 47,4 Prozent die 30-39-Jährigen. Klar, steht mit kompletter Latte im Berufsleben und das steigt dann bis zu 63,7. Das sind natürlich die 65 plus. Ist klar, bei denen ist tatsächlich auch so die Zeit, die Unsicherheit technologisch wahrscheinlich am allerhöchsten. Aber man muss es ganz klar sagen, wenn man das so anschaut, also dieses reinen digital, reinen online, gerade Fahrräder und E-Bikes, selbst bei der ganz grunden Generation wird man da weniger als die Hälfte erreichen.
Das bedeutet aber, Junkerschlussau, hast du keine Probefahrt, keine persönliche Beratung und ergonomische Einstellung, Ergonomie ist ein unfassbar großes Thema, also eine riesen Erwartungseite der Kunden, dann wirst du im Online-Vertrieb unfassbar schwer tun. Das heißt, wenn du 100 Euro setzen müsst, links oder rechts zwischen Kenian und Decathlon, dann wirst du genau wo ich dich hinpartiziere, weil die eben genau dieses Thema dabei haben. Und das Zweite, Decathlon-Verkäufer, ja, was denn?
kann man jetzt so sehen, wie man will, wenn Sie das in Griff kriegen, und Sie sind schlau genug, dass Sie das in Griff kriegen, dann haben Sie tatsächlich schon mal diesen ganzen Handelsteil mal richtig adressiert. Plus, und jetzt kommt es ich rede mir jetzt ganz weit aus dem Fenster, Dienstrad Leasing stottert wie die Sau. Der Händler hat mir gestern erzählt, haben 57, ausgesprochen 57, unterschiedliche Dienstrad Leasing-Anbieter, die Sie be…
Alex Thusbass (26:27.973)
Sissi (26:50.574)
Alex Thusbass (26:54.927)
Sie produzieren die Produkte so, dass sie zweimal verkaufbar sind, dass die Qualität entsprechend ist, dass sie sehr genau wissen, wie die Kisten sind. Damit werden die Leasing-Raten für den Erstbesitzer deutlich attraktiver, damit haben sie einen extremen Vorteil vor der ganzen Konkurrenz. Sie refurbischen das Ding wieder in den geschlossenen Kreislauf und können es dann ein zweites nochmal entweder nochmal neu verließen oder dann verkaufen. Ist wahnsinnig schlau, geht tatsächlich aber nur, wenn du diesen Kreislauf unter kompletter Kontrolle hast. Und von dem her
Sissi (27:45.646)
Alex Thusbass (27:47.679)
Sissi (28:13.582)
Und somit auch wirklich anders als jetzt so eine Marke wie Canyon, wie sie da steht, aber jetzt nochmal zurück auf vielleicht die einzelnen Punkte.
Fangen wir vielleicht mal mit Leasing an. Ich sehe es genauso. Also die Probleme sind aktuell. Employer Branding ist nicht mehr das Ding, wie es halt noch vor ein paar Jahren war. Also ja, kommt wellenartig, wird vielleicht auch wieder kommen. Wer weiß, in welcher Form. Aber jetzt sind gerade die Personalabteilungen nicht darauf aus, unbedingt, weiß ich, 36 Monatsverträge dir unterzubringen hier, dass du lange gebunden bist, sondern vielleicht eher so …
kurzfristig wie möglich, weil schwer berechenbar und eher der Stellenabbau im Vordergrund steht als jetzt irgendwie Corporate Benefits. Konjunkturprobleme, sehr viele Leasingfirmen, auf den Markt gekommen sind, ganz, ganz wild. Siehst du da schon irgendwie so eine Bereinigung? Bekommst du damit, dass da schon die ersten kleinen wieder gefallen sind oder Händler sagen, also hier die sortiere ich aus, das ist eine Katastrophe mit denen zusammenzuarbeiten?
Alex Thusbass (29:46.95)
Sissi (29:49.326)
Alex Thusbass (30:14.993)
von der marktstrategischen Seite, also Konsolidierung in diesem Markt auf einer Ebene, in der er bitter notwendig sei. Wir wissen, dass die Corona war, also die Vor-Corona und die Corona-Situation war Steroidspritze, also die Vitaminspritze, die Adrenalinspritze, jetzt habe ich es, die zu manches Schlagen des laumes Herz wieder in den Schwung gebracht hat. Und das Problem ist,
Sissi (31:07.283)
Alex Thusbass (31:12.389)
sechs Besten durchsetzen. von einer großen Konsolidierung, zumindest ich, ohne dass ich in den Thema so tief drin stecke, würde ich jetzt momentan noch nichts sehen. glaube, dafür ist es einfach nochmal so, irgendwie der Fahrradbereich, wo stellen Sie alles durch, ein Marken, ein Händler.
Sissi (31:57.918)
Bleiben wir vielleicht beim Handel. Also ich kenne die Alteos-Studie recht gut. Disclaimer, ich habe den Ratreport verfasst, dass das nur außen vor ist. Also redaktionell und habe mich natürlich damit beschäftigt. Und mir ging es ähnlich wie dir. Ich wusste jetzt nicht, dass du auf die Studie referenzieren wirst.
Alex Thusbass (32:36.153)
Sissi (32:54.51)
Alex Thusbass (33:20.779)
Sissi (33:23.214)
auf der Alteo-Seite einfach nachschauen, kurz googeln. Ist dort so ein Shift hin zu Professionalisierung des Service, Ausbau des Service, Digitalisierung des Service und so weiter da? Oder ist da noch nicht so viel Bewegung drin und ein paar einzelne Player sind sehr gut aufgestellt?
Alex Thusbass (34:16.693)
Es gibt ein paar wenige sehr, sehr große, sehr, sehr professionelle. Also z.B. XXL, die haben den größten Online-Shop für Fahrräder und E-Bikes. Europawald. da war schon immer, die waren immer schon, also auch andere, sehr, sehr digital und sehr professionell unterwegs. Little John, 60 viel Jahren, BOC, Motion, 100 viel Jahren.
Sissi (35:09.4)
Alex Thusbass (35:11.421)
Händler mit einem Umsatz unter 500.000 das geht nur im Nebenerwerb. Also ein Fahrergeschäft wirklich einigermaßen davon leben zu können, circa Millionen. Und darunter ist es sehr schwierig. Geht, wenn du eigene Immobilie hast und viele Faktoren zusammenkommen, dann geht das schon. Aber über Millionen geht es dann los, da hast du dann Händler, die dann wirklich davon leben können. Und dann geht es natürlich rauf bis zu den Händlern, da gibt es Händler, machen weit über die dreistelligen Millionen im Bereich.
Es gibt Häuser, also ein Fahrergeschäft, das einen zweistelligen Millionenbetrag allein Umsatz macht. Also man sieht schon, es ist extrem heterogen. Gerade in ganz großen Mitte, da ist momentan die größte Problematik, weil entweder groß werden, professionell werden oder klein werden in Anführungszeichen und das ist irgendwie so, es ist gesund schrumpfen. Wie immer bei Krisen ist die Mitte am schwersten. Und ich glaube das Wichtigste, was man bei den Händlern jetzt momentan verstehen muss, ist, die sind wahnsinnig erschöpft.
Sissi (36:36.909)
Alex Thusbass (36:37.921)
Sissi (36:53.576)
Alex Thusbass (37:06.885)
sehen die ganzen Zahlen, vor allen Dingen Fahrrad-Diäbeleite, One-Move-Beleite, richtig schön laut. Die Axel, die wirklich jeden Grund zur Sorge gibt und weiterhin einfach ein völlig schwerer Patient ist. Die sehen die Banken und an Stufen natürlich dann den ganzen Fahrradmarkt als immer größeres Risiko. Die Konditionen werden deutlich schlechter, bis dahinter ist sie einfach überhaupt nicht mehr reingehend und sagen, wir warten jetzt erstmal ab. ihrer Perspektive nicht ganz unverständlich.
Das bedeutet aber auch, dass manch Händler einfach die Kreditlinie gestrichen wird. Dann können die, Industrie kann es sich nicht mehr leisten, langen Zahlungsziele zu geben. war wie an Corona fast USUs, du bekommst das Bike jetzt, zahlst das 180 Tage, teilweise 200 Tage, teile 300, 300 Tage später. Völlig absurd. Das kann sich die Industrie aktuell nicht mehr leisten, weil momentan jetzt kommt schon langsam wirklich, was das Cashflow betrifft, Banken auch sehr schwierig werden. Jetzt muss man da tatsächlich sehr, sehr vorsichtig sein.
Die Händler sind verständlicherweise wahnsinnig erschöpft. bleibt mal wieder jeder Warte drauf, dass es ein bisschen besser wird. Wird es dann wieder nicht. Jetzt hofft natürlich jeder, dass das Wetter nicht so doof bleibt, wie es vielleicht letzten Tage war. Also da gibt es ganz, ganz viel erst einmal Survival. Und dann gibt es natürlich einige, das sind vor allem die Großen, bei denen immer schon, und dann so die mittlere Größe, die tatsächlich einigermaßen gut durch die Krise gekommen sind.
und die das Zeichen der Zeit erkannt haben, wo vielleicht eine neue Generation jetzt hinkommt, weil die ältere Generation sagt, ich kann nicht mag nicht mehr, mach du das. Und da merkt man schon, das muss man ganz klar sagen, unglaubliche Offenheit für Neues. A, die Zusammenarbeit ist mittlerweile, also Datenaustausch ist mittlerweile, Velo Connect usw. Das sind die Fragen, ein guter Händler stellt, er sagt, ist für mich Grundvoraussetzung, weil ich kann, Stunde brauchen wir, und sonst hat er schwierige Händler, der braucht eine Stunde bis in seinen Online-Job.
Sissi (39:12.718)
Alex Thusbass (39:29.133)
Sissi (39:41.646)
Alex Thusbass (39:56.066)
Sissi (40:19.847)
Alex Thusbass (40:23.691)
Sissi (40:26.702)
durch die die ganze Digitalisierung Dinge vereinfachen und so weiter. du Sorgen hast, wenn du Ängste hast, dann bist du paralysiert, dann wirst du auch noch kein neues Invest machen, dann wirst du dich auch nicht mit Schulungen beschäftigen und so weiter und so fort. ich begleite oder hoste auch die Webinars, die begleitend zu der Altius-Ratstudie laufen. Das waren bisher drei, es kommen jetzt auch wieder drei.
Und ich kann dir gar nicht sagen, was ich am Anfang erwartet habe und was dann passiert ist. Also das richtet sich an Fachhändlers an diverse Themen mit Handelsgästen sozusagen, Experten aus diesen Reihen, mit Karl Lassommer, mit Karl von Dreis und mit… Boah, das muss ich jetzt nachschauen, weil sonst kriege ich hier die Krise. Wie heißt er denn? jetzt muss ich hier schneiden. Der Lastenra…
und mit Easycargo in Berlin, die wirklich federführend sind und die ganz, ganz offen ihr Wissen geteilt haben. Und ich dachte, mein Gott, werden vielleicht zehn Leute sich anmelden und zehn Leute dabei sein. Wir hatten bis zu 100 Leute, die von Anfang bis zum Ende dabei waren. Wir haben es danach noch nach einer Stunde offen gehalten, weil die Diskussionen so rege waren, weil die Frage und vor allem auch der Austausch untereinander so gut war. So ein richtiges Community-Gefühl.
Alex Thusbass (42:04.869)
Alex Thusbass (42:14.309)
Sissi (42:15.998)
Alex Thusbass (42:26.521)
Lustig, dass du das sagst, weil wir, ich möchte jetzt auch nicht über Hilfe reden, aber wir waren jetzt einfach unterwegs. Wir waren jetzt unterwegs und haben wirklich, ich glaube, 250 Kennenler waren es insgesamt oder Personen, sagen wir mal so, die da waren. Und da war es genau das Gleiche. Also erst einmal die Schulungen waren voll. Das hat uns total erkundet. Das Interesse war riesengroß. Die Fragen waren super.
Sissi (42:39.027)
Alex Thusbass (42:56.261)
Der neue Handel, schaut das aus, ist online zu offline. war tatsächlich auch so, dass wir uns erst mal gedacht haben, wie langweilig sind die Totore, wenn man über die neuen Daten, Datenaustausch, Velo Connect und dann also das neue Zusammenspiel, haben wir diese neue Partnerschaft. Und zwar, ehrlicherweise nicht so als Verkaufstext, sondern so, wie müssen wir das machen? Was wünscht ihr euch denn? Und dann ein Konzept vorgestellt und das haben wir dann relativ gut besprochen. Was ich gespürt habe, das ist damals ein Kassel-Show,
Zumindest die Händler rotten sich ein Stück weit zusammen und sagten, da waren Händler, die waren tatsächlich halbnachbar, die hätten sich wahrscheinlich früher mit der Kolle erschlagen. Und ich hab gesagt, nee, das schaffen wir irgendwie alle nur gemeinsam. Ich glaub so ein bissl. Das war bei mir damals in Kassel, also letztes Jahr in Kassel mit der Balkon-Kokora-Messe, der Einster, da hat die ganze Industrie wieder einem angesprochen, da hatten plötzlich alle Händler mit einem angesprochen. Da waren die ganzen Feindschaften, da ist ganz viel.
Sissi (43:58.702)
Sissi (44:10.126)
Sissi (44:15.374)
Alex Thusbass (44:19.557)
Ich habe noch nie so viel Offenheit erlebt. Uns ging es immer. ein bisschen anders. Das war so, dass die uns gar nicht mögen. Das ein super Austausch. Das ist das Moment, das ich im Markt spüre. Die gesamte Industrie sucht noch Orientierung. Da wird natürlich ein Kenner angeschaut, wird ein Decathlon angeschaut. Was können wir daraus lernen? Können wir uns was abschauen? Können wir uns da leiten lassen?
Und deswegen wundert mich nicht, dass das Webinar auch so voll ist. Weil die Händler, es verstanden haben und die es jetzt noch können oder teilweise auch müssen, die orientieren sich jetzt einfach neu. Und das ist, ich, eine Riesenschance im Markt. Muss ich ehrlich sagen.
Sissi (45:21.678)
Das ist doch schon etwas, das sich dann wiederum gegen das stellt, was wir jetzt am Anfang hatten, dass verhärtete Fronten eigentlich nicht funktionieren. Die bringen uns nicht vorwärts.
Alex Thusbass (45:57.478)
Sissi (46:11.218)
Alex Thusbass (46:13.701)
Alex Thusbass (46:24.069)
Ich in das, ich habe es ehrlich gesagt nicht nachgeprüft, aber es sich für mich sehr schlüssig an. Wenn du ein neues Produkt bringst, ob es BMW, Audi oder sonst irgendwas ist, dann gehen die zur Leasing-Bank, es kann ja ja eigene Bank sein, und pitchen dieses Produkt, pitchen insofern, dass es ein neues Deep-Stall-System das heißt wird weniger klaut, Service deutlich vereinfacht, der ganze Preis vereinfacht, bedeutet alles was die laufenden Kosten, damit den Wertverlust reduziert, haben wir auf ein gutes Niveau gebracht. Dann wird das richtig falsch und du bist dann irgendwann in die Bank und sagst, ok.
Nach unserem statistischen Methon glauben wir, dass das Ding am Wertverfall von X hat, doch das ergibt den Leasing-Faktor. Das heißt, wenn du ein sehr zuverlässiges Produkt hast, mit sehr gutem Diebstahlschutz, das sehr gut zu reparieren ist, dann ist es völlig unerheblich, teuer das Ding ist, weil nur der Wertverlust in die Leasingrate einschlägt. Das heißt, es gab einmal eine Zeit, da der Porsche, hat sogar eine negative Leasingrate theoretisch gehabt, weil die Wertentwicklung positiv war. Die Zeiten sind ziemlich vorbei. Das waren noch Zeiten.
Sissi (47:44.219)
Alex Thusbass (47:47.842)
Und die ist vor allen Dingen insofern falsch, weil wir immer nur davon ausgehen, der Fahrradmarkt war klassischerweise ein Komplettkaufgeschäft. Das heißt, du hast einfach gekauft und fertig war es. Echtes Leasing gab es nicht. Es aber ehrlich gesagt die Notwendigkeiten, weil die Produkte relativ günstig waren. Jetzt durchs E-Bike hat sich das total verändert und Dienstag Leasing hat das ganze Stück weit verzerrt. Das Ganze ist natürlich total charmant, weil es staatlich gefördert ist und blablabla.
Ich habe wahnsinnig Schläge dafür gezogen, weil ich gesagt habe, es ist schon klar, das ist keine gesetzliche Regelung, sondern nur eine Regelung, die sich jederzeit kippen kann. Der Gesetzgeber kann ohne gesetzliche Änderung des Dienstratbriefleges kippen. Kann sein, dass es sich mittlerweile geändert hat, aber es ist relativ …
Sissi (48:54.355)
Alex Thusbass (48:58.155)
dass wir das Produkt tatsächlich noch mal deutlich nachhaltiger auslegen, weil du sagst, der Wertverlust ist ja eigentlich das Entscheidende. Und wenn das Produkt einfach 3-mal theoretisch verkaufbar ist, dann wird’s, wir müssen den Kanal nicht freischießen, dann wird man neues Produkt verkaufen, damit es schnell kaputt geht. Gut, machen wir es sowieso nicht und passiert da draußen auch nicht, weil zum Beispiel dieses Thema Akku, dass die Reihenweise kaputt gehen, das gibt es einfach nicht. Die Akkus halten sehr lang.
Unsere Motoren sind super zuverlässig. Ganz ehrlich, wenn es nach zwei Jahren kaputt ist es einem dritten Jahr erledigt.
Sissi (50:04.494)
Alex Thusbass (50:15.607)
Also jetzt bei den modernen E-Autos oder beim Smartphone, jetzt mit Apple ein neues Update macht, mit dem Liquid Glass, ist plötzlich neues Produkt, obwohl es die alte Hardware ist. Das heißt, wie bleibt das Produkt über seine Lebenszyklen relevant? Und wie baue ich das Ding so, dass es lange Zeit funktioniert, ohne dass ich die wirtschaftliche Logik der Marktwirtschaft völlig aushebe? Weil was Menschen wollen, ist ein gutes Produkt, mit dem sie unterwegs sind.
Sissi (51:07.198)
Alex Thusbass (51:30.181)
Sissi (51:36.944)
Alex Thusbass (51:40.086)
Sissi (51:42.308)
Alex Thusbass (51:44.747)
Sissi (51:55.21)
Alex Thusbass (51:57.605)
Alex Thusbass (52:02.753)
die werden auch vertikalisieren, ist halt einfach so. Und der ganze andere Rest, die Industrie tut sehr gut daran, dass sie die Handelsdenke mal viel stärker draufschafft. Und dann muss es eine neue Partnerschaft mit dem Handel geben, und zwar tief integrierte und eine, bei der man tatsächlich nicht einfach die Hände raus schmeißt nach wie lieb und ganz genauso wenig. Das heißt, es ist ein sehr tief integriertes Konzept, dem man beide seid, wo irgendwann nicht mehr weiß, wo eigentlich genau die Trennlinie ist.
Vielleicht wächst es dann auch mal zusammen, dass es plötzlich eines wird. Aber dieses klassische Thema, spucken irgendwelche Produkte raus, die wird schon irgendjemand verkaufen und dann ist es uns völlig wurscht. Ich glaube, das wird einfach so nicht mehr funktionieren. Single an der Frage wird werden auch das Fahrrad, E-Bikes werden zum Leasing-Objekt werden. Die Autoindustrie würde ohne Leasing, würde es die Autoindustrie einfach schon nicht mehr geben, weil die Produkte viel zu viel zu teuer geworden sind. Und daher glaube ich, dass dieses Modell auch in Richtung Fahrrad sie entwickeln.
Muss. Wer sich das nicht anschaut, good luck.
Sissi (53:34.106)
Alex Thusbass (53:47.173)
Sissi (54:01.282)
Alex Thusbass (54:01.286)
Sissi (54:12.302)
Sissi (54:19.246)
Sissi (54:24.494)
Alex Thusbass (54:31.293)
desentwickeln könnte. Es wird immer Menschen geben, wollen es kaufen, die haben die Kohle, die wollen es einfach haben. Punkt, das wird überhaupt nicht vergehen. Woran ich ehrlich gesagt nicht glaube, ist das ganze Thema Sharing und ich muss es nicht mehr besitzen, es zu nutzen. Ich glaube, wir dürfen nicht vergessen, die jungen Menschen, die Generation Z ist viel, konservativer bei vielen, vielen Dingen. Das zeigt auch diese Alteo-Studie meiner Meinung nach. Also so dieses, müssen, wir lassen alles fahren, alles sausen.
bin ich schon gespannt, ob das jemals
Sissi (55:29.418)
Aber ein Punkt, den du gesagt hast und der sich auch so bisschen jetzt in unserem Gespräch herauskristallisiert hat, finde ich noch ganz interessant, das Wort Vertrauen. Dass eine Beziehung besteht, also der Kunde eine Beziehung zu dem Händler aufbauen will, dass da ein Vertrauensaustausch stattfindet. Das ist ja nicht nur Information, das es dort geht, gerade eben bei einem hochpreisigen Produkt.
Alex Thusbass (56:22.117)
Sissi (56:25.43)
jetzt gerade wieder so hochquillt und das vorher auch so ein bisschen runtergespielt wurde. So dieses einfache Konsum, weißte, so ich kaufe, ich benutze, ich verstand dieses Wegwerfgesellschafts-Attitüde, da spielt ja Vertrauen keine Rolle. Ich kauf irgendwas, weiter geht’s. Und diese Bindung, die man ja eigentlich will, auch diese Kundenbindung, scheint ja jetzt hier besonders deutlich herauszukommen. Und eben auch in diesem Kreislauf.
wo sich der Kunde dann wiederfindet und sich gerne wiederfindet. Ja, da ist jetzt keine Frage dabei,
Alex Thusbass (57:24.319)
Sissi (57:29.578)
Alex Thusbass (57:41.702)
die wertschöpferisch arbeiten, d.h. die stehen unter unglaublichem Druck, die haben überhaupt keine Zeit. Deswegen ist ganz klar, dass die 30-39-Jährigen einfach sagen, Leute, das muss schnell gehen. Und dann gehen sie in den Fachhandel und delegieren ihr Bedürfnis an jemanden, der ihnen dabei helfen soll, das richtige Bike zu finden und den sie dann ein Stück weit verhaften können, wenn es dann nicht so ist. Das ist erst einmal reine Komplexitätsreduktion, das ist Konvienz. Dann kommt aber das Preisschild.
Und dann, gerade bei diesem Preisschritt, geht’s dann los. Das ist die einzige Marktstudie, die ein Hersteller jemals machen kann. Jeden Marketing steht dieselben Handler, versucht, ein Rad zu verkaufen. Vergiss den ganzen anderen Scheiß, die ganzen anderen Umfragen, dort kriegst du die tatsächliche, echte, richtige Wahrheit. Aber ganze Produktentwickler, der noch nie ein Fahrrad verkauft hat, kann überhaupt nichts entscheiden. Geh da raus und verkauf. Und wenn du es nicht schaffst
Dass der Kunde sagt, ich glaub dir tatsächlich, dass du das richtige Rat für mich raussuchst und ich glaub dir alle, dass wenn ich ein Problem hab, dass du mich lösen kannst, dass du auch willens bist, mir ein Rat zu verkaufen, willens dann einen Service zu bieten kannst. Ganz ehrlich, dann ist mir das hier zu blöd, dann geh ich solange das Gefühl habe, ich find jemanden. Das ist übrigens bei allem, was wir tun, wirklich 100%. Es gibt ko-rationale Entscheidungen. Kein Mensch auf dieser Erde hat jemals schon eine rationale Entscheidung. Es ist alles emotional.
Also selbst wenn du jetzt nach Formeln entscheiden würdest, dann musst du ja schon darauf vertrauen, dass die Datenbasis stimmt und dass die Datenerhebung und und und und Riesen, Riesen, Riesen Riesenlade dahinter. Und von dem her ist es völlig klar, dass gerade die Menschen, das Geld bei weitem nicht mehr so locker sitzt, obwohl das bei Gersibison totals Problemenkind ist, dass die sehr genau schauen, ob der gegenüber, der Händler, ein Stück weit ehrlich mit ihnen meint. Das machen übrigens die Händler bei uns auch. Die schauen uns auch ganz genau an, ob wir es eigentlich meinen, gibt es uns denn noch
Sissi (59:42.099)
Alex Thusbass (01:00:04.773)
Sissi (01:00:33.678)
Alex Thusbass (01:00:33.797)
Alex Thusbass (01:00:42.977)
Sissi (01:00:44.754)
Alex Thusbass (01:00:54.133)
Sissi (01:00:59.146)
Alex Thusbass (01:01:21.797)
Aber diese Vertikalisierung muss er entweder in die eigene Hände nehmen oder extrem gute Partnerschaft haben, sehr eine große Fläche finden, weil E-Bikes online nicht funktionieren.
Sissi (01:01:56.334)
Vielen Dank fürs Zuhören, immer. wir hören uns, also Alex und ich hören, ne, ihr hört Alex und mich in einem Monat wieder. Und dazwischen kommen die Gespräche wie üblich mit Vertretern aus der Industrie. ja, auf geht’s, nehmt fleißig das Rad. Adieu.
Alex Thusbass (01:02:49.157)
Sissi (01:02:50.804)
Ist dein Kühlschrank smarter als dein Bike? Das wäre nämlich eine der Thesen, die Host Sissi mit Sven Bernhardt, Chief Commercial Officer bei Comodule, im Nimms Rad-Podcast diskutiert. Das estnische Tech-Unternehmen entwickelt das Betriebssystem für das vernetzte E‑Bike – vom Dashboard bis zum Diebstahlschutz, von der Fahrzeugdiagnostik bis zur Fernwartung.
[toc]
Comodule wurde 2014 mit dem Ziel gegründet, Mikromobilitätsangebote mit dem Internet zu verbinden. Sprich über ein im Fahrzeug verbautes (und in Estland produziertes) IoT-Modul Daten zu senden und zu empfangen und damit die Steuerung diverser Features via App zu ermöglichen, genauso wie Tracking des Standorts, des Batteriestatus etc.
Im letzten Jahrzehnt haben die Esten schon einen guten Rollercoaster-Ride hinter sich. Mit Uber hatten sie schnell einen riesigen Player als Partner, dessen Flotte sie global ausrollen konnten. Aber auf die Gold Rush-Jahre unter den Mobilitätsdienstleistern folgte die Konsolidierung und die Fahrradindustrie bremst in der aktuell angespannten Lage jegliche Investitionen – auch die in Digitalisierung ihres Produkts.
So geht es in dem Podcast, um die Frage, wie für Comodule das digitalisierte E‑Bike aussieht. Sven erklärt, wie es als vernetzter Datenknotenpunkt vom Antrieb bis zum Nabenschloss, vom GPS-Tracker bis zur Versicherung alles miteinander verknüpfen kann – und was das für uns Nutzer bedeutet.
Dass wir zum Beispiel bei einem Diebstahlversuch nicht nur per GPS-Ortung sehen, wohin das E‑Bike bewegt wird. Es kann zudem ein Bewegungsalarm auf unserem Smartphone landen, ein akustischer Alarm losgehen und sowohl die Raddrehung als auch der Antrieb blockiert werden. Das wiederum gefällt den Versicherern, die in dieser Kombination einen kostengünstigeren Tarif anbieten – der wiederum in der App verwaltet wird. Und natürlich haben wir auch unsere Fahr- und Fahrzeugdaten im Blick und könnten unsere Fahrprofile individualisieren.
Und für Hersteller? Die können Fahrzeugdaten nutzen, um ihre Produkte zu verbessern bzw. auf das Nutzerverhalten abzustimmen, sie können natürlich Updates aufspielen, aber auch auf Servicetermine hinweisen und den direkten Kanal zu uns Kunden nutzen – eine Community aufbauen, maßgeschneiderte Angebote anbieten, über Gamification incentivieren, Feedback einholen…
Sissi und Sven sprechen über die Chancen für die Radindustrie und die Herausforderungen in der aktuellen Marktlage. Es geht um Konnektivität als Differenzierungsmerkmal, um das Handling einer fragmentierten Zuliefererlandschaft, um Datensicherheit in Zeiten geopolitischer Spannungen, die konstante Erweiterung des Ökosystems mit jungen Start-ups und die Frage, warum man sich als IoT-Anbieter eher unsichtbar im Hintergrund positioniert.
Noch nicht reingehört? Dann jetzt aber schnell!
Transkript:
Sissi (00:00.894)
Sven Bernhardt (00:04.018)
Diplombetriebswirt und aktuell arbeite ich bei CoModule und bin verantwortlich für Marketing und den Vertrieb.
Sissi (00:15.096)
Sven Bernhardt (00:16.897)
Sissi (00:30.238)
Sven Bernhardt (00:33.955)
Sissi (00:51.348)
Sven Bernhardt (00:54.215)
Sissi (00:56.302)
Sven Bernhardt (00:59.791)
Sissi (01:01.15)
Sissi (01:14.019)
Sven Bernhardt (01:20.019)
Sissi (01:32.738)
Sven Bernhardt (01:37.831)
Sissi (01:58.365)
Sven, wird heute glaube ich so bisschen komplex, also für mich auf jeden Fall technologiegetrieben wird es, denke ich sehr und deswegen mit einer ganz simplen Frage zum Einstieg, wer oder was ist Commodule?
Sven Bernhardt (02:17.703)
Sissi (02:46.612)
Sven Bernhardt (02:48.647)
Sissi (03:01.452)
Sissi (03:15.7)
Sven Bernhardt (03:25.831)
Sissi (03:48.395)
Sissi (03:51.806)
Sissi (03:55.818)
Sven Bernhardt (04:17.703)
Sell and forget Geschäftsmodell, die brauchen im Prinzip Kosten, die sie halt auf eine Stückliste schreiben und im Prinzip ist das Fahrzeug dann ab dem Verkauf amortisiert. Wohingegen unsere andere Zielgruppe, sind mit Treiber von Flocken viel mehr in Richtung
für die ganzen englischen Ausdrücke heute da kommen wahrscheinlich noch ein paar total cost of ownership also die im Prinzip die die die Kosten über die gesamte Lebensdauer von dem Fahrzeug berücksichtigen und die zweite Zielgruppe also die Betreiber die haben halt die können viel mehr umgehen mit Software Lizenzkosten mit wiederkehrenden Kosten weil sie aber auch wiederkehrende Gewinne halt generieren und das Geschäftsmodell von denen schon anders aussieht als vom klassischen Hersteller also
Sissi (05:41.994)
Und deswegen hoffe ich eigentlich auch, dass ich nicht die einzige Person bin, die etwas Stütze braucht, wenn es darum geht, euer Geschäftsmodell oder euer Tun zu verstehen. Also so von der Hardware bis zur Software die generelle Frage, was ist denn IoT für urbane Mobilität?
Sven Bernhardt (06:34.503)
in die Cloud bringt und dem Hersteller eine App, er sieht wie es Fahrzeugen da draußen geht und dass er auf die zugreifen kann, aller Tesla und auf der anderen Seite der Fahrer, der halt dazu eine App bekommt.
Damals waren wir, das war so 2016 oder so, der Zeit mit dem ganzen Thema ein Stück weit voraus. Da gab es schon innovative Firmen, jeden Fall schon. OneMove war da auch schon aktiv. Da gab es in Deutschland Firmen wie Kobock oder gibt es natürlich immer noch, aber die waren damals noch super progressiv in dem Digitalbereich.
Aber grundsätzlich so der Massenmarkt für den war das im Prinzip zu früh. Womit wir aber mit diesem Produkt oder mit dieser Lösung halt den ersten Volltreffer gelandet haben oder Product Fit, war im Prinzip dann die Free Floating Sharing Netze. Also im Prinzip, wo du Fahrzeuge in ganzen Stadt verteilt hast, nicht unbedingt stationsbasiert, auch teilweise, aber unser bester Fit waren im Prinzip diese.
Sissi (07:55.005)
Sven Bernhardt (08:05.159)
über einige Jahre die komplette Kick-Scooter-Flotte vernetzt und da im Prinzip ist das Produkt gewesen oder ist das Produkt. Du hast den Scooter mit einer Telematik eingebaut, die kam von uns. Die haben diese Telematik angesteckt und dann verschickt weltweit und dann wurden die Scooter parametrisiert oder konfiguriert, alles aus Sankt Francisco aus für die verschiedenen Märkte.
Es gab ganz unterschiedliche Anforderungen in der Schweiz oder in Brasilien für das gleiche Die Schnittstelle für den Fahrer ist immer das gleiche, immer die Uber App. Und die Uber App hat quasi im Backend oder in der Cloud dann mit unserer Cloud kommuniziert. Du hast die App aufgemacht, hast gesucht, ist der nächste Scooter. Die Informationen kamen quasi schon von uns, aber als Kunde hast du den Scooter dir ausgesucht.
reserviert hingegangen, bezahlt und so weiter. Wir liefen quasi im Hintergrund.
Sissi (09:34.958)
Sven Bernhardt (09:44.654)
Sven Bernhardt (09:47.943)
Sissi (10:05.982)
Sven Bernhardt (10:33.543)
Ja, das ist nicht einfach am Fahrrad. Genau, im Prinzip, das kurz fertig zu erzählen, da ich komme auf die Themen, wir haben mit Uber angefangen diese Telematik, also diese Elektronik selber zu fertigen in Estland. Wir haben eine eigene Fabrik aufgebaut und haben angefangen, weil der Markt es damals so nötig hat oder diese Flexibilität war notwendig in diesem Markt, der super dynamisch war.
Sissi (10:48.96)
Sven Bernhardt (11:04.711)
Sissi (11:17.39)
Sven Bernhardt (11:32.819)
von Kalkow sein und so weiter. alle zur PON-Rubber gehören. Und auf der anderen Seite hat PON auch die Möglichkeit zu sehen, wie es den Fahrzeugen da draußen geht über diese Schnittstelle.
Sissi (12:05.514)
Sissi (12:19.406)
Sven Bernhardt (12:21.991)
Mittelmotorsystem. Aber das ist auf jeden Fall ein Riesenthema für das gesamte Thema Connectivity. Es aktuell immer noch ein Riesenproblem, dass es halt keine stigmatisierten Bauräume gibt. Selbst beim Auto ist es halt am Ende des Tages immer noch ein bisschen schwarze Magie, wie dann tatsächlich halt die Antennen funken.
Sissi (13:17.966)
Sven Bernhardt (13:21.196)
Sissi (13:29.16)
Sven Bernhardt (13:35.335)
Sissi (13:48.362)
Sven Bernhardt (13:56.007)
Sven Bernhardt (14:02.855)
Da hängen wir dran, da können wir auf der einen Seite auslesen, aber in manchen Fällen auch quasi mitreden. Also zum Beispiel Konfigurationen verändern oder updaten oder ganze Filme updaten von gewissen Bauteilen. Und Strom bekommen wir eigene Batterie auch zu bestrohlen. Das ist dafür relevant, dass wenn du deine Batterie rausnimmst aus dem Bike, dass du trotzdem noch auf das Bike zugreifen kannst. Also dass du trotzdem noch sehen kannst wo es ist auf der einen Seite.
auch wenn die Hauptbatterie rausgenommen ist und auf der anderen Seite, ja du kannst halt das Licht blinken lassen, auch wenn die richtige Batterie raus ist oder du kannst zum Beispiel, wenn das Fahrrad abgesperrt ist, dir eine Benachrichtigung geben lassen, wenn es bewegt wird, unbefugt bewegt wird oder einen Alarm betätigen. Also unsere Hardware kann in der Regel nicht nur kommunizieren mit dem Antriebstrang, sondern wir sind auch in der Lage, Drittkomponenten anzusteuern.
zu bedienen also beispielsweise im schloss zu öffnen oder zu schließen oder ein licht anzusteuern oder eine hupe oder oder wir haben jetzt meistens ein kleines akustisches tools und kleiner lautsprecher mit dem man unterschiedliche gameboy sounds abspielen kann dass das fahrrad halt sich ein nettes geräusch macht wenn du es aufsperrst, zusperrst, warte weh rein.
Sissi (15:51.39)
Sven Bernhardt (15:55.591)
Sissi (15:56.686)
Sven Bernhardt (16:02.823)
Sissi (16:03.758)
Sven Bernhardt (16:32.871)
Sissi (16:53.358)
Sven Bernhardt (16:58.537)
Sven Bernhardt (17:06.167)
geht es uns natürlich auch darum, es eine Lösung ist, die skalierbar ist und bleibt. Ein schönes Beispiel ist eine integrierte Alarmanlage, wo unser Modul, das Connectivity Modul, gleichzeitig mit einem Schloss funktioniert. Mit einem Alarm, mit einem Push.
Sissi (17:52.106)
Sven Bernhardt (17:54.631)
Sissi (18:04.65)
Sven Bernhardt (18:06.692)
Alex, du bist ein Riesenfan. Lohnt sich auf jeden Fall aber auch den Ben mal einzuladen.
Sissi (18:14.698)
Sissi (18:20.078)
Sven Bernhardt (18:20.235)
dass man eine Lösung baut, auf der einen Seite für den Endkunden halt einen riesen Mehrwert bringt und auf der anderen Seite beispielsweise von dem Versicherer auch eine günstigere Versicherungspolis mitbringt. Arbeiten wir beispielsweise mit Hapster zusammen aus Rostock, die dann
die dann unsere Integration von Toolog uns, dann haben wir noch einen Alarm mit dabei, dann kriegt der Kunde noch eine Push nach, wenn das Bike sich bewegt, dann sind wir in der Lage, teilweise den Motor alarm zu legen. sozusagen, du das Fahrrad abschließt, dass es nicht nur aus ist und wenn du kommst und ein Knopfpult geht es wieder an, sondern dass wir wirklich das komplette Antriebssystem absperren quasi und nur wieder auch durch dich aufgesperrt werden.
Und all die Themen nimmt die Versicherung mit in Betracht und bietet darauf dann günstige Konditionen an. So dass vielleicht auf den ersten Blick das Fahrrad eine teurere Anschaffungskosten hat, aber dann über zwei, drei Jahre günstiger kommt als wenn du dir zusätzlich ein Schloss kaufst und mit einem Schlüssel und noch eine Versicherung nachträglich zu deinem Fahrrad mit dazu kaufst.
Sissi (20:08.179)
Das sind ja heutzutage auch ganz andere digitale, spezialisierte Angebote. Dann sagst du Schloss, GPS Tracking und so weiter macht Sinn in Verbindung mit Versicherungen, dass sie sagen, sind die, so kalkulieren wir jetzt schon mal ganz anders, weil Sicherheitskomponenten gegeben sind. Aber bleiben wir vielleicht mal beim GPS Tracking, weil das ist ein Punkt, glaube ich, was für euch schon auch wichtig ist im Sinne von E-Bikes.
teurere Sicherheit ein großes Thema, ein großer Kaufentscheidspunkt. Also wie sicher kann ich mein Fahrrad überhaupt abstellen? Lohnt sich das überhaupt? Wird das dann schnell gestohlen? Und da habe ich es, weil ich es nicht unbedingt in den Keller stellen kann. Vielleicht auch, es zu schwer ist, die ganze Zeit hin und her zu tragen. Habt ihr da Beispiele? Findet ihr tatsächlich mit eurem GPX Tracking, GPS Tracking immer wieder Räder?
Sven Bernhardt (21:36.231)
Und sprich, stehen alle auf der Straße, auf dem Bürgersteig. Und werden halt total viel geklaut. Von daher geht es da Richtung Serien, Serien, Integrierter.
Connectivity-Lösungen. der einen Seite ist es Tracking, auf der anderen Seite ist es aber wirklich dann auch eine Tiefintegration, sodass der Motor nicht funktioniert, dann kannst du nicht mehr wegkrabbeln. Dann kriegst du eine Push-Nachricht, wenn es sich bewegt und es sich eigentlich nicht bewegen sollte. Also du kannst auch selber noch reagieren und gucken. Wir können Alarm zusätzlich aktivieren, sprich es macht auch noch unangenehme Geräusche und es ist der Wiederverkaufswert, nicht gegeben wird, wenn du ganze Systemprinzip anschließend nicht mehr nutzen kannst.
gebrickt also wie bei den telefonen auch das keiner glaubt man telefon spricht diese ganze diese ganze reihe ja features sage ich mal formen halt am schluss schon eine richtig schöne alarmanlage wie beim auto auch und ziel ist es auf jeden fall dass man es halt schafft das thema diebstahl
aus der Welt zu räumen für E-Bikes, dass sich einfach keiner mehr so ein Rad anfasst. Also, Christiania ist ein…
Sissi (23:22.03)
Sven Bernhardt (23:42.471)
den Antriebssystemhersteller sagen können, okay, das ist jetzt der klassische Prozess, wie beispielsweise ein Firmware-Update funktioniert. Oder das ist jetzt die klassische Art, wie der Motor immobilisiert wird. Das sind die Parameter dafür und diese Schnittstelle müsst ihr uns liefern, damit ihr das in einem klassischen Atem… Also es gibt mehr und mehr… Für mich dreht sich im Prinzip das Bild ein bisschen früher…
Sissi (24:28.823)
Sven Bernhardt (24:34.843)
Mit wem seid ihr denn kompatibel? Für die ist Prinzip erstmal deren Software wichtig, dass das funktioniert. dann die zweite Frage ist dann, welches Antriebssystem würde denn hier passen, mit wem kann ich denn wie viel machen?
Sissi (25:08.661)
Sissi (25:17.11)
Sven Bernhardt (25:23.656)
Sissi (25:45.268)
Sven Bernhardt (26:08.847)
sind zertifiziert nach ISO-Norm, Datensicherheit und anderen Themen und wir berücksichtigen europäisches Datenschutzrecht. Alle unsere Lösungen dann.
Also das ist im Prinzip ein Hygienefaktor für uns. Hier in Europa kommst du ohne das nicht mehr rum. Wo man jetzt schon einen Unterschied merkt, kulturell ist jetzt, sagen wir mal, zwischen Deutschland und Holland. Wo in Deutschland wirklich als erstes, wir sind ein Stück weit ängstlich in dem Umfeld so. Wenn man zum Beispiel mit Niederländern spricht, werden schon als erstes, da wird erstmal Richtung Möglichkeiten und Lösungen gedacht. Was könnte man denn damit erreichen, wenn man halt diese Daten zur Verfügung hätte?
ohne dass man jetzt gleich was böses im Schädelfürtel hat.
Sissi (27:23.306)
Sven Bernhardt (27:43.847)
Sissi (27:51.168)
Sven Bernhardt (27:52.647)
Und die, ja, wie beispielsweise bei Swapfeeds, halt, das wird da unterschiedlich genutzt. Ich kann jetzt nicht zu sehr Detail gehen, aber da können zum Beispiel halt relativ einfach sichergestellt werden. Es gibt halt unterschiedliche Tarife, ob jetzt die Fahrzeuge privat nutzt oder gewerblich. Da gibt es halt die gewerblichen Career in …
in den Großstädten, die E-Bikes aber von ganz anderen 24-7 nutzen, wo am Tag 150 Kilometer auf die Kiste draufgehen und jeder Boardstein mitgenommen wird. Dafür gibt es andere Konditionen. Wenn du deinen Bike 24-7 über jeden Boardstein jagst, dann kann es sein, dass du vielleicht eine Nachricht…
Sissi (29:03.822)
Sven Bernhardt (29:16.723)
Sissi (29:27.438)
Sven Bernhardt (29:45.223)
Sissi (29:46.766)
Sven Bernhardt (30:03.335)
von deinem Bike, siehst deine komplette Historie mit Trip Detection, ohne dass du was einstellen musst, kannst dein Bike sharen mit deiner Familie oder wie auch immer, kannst ganz viele Sachen machen. Aber trotzdem glaube ich, dass sich eine große Marke am Ende des Tages halt
Diese digitale Schnittstelle ist zu wichtig, als dass du es als Marke nicht selbst in der Hand hast, was da drin passiert. wenn es so ein großer Teil deiner Marke werden, meiner Meinung nach, dass das mit einer White Label Lösung wahrscheinlich nicht ausreicht und du dich halt nicht differenzieren kannst.
Sissi (31:09.578)
Sven Bernhardt (31:22.023)
Sissi (31:37.78)
Sven Bernhardt (31:49.955)
daher wir gehen ein Stück weit in diese Richtung, aber grundsätzlich waren wir im Prinzip zumindest immer der romantischen Auffassung mit der romantischen Auffassung unterwegs, dass wir sozusagen im Hintergrund sind und die Marke schön im Vordergrund, aber man muss halt leider auch feststellen, die letzten zwei Jahre waren halt im Bikebereich schwierig und viele Hersteller haben halt einfach
nicht so gepusht, wir das… Also im Prinzip, wir konnten jetzt nicht dasitzen und warten, bis wir diese Anforderungen, die du am Anfang auch beschrieben hast, auf die können wir nicht warten. Also wir müssen auch ein Stück weit in Vorleistung gehen oder wollen,
Sonst lohnen sich die Aufwände nicht auf der einen Seite und es wird nicht skalierbar. Es geht ein Stück weit mehr in die Richtung, gerade für den etablierten Fahrradmarkt, dass wir Prinzip Lösungen vorfertigen. Diese ganze App-Integration findet bei uns statt. Die fünf Apps wollen wir auch nicht am Bike. Wir kümmern uns darum, dass du beispielsweise deine Enviolo-Schaltung über unsere App einstellen kannst,
wie auch immer, deinen Schloss oder deine Lichter über die App warten und ansteuern kannst. Und du musst im Prinzip nicht sieben Apps auf dem Handy haben für Einfache.
Sissi (33:44.942)
Sven Bernhardt (34:15.675)
und kriegst vielleicht zusätzlich noch paar nette Push-Nachrichten über die Zeit hinaus. Nicht nur wenn es bewegt, aber vielleicht kommt auch mal eine Nachricht, hey, es ist die richtig coole Woche, bis fünfmal durcheinander gefahren, durch den Regen und die ganze Woche durchgefahren. im Prinzip, das Bike fängt halt dadurch an, der einen Seite online zu sein, auf der anderen Seite halt auch mit dir zu kommunizieren und halt…
Sissi (34:52.942)
Sven Bernhardt (35:14.023)
Die Kunden halt so viel mehr binden an die Marke, sodass du im Prinzip auch unbedingt das nächste Bike wieder ein Riese und Müller sein musst, weil du alleine halt diese Nachrichten nicht missen möchtest und die dich vielleicht kennen schon mittlerweile.
Sissi (35:56.81)
Sven Bernhardt (35:59.239)
Sissi (36:05.558)
Wenn irgendwo was sein sollte, gerade beim E-Bike, dieser ganzen Technologie, erkennt, kann es da auch erkennen, wo es hakt, wenn es mal hakt, gleich loslegen und sagen, jetzt kommt der ADAC-Pannen-Service in zwei Minuten. Du nix.
Sven Bernhardt (36:41.281)
Sven Bernhardt (36:47.515)
abschließen kannst und ja, ich glaube es funktioniert schon super super gut im Sinne von
Sven Bernhardt (37:29.147)
Und sprich, du hast auf einmal halt ein Softwareteam und du hast in jeder Abteilung Softwareleute. bei Riese Müller ist sozusagen die digitale Transformation halt super weit fortgeschritten, nicht nur rund das Bike, sondern halt auch was die Firma angeht. Und da werden beispielsweise halt jetzt schon Daten aufbereitet für ihre Handelspartner, damit die Handelspartner halt auch davon profitieren.
wie du wie sie teilhaben können an dem dem dem Datenschatz und dann beispielsweise halt sehen können. rund meinen Laden sind das die Hotspots hier. Hier fahren die meisten Ries und Müller Bikes und ja, vielleicht eine Push-Nachricht rausschicken an die an die Fahrer, die dort unterwegs sind, wenn du wenn du eine Kampagne hast.
Sissi (38:53.78)
Sven Bernhardt (38:58.855)
Sven Bernhardt (39:23.431)
Sissi (39:24.084)
Dann schafft es noch mal, glaube ich, eine zusätzliche Verbindung. Und du weißt, wie es ihm geht, du weißt, wo es steht, du weißt dann, wie der Service fällig ist. Vielleicht kann man direkt dann aus der App heraus Termine bei seinem, keine Ahnung, der Werkstatt seines Vertrauens ausmachen und so was. Und das ist tatsächlich alles möglich in einer App. Und ihr seid verantwortlich für all diese APIs, Schnittstellen, könnt das alles bauen. Das kommt dann alles aus einer Hand.
Sven Bernhardt (40:07.431)
Genau.
Sven Bernhardt (40:19.309)
Sissi (40:19.56)
Sven Bernhardt (40:42.349)
Sissi (40:56.04)
Sven Bernhardt (41:08.271)
Sissi (41:11.007)
Sven Bernhardt (41:30.907)
Sissi (41:47.118)
Sven Bernhardt (42:12.779)
super stark am wachsen. Wir sehen aber jetzt auch, halt einfach die letzten zwei Jahre bei den meisten oder bei vielen herrschen halt einfach extrem ja wie gesagt Budgets wurden gekürzt, Team wurde gekürzt, also viele Produktmanagers sind dann zwischenzeitlich irgendwie im Sales gelandet oder haben mittlerweile nicht nur einen Job sondern zwei oder drei parallel und da war halt das Thema digitales bei vielen halt kein Brot- und Buttergeschäft aber sozusagen überlebenskalt.
Kampf war halt Brot und Butter maßgeblich und da wurde halt hauptsächlich darauf geachtet, einfach, dass man, ja.
Sissi (43:11.074)
Da kommen wir jetzt auch hin, dass wir nicht nur die Babyboomer haben und Gen X, sondern vielleicht auch eine neue Generation, die total technikaffin sind und das alles einfordern und das von anderen Produkten kennen. Also du hast zu mir im Vorgespräch sowas gesagt, Sissi, nach der Elektrifizierung kommt nun die Digitalisierung. Das macht ja auch total Sinn. Aber wo hackt es dann von
Herr Stellerseite, was sind da die großen Herausforderungen auf dem Markt? Du meintest schon finanzieller Natur, aber was sind deine Verkaufsargumente, dass du das durchbrichst?
Sven Bernhardt (44:20.491)
User Experience, du in dem Auto hast oder wie der Innenraum inszeniert ist. digitale Schnittstelle zum Fahrzeug ist viel wichtiger als die, vielleicht die Größe der Batterie schon noch, aber jetzt halt der Motor wird einfach als Hygienefaktor.
Angesehen und im fahrradbereich ja hatten wir die erste große transformation mit der elektrifizierung oder vielleicht besser sogar Motorifizierung ist das ein Wort? Weiß ich nicht, aber halt im Prinzip dass das das Motor Dazu kam motoren elektrifizierung ist glaube ich noch nicht ganz durch das läuft ja immer noch weiter wenn jetzt die
Bio-Bikes quasi elektrifiziert werden und auch mit einem anständigen Batteriespeicher ausgestattet werden, ist mit Sicherheit auch noch riesen spannendes Feld. jetzt erstmal bei den zwei großen Trends zu bleiben, also erstens die Elektrifizierung und das nächste ist jetzt, die große neue Transformation ist halt die Digitalisierung und was die Hersteller oder das viele mit der Elektrifizierung hattest du im Prinzip das erste Mal, dass eine Schere aufgegangen ist von Herstellern, auf der einen Seite gesagt haben, okay, e-Bikes kommen.
Wir wollen diejenigen sein, die trotzdem weiterhin Hersteller von diesem Fahrzeug sind. Wir wollen in der Lage sein, komplette System zu verstehen und wie ein Autohersteller eben auch in der Lage sein, ganze Bike selber aufzubauen. Also gutes Beispiel hierfür, Specialized, den Antriebsstrang auch.
Sven Bernhardt (46:25.971)
gebaut haben und verkauft haben und wenn dann zusätzlich der Zulieferer sich noch den ganzen Service kümmert und die Roadmap und am Ende des Tages sogar noch ums Marketing zu dem Thema, dann wurden halt viele Hersteller relativ klein gehalten oder halt mehr oder weniger die Rolle ist halt nicht mehr so groß wie vorher.
Sissi (47:23.018)
Sven Bernhardt (47:25.095)
Digital Strategie zu überlegen und es muss auch nicht der ganze Blumenstrauß sein, sondern eine klare Vision, wo du hin willst, wie du vielleicht mit deinen Kunden kommunizieren möchtest, was für Features du an deinem Bike haben möchtest, die vielleicht unabhängig vom Motor stattfinden. Schaffst du es als Hersteller halt dir diese Strategie zu überlegen oder
Nutzt du im Prinzip halt wieder die Lösung von deinem Hersteller, von deinem Zulieferer, musst dann aber halt damit rechnen, dass du im Prinzip, glaub ich, im Vergleich zu der ersten Transformation noch krasser abgehängt wirst. Weil du dann halt, Prinzip, bist du ja nur noch Kleiderbügel im Sinne von, du lieferst halt, du bist halt das Vehikel.
Und dein Kunde, der Fahrer, der E-Bike-Fahrer, kommuniziert, der lädt sich die App von deinem Zulieferer runter und macht sich den Account bei deinem Zulieferer und wird auch die Premiumdienste von deinem Zulieferer nutzen und nicht die von dir. Also im Prinzip als Marke, vielleicht hast du die Möglichkeit noch irgendwie white labelled irgendwo aufzutauchen, aber so wirklich involviert ist man halt einfach nicht in die neuen.
Geschäftsumwanderung.
Sissi (49:18.606)
Sven Bernhardt (49:24.639)
Sissi (49:31.822)
Sissi (49:49.87)
Sven Bernhardt (49:56.903)
Sissi (50:12.238)
Sven Bernhardt (50:22.061)
Sissi (50:47.862)
Sven Bernhardt (51:14.663)
Sissi (51:15.598)
Sven Bernhardt (51:44.423)
Sissi (52:04.618)
Sven Bernhardt (52:06.643)
Sissi (52:18.874)
Sven Bernhardt (52:25.991)
Sissi (52:28.513)
Sven Bernhardt (52:51.195)
Sissi (53:00.712)
Sven Bernhardt (53:08.007)
Sissi (53:11.156)
Sven Bernhardt (53:14.919)
mit ihrem Telefon und Apps als wir das gelernt haben. da ist es auch Hygiene-Faktor, dass du siehst, was dein Bike macht.
Sissi (53:54.158)
Sven Bernhardt (54:00.263)
Also die haben wirklich permanent mit den Bikes gearbeitet, mit den Scootern gearbeitet und die Konfiguration verändert. Das ist einfach ein anderes Mindset gewesen, wie die umgegangen sind mit den Fahrzeugen, als wir das jetzt so mit unserer Hardware-Denke vielleicht haben. Daten auf jeden Fall und dann die Strategie dahinter ist glaube ich unheimlich wichtig.
was du damit erreichen möchtest.
Sissi (54:53.927)
Sven Bernhardt (54:57.535)
noch integrierter, glaube ich, dass du da gar nicht mehr drüber nachdenken musst und dass du auch froh bist, wenn du halt auf Insta dann deine Tour teilen kannst.
Sissi (55:38.57)
Sven Bernhardt (55:59.831)
hat im Prinzip dazu geführt, dass die Hersteller am Ende des Tages in die Insolvenz geschlittert sind, wenn es zu arg war und nur die Großen… Orts nicht unbedingt gesagt, dass die Großen bleiben, Preiskampf führt im Prinzip in so eine Spirale, wenn du dich nicht differenzierst und keine Nische für dich findest, wie du dich positionierst.
Sissi (56:52.75)
Sven Bernhardt (57:03.999)
Station fahren und gucken wie jetzt der Batterieladestand ist oder wie voll der Bus ist. Das muss in der Cloud sein.
Sissi (57:37.966)
Sven Bernhardt (57:50.647)
Sissi (58:15.979)
Sven Bernhardt (58:19.495)
Erstmal glaube ich, ist es unglaublich wichtig, dass die Produkte halt in der Cloud sind und online zugänglich sind und dann kommt mit Sicherheit der ein oder andere mit einer schönen App dazu.
Sissi (59:02.478)
Sven Bernhardt (59:06.823)
Sissi (59:31.032)
Sven Bernhardt (59:52.831)
Kein reiner Diebstahlschutz, sondern es geht im Prinzip darum, dass deine Produkte online sind und dass du halt als Firma nicht mehr analoge Produkte, sondern halt digitale Online-Produkte verkaufst. Und wenn du das machst, dann musst du natürlich auch anders entwickeln und anders ist im Prinzip ein Stück weit wie im dunklen Raum das Licht einschalten.
Sissi (01:00:46.318)
Sven Bernhardt (01:00:46.887)
Sissi (01:01:14.086)
Sven Bernhardt (01:01:26.124)
Sissi (01:01:29.102)
Ist dann sowas wie lovable möglicherweise eine Konkurrenz? Nein, Also so dass dann Hersteller sagen, hey, jetzt haben wir lovable und jetzt können wir mit lovable ganz einfach unsere Apps selber bauen.
Sven Bernhardt (01:02:09.239)
Sissi (01:02:14.37)
Sissi (01:02:20.35)
Sven Bernhardt (01:02:25.831)
Sissi (01:02:39.007)
Sven Bernhardt (01:02:40.549)
cool ist auf jeden Fall, wenn auf dem Anwendungsbereich mehr passiert und wenn schneller Apps entwickelt werden und gedreht werden und neue Ideen ausprobiert werden und neue Sachen entwickeln.
Sissi (01:03:12.93)
Ja und an alle Zuhörenden danke fürs dabei sein. Ihr seid die Besten und die Schönsten. Nehmt fleißig das Rad. Bis zum nächsten Mal. Ciao.
Podcast CatchUp #35: Host Sissi Pärsch bittet Nimms Rad-Chefredakteur Laurenz Utech eine letztes Mal um ein Update zu den spannendsten News und drängendsten Themen des vergangenen Monats – bzw. Jahres.
[toc]
In dieser letzten CatchUp-Episode reflektieren Sissi und Laurenz über die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen im Jahr 2025, insbesondere im Bereich der Fahrradindustrie. Sie diskutieren die Überraschungen und Herausforderungen der Eurobike, die beeindruckenden Fortschritte in Städten wie Helsinki und Frankfurt sowie die negativen Aspekte der Radinfrastruktur und der Radverkehrspolitik. Zudem wird das Scheitern des Porsche E-Bike Projekts thematisiert und die Gewinner des Jahres hervorgehoben.
Abschließend werfen sie einen Blick auf die Trends und Themen, die 2025 an Bedeutung verlieren werden. In dieser Episode diskutieren Sissi und Laurenz außerdem die Herausforderungen und Entwicklungen im Fahrradmarkt, insbesondere im Hinblick auf E-Bikes und Urban Bikes. Sie teilen persönliche Erfahrungen von Radtouren und sportlichen Entdeckungen, reflektieren über Sportler des Jahres und absurde Ereignisse des Jahres. Zudem geben sie Tipps zu Büchern und Filmen für die Winterzeit und äußern ihre Wünsche für das kommende Jahr 2026. Und natürlich wird auch die Frage geklärt, warum dies die letzte CatchUp-Folge vorerst ist.
Viel Spaß beim Hören, und vergesst nicht, den Podcast zu liken, zu abonnieren und zu verbreiten!
Musik: Adi Kudos & MaexMusic
Sissi (00:00.852)
Laurenz (00:04.524)
Sissi (00:11.11)
Laurenz (00:43.365)
Sissi (00:48.875)
Laurenz (00:51.372)
Sissi (00:54.964)
Sissi (01:04.11)
Sissi (01:08.686)
Laurenz (01:13.548)
Sissi (01:18.937)
Laurenz (01:41.8)
Sissi (01:44.238)
Laurenz (01:57.126)
Sissi (02:01.994)
Laurenz (02:12.236)
wenn davon mehr kommen würde.
Sissi (02:43.592)
Laurenz (02:57.132)
Es gab ja einige Überraschungen, Insolvenzen, solche Dinge.
Aber die Geschichte mit der Eurobike hat mich schon sehr überrascht. Die Geschichte, die jetzt ja auch noch kein Ende gefunden hat oder nicht. Aber noch davor hat mich eigentlich die Eurobike an sich noch irgendwie mehr überrascht. Ich war ja wieder da, Impressionen, Highlights, auch vor allem Neuheiten und einfach Sensationen einzufangen. das war einfach auf einem
historischen Tiefstand so angelangt. Dieses sensationelle und auch so generell die Stimmung dort, das hat mich schon sehr, das hat mich erstmal überrascht. Dann hat mich aber trotzdem überrascht, was danach kam. Also das war, ich glaube, da hat kaum jemand mitgerechnet, dass es dann so einen Knall gibt.
Sissi (04:08.206)
It’s not resolved yet. Vielleicht wird das auch nicht mehr passieren. Das wissen wir nicht. Wir sind jetzt eben so ein bisschen im Wagen. ja, was die Eurobike selbst anbelangt, das hat mich eigentlich nicht überrascht, wie es halt so ist, wenn man mal so ein bisschen betrunken ist, kommt die Katerstimmung und die sollte einen eigentlich nicht überraschen, wenn man aufsteht und sagt, poi. Nach den Jahren des Höhenflugs und auch des Verwöhntseins
Der Fall, ist jetzt schon seit einigen Jahren so angekündigt und das hat nicht nur mit der Messe zu tun, sondern mit der ganzen Industrie. hast es angesprochen mit den Insolvenzen, mit den Problemen, mit der Marktbereinigung, wenn man das so schrecklich ausdrücken möchte. Was hat dich in diesem Jahr besonders beeindruckt?
Laurenz (05:30.924)
Sissi (05:32.174)
Laurenz (05:34.336)
Sissi (05:59.822)
Laurenz (06:17.769)
Laurenz (06:22.028)
Sissi (06:28.318)
Vision Zero. Da sind auch Fußgänger dabei. Hunde weiß ich jetzt nicht, aber ja.
Laurenz (06:36.716)
Sissi (06:43.355)
Laurenz (06:45.042)
Sissi (06:54.67)
Laurenz (07:03.238)
Sissi (07:21.45)
Laurenz (07:29.26)
Sissi (07:44.96)
Digitalisierung.
Sissi (07:56.372)
Laurenz (07:58.966)
Laurenz (08:02.508)
Aber einfach mit dem Vibe, da herrscht, mit der Highlight-Dichte, toller Aussteller, Wetter hat auch wieder gepasst und cooles, cooles, coole Location. Also das hat wieder super Spaß gemacht, dort, also einfach die Messe, die Messe zu erleben, von dort zu berichten, Farida zu testen, fand ich sehr cool. Und jetzt vor allem rückblickend so im Kontrast.
zu den Eurobike. Ja, habe ich das schon beeindruckt, was aus der Messe geworden ist und bin da auch in einer guten Dinge.
Sissi (09:13.766)
Laurenz (09:19.468)
Sissi (09:44.136)
Laurenz (09:47.628)
Laurenz (09:53.26)
Sissi (10:06.318)
Laurenz (10:17.992)
Sissi (10:33.191)
Wir werden sehen. Ende März, glaube ich, 2026. Nicht mehr allzu weit hin.
Laurenz (10:43.666)
Sissi (10:57.53)
Laurenz (11:08.236)
Sissi (11:17.065)
Sissi (11:37.067)
Laurenz (11:38.685)
Sissi (11:46.164)
Laurenz (11:52.364)
eine Änderung der Prioritäten, der politischen Prioritäten gab und Kürzungen gab und es einfach vielmehr andere Themen, Verteidigung, Energie, ging, hat sich das halt dieses Jahr fortgesetzt und es gab, es wurden Lastenradförderungen gekürzt zum Beispiel, Bauprojekte wurden eingestellt, also infrastrukturelle
Projekte natürlich also es ist natürlich jetzt auch nicht nichts passiert. Es gibt Leuchtturm. Projekte, es gibt Kommunen, wo nach wie vor. Was passiert, aber. das halt die Frage auch zu nutzen, da ein bisschen ja. Stimmung zu machen, also da das Thema, das hat schon verloren leider wieder.
Find ich.
Sissi (13:14.35)
Laurenz (13:34.3)
mitbekommen.
Sissi (14:04.686)
Santa Cruz, Fokus, Kalkhof und so weiter und so fort, Urban Arrow auch. Und es gab eben zwei Joint Ventures und das eine Joint Ventures bezog sich auf Porsche E-Bike Performance. Damals hat ja auch Porsche gerade Fazua gekauft und ist dann in die Fazua-Ecke hier in Ottobrunnen vor den Touren Münchens gezogen und hat eben Porsche E-Bike Performance gelauncht. Und das andere Projekt bzw. Joint Venture war
P2 E-Bike und die saßen in Stuttgart. Und die sollten eben entsprechend Räder entwickeln. Und ich habe es noch mal rausgesucht, was damals in der Pressemitteilung stand. schläs vor Moment. Das erste Joint Ventures soll eine künftige Generation von hochwertigen Porsche E-Bikes entwickeln, herstellen und vertreiben. Das zweite Unternehmen wird sich auf technologische Lösungen für den schnell wachsenden Markt der Mikromobilität konzentrieren. Also
P2 E-Bike, P2 E-Bike wurde jetzt eben aufgelöst. heißt, Porsche wird nicht E-Bike Hersteller und das ja, it sums it all up. Die Geduld der Branchenquereinsteiger, die jetzt nicht aus China kommen, muss man klar sagen, ist eben an dem Ende dieses Jahr sehr deutlich. Wobei die chinesischen Quereinsteiger ja auch noch Kapital zu haben scheinen. Und wenn man so auf Porsche blickt,
Porsches Aktienkurs 2025, to date ist irgendwie 20 Prozent im Minus vom IPO. Der ist ja auch noch nicht so lange her, 40 Prozent. Also da ist der Geduldsfaden dann auch schneller gerissen als bei den Chinesen, muss man dazu sagen. Und ja, interessant. Und ich weiß nicht, wie plötzlich, es wurde ja berichtet, dass es dann doch sehr plötzlich auch für die Beteiligten war, die dort eben hingewechselt sind.
Sissi (16:27.316)
Laurenz (16:36.332)
Sissi (16:36.746)
Passt. Next. Wer ist dein Gewinner, deine Gewinnerin des Jahres?
Laurenz (16:48.717)
Laurenz (16:55.932)
Sissi (16:58.996)
Laurenz (17:14.169)
Sissi (17:18.798)
Laurenz (17:29.644)
Sissi (17:35.284)
Sissi (17:48.494)
Sissi (17:57.198)
Laurenz (17:59.481)
Laurenz (18:18.938)
Sissi (18:24.872)
Laurenz (18:28.3)
Sissi (18:54.9)
Zumindest in München. Ich sehe wöchentlich die Erfolge und ich bin da sehr, dankbar für. Für mich sind das Heldinnen. Die setzen sich so brutal ein und werden dafür überhaupt nicht gefeiert.
Laurenz (19:40.364)
auch es mal ein bisschen expliziter gemacht. Was mich zum Beispiel sehr beeindruckt hat oder was hängen geblieben ist, dass jetzt halt dieses Jahr zum Beispiel in der Stadt Tübingen, die natürlich eine, ja auch irgendwo eine besondere Position hat durch einen Bürgermeister, der irgendwie auch radverrückt ist und auch sonst ein bisschen verrückt.
Da wird dieses Jahr die vierte beheizte Radbrücke gebaut. Die befindet sich jetzt gerade noch im Bau, da wurden die Teile gesetzt. Jahr, letztes Jahr wurde eine eröffnet mit auch viel, hat viel Aufmerksamkeit gesorgt, mal explizit Kommunenstädte zu nennen, wo…
trotzdem was geht. Interessant fand ich auch. In dem Zusammenhang, der ist der Copenhagener ist Index dieses Jahr mal wieder veröffentlicht wurde. Ich glaube nach 2 3 Jahren Pause oder so was. Das wird von einer Agentur, das ist eigentlich nur immer mal wieder erhoben. Verschiedene Kriterien, verschiedene Datenwender ausgewertet und dann geht es halt die Fahrrad.
freundlichsten Städte weltweit. Da ist Deutschland zum Beispiel mit Münster auf einem starken siebten Platz vertreten, also direkt nach Helsinki, Vision Zero Helsinki. Das ist auch so Beispiel. da wohnt zwar mein Bruder, ich weiß jetzt trotzdem nicht, wie es aktuell mit aktuellen Infrastrukturellen mit dem Fortschritt da ausschaut, aber da lässt es sich schon immer gut ranfahren.
Laurenz (22:04.358)
Sissi (22:05.32)
Sissi (22:25.812)
Laurenz (22:37.964)
Sissi (22:39.553)
Sissi (22:46.73)
Laurenz (23:07.052)
Frankfurt als die fahrfreundlichste Großstadt im HDFC Fahrradklimatest ausgezeichnet.
Sissi (23:46.144)
Laurenz (23:51.41)
und Autoverkehrs zurückgegangen. das hätte man vor ein paar Jahren wahrscheinlich noch nicht gedacht und sticht für mich auf jeden Fall bei dem Punkt heraus.
Sissi (24:35.378)
Laurenz (24:38.668)
Laurenz (24:54.092)
Sissi (25:04.493)
Laurenz (25:04.798)
Sissi (25:33.578)
Laurenz (25:41.416)
Sissi (25:42.95)
Die Städte und Kommunen dürfen sich sehr, gerne für den Radverkehr engagieren. Ja, was sie jetzt auch tun und durch die Änderung der Straßenverkehrsordnung auch möglich ist. Aber die Arbeit, die läuft halt wirklich unten. Die läuft wirklich unten und da ist nichts Chefsache. Da ist nicht irgendwie irgendwas ins Rollen bringen und weiter vorantreiben und finanziell bluten nicht nur.
Laurenz (26:15.348)
Sissi (26:40.183)
Laurenz (26:50.582)
Sissi (26:58.562)
Laurenz (27:04.395)
Fokus auf urbaner Mobilität, auch hohem Freizeitnutzen. Vollgefedertes, komplett ausgestattetes Bosch E-Bike mit Ketten und Riemen Optionen, Antriebsoptionen. Also da ist an alles gedacht worden und sieht auch ziemlich cool aus. Man sieht den Dämpfer nicht, den hinteren, der ist so versteckt und…
Das war so wirklich auch eine Neuheit, die zu Eurobike präsentiert wurde. Das ist ja sowieso inzwischen eher selten und sie haben das auch gerade so mit Ach und Krach noch geschafft. war alles ein bisschen knapp. Präsentation war auf der Eurobike selbst, hat aber, ja, glaube ich, den gewünschten Effekt erzielt. War ziemlich cool. Eine zweite Sache, die wurde auf der Eurobike präsentiert, glaube ich auch zum ersten Mal.
habe ich da auch wahrgenommen, wie cool das tatsächlich ist, ich erst später im Test gemerkt und zwar diese Shimano Q-Auto Schaltung, also die automatische Schaltung für muskelbetriebene Fahrräder, die mit einem Dynamo funktioniert, die mit einem Dynamo den Strom für den den Stellmotor generiert, der dann automatisch schaltet.
Das ist ja auch erstmal so, also wie genial das eigentlich ist, checkt man erst so, wenn man sich das mal so bisschen durch den Kopf hört. wenn man jetzt hört, automatische Schaltung ist jetzt an sehr vielen E-Bikes dran. Aber es ist eben nicht für E-Bikes, es ist für normale Stadträder. Und wir haben das an einem solchen leichten Stadtrad getestet und es super funktioniert und es sehr, sehr komfortabel.
Laurenz (29:35.068)
Sissi (29:38.894)
Laurenz (29:50.952)
Sissi (30:06.478)
Laurenz (30:12.278)
Sissi (30:13.71)
Laurenz (30:18.316)
Sissi (30:22.686)
Laurenz (30:31.372)
Naja ich…
Es liegt halt so auf der Hand, ne? Also vor allem jedes jedes Gerät hat das jetzt so langsam, aber sicher. Warum die Wechs noch nicht? Also jetzt ist es so. Ich hab das halt auf der Seichenwoll schon bestaunen dürfen. Deswegen hatte ich es jetzt nicht so auf dem Zettel, aber es ist ja groß, großes Highlight.
Sissi (30:54.472)
Und wie gesagt, ich habe das Gefühl, die Industrie sieht das nicht, dass es sich einfach in eine Richtung bewegt, die auf Komplexität und schwierige Händelbarkeit oder Anfälligkeit ausgerichtet ist und dass das überhaupt nicht die Zielgruppe trifft. Also wenn man die Zielgruppe erweitern möchte, dann nicht damit. ist, damit kann ich nicht kommentieren. Das kommt nicht an, egal bei wem.
Laurenz (31:18.476)
Ja vor allem wenn man so die Zielgruppe dahingehend erweitern möchte, irgendwie so jeder sollte doch ein E-Bike nutzen. Jeder fährt ja auch Auto oder Bahn. Jeder sollte ein E-Bike nutzen. muss ich halt… Dann ist es so schlau das Kabel zu nehmen, was jeder hat und mit dem jeder umgehen kann.
Sissi (31:42.856)
Laurenz (31:51.5)
Laurenz (32:09.404)
Automatische Schaltung in Kombination mit dem smarten System. Das war vorher den Shimano Motoren vor enthalten. Also, aber das ist eine Entwicklung, die sich jetzt schon über die letzten fünf Jahre so ungefähr vollstreckt. Aber da geht es weiterhin.
Sissi (32:54.158)
Ich habe auch die Digitalisierung als so das Ding, das sich halt einfach weiterentwickelt, glaube ich, fast ein bisschen wieder an Fahrt verloren hat, wie so alles an Fahrt verloren hat, weil man Angst hat, sich zu entwickeln, wenn man zu wenig Kapital hat und da auf die Handbremse steigt. Und ansonsten auch ein Trend, der sich weiter fortgesetzt hat, ist Selbstmitleid.
Aber was soll ich sagen, wir sprechen hier ja von einer männlich geprägten Branche und da ist das, glaube ich, einfach der unterlegende Grund tun. Das ist einfach, muss man sich damit abfinden. Ja, definitiv. Welches Thema wird 2025 keine große Rolle mehr spielen?
Laurenz (33:38.617)
Laurenz (33:47.861)
Sissi (33:49.897)
Laurenz (34:01.406)
Sissi (34:18.432)
Laurenz (34:20.946)
Sissi (34:25.934)
Ja, aber Herr Flossmann ist jetzt, glaube ich, allein. YT USA gibt es nicht mehr. Das Ganze wieder zu lancieren. Ich weiß nicht, wie groß das Team noch ist in der aktuellen Zeit.
Laurenz (34:37.803)
Laurenz (34:43.996)
Sissi (34:48.814)
Laurenz (35:02.142)
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Sissi (35:45.862)
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Sissi (36:55.706)
Laurenz (37:08.084)
Sissi (37:20.714)
Nur weil die Leit-EMTBs nicht so ziehen, wie man es gedacht hat, weil die draußen mountainbike fahrenden 50 plus, 100 plus Kilo Männer sagen Leit-EMTBs.
Laurenz (37:38.708)
Sissi (37:48.148)
Laurenz (38:17.868)
Sissi (38:21.782)
Laurenz (38:45.944)
Von daher waren diese Voraussetzungen alles recht einfach. Aber sich so das erste Mal in den dunklen Wald zu legen, das war cool und natürlich auch irgendwo ein bisschen transformierend. Aber auch einfach so lange wieder auf dem Rad zu sein und tatsächlich auch die Strecke muss ich mir auch auf die Schulter klopfen.
kleine felserwald divide tour sozusagen rausgesucht also die nord-süd-achse bin ich durch den felserwald gefahren das war also ja 90 prozent also im wald sehr hoher trailanteil sowohl bergab als auch bergauf hat super viel spaß gemacht ich hab es mit meinem hardtail gemacht was ich auch erst seit dem jahr jetzt hab mit meinem stahl hardtail
mit Taschen und so weiter. Das hat super viel Spaß gemacht. so für mich hat irgendwie die reizvollste Form des Bikepackings, weil ich halt dann auch, ich kann Trails fahren. bin viel auf dem Rad. kann Trails fahren. Ich habe das Natur-Elliptnis. Kann unter freiem Himmel schlafen und …
Sissi (40:20.332)
Laurenz (40:43.154)
Ich bin nachts an irgendwelchen Abgründen noch entlang gelaufen, weil ich meine Schutzhütte nicht sofort gefunden habe, weil es ja doch irgendwie ziemlich dunkel ist im Wald. Also selbst wenn man dann ja, also sehr, sehr, also noch mal dunkler als wenn irgendwo noch Lichtverschmutzung ist. Ja, genau, das war, das war erfolgreich. Das war cool. Was hast du gemacht?
Sissi (41:24.087)
Sissi (41:40.286)
Laurenz (41:49.428)
Laurenz (42:05.88)
Sissi (42:07.138)
Sissi (42:14.798)
Was ich so bisschen vermisst habe, war eben besondere Radreiseerlebnisse, so was du beschreibst. Ich war auf Mallorca, das war ganz toll, aber auch nicht gewaltig irgendwie lange Gravitage gehabt dort, weil halt beruflich. Und das habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen, für 2026 wieder coole Reiseradlgeschichten zu machen. Sportlerin des Jahres allgemein übergreifend.
Laurenz (43:01.644)
Laurenz (43:14.302)
Sissi (43:21.302)
Ja, Gott, ich frag mich, was kommt denn da jetzt? Ein großes Fragezeichen. Nee, es ist fast schon ein gestrecktes schönes Ausrufezeilen.
Laurenz (43:30.7)
Laurenz (43:34.822)
Sissi (43:41.861)
Matthias Schmidt aus München, der im Januar ganz groß feiert. Ich habe nämlich heute die Einladung bekommen. Schmidt, ich bin dabei. Aber er feiert nicht den deutschen Basketballtitel, sondern seinen Geburtstag. Aber Titel der deutschen Basketballer.
Laurenz (43:54.727)
Laurenz (44:03.398)
geschrieben. Aber wenn man das liest, kann man sich ihn sehr gut vorstellen, wie er das alles erlebt hat und wie er das auch eigentlich in seinen Worten so formuliert. Also super, macht super viel Spaß, das vorzulesen und hat so ganz viel, ganz viel tolle, ja, tolle Werte, die das irgendwie transportiert. Wenn man es dem Kind vorliest und er ist halt auch so, er ist halt schon Dennis-Röder-Fan, weil er das alles mitgeguckt hat.
und dann hat er dieses Buch bekommen und feiert es einfach nur. ja, großartig. Ja, stimmt, ist mir da gar nicht eingefallen. Aber ganz aktuell fand ich jetzt zum Beispiel auch sehr interessant, man hat es nur leider kaum mitbekommen oder sehr beeindruckend bemerkenswert, dass die Handballerinnen WM-Silber geholt haben. Aber es wurden halt auch irgendwie nur
Sissi (45:09.024)
Laurenz (45:30.212)
organisiert sei. das fand ich sehr cool und auch typisch die Handballer und Handballerinnen, die feiern immer gerne.
Sissi (46:05.379)
Sissi (46:10.51)
Holy moly, also das war schon gewaltig. Dein… Also, naja, und dann immer am Tag darauf die Abfahrt. Aber kommen wir zu deiner sportlichen Entdeckung 2025. Auch privat.
Laurenz (46:42.7)
Laurenz (46:50.828)
Laurenz (47:00.588)
Sissi (47:02.286)
Laurenz (47:12.83)
Sissi (47:28.686)
Ich habe natürlich das Glück, das a-zyklusch zu machen mit leeren Pisten und ich habe es wieder so genossen. Ich bin da aufgewachsen und ich lieb’s einfach. bin sehr viel Touren gegangen die letzten Jahre und jetzt muss ich auch mal was sagen, weil ich es immer wieder höre. Pisten fahren. Gerade von Skitouren gehe ich das macht man doch nicht, man fährt doch nicht Piste. Und ich finde das fast fatal, weil…
Pistenskifahren sollte so sehr zum Training eines Skitourengehers dazugehören wie das LVS Training, weil Skitourengehen nicht nur aus dem Auf, sondern auch aus dem Ab besteht und die Fahrlässigkeit, die ich da oft im Gelände sehe, wo dann die Leute sich irgendwie runterkämpfen und da riskierst du nicht nur deinen Kreuzband, sondern noch viel mehr und auch den Einsatz von anderen. Naja, also auf jeden Fall Pistenskifahren. Richtig Spaß gemacht.
Laurenz (48:46.86)
Sissi (48:51.406)
Laurenz (48:57.804)
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Laurenz (50:03.04)
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Sissi (50:33.774)
Laurenz (50:38.028)
Das ist unfassbar. also wenn ich das dann einmal so packt und irgendwie packt das ein ziemlich schnell, also es ist auch so bisschen absurd, ne? Also man ist da total im Ballermodus und dann in der Hocke und robbend über den Boden und Wahnsinn. Mir hat danach alles weh getan. Gut, wir sind danach auch noch Kartfahren gewesen und in der Trampolinhalle wahrscheinlich.
Sissi (51:08.397)
Sissi (51:28.33)
Sissi (51:35.192)
Laurenz (51:37.216)
Sissi (51:43.54)
Da war ich übrigens nicht eingeladen, aber das nur so nebenbei.
Laurenz (51:54.28)
Sissi (51:58.446)
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Sissi (53:33.398)
Laurenz (53:48.844)
Sissi (54:02.126)
Laurenz (54:10.13)
Ähm, genau.
Sissi (54:32.882)
Laurenz (54:57.206)
Sissi (55:00.434)
Laurenz (55:31.172)
Laurenz (55:39.462)
Was mir irgendwie so direkt eingefallen ist, aber das ist nicht wirklich persönlich, ich fand es so absurd, als ich das gelesen habe, dass diese kurzzeitige Absetzung von Jimmy Kimmel, also wirklich, das ist auch politisch, aber das hast du hier gar nicht geschrieben.
Sissi (56:20.846)
Laurenz (56:52.716)
ist so mein, das möchte ich machen. Aber ich glaube auch, das, dass ich glaube, dass es hier auch reinpasst, dass das, also weil das sind wir einfach nicht gewohnt so. Gerade wir, die wieviel pendeln, da gibt es immer ein Ziel und immer ein Zweck hinter der Fahrt. Und wenn man jetzt Touren plant, Bikeworking Touren oder Mountainbike Touren oder Gravel-Ausfahrten oder so, dann ist das auch immer
minutiös geplant meistens, aber einfach mal so rumfahren kann glaube ich, kann sehr entschleunigen und das ist ja das was wir gerade so oder was man jetzt momentan suchen kann.
Sissi (58:09.036)
Laurenz (58:13.336)
Sissi (58:18.174)
Sissi (58:25.098)
Sissi (58:34.6)
Laurenz (58:40.744)
Sissi (58:44.03)
Laurenz (59:09.644)
dass sie eigentlich schon immer ADHS hatten oder haben, die Interviewgäste und der Interviewer. Ich fühle mich da immer ganz gut abgeholt. sind auch natürlich jetzt nicht mehr so die jüngsten Leute.
Sissi (59:56.084)
Laurenz (01:00:00.524)
Sissi (01:00:08.043)
Also ich habe einen Buchtipp. Verena Rossbacher. Monscherie und unsere demolierten Seelen. Super Buch. Tolles Buch, tolle Autorin. Ursprünglich aus Vorarlberg, Herz in Berlin, Leben super Humor. Lest es, vor allem wenn ihr eine Frau meines Alters seid. Serientipp. Wie gesagt, BBC. Wer braucht Netflix, wenn es BBC gibt? Verstehe ich überhaupt nicht, könnte nur BBC schauen die ganze Zeit. Ludwig.
Super Serie. Sehr skurril, spannend, witzig, richtig gut. Und mein Tipp, was man ausprobieren sollte, man sollte jemanden kontaktieren und wieder treffen, den man schon lange nicht mehr gesehen hat und vielleicht auch mag.
Laurenz (01:00:55.87)
Da geht es eine Coming-of-age-Serie oder eigentlich ist es eher so ein Rückblick von einem Mit-30er, der wird zum 20-jährigen Klassentreffen eingeladen und möchte daraufhin ein paar Dinge aufarbeiten aus seiner Jugend in den 2000ern. Also das ist so exakt, wenn du mehr wissen möchtest, wie ich aufgewachsen bin. Das spielt auch noch in Ruhrgebiet.
Sissi (01:01:52.862)
Laurenz (01:01:55.908)
Laurenz (01:02:12.94)
Sissi (01:02:15.784)
Laurenz (01:02:45.62)
Sissi (01:02:53.294)
Sissi (01:02:59.662)
Sissi (01:03:12.522)
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Laurenz (01:03:22.254)
Sissi (01:03:36.518)
Laurenz (01:03:46.604)
Sissi (01:03:48.692)
Sissi (01:04:13.78)
Laurenz (01:04:19.144)
Das finde ich sehr gut. stimmt. Das habe ich mir auch immer gesagt, komm, du fährst nicht so viel. Aber ich wollte das jetzt irgendwie. Und außerdem, ich werde mir einen Fahrrad, einen Mountainbike kaufen, was wirklich dann sehr lange bei mir bleiben wird. Das ja, ja, ja, ja, ja.
Sissi (01:04:35.854)
Laurenz (01:04:49.073)
Laurenz (01:05:05.982)
Sissi (01:05:05.992)
Sissi (01:05:14.85)
Laurenz (01:05:36.414)
Mareike Rauchhaus, Director of Communications and Public Policy bei nextbike, ist zurück im Podcast – als erste Wiederholungsgästin. Mit Host Sissi spricht sie über frische Zahlen, Professionalisierung, exponentielle Wachstumschancen und die Wiener Poesie- und Partyfähigkeiten.
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nextbike hat sich 20 Jahre nach der Gründung fast schon unauffällig zu einem der großen Player (und großen Arbeitgeber) der europäischen Fahrradbranche entwickelt: Die Leipziger beschäftigen inzwischen über 1.000 Mitarbeitende (!), sind in 23 Ländern und über 400 Städten präsent und gelten als Bike-Sharing-Marktführer in Europa. Bis zu 200 Fahrräder können die neue, 8.000 Quadratmeter große Fertigungsstätte bei Warschau täglich verlassen.
Im Podcast spricht Sissi mit Mareike Rauchhaus (Mitarbeiterin Nummer 5) über die Professionalisierung des Bike-Sharings auf allen Ebenen: vonseiten der Kommunen und Städte, die mit ihren europaweiten Ausschreibungen, Service Level-Agreements, Vertragslaufzeiten etc. klare Standards vorgeben. Seitens der Verkehrsverbünde, die einst das Bike-Sharing noch als Konkurrenten beäugten und heute als wichtigen Bestandteil nicht mehr missen wollen – im Gegenteil: Die Integration wandert mehr und mehr in die suburbanen und ländlichen Bereiche hinaus. Und auch vonseiten der Anbieter, die vom Rad bis zum Algorithmus stetig an der Produktoptimierung arbeiten.
Zum Verständnis: Während B2C-Anbieter wie Lime und Dott ihr Geschäftsmodell auf die Nutzungsgebühren stützen, fokussiert sich nextbike auf die Integration in den ÖPNV, auf Partnerschaften mit Kommunen, Städten und Hochschulen (integriert in das Semesterticket).
Mareike und Sissi wandern von Paris nach Wien, Mareikes aktueller Lieblings-nextbike-Stadt, „weil sie zeigt, wie moderne Verkehrsintegration geht“. 10 % der Wiener Linie-Radflotte ist zum Beispiel mit Kindersitzen gerüstet. Die Diversifizierung mit Cargobikes, Anhängern und Trikes ist neben der Elektrifizierung und der Expansion in suburbane Räume generell ein Trend der Branche.
Zum Schluss diskutieren die beiden noch eine im Oktober veröffentlichte Studie zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen von Bike-Sharing, die im Auftrag von Cycling Industries Europe (CIE) und EIT Urban Mobility durchgeführt wurde. Wie häufig wird ein Leihrad im Schnitt genutzt und wie viel Kilometer legt es zurück? Wie oft wird es mit dem ÖPNV kombiniert und welche Effekte hat Bike-Sharing auf Ökonomie, Gesundheit und Nachhaltigkeit?
Die Antworten und noch viel mehr gibt’s im Podcast – jetzt reinhören!
In der dunklen Jahreszeit und in einer Zeit der Unsicherheit über die Zukunft der Messe Eurobike braucht es dringend einen Lichtschalter. Der taucht in der neuesten Industry Insights-Episode in Form von Uwe Wöll auf. Der Geschäftsführer des Verbund Service Fahrrad (VSF) kennt die Seite der Verbände, die Seite des Messeveranstalters fairnamic und er kennt die Hintergründe des Bruchs. Von ihnen erzählt er im Podcast.
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Nach der Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der Eurobike seitens der Interessensverbände Zukunft Fahrrad und Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) Ende Oktober wird fleißig spekuliert – über die Zukunft der Leitmesse wie über die Gründe, die zum Bruch führten. Unsere Sonderfolge dazu findest du hier: Podcast-Sonderfolge zur Eurobike-Krise: Ist das das Ende der Eurobike?
Im Industry Insights ist mit dem Geschäftsführer des Verbund Service Fahrrad (VSF) Uwe Wöll nun ein Insider zu Gast, der tiefe Einblicke hat und mit beiden Parteien gesprochen hat. Er erklärt Alex Thusbass und Sissi Pärsch die Vorgeschichte, Begebenheiten, wo das Miteinander offensichtlich so unterschiedlich interpretiert wurde, dass Verletzungen passiert sind, die schwer zu heilen sind. Es geht um mangelnde Wertschätzung, um die Frage der Kooperation, aber auch um die Frage der Kommunikation.
Im Podcast wird diskutiert, ob es denn noch eine Leitmesse bräuchte – und falls ja, warum und wie könnte sie aussehen? Die Themen wandern von kleinen Herstellern zu großen Medienhäusern, vom Timing von Parlamentssitzungen bis zu den nächsten Entwicklungsstufen des E-Bike-Marktes.
Als Grundtenor kann man festhalten: Die Branche wünscht sich und bräuchte dringend einen Schulterschluss und ein Miteinander, ein Zusammenspiel aller Player, um sich erfolgreich durch diese unruhigen Zeiten zu navigieren. Alex wünscht sich gar einen Uwe Wöll als Paartherapeuten…
Noch nicht reingehört? Dann jetzt aber schnell! Und nicht vergessen, den Podcast fleißig zu liken und weiterzuempfehlen – danke!
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